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Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Die Säulen des Sozialstaates Unfall- ver- sicherung Kranken- ver- sicherung Pflege- ver- sicherung.

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1 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Die Säulen des Sozialstaates Unfall- ver- sicherung Kranken- ver- sicherung Pflege- ver- sicherung Arbeits- losen- ver- sicherung Renten- ver- sicherung Sozialversicherungssystem Unfallversicherung finanziert Arbeitgeber allein! Arbeitnehmeranteil wird vom Arbeitgeber direkt vom Lohn abgeführt Funktioniert außer bei Krankenversicherung nach dem Solidarprinzip: Alle Versicherten zahlen gleichen Prozentsatz ihres Bruttoeinkommens Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich die Beiträge

2 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Krankenversicherung Aufgaben: Krankenhilfe, Mutterschaftshilfe, Familienhilfe und Früherkennung von Krankheiten Träger:allgemeine Ortskrankenkassen, Innungskrankenkassen, Betriebskrankenkassen und Ersatzkassen Krankengeld: Nach 6 Wochen zahlt die Krankenkasse Krankengeld bis max. 90 % des Nettoverdienstes und bis max. 78 Wochen in 3 Jahren Gilt für jeden bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 3450 monatlich. Darüber freiwillige Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung möglich. In den ersten 6 Wochen volle Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber! !!! Versicherungspflicht !!!

3 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Rentenversicherung Aufgaben Rentenversicherung Versicherungspflicht für alle Arbeitnehmer, auch bei Überschreiten der Beitragsbemessungsgrundlage! Zahlung von Altersrenten Beratung der Versicherten Berufliche Fördermaßnahmen bei Erwerbsminderung Zahlung Beiträge an Kranken- versicherung der Rentner Rente an Berufsunfähige Zahlung von Kurbehandlungen

4 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Arbeitslosenversicherung Träger ist die Bundesagentur für Arbeit Im Falle von Arbeitslosigkeit kann: 1. Arbeitslosengeld oder 2. Arbeitslosengeld II (bisher Arbeitslosenhilfe) gewährt werden Im Rahmen der Hartz-Gesetze wurde das Arbeitslosengeld II an die Sozialhilfe angeglichen. Arbeitslosengeld II wird nur bei echter Bedürftigkeit gewährt. Versicherungspflicht für Arbeitnehmer Anspruch nur, wenn der Betroffene: 1. sich beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet hat 2. der Arbeitsvermittlung zur Verfügung steht 3. Arbeitslosengeld / Arbeitslosengeld II persönlich beantragt 4. Anwartschaftszeit erfüllt hat

5 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Pflegeversicherung Die hohen Kosten, die bei der Pflege und Versorgung von Hilfsbedürftigen anfallen, haben den Gesetzgeber 1995 bewogen, die Pflegeversicherung einzuführen. Bundeseinheitlicher Satz beträgt 1,7 % des Gehaltes/Lohns Mitglieder Gesetzliche Krankenversicherung Arbeitgeber führt direkt ab Privatkrankenkasse Mitglieder müssen selbst Pflegeversicherung abschließen Die Pflegekassen sind bei den gesetzlichen Krankenkassen angesiedelt !

6 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Probleme der Sozialversicherung Pflege- und Krankenversicherung:Die Kosten für Betreuung und Pflege einerseits, aber auch die medizinische Versorgung andererseits unterlagen in den vergangen Jahren steigenden Kosten. Gleichzeitig stieg damit der Anteil der zusätzlich zu tragenden Kosten durch die Versicherten (Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung). Der Beitragssatz allein reichte zur Finanzierung der Kosten nicht mehr aus. Arbeitslosenversicherung: Aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen stieg die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld stark an bei gleichzeitig immer weniger Beitragsleistenden. Rentenversicherung: beruht auf dem Generationenvertrag, demzufolge die in Arbeit stehende Generation mit ihren Beiträgen die Rentenzahlungen an die Pensionierten finanziert. Bei immer mehr Rentenempfängern (Alterungsprozess der Gesellschaft) sinkt die Zahl der Einzahlenden, so dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung steigt und die Rente in seiner bisherigen Form nicht mehr gewährleistet werden kann. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung (demographische Entwicklung) wird sich das Problem weiter verschärfen.

7 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Die gesetzliche Unfallversicherung Träger sind die Berufsgenossenschaften Für das Transport- und Speditionsgewerbe die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) Versichert sind: Berufliche Unfälle (auch Wegeunfälle, d.h. Weg von und zur Arbeit) Rente bei vollkommener oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit Heilungs- kosten Vorschriften zur Unfallverhütung Unterstützung bei Betriebsunfällen Leistungen BG Versicherungsbeitrag für das Unternehmen richtet sich nach Gesamtentgelt der im Unternehmen Beschäftigten und dem Gefahrentarif !

8 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Technischer Arbeitsschutz Arbeitsschutz wird - Gewerbeaufsicht - Berufsgenossenschaft (BGF) - Technischen Überwachungsvereinen (TÜV) u. a. geregelt überwacht von in Gesetzen und Verordnungen - Arbeitsschutzgesetz - Arbeitssicherheitsgesetz - Gerätesicherheitsgesetz - Chemikaliengesetz - Gefahrstoffverordnung - Arbeitsstättenverordnung in UVV Unfallverhütungsvorschriften z.B. durch von BGF erlassene BG-Vorschrift Fahrzeuge

9 Ausbilderinfos © Verlag Heinrich Vogel, München – Juli 2004 Arbeitsunfall Bei der zuständigen BG sind Arbeitsunfälle meldepflichtig, wenn: Ein Beschäftigter für mehr als 3 Tage arbeitsunfähig ist oder getötet wird. Tödliche Unfälle oder Unfälle mit mehr als 2 Verletzten sind unverzüglich zu melden ! Bei tödlichen Unfällen auch Meldung an Ortspolizeibehörde !


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