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Neue Leitlinien zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in der EKHN Verabschiedet am 27. Juni 2003.

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Präsentation zum Thema: "Neue Leitlinien zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in der EKHN Verabschiedet am 27. Juni 2003."—  Präsentation transkript:

1 Neue Leitlinien zur Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden in der EKHN Verabschiedet am 27. Juni 2003

2 Aufbau der Leitlinien Präambel § 1: Verantwortung für die Konfirmandenarbeit § 2: Lernort der Konfirmandenarbeit § 3: Lernsituation der Konfirmand/ -innen § 4: Formen der Arbeit § 5: Vereinbarungen und Verbindlichkeiten § 6: Jahresplanung § 7: Konfirmation § 8: Inkrafttreten

3 Präambel Die Konfirmandenarbeit hilft den Jugendlichen zu einer altersgemäßen Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben. Sie verstehen sich als von Gott angenommene Menschen. In der Gemeinschaft der Gruppe wird christliches Leben besprochen, reflektiert, erprobt und eingeübt.

4 Die Konfirmandenarbeit gibt den Jugendlichen Hilfen und Anregungen, ihren eigenen Glauben weiterzuentwickeln. Die Jugendlichen begegnen evangelischen Traditionen und Formen des Feierns und Glaubens. Die Konfirmandenarbeit ermutigt Jugendliche und befähigt sie, ihr Leben zu gestalten. Die Konfirmandenarbeit motiviert Jugendliche, sich mit ihren Fähigkeiten in das Gemeindeleben einzubringen.

5 Die Konfirmandenarbeit fördert die Integration – insbesondere der Menschen mit Behinderung.

6 § 1 Verantwortung Kirchenvorstand Unbeschadet der Beauftragung des/r Gemeindepfarrers/in. Dienst- und Fachaufsicht liegt bei der/m Dekan/in. Das Religionspädagogische Amt kann hinzugezogen werden. Durchführung in der Regel bei der/m Pfarrer/in Der Kirchenvorstand kann haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen beauftragen. Planungen und Auswertungen sollen die Mitarbeitenden gemeinsam durchführen. Diese Mitarbeit bedarf der Vorbereitung und Begleitung. Planung Durchführung Dokumentation Konfliktlösung

7 § 2: Lernorte der Konfirmandenarbeit Die Konfirmandenarbeit bezieht sich auf die Lebensbereiche der Jugendlichen. Gemeinde Altersgruppe der Jugendlichen Schule Elternhaus Die Konfirmandenarbeit fördert die Beziehung dieser Lebensbereiche und die Abgrenzung untereinander. Die Konfirmandenarbeit öffnet sich zum Umfeld und sucht Kooperationspartner.

8 § 2: Lernorte der Konfirmandenarbeit Elternarbeit Einladende Gottesdienste Lebens- und Arbeitsräume der Gemeinde Kooperation mit Schule Kontakte zu Jugendarbeit Die Öffnung der Konfirmandenarbeit geschieht unter anderem durch: Informierend und begleitend...und des über- gemeindlichen Dienstes Speziell mit dem Religionsunterricht und der Schulbezogenen Jugendarbeit sowie der Jugendberatung

9 § 3: Lernsituation der Konfirmand/- innen Schöpfung Exodus / 10 Gebote Botschaft, Leiden und Tod Jesu Auferstehung und Taufe Psalmen / Vater Unser Glauben, Credo,Kirche, Abendmahl Die Themen der Konfirmandenarbeit beziehen die Glaubenstradition aus Bibel und Katechismus auf die Situation (Gegenwart und Zukunft) der Jugendlichen.

10 § 3: Lernsituation der Konfirmand/- innen Miteinander leben Christ-Sein im Alltag Helfen Singen FeiernBeten Bibellesen Wege und Zugänge Die Erarbeitung der Themen greift Erfahrungen der Jugendlichen auf und erweitert diese. Grundformen der Glaubenspraxis werden dabei erschlossen. Die eigene Spiritualität der Konfirmand/-innen soll angeregt, gefördert, unterstützt und auf die tradierten Formen bezogen werden. Sprachlich geprägte Stücke des Glaubens sollen auf geeignete Weise vermittelt und eingeprägt werden.

11 § 4: Formen der Arbeit FeiernExkursionen Kurse, Projekte, Praktika (Wahl- oder Pflichtcharakter) FreizeitenKonfirmandentage Wöchentliche Unterrichtsstunden (Einzel- oder Blockstunden) Zur Gestaltung der Konfirmandenarbeit sind verschiedene Arbeitsformen möglich. Welche Arbeitsformen verbindlich sein sollen, wird durch den Kirchenvorstand festgelegt.

12 § 4: Formen der Arbeit Handlungs- und erfahrungs- orientierte Lernformen Eigenverantwortliche Anteile und erkundende Methoden Präsentation der Arbeitsergebnisse von Anfang an mit bedenken Mindestzahl für eine Gruppe sind acht Konfirmand/-innen. Bei weniger ist die Kooperation im Nachbarschaftsbereich zu suchen. Die Verantwortung für Absprachen liegt bei der/m Dekan/-in. Bei mehr als 26 Jugendlichen muss die Gruppe geteilt werden. Eine Überprüfung der Lerninhalte darf nicht Teil eines Gottesdienstes sein !

13 § 5: Vereinbarungen und Verbindlichkeiten Die Konfirmandenarbeit ist eingebettet in vielfältige Formen der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien und Eltern. Die Arbeit mit Eltern stellt eine besondere Chance dar. Die Konfirmandenarbeit umfasst einschließlich der Freizeit-und Projekt-Einheiten mindestens 70 Stunden (á 45 min). Sie dauert 9 bis maximal 18 Monate. Die Konfirmandenarbeit wird in der Regel im 7./ 8. Schuljahr angeboten. Sie spricht die Jugendlichen damit in einer Zeit an, die für ihre Entwicklung wichtig ist und in der seelsorgerliche Begleitung helfen kann. Die Erfahrung in dieser Zeit ernstgenommen, gebraucht und begleitet zu werden, wirkt nachhaltig. Ausnahmen entscheidet der KV im Benehmen mit Dekan/-in. Im Zusammenhang mit der Anmeldung werden die Konfis und die Eltern über Gestaltung und verbindliche Termine informiert. Diese sind als verbindlich anzuerkennen. Die Anmeldung ist entsprechend zu gestalten. Anmeldung findet beim zuständigen Pfarramt statt. Der Termin wird bekannt gegeben. Achtung: Nicht-Getaufte! Persönliches Anschreiben, Aushang, Zeitung, Brief an Schulen, etc. Anmeldung Zeitpunkt DauerEinbettung

14 § 5: Vereinbarungen und Verbindlichkeiten Rolle der Dekanin / des Dekan Verbindliche Koordinationsabsprachen Im Dekanat (orientiert am Einzugsbereich der Schulen) Koordinationsgespräche zwischen Pfarrer/-innen Schulleitungen und RPA. Entscheidung über Abweichungen vom 7. / 8. Schuljahr (mit KV) Dienst- und Fachaufsicht Gruppengröße Freizeiten und Schule Nachmittage /Ganztagsschule

15 § 5: Vereinbarungen und Verbindlichkeiten Die Konfirmand/-innen werden vertraut mit den Gottesdienstformen. Regelmäßige Teilnahme am Gottesdienst Einbeziehen der Konfirmand/-innen in die Gestaltung Einladung der Eltern zu besonderen Gottesdiensten der Jugendlichen Zu Beginn der Konfirmand/-innenzeit feiert die Gemeinde einen Einführungsgottesdienst.

16 § 6: Jahresplanung Die Konfirmandenarbeit bedarf der Jahresplanung durch den/die Unterrichtende/n. Der Jahrgangsplan ist dem KV bekannt zu machen und dient der Information der Eltern. Über den Verlauf eines Kurses wird eine schriftliche Dokumentation angelegt. Das Jahrgangsbuch dient der eigenen Kontrolle, kann beim Besuchsdienst vorgelegt werden und dient der jährlichen Neuplanung. Regelmäßig veröffentlicht das Religionspädagogische Amt eine Liste der für die KA empfehlenswerten Unterrichtsmaterialien. Die Entscheidung, mit welchem Material gearbeitet wird, liegt bei den örtlich Verantwortlichen.

17 § 7: Konfirmation Vor der Konfirmation gestaltet die Gruppe mit den Verantwortlichen einen Gottesdienst. Er gibt ihrer -in der Konfi-Zeit gewonnenen Glaubenseinsichten- Ausdruck. Die Konfirmation erfolgt in einem Gemeindegottesdienst. Es wird das Apostolikum in der ökumenischen Fassung verwandt. Im Zentrum steht die Segnung der Konfirmand/-innen. Zur Konfirmation gehört die Feier des Abendmahles.

18 § 8 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am in Kraft. Die Verordnung vom 04. Juli 1977 (Amtsblatt 1977, Seite 147) wird mit Beendigung des derzeitigen Konfirmandenjahrgangs aufgehoben. copyright dieser präsentation: rpa gießen, 2003


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