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Risiko, das ungeliebte Kind -oder: wie kann man sich ganz anders dem Thema nähern und davon im Projekt profitieren? Workshop, anläßlich des Internationalen.

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Präsentation zum Thema: "Risiko, das ungeliebte Kind -oder: wie kann man sich ganz anders dem Thema nähern und davon im Projekt profitieren? Workshop, anläßlich des Internationalen."—  Präsentation transkript:

1 Risiko, das ungeliebte Kind -oder: wie kann man sich ganz anders dem Thema nähern und davon im Projekt profitieren? Workshop, anläßlich des Internationalen Friedberger PM-Forums am geleitet von Dr. Klaus Wagenhals, Organisationsberatung und Führungskräfte-Entwicklung, Offenbach

2 Kultur Projektrolle Riskmanagement in Abhängigkeit von Persönlichkeit, (Unternehmens)Kultur und Projektrolle Persönlichkeit (Enneagramm) Verhaltensweisen Werte/Normen Grundüberzeugungen Die Dimensionen zur Unterscheidung von Nationalen Kulturen von Hofstede u.a. Role-taking Role-playing Role-performing

3 Risikoverhalten nach Persönlichkeitstypen Typ 1(Perfektionist) ärgert sich wenn der Projektablauf durch unvorhergesehene Dinge verzögert wird; hat Aversion gegen Risiken – wird alles tun, um sie zu vermeiden Typ 2 (Geber) erkennt und vermeidet Risiken, die Beziehungen gefährden könnten Typ 3 (der Erfolgreiche) nimmt sich wenig Zeit für Details – will action; nimmt Risiken in Kauf, wenn ihm keine Nachteile entstehen Typ 4 (Künstler) steht gerne am Abgrund, braucht den Nervenkitzel – blüht auf, wenn sich Risiken auftun; sieht diese als Herausforderung an Typ 5 (Beobachter) versucht Risiken sachlich und nüchtern zu betrachten, zieht alle Einflußfaktoren in betracht, verläßt sich auf seine Logik Typ 6 (TeamPlayer) kann sich alles vorstellen, was überhaupt schief gehen kann und bremst daher die anderen Typ 7 (Optimist) sieht die Situation optimistisch und neigt dazu Risiken zu übersehen oder zu unterschätzen Typ 8 (Boss) neigt dazu keine Furcht zu empfinden, verläßt sich auf seinen Instinkt, hat keine Geduld für detaillierte Analysen Typ 9 (Vermittler) blendet Gefahren unbewußt aus und übersieht damit Risiken

4 Kulturebenen und ihr Zusammenhang Nach E.H. Schein, Sloan Management Review 1984, 25. Jg., Heft 2, S. 4 Verhaltensweisen und -ergebnisse Sprache, Rituale, Kleidung, Umgangsformen, usw. Werte und Normen Maximen, Ideologien, Verhaltensrichtlinien, Verbote Basis-Annahmen Über Umweltbezug, Welt, Wesen des Menschen, Wesen menschl. Handlungen, Wesen menschl. Beziehungen Sichtbar, aber Interpretationsbedürftig Teils sichtbar, teils unbewußt Unsichtbar, meist unbewußt

5 Risikomanagement findet bei Mitarbeitern dieser Kultur- ausprägungen hohe Akzeptanz Risikomanagement ist in Kulturen mit diesen Ausprägungen sehr schwierig einzuführen Kleine MachtdistanzGrosse Machtdistanz Mitarbeiter erwarten, in Entscheidungen miteinbezogen zu werden Mitarbeiter erwarten, Anweisungen zu erhalten IndividualistischKollektivistisch Seine Meinung zu äußern ist Kennzeichen eines aufrichtigen Menschen Man sollte immer Harmonie bewahren und direkte Auseinandersetzungen vermeiden Low-context-KommunikationHigh-context-Kommunikation Man erwartet von jedem eine eigene Meinung Meinungen werden durch Gruppenzugehörigkeit vorbestimmt FemininMaskulin Vorgesetzte verlassen sich auf ihre Intuition und streben Konsens an Von Vorgesetzten erwartet man, dass sie entschlussfreudig und bestimmt sind Konflikte werden beigelegt, indem man miteinander verhandelt und nach einem Kompromiss sucht Konflikte werden beigelegt indem man sie austrägt Kulturausprägungen und Riskmanagement

6 Hohe Unsicherheitsvermeidung Niedrige Unsicherheitsvermeidung Die dem Leben innewohnende Unsicherheit wird als ständige Bedrohung empfunden, die es zu bekämpfen gilt Unsicherheit (Ungewissheit) ist eine normale Erscheinung im Leben und wird täglich hingenommen, wie sie gerade kommt Akzeptanz bekannter Risiken; Angst vor uneindeutigen und unbekannten Situationen Uneindeutige Situationen mit unbekanntem Risiko werden akzeptiert Ungewisse/unbekannte Situationen sind bedrohlich Ungewisse/unbekannte Situationen sind interessant Kulturausprägungen und Riskmanagement/2

7 Eigenschaften lebender Systeme - Systeme sind bestrebt einen Gleichgewichtszustand zu erhalten (Homöostase) –Systeme sind selbstorganisierend. –Individuelles Verhalten ist Teil des Systemverhaltens und tritt nie isoliert vom System auf (Verhalten ist relational und kontextuell). –Systemverhalten entsteht in Form von Mustern (Muster: Beziehungen, Regeln, Normen, etc.). –Jede Veränderung eines Elementes beeinflußt alle Teile des Systems –Nicht das Individuum ist das Problem - Das System hat dieses Verhalten für sein Funktionieren erzeugt (Symptom für das Systemverhalten). –Soziale Systeme sind sinngesteuert. Systemverhalten macht Sinn! –Man kann sich nicht nicht-verhalten. –Wenn sich Beziehungen verändern, verändert sich das Funktionieren des Systems.

8 cook Father Personality (Role receiver, Role bearer) Organisation Tasks Understanding of the main tasks Culture Values & Norms Structure Training, Position, Power Role sender (The Others ) Environment Where The Role Comes From Quelle: Steiger & Lippmann Handbuch angewandte Psychologie für Führungskräfte Berlin (1999) Friend/ lover

9 Kriterien für ein gutes Risikostatement: Es muss eindeutig sein Es muss leicht verständlich sein Es muss Bedingung und Konsequenz sowie Wahrscheinlichkeit enthalten Bedingung Konsequenz Risiko Statement Nr. Risiko BedingungKonsequenz Wahrscheinlk 1 Nicht ausreichend Ressourcen während der Entwicklungsphase verfügbar Das Projekt wird sich um mindestens 60% 4 Wochen verzögern 2 ……

10 Risikobewertung und Gegenmaßnahmen bzw. -überwachung Aus dem Statement heraus Bewertung (Klassifizierung) durch PL oder Team Erstellung der Rangliste und Freigabe (Achtung: genaue Überprüfung von Formulierungen!) Planung von Maßnahmen und Festlegung eines geeigneten Überwachungsprozesses (inkl. Eskalationsstufen und Notfallplan; zentral: präzise Definition der Indikatoren für die Überschreitung eines festgelegten Schwellenwertes)


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