Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Sauerstoffhaltige organische Verbindungen: Alkohole.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Sauerstoffhaltige organische Verbindungen: Alkohole."—  Präsentation transkript:

1 Sauerstoffhaltige organische Verbindungen: Alkohole

2 Weller 2005 Alkohole 2 Ethanol: Formelermittlung Qualitative Analyse: 1.Ethanol brennt mit bläulicher Flamme. Abgas trübt Kalkwasser = CO 2 -Nachweis, Kondensat enthält Wasser. Ethanol enthält Kohlenstoff und Wasserstoff. 2.Ethanoldämpfe oxidieren Mg zu weißem MgO unter Bildung von C und H 2. Ethanol enthält Sauerstoff. Molmassenbestimmung: M(Ethanol) = 46 g/mol Quantitative Analyse: m(C) : m(H) : m(O) = 52 : 13 : 35 Atomzahlenverhältnis: m(C)/M(C) : m(H)/M(H) : m(O)/M(O)= 52/12 : 13/1 : 35/16 = 2 : 6 : 1 Summenformel: C 2 H 6 O

3 Weller 2005 Alkohole 3 Ethanol: Molekülstruktur Mögliche Strukturformeln: Entscheidung über zutreffende Ethanol-Struktur: Ethanol reagiert mit Natrium ähnlich wie Wasser unter Bildung von Wasserstoff und einem salzartigen Produkt: 2 C 2 H 6 O + 2 Na 2 [C 2 H 5 O - Na + ] + H 2 Da Natrium keine C-H-Bindungen spalten kann, kommt nur Struktur I infrage, da hier wie bei Wasser eine O-H-Bindung vorliegt. Struktur II enthält ausschließlich C-H-Bindungen. HC H H OCH H H II HC H H C H H OH I Das Ethanol-Molekül besteht aus einem Ethyl-Rest C 2 H 5 - und einer Hydroxyl-Gruppe –OH.

4 Weller 2005 Alkohole 4 Alkoholische Getränke

5 Weller 2005 Alkohole 5 Schema Bierbrauen Gerste gereinigt 1. Malzherstellung Trocknen bei 80°C Wasser Keimtrommel Keimen 8 Tage bei 15° - 18°C Darre Entkeimer (Keime zur Futterverwertung Malz Schrotmühle Vormaischer Lagerung weichen

6 Weller 2005 Alkohole 6 Schema Bierbrauen 2. Herstellung der Würze Maischpfanne Würzpfanne Hopfen Kühlschiff Filter Gärbottich 8 – 12 Tage gären Hefe 3. Gärung Filter abfüllen

7 Weller 2005 Alkohole 7 Schema des Bierbrauens

8 Weller 2005 Alkohole 8 Wege und Wirkungen von Alkohol Schädigung des Gehirns Hauttemperaturer- höhung, Auskühlung Blutdruckerhöhung Schädigung der Magenschleimhaut Schädigung der Leber Behinderung des Nierenstoffwechsels Verteilung über Blut- kreislauf im Körper Zu 3 % Ausscheidung über die Lunge Zu 95 % Abbau in der Leber zu CO 2 und H 2 O Zu 2 % Ausscheidung über die Nieren

9 Weller 2005 Alkohole 9 Stadien der Alkoholvergiftung 0,5 bis 1,5 :Erregungszustand mit Wärmegefühl, Gesichtsrötung, schwindende Selbstkritik, Bewegungsdrang, gestörte Motorik 1 bis 2 :Schlafstadium mit Ermüdung, Sprach- und Gehstörungen, Muskelerschlaffung, Lallen, Schwanken, Schlafen 2 bis 3 :Narkosestadium, das Großhirn ist narkotisiert, Vollrausch über 3 :Atemlähmung. Der Tod tritt durch Lähmung des Atemzentrums im Gehirn ein

10 Weller 2005 Alkohole 10 Blutalkoholgehalt Zur Berechnung des Blutalkoholgehalts kann man die nachstehende Näherungsformel verwenden: Für Frauen gilt r = 0,6; für Männer gilt r = 0,7. Pro Stunde sinkt der Blutalkoholgehalt bei Frauen um 0,1, bei Männern um etwa 0,15.

11 Weller 2005 Alkohole 11 Verwendung von Ethanol Trinkalkohol 70%iges Ethanol ist ein Antiseptikum (Anwendung z.B. Händedesinfektion) 95%iges Ethanol: Medizin zur Verödung von Schilddrüsenknoten Treibstoffzusatz (Brasilien) Lösungsmittel (Parfüms) Kosmetika (Rasierwasser) Trägersubstanz für Medikamente (Phytomedizin) Reinigungsmittel Brennspiritus Ausgangsstoff für chemische Synthesen

12 Weller 2005 Alkohole 12 Homologe Reihe der Alkanole Methanol Ethanol Propanol Butanol Pentanol Herstellung: CO + 2 H 2 CH 3 OH Lösungsmittel in der Industrie, Kraftstoff- zusatz, Brennstoffzellen. Sehr giftig. Industr. Herstell.: C 2 H 4 + H 2 O C 2 H 5 OH Lösungs- und Reinigungsmittel, Brennstoff, Ausgangsstoff für chemische Synthesen. Große industrielle Bedeutung. Frostschutzmittel in Scheibenwaschanlagen, Desinfektionsmittel in der Medizin. Bildung bei der Vergärung von Stärke und Zuckerrüben. Zur Herstellung von Aromastoffen, Zusatz in Treibstoffen. Unerwünschtes Nebenprodukt der alkoholi- schen Gärung (Fuselöl). Lösungsmittel für Fette, Öle und Harze.

13 Weller 2005 Alkohole 13 Isomerie bei Alkoholen Primäre Alkohole: C-Atom, das die OH-Gruppe trägt, ist mit einem weiteren C-Atom verbunden. Sekundäre Alkohole: C-Atom, das die OH-Gruppe trägt, ist mit zwei weiteren C-Atomen verbunden. Tertiäre Alkohole: C-Atom, das die OH-Gruppe trägt, ist mit drei weiteren C-Atomen verbunden. Butan-1-ol 2-Methylpropan-1-ol Butan-2-ol 2-Methylpropan-2-ol primäres C-Atom sekundäres C-Atom tertiäres C-Atom

14 Weller 2005 Alkohole 14 Siedetemperaturen Alkane/Alkohole n-Alkane Alkohole Ausbildung von H-Brücken zwischen den polaren Hydroxylgruppen der Alkanole höhere SdT als Alkane mit vergleichbarer Molmasse Ausbildung schwacher VAN-DER-WAALS- Bindungen zwischen unpolaren Alkan- molekülen, die mit zunehmender Kettenlänge ansteigen niedrige SdT

15 Weller 2005 Alkohole 15 Molekülstruktur und Löslichkeit Heptan-1-ol Ethanol mischbar X nicht mischbar X mischbar unpolar, hydrophob polar, hydrophil Heptan Wasser polar, hydrophil


Herunterladen ppt "Sauerstoffhaltige organische Verbindungen: Alkohole."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen