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Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Vortrag im Rahmen des Expertenworkshops der AGBFN am 4. und 5.11.2004.

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Präsentation zum Thema: "Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Vortrag im Rahmen des Expertenworkshops der AGBFN am 4. und 5.11.2004."—  Präsentation transkript:

1 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Vortrag im Rahmen des Expertenworkshops der AGBFN am 4. und Duale vs. vollzeitschulische Berufsbildung Effekte auf die Kompetenz- und Motivationsentwicklung

2 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Einleitung 2. Forschungsergebnisse zu Kompetenzeffekten unterschiedlicher Ausbildungsvarianten aus der Einführungsphase des BGJ 3. Die Entwicklung fachlicher Kompetenzen in der elektrotechnischen Grundbildung in Abhängigkeit von Organisationsformen und der primären methodischen Unterrichtsgestaltung 4. Forschungsbedarfe

3 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Gängige Annahmen zu Vor- und Nachteilen vollzeitschulischer und dualer Ausbildungsvarianten Vollzeitschulische Ausbildungsvarianten seien praxisfern und hätten den Nachteil eines Modernitätsrückstandes in der technischen Ausstattung Folge der Praxisferne seien Nachteile beim Erwerb fachlicher Fähigkeiten eine geringere Vertrautheit und Identifikation mit sozialen Regeln des Betriebes ungünstigere Übergänge in Beschäftigung

4 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Studien aus der Einführungsphase des BGJ Höhn u. a. 1975/76: Berufliche Grundbildung in verschiedenen Organisations- und Kooperationsformen Bunk u. a. 1986/87: Organisationsformen beruflicher Anfangsausbildung im Vergleich Verschiedene Modellversuche im Rahmen derer ebenfalls Vergleichsdaten erhoben wurden Sonntag / Frieling 1979 (Bayern) Schmitz / Koch 1977 (NRW)

5 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Anlage der Studien a)Höhn u. a. Vergleich des BGJ in schulischer und dual-kooperativer Variante Beschränkung auf Metall- und Elektrobereich Zwei Messzeitpunkte (zu Beginn und am Ende)

6 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Erhobene Daten a) zu Beginn Schulabschluss, Abgangszeugnis von der allgemein bildenden Schule Tests - Vorkenntnisse in Deutsch, - Mathematik, Englisch - Intelligenz - Motivation

7 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Erhobene Daten b) am Ende lernzielorientierte Tests in den Unterrichtsfächern der Berufsschule fachpraktische Arbeitsproben

8 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / b) Bunk u. a. Breitangelegte Querschnittanalyse Einbezug verschiedener BGJ – Typen und die duale Ausbildung BGJ/s-f; BGJ/s-v; BGJ/k; BFS; duale Ausbildung Einbezug der Berufsfelder Metalltechnik (Fertigungstechnik + KFZ); Elektrotechnik; Holz; Wirtschaft und Verwaltung; Ernährung und Hauswirtschaft

9 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Erhobene Daten Leistungen in den Zwischen- und Abschlussprüfungen nach Organisationsformen in allen einbezogenen Berufsfeldern Leistungsdaten basierend auf lernzielorientierten Tests in ausgewählten Berufsfeldern (Metall, Elektrotechnik, Holz) für Fachkunde, Fachrechnen, Fachzeichnen und Fachpraxis, Problemlöseverhalten schulische Vorleistungen

10 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Ergebnisse bei Höhn u. a. (Längsschnitt) Die Schüler der dual-kooperativen Variante schneiden in den Abschlusstests signifikant besser ab als jene in der schulischen Variante Bei statistischer Kontrolle der Eingangsvoraussetzungen bleiben die Leistungsvorteile der dual-kooperativen Variante nur partiell bestehen. Gesamtfazit von Höhn u. a. Die schulische Organisationsform stellt bezogen auf die erhobenen Leistungsdaten eine gleichwertige Alternative dar.

11 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Ergebnisse bei Bunk u. a. a) Testbezogene Vergleichsdaten Die Leistungen in der Fachtheorie und der Fachpraxis korrelieren stark Auszubildende mit mittlerem Abschluss erbringen unabhängig von der Organisationsform der Ausbildung bessere Leistungen Absolventen mit mittlerem Abschluss erweisen sich in ihren Leistungen weniger abhängig von der Organisationsform als Hauptschüler Hauptschüler profitieren eher von systematisch angelegten Ausbildungsvarianten Die besten Leistungen werden in der Regel im BGJ/ k und im BGJ/ s-v erbracht.

12 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Berufsfeld Elektrotechnik Prozentuale Aufgabenerreichung im projektorientierten Test

13 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Berufsfeld Holztechnik Prozentuale Aufgabenerreichung im projektorientierten Test

14 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / b)Vergleichsdaten aus Zwischen- und Abschlussprüfungen 1. Unabhängig von der schulischen Vorbildung der Auszubildenden erweist sich besonders leistungsstark Das BGJ/ k in Metalltechnik (alle Prüfungstests mit Ausnahme der Fachtheorie in der ZP) Das BGJ/ s-v in Holztechnik (Fachpraxis Abschlussprüfung) und in Körperpflege (Fachpraxis Abschlussprüfung) sowie Die BFS in Elektrotechnik (Fachpraxis ZP)

15 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Zum Teil gibt es Interaktionen zwischen schulischer Vorbildung und Organisationsform a)Die Gruppe der Hauptschulabsolventen erreicht die besten Ergebnisse in folgende Organisationsformen/Berufsfeldern: BFS:Wirtschaft- und Verwaltung (AP) Metalltechnik (Fachtheorie ZP) Elektrotechnik (Fachtheorie ZP und AP) Ernährung und Hauswirtschaft (Fachpraxis ZP) BGJ/ k :Metalltechnik (Fachtheorie ZP) b)Absolventen der Sekundarstufe I erreichten die besten Ergebnisse in TZ: Wirtschaft und Verwaltung (alle Prüfungsteile) BGJ/ k :Metalltechnik (Fachtheorie ZP)

16 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Untersuchung zu differentiellen Effekten methodischer Grundentscheidungen in der elektrotechnischen Grundbildung Untersuchungsdesign Anzahl der einbezogenen Klassen und Schüler 3 Messzeitpunkte Erfasste Daten: deklaratives und prozedurales Wissen Problemlösefähigkeit Motivation ho direktiv 3 (66) 2 (49) 2 (44) 3 (65) BFSTZ

17 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Wissensentwicklung in Abhängigkeit von der Organisationsform

18 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / %36,5 % 33 %21,8 % Organisationsform BFS TZ direktivho Anteil der LP im prozeduralen Wissensbereich (Zwischentest)

19 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Mittelwerte der Problemlösefähigkeit Teilzeit vs. Vollzeit

20 Prof. Dr. Reinhold Nickolaus Institut für Erziehungswissenschaft und Psychologie Expertenworkshop der AGBFN am 4. / Forschungsbedarf Vergleichskriterien breiter anlegen Überprüfung der auf Querschnittsanalysen beruhenden Befundlagen im Längsschnitt Generell: wie wirken sich spezifische Ausprägungen des Berufsbildungssystems auf die Mikroebene aus?


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