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Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Auf dem Weg ins Burnout und zurück… Wolfgang Lalouschek MC Medical Coaching Universitätsklinik für Neurologie.

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1 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Auf dem Weg ins Burnout und zurück… Wolfgang Lalouschek MC Medical Coaching Universitätsklinik für Neurologie

2 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Der Arztberuf… hohes Einkommen Berufung ! hohes Prestige

3 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention …und seine Kehrseiten - Morbidität/Mortalität/Suizidrisiko bei ÄrztInnen deutlich erhöht - Deutliche Entmutigungserscheinungen bereits früh, Altersgipfel tlw. bei 30 Jahren (!) Auswirkungen von Burnout auf ärztliche Entscheidungen! - 1/3 würde den Beruf nicht mehr ergreifen

4 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Burnout - Wer ist schuld? Der/die Einzelne mit bestimmter Persönlichkeitsstruktur? oder Das SYSTEM/die ORGANISATION? Die sich wiederum aus Einzelnen zusammensetzt…

5 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention High demand/low influence Hohe Anforderungen - Täglicher Umgang mit Krankheit, Leiden, Tod, Ängsten - lebensbeeinflussende Entscheidungen, oft wider- sprüchliche/uneindeutige Befunde - Nachtdienste, Notsituationen - Entscheidungen einsam treffen - Konflikte mit Kollegen, Vorgesetzten - dauerndes Berufsrisiko, Klagemöglichkeit Geringer Einfluss für Einzelne - Erfolgreich behandeln auch bei geringer Compliance - Vorgaben des Systems, die f. Einzelnen nicht (immer) nachvollziehbar sind - (macht)politische Entscheidungen - Missverhältnis Leistung/Verantwortung vs. Entlohnung - etc…

6 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Innere Auslösebedingungen Ich muss es alleine schaffen, ich muss die Kontrolle behalten. Ich muss perfekt sein, ich darf keine Fehler machen. Anerkennung (Liebe) durch Leistung Ich muss unbegrenzt belastbar, dauernd verfügbar sein (Unbewusste) Abwehr gegen Krankheit, Tod AllgemeinÄrztInnen Überlastung = Belohnung bzw. natürlicher Preis für den Beruf

7 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Burnout - Unternehmenskultur Mangel an Belohnung/Anerkennung, fehlende Rückmeldung Mangel an Mitbestimmung und Kontrolle (Abteilungschaos oder enge Vorschriften, unklare Ziele und Rollen) Arbeitsüberlastung und Zeitdruck Unfairness Mangel an Gemeinschaft (Unterstützung, Kommunikation, Konflikte) Wertekonflikte (Missverhältnis zwischen der Arbeit und eigenen Werten, unklare Werte seitens der Organisation/Abteilung)

8 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention eine medizinische Karriere... Überlastung Ermüdung Routine Mein Standort? Mein Original? Meine Ziele? Unsere gemeinsamen Ziele? Die Jahre verstreichen... Qualität meiner Arbeit? Lebensweg gestalten vs. geschehen

9 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Persönliche Strategien gegen Burnout Der erste Schritt… Welche Ziele haben für mich Priorität? Genügt Veränderung im Beruf allein? Erste Schritte oft spät, erst bei deutlicher Leistungseinbuße Arbeitgeber reagiert erst bei Arbeitsausfall

10 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention BERUF FAMILIE, SOZIALE KONTAKTE ICH 3 STANDBEINE Leben…

11 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Persönliche Strategien gegen Burnout ICH…ZEIT (realistische) Ziele Schwerpunkte, Grenzen Entspannung, Zulassen EIGEN…LEBEN Soziale Stützsysteme Familie, Freunde, Kollegen… Beruf Kompetenzen: Kommunikation Umgang mit Konflikten, Entscheidungen, Grenzen Zeitmanagement z.B. Unangenehmes nicht aufschieben feste Zeiten Arbeitsgestaltung Arbeitsbedingungen Was ändern? Spezialisierung Aus- und Weiterbildung Praxisbezogen

12 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Häufige Themen bei ÄrztInnen Angst vor Fehlentscheidungen Frustration (=enttäuschtes Engagement) eigene Lebenswege Balance Beruf/Familie Kritische/schwierige Situationen, Entscheidungen Grenzen gegenüber Kollegen, Vorges. Pat. Schwierige Patienten Konflikte mit Kollegen, Pflegepersonal… Zeitdruck

13 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Möglichkeiten der Unterstützung Psychotherapie Reflexion Ziele Lösungen Maßnahmen Medizinische Behandlung Körperorientierte Methoden Coaching Einzeln Gruppe Team Prävention frühe Phasen Behandlung Fortgeschrittenes Burnout

14 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Angewandte Forschung Coaching & Excellence Leadership in der Medizin Burnoutprävention in Langzeitpflege und Geriatrie Langjährige Berufsmotivation bei medizinischen Führungskräften (Arzt, Pflege, Management/Verwaltung) Einzelcoaching und Coachinggruppen für Ärztinnen und Ärzte Abteilungsspezifische Projekte Aktivitäten, Projekte

15 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Krankenhaus-Gesundheitsorganisationen ArztPflege Management oder… Arzt Pflege Management Schnittstelle/Problemzone… miteinander/gegenseitige Unterstützung Gemeinsame Werte? Identifikation humane Ergebnisqualität

16 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Stärkung der Führungskräfte und MitarbeiterInnen Höhere Zufriedenheit aller Beteiligten, inkl. PatientInnen optimierte Effizienz Erreichen der Management- und Teamziele gerne im Spital arbeiten

17 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Kritische Entscheidungen im klinischen Bereich Lebenswege als Arzt bzw. Ärztin Teamführung im klinischen Bereich Moderation interdisziplinärer Arbeitsgruppen Sonderprojekte/Modellprojekte Geplante Veranstaltungen 2009

18 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention nach diesem Symposium… Was sind meine/ unsere Ziele? Was ist schon gut? Unterstützungs- möglichkeiten? z.B. Coaching - Einzeln - Team Supervision Meine/unsere Stärken? Was soll anders sein?

19 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu. (Ö. v. Horvath) Wege finden... Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

20 Lalouschek AKH Okt 2008 Burnoutprävention Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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