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Siedlungswasserwirtschaft: Grundzüge Grundlagen, auf denen die Vertiefung aufbauen wird. Ziel: Es soll ein Überblick vermittelt werden, der erlaubt das.

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1 Siedlungswasserwirtschaft: Grundzüge Grundlagen, auf denen die Vertiefung aufbauen wird. Ziel: Es soll ein Überblick vermittelt werden, der erlaubt das ganze System zu verstehen und die einzelnen Teile einzuordnen.

2 Grundzüge der Siedlungswasserwirtschaft l 4 Lektionen pro Woche l 8 Schnellübungen während der Vorlesung Betreuung in kleinen Gruppen durch HilfsassistentInnen l 8 Hausübungen selbständig zu lösen l Schriftliche Prüfung während 2 Stunden

3 Vorlesungen in Siedlungswasserwirtschaft Hydraulik Hydrologie Chemie Mikrobiologie Labor Seminarien 12 Std

4 Ziel der Einleitung: l Was beinhaltet der Begriff Siedlungswasserwirtschaft l Was bedeutet die Siedlungswasserwirtschaft für die Gesellschaft

5 Aufgaben der Siedlungswasserwirtschaft l Bereitstellen von Trinkwasser l Entsorgen von Schmutzwasser und Fäkalien l Regenwasser sicher ableiten l l Minimieren der Gewässerbelastung l l Entsorgen der anfallenden Schlämme l l Erhalten des Lebensraumes 'Gewässer' l l Ressourcen langfristig sichern l l Zuverlässig und wirtschaftlich

6 Siedlungswasserwirtschaft l Systemkenntnisse l Zielsetzungen l Modellvorstellungen l Arbeitsmethoden Fachdisziplin

7 Siedlungswasserwirtschaft l l Finanzielle Bedeutung l l Produzieren von Gütern l l Transportieren von Wasser und Stoffen l l Trennen von Stoffen, schützen der Umwelt l l Bauen, betreiben, erneuern von Infrastrukturen l l Verwalten von Daten Wirtschaftszweig und Industriebetrieb

8 Siedlungswasserwirtschaft l l Trinkwasser, Hygiene l l Brauchwasser, Gewerbe, Industrie l l Abwasser, Drainage, Entwässerung l l Urbane Landwirtschaft l l Erholung und Siedlungsgestaltung l l Feuerwehr erbringt Dienstleistungen

9 Siedlungswasserwirtschaft l l Wasser und Stoffe im Wasser l l Baumaterialien l l Chemikalien und Energie l l Umwelt als Recipient l l Humane Ressourcen: Kapital, Personal, Akzeptanz,... nutzt Ressourcen

10 Trinkwasserverschmutzungen in der Schweiz im September 1998 l La Neuveville (BE): Shigella Infektion durch defekte Kanalisation. Über 400 Personen mit Durchfall, Kopfweh und Magenkrämpfen. l Mettemberg, Movelier (JU): Fäkalbakterien l Reigoldswil, Ziefen, Liedertswil (BL): Fäkalbakterien l Twann, Ligertz ? Nach Meldungen in NZZ und Tagesanzeiger

11 Kalenderjahr Typhus Todesfälle pro Einwohner pro Jahr Bevölkerungsanteil mit öffentlicher Wasserversorgung Massachusetts, USA, nach Wipple and Horwood

12 Siedlungswasserwirtschaft ein Interessenausgleich Schutz des Menschen vor der Natur! Hygiene, Überschwemmungen, Versumpfung, Trockenheit Schutz der Natur vor dem Menschen! Gewässerschutz, Grundwasserschutzzonen, Abwasserreinigung, Regenwasserversickerung Ressourcenschutz

13 Quelle Grundwasser Aufbereitung Reservoir See Regen Kläranlage Schlammbehandlung Deponie Landwirtschaft Vorflut Siedlung Meteorwasser Versickerung Regenbecken Industrie

14 Wasserbilanz der Schweiz Niederschlag 1470 mm/a = m 3 a -1 Evapotranspiration 440 mm/a = 18 km 3 a -1 Abfluss1030 mm/a = 42 km 3 a -1 Trinkwasser 30 mm/a = 1.2 km 3 a -1 Abwasser 60 mm/a = 2.5 km 3 a -1 Siedlungswasserwirtschaft: 60 / 1030 = 6% Siedlungsfläche 2000 km 2 = 5% der Schweiz

15 Geschätzte Wasserbilanz des Schweizerischen Mittellandes Niederschlag 1100 mm/a Evapotranspiration 400 mm/a Abfluss 700 mm/a Trinkwasser 70 mm/a Abwasser 140 mm/a Siedlungswasserwirtschaft: 140 / 700 = 20 % Typischer Abwasseranteil in kleinen Gewässern bei Trockenheit weniger

16 Wasserflüsse in mm a -1 Landwirtschaft Niederschlag1100 Grundwasser300 Drainage200 Bach200 Evapotransp.400 Boden Grundwasser Total 1100 mm a

17 Wasserflüsse in mm a -1 Siedlung (50 E / ha) Niederschlag1100 Drainage200 Bach200 Evapotransp.300 Total 1400 mm a Meteor200 Abwasser500 TW 500 Import300 Grundwasser Abwasser 900 mm a -1

18 Wasserflüsse in mm a -1 Siedlung 2000 (70 E / ha) Niederschlag1100 Drainage100 Bach300 Evapotransp.300 Total 1100 mm a Abwasser300 TW 300 Grundwasser Abwasser 500 mm a -1 Meteor100

19 Urbanisierung Bevölkerung Bauten Abwasser Trinkwasser Versiegelung Belastung Gewässer Nutzung Grundwasser Verringerung Versickerung Hochwasser Begradigung Gewässer Übernutzung Grundwasser Abwasser- reinigung Anreicherung Grundwasser Renaturierung Gewässer Lebensraum Gewässer Ressourcen- Verbrauch BelastungLandbedarf

20 Ödland Abwasser Siedlungs- fläche Atmosphäre Wald Landwirtschaft Stickstoffbelastung der Gewässer in der Schweiz Bundi, EAWAG 1993

21 Transportleistung der Siedlungswasserwirtschaft Trinkwasserproduktion m 3 a -1 Abwasserableitung m 3 a -1 l Mittlere Transportdistanz ca. 4 km Transportleistung t km a -1 GüterverkehrSchiene t km a -1 Strasse t km a -1 PersonenverkehrSchiene t km a -1 (0.1 t / P)Strasse t km a -1 Statistisches Jahrbuch der Schweiz, Zahlen 1993

22 Wert der Investitionen in Anlagen Gemeinde mit 2500 Einwohnern Wert der Investitionen in Anlagen

23 Unternehmen Siedlungswasserwirtschaft Gemeinde mit 2500 Einwohnern Wert des Unternehmens: Umsatz: 75 Mio. Fr 3 Mio. Fr / a 1200 Fr / E / a 30'000 Fr / E DirektorIn:GewählteR GemeindepolitikerIn

24 Baujahr % Anteil älter als Hauptleitungsnetz der Stadt Zürich, total ca km, Altersverteilung Neubau in km / a

25 Energieverbrauch Stadt Zürich: Wasserversorgung: Stadtentwässerung: Warmwasserproduktion: Elektrizitätsverbrauch CH: 12 W / E 8 W / E ca. 100 W / E 750 W / E Global: 413 Atomkraftwerke: Elektrizität total: 40 W / E 230 W / E

26 Jahreskosten Schweiz: Trinkwasser, Siedlungsentwässerung, Abwasserreinigung: 1200 Fr / E a Entwicklungsländer: 60% der Weltbevölkerung haben ein Bruttosozialprodukt < 1200 Fr / E a

27 Siedlungswasserwirtschaft ist eine Daueraufgabe! l l Unterhalt und Erneuerung l l Generelle Entwässerungsplanung l l Nährstoffelimination, Nährstoffrecycling l l Versickerung von Regenwasser l l Grundwasserschutz l l Nachhaltige Technologien l l Entwicklungsländer Heute stehen an:


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