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Die Sozialversicherung 5 Säulen im Überblick Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte.

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1 Die Sozialversicherung 5 Säulen im Überblick Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

2 Sozialversicherungen Entstehung Entstehung Allgemeines Allgemeines Die 5 Säulen: Die 5 Säulen: Krankenversicherung Krankenversicherung Rentenversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Arbeitslosenversicherung Unfallversicherung Unfallversicherung Pflegeversicherung Pflegeversicherung Bürgerversicherung Bürgerversicherung

3 Enstehung der SV Vorreiter bei der Einführung der Sozialversicherung en zu beginn der Großindustrie war Reichskanzler Otto von Bismarck

4 Enstehung Gründe waren niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten und ein hohes Unfallrisiko Soziale Unruhen sollten mit besseren Arbeits- bedingungen beseitigt werden.

5 Was sind Sozialversicherungen? Sozialversicherungen sind Pflichtversicherungen Sie werden von selbst- verwalteten Versicherungs- trägern organisiert Sie sind Staatlich überwacht

6 Leistungen der Versicherungen sind Sach- oder Geldleistungen, die für alle versicherten gleichmäßig erbracht werden (Solidaritätsprinzip) Es gibt gesetzliche und private Sozialversicherungen Allgemein Sozialversicherung

7 Versicherungsbeiträge werden von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt. Zu den Aufgaben der Sozialversicherung gehören neben den Versicherungsleistungen im engeren Sinn auch Prävention und Rehabilitation. Der Leistungsbedarf eines Jahres wird nahezu vollständig aus dem Beitragsaufkommen des gleichen Jahres bestritten (kein Gewinn)

8 Geht das auch Übersichtlich?

9 Krankenversicherung (die 1. Säule im Fokus) Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

10 Krankenversicherung (KV) Versicherungsträger Versicherungsträger Versicherungspflichtig Versicherungspflichtig Beitragssatz Beitragssatz Beitragsaufbringung Beitragsaufbringung Leistung Leistung

11 Versicherungsträger der KV Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) Betriebskrankenkasse (BKK) Betriebskrankenkasse (BKK) Innungskrankenkasse (IKK) Innungskrankenkasse (IKK) Techniker Krankenkasse usw. Techniker Krankenkasse usw.

12 Versicherungspflichtig Alle Arbeitnehmer bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 3450 Alle Arbeitnehmer bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 3450 Auszubildende Auszubildende Rentner, Studierende, Arbeitslose Rentner, Studierende, Arbeitslose

13 Beitragssatz unterschiedlich je nach Krankenkasse zwischen 12%- 14% unterschiedlich je nach Krankenkasse zwischen 12%- 14% Bis zur Beitragsbemessungsgrenze Bis zur Beitragsbemessungsgrenze Die Über der Beitragsgrenze liegen, zahlen nur den Betrag bis zu dieser Grenze Die Über der Beitragsgrenze liegen, zahlen nur den Betrag bis zu dieser Grenze

14 Beitragsaufbringung Arbeitgeber und – Nehmer bezahlen die Hälfte Arbeitgeber und – Nehmer bezahlen die Hälfte Der Gesamtbetrag von den anderen Versicherungen werden an die zuständige Krankenkasse überwiesen Der Gesamtbetrag von den anderen Versicherungen werden an die zuständige Krankenkasse überwiesen Monatsverdienste bis 325 sind versicherungsfrei. Der Abreitgeber zahlt dann einen Betrag von 10% Monatsverdienste bis 325 sind versicherungsfrei. Der Abreitgeber zahlt dann einen Betrag von 10%

15 Leistung Zusammenhang mit Krankheiten Zusammenhang mit Krankheiten Leistungen im Rahmen der Mutterschaft Leistungen im Rahmen der Mutterschaft Familienhilfe für nicht verdienende Familienangehörige Familienhilfe für nicht verdienende Familienangehörige

16 Rentenversicherung (Vorstellung der 2. Säule) Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

17 Rentenversicherung (RV) Eine Versicherung, bei der im Versicherungsfall eine monatliche Rente ausbezahlt wird. Eine Versicherung, bei der im Versicherungsfall eine monatliche Rente ausbezahlt wird. Ein Versicherungsfall kann z.B. Berufsunfähigkeit oder erreichen des Renteneintrittsalters sein. Ein Versicherungsfall kann z.B. Berufsunfähigkeit oder erreichen des Renteneintrittsalters sein. Die Rente in der Altersvorsorge gliedert sich in drei Säulen Die Rente in der Altersvorsorge gliedert sich in drei Säulen Beitragssatz: 19,5% (ab ,9%) Beitragssatz: 19,5% (ab ,9%)

18 Ges. Rentenversicherung (gRV) Die versicherten Risiken der gRV sind Alter, verminderte Erwerbsfähigkeit und Tod. Die versicherten Risiken der gRV sind Alter, verminderte Erwerbsfähigkeit und Tod. Reha vor Rente Reha vor Rente Prinzip des Umlageverfahrens (aktuelle Rente wird durch aktuelle Beiträge abgedeckt) Prinzip des Umlageverfahrens (aktuelle Rente wird durch aktuelle Beiträge abgedeckt)

19 Betriebliche Altersvorsorge Geregelt im Betriebs- rentengesetz (BetrAVG) Geregelt im Betriebs- rentengesetz (BetrAVG) Möglich sind: Direktzusage, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktversicherung Möglich sind: Direktzusage, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse, Direktversicherung Lebensarbeitszeitkonto (keine offizielle Altersvorsorge) Lebensarbeitszeitkonto (keine offizielle Altersvorsorge)

20 Private Altersvorsorge Der Arbeitnehmer ist für seine Alterssicherung selbst verantworlich Der Arbeitnehmer ist für seine Alterssicherung selbst verantworlich Staatlich Gefördert: Riester- Rente und Rürup-Rente (für besserverdienende) Staatlich Gefördert: Riester- Rente und Rürup-Rente (für besserverdienende) Kann nicht gepfändet werden Kann nicht gepfändet werden Möglich: Aktienfond-Sparpläne, Immobiliengeschäfte… Möglich: Aktienfond-Sparpläne, Immobiliengeschäfte…

21 Nachteile der RV Frauen Verdienen Weniger Weniger Rente im Alter Frauen Verdienen Weniger Weniger Rente im Alter Umlageverfahren kommt mit der Demografischen Entwicklung der BRD nicht klar Umlageverfahren kommt mit der Demografischen Entwicklung der BRD nicht klar Geringe Geldreserven (Zuschüsse durch BUND) Geringe Geldreserven (Zuschüsse durch BUND)

22 Arbeitslosenversicherung (die 3. Säule im Fokus) Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

23 Arbeitslosenversicherung (AV) Versicherungsträger Versicherungsträger Versicherungspflichtig Versicherungspflichtig Beitragssatz Beitragssatz Beitragsaufbringung Beitragsaufbringung Leistung Leistung

24 Versicherungsträger der AV Bundesanstalt für Arbeit (Nürnberg) Bundesanstalt für Arbeit (Nürnberg) Landesarbeitsämtern Landesarbeitsämtern Regionalen Arbeitsämtern vor Ort Regionalen Arbeitsämtern vor Ort

25 Versicherungspflichtig (AV) Alle Arbeitnehmer (Angestellte und Arbeiter) Alle Arbeitnehmer (Angestellte und Arbeiter) Auszubildende Auszubildende

26 Beitragssatz der AV 6,5 % des sozialversicherungs- pflichtigen Bruttoverdienstes 6,5 % des sozialversicherungs- pflichtigen Bruttoverdienstes Maximal der Beitragsbemessungsgrenze: 5100 ( West) und 4250 (Ost) Maximal der Beitragsbemessungsgrenze: 5100 ( West) und 4250 (Ost) Die darüber liegen die bezahlen nur den Beitrag bis zu der Grenze Die darüber liegen die bezahlen nur den Beitrag bis zu der Grenze Der maximale Beitragssatz: 331,50 (W) und 276,25 (O) Der maximale Beitragssatz: 331,50 (W) und 276,25 (O)

27 Wer Zahlt Was? Arbeitgeber und –Nehmer bezahlen je die Hälfte (3,25%) Arbeitgeber und –Nehmer bezahlen je die Hälfte (3,25%) Beim Arbeitnehmer wird der Betrag vom Lohn einbehalten und der Arbeitgeber legt den Anteil dazu Beim Arbeitnehmer wird der Betrag vom Lohn einbehalten und der Arbeitgeber legt den Anteil dazu Versicherungsfrei sind geringfügig Beschäftige (400 Jobber) Versicherungsfrei sind geringfügig Beschäftige (400 Jobber)

28 Leistungen der AV Arbeitslosengeld nur unter bestimmten Vorraussetzungen Arbeitslosengeld nur unter bestimmten Vorraussetzungen Arbeitslosenhilfe sofern wie die Anwartschaft für das Arbeitslosengeld nicht erfüllt ist (57% m. K./ 53% o. K.) Arbeitslosenhilfe sofern wie die Anwartschaft für das Arbeitslosengeld nicht erfüllt ist (57% m. K./ 53% o. K.) Zur Fortbildung oder Umschulung Zur Fortbildung oder Umschulung Berufsberatung Berufsberatung

29 Leistungen der AV Insolvenzgeld Insolvenzgeld Kurzarbeitergeld Kurzarbeitergeld Winterausfall Winterausfall Arbeitsbeschaffungs- maßnahmen Arbeitsbeschaffungs- maßnahmen

30 Vorraussetzungen für ALG Antragsteller ist nicht beschäftigt und sucht versicherungspflichtige Arbeit Antragsteller ist nicht beschäftigt und sucht versicherungspflichtige Arbeit Persönliche Arbeitslosmeldung Persönliche Arbeitslosmeldung Erfüllung der Anwartschaft Erfüllung der Anwartschaft Höhe des Arbeitslosengeldes: 67% des letzten Nettoverdienstes Höhe des Arbeitslosengeldes: 67% des letzten Nettoverdienstes

31 Unfallversicherung (Infos zur 4. Säule) Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

32 Unfallversicherung Versichert Schäden auf dem Arbeitsweg und auf der Arbeit. Die Beiträge werden komplett von den Arbeitgebern bezahlt. Präventionsmaßnahmen als Zusätzliche Aufgabe. Zusammenarbeit mit der staatlichen Gewerbeaufsicht.

33 Unfallversicherung Pflichtversichert sind unter anderem: Arbeitnehmer, Beschäftigte, Wehr- und Zivildienstleistende, Schüler, Studenten, Auszubildende, … freiwillig versichert können sein: Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler oder mitarbeitende Ehepartner.

34 Pflegeversicherung (die 5. Säule im Blick) Eine Präsentation von Hannes Krock, Jan Müller, Andreas Steinemann und Patrick Lechte

35 Pflegeversicherung Entstehung Informationen zur Pflegeversicherung Pflegestufen und Eigenschaften Leistungen Beitragsträger / Beitragssätze

36 Entstehung der PV seit 1995 vorher Finanzierung durch Steuermittel Höhere Anfälligkeit gegenüber materiellen Lebensrisiken Sozialhilfe mit steigender Tendenz notwendig

37 Infos zur Pflegeversicherung Wer wird versichert? Alle Krankenversicherten Pflicht- / freiwillige Mitgliedschaft ges. Krankenversicherung Private Krankenversicherung -> private Pflegevers. Ziel der Pflege Selbstversorgungsfähigkeit erhalten/ reaktivieren Unterstützung von Behinderten / psychisch Kranken Kommunikation verbessern

38 Pflegestufen – eine Übersicht PflegestufeEigenschaften Pflegestufe I Erheblich Pflegebedürftig 1x täglich Hilfe bei 2 Verrichtungen aus dem Bereich der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität 1x täglich Hilfe bei 2 Verrichtungen aus dem Bereich der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig Zeitaufwand der Pflegeperson > 1,5 Std./Tag Zeitaufwand der Pflegeperson > 1,5 Std./Tag Pflegestufe II Schwer- pflegebedürftig 3x täglich Hilfe bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität 3x täglich Hilfe bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig Zeitaufwand der Pflegeperson > 3 Std./Tag Zeitaufwand der Pflegeperson > 3 Std./Tag Pflegestufe III Schwerst- pflegebedürftig Pflegeperson muss Jederzeit erreichbar sein Pflegeperson muss Jederzeit erreichbar sein mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig mehrmals Wöchentlich Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung nötig Zeitaufwand der Pflegeperson > 5 Std./Tag Zeitaufwand der Pflegeperson > 5 Std./Tag

39 Leistungen der PV Sachleistungen und/oder Geldleistungen Verhinderungs- / Kurzzeitpflege Pflegehilfsmittel und Wohnumfeldmaßnahmen Soziale Absicherung der Pflegeperson Sonstige Leistungen

40 Beitragssätze der PV Personengruppe Beitragssatz AN Anteil AG Anteil Arbeitnehmer u.ä. im Freistaat Sachsen1.35 %0.35 % Arbeitnehmer u.ä. (restliches Bundesgebiet)0.85 % Familienversicherte0.00 % Pflegeversicherung der Rentner1.70 %0.00 % Pflegeversicherung der Studenten1.70 %0.00 % Freiwillig Versicherte (Selbständig Tätige, Rentner u.a.)1.70 %0.00 % Seit 2005: Zusatzbeitrag für kinderlose Jahrgänge ab Vollendung des 23. Lebensjahres (nicht vor 1940 Geborene) 0.25 %0.00 %

41 Bürgerversicherung (Alles Neu?) Eine Präsentation von Patrick Lechte, Hannes Krock, Jan Müller und Andreas Steinemann

42 Bürgerversicherung Die Bürgerversicherung bezeichnet meist Vorschläge zur Neugestaltung der Kranken- und/oder der Rentenversicherung Die Bürgerversicherung bezeichnet meist Vorschläge zur Neugestaltung der Kranken- und/oder der Rentenversicherung Es gibt grundsätzlich zwei Konzepte: Es gibt grundsätzlich zwei Konzepte: Alle Bürger der BRD zahlen einen gleichen Prozentsatz aller Einkünfte in die Sozialversicherungskasse ein. Alle Bürger der BRD zahlen einen gleichen Prozentsatz aller Einkünfte in die Sozialversicherungskasse ein. Alle Bürger zahlen einen gleichen Betrag in die Versicherungskasse ein. (Kopfprämie) Alle Bürger zahlen einen gleichen Betrag in die Versicherungskasse ein. (Kopfprämie)

43 4 Streitfragen um die Bürgerversicherung ob künftig alle Bürger in ein Krankenversicherungssystem einbezogen werden sollen, oder ob es weiterhin Private Kranken- versicherungen geben soll, ob künftig alle Bürger in ein Krankenversicherungssystem einbezogen werden sollen, oder ob es weiterhin Private Kranken- versicherungen geben soll, ob der Einkommensausgleich über einkommensabhängige Beiträge oder – bei einkommensunabhängiger Beitragsgestaltung (Kopfprämien) – über steuerfinanzierte Zuschüsse an Einkommensschwache erfolgen soll, ob der Einkommensausgleich über einkommensabhängige Beiträge oder – bei einkommensunabhängiger Beitragsgestaltung (Kopfprämien) – über steuerfinanzierte Zuschüsse an Einkommensschwache erfolgen soll, ob es für Ehepartner ohne Einkommen künftig eine beitragsfreie Mitversicherung geben soll oder ob sie eigene Beiträge entrichten sollen (ggf. nur dann, wenn keine Kinder erzogen bzw. Pflegeleistungen für Angehörige erbracht werden), ob es für Ehepartner ohne Einkommen künftig eine beitragsfreie Mitversicherung geben soll oder ob sie eigene Beiträge entrichten sollen (ggf. nur dann, wenn keine Kinder erzogen bzw. Pflegeleistungen für Angehörige erbracht werden), ob es weiterhin einen hälftigen Arbeitgeberbeitrag geben soll oder ob dieser begrenzt (eingefroren) bzw. über die Auszahlung mit dem Bruttoentgelt vollständig abgeschafft werden soll. ob es weiterhin einen hälftigen Arbeitgeberbeitrag geben soll oder ob dieser begrenzt (eingefroren) bzw. über die Auszahlung mit dem Bruttoentgelt vollständig abgeschafft werden soll.


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