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Heinz Koelbl Universitätsklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten Johannes Gutenberg-Universität Mainz www.klinik.uni-mainz.de/frauen ZervixkarzinomScreeningDiagnostik.

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Präsentation zum Thema: "Heinz Koelbl Universitätsklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten Johannes Gutenberg-Universität Mainz www.klinik.uni-mainz.de/frauen ZervixkarzinomScreeningDiagnostik."—  Präsentation transkript:

1 Heinz Koelbl Universitätsklinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten Johannes Gutenberg-Universität Mainz ZervixkarzinomScreeningDiagnostik Therapie – ein Update

2 Zervixkarzinom n Frauen erkranken jährlich am Zervixkarzinom weltweit n sterben daran n Dramatische Zahlen in Ländern mit niedrigem sozio-ökonomischem Standard mit fortgschrittenen Stadien (80%) n 15% aller Karzinome der Frau in diesen Ländern n 14/

3 Inzidenz des Zervixkarzinoms in Deutschland seit Screening-Einführung 1971 Nach §25 Abs. 2 SGB V haben alle Frauen ab dem 20. LJ. einmal jährlich Anspruch auf ein Zervixkarzinom-Screening Inzidenzrate von 40,5 / (1971) auf 11,2 / (1996) Mortalität sank in den letzten 15 Jahren um 40 % Aber:weiterhin 7000 Neuerkrankungen knapp 2000 Todesfälle pro Jahr

4 Aktuelle Probleme n Screeningfrequenz n Qualitätsmanagement –Zertifizierung des Labors n Finanzierung von Screening- Programmen n Nomenklatur n HPV n Neue Technologien

5 Aktuelle Situation der Krebsvorsorge des Zervixkarzinoms in Deutschland Die meisten Länder führen 3-Jahres-Screening-Intervall durch (Deutschland mit jährlichem Screening) Kosteneffektiver Einsatz von neuen Zervixkarzinom-Sceeningverfahren ab einem Intervall von 3 oder mehr Jahren Deutsches System ist nicht kosteneffektiv (erst ab Intervall mind. 2 Jahre) Opportunistisches Screening Ökonomische Evaluation

6 Was ist HPV? n HPV = Humanes Papilloma Virus n über 150 Subtypen bekannt –High risk 16,18,26,31,33,35,39,45,51,52,53,56,58,59,66,68, 72,82 –HPV 16 10% am häufigsten –HPV 45 Westafrika –HPV 39 Zentral-, Südafrika n Veränderungen an Haut und Schleimhäuten (Hände, Füße, Genitalbereich, …….) n Davon etwa 30 - anogenitale Läsionen

7 Indikationen zum HPV Nachweis n Krebsfrüherkennungs-Screening zusätzlich zur Zyto: n Pap III, IIW, ASCUS, AGUS n CIN I, CINII (PAP IIID = 85% HPV pos.) zur Prognosebeurteilung –Persistenz –Regression (70% in 5 Jahren, wiederholt neg HPV) n Nach Behandlung von CIN und Zervixkarziomen –10-15% HPV Persistenz n HPV Nachweis scheint Überlegenheit zur Zytologischen Kontrolle n Neuinfektion 3-20%!!!! n Neg. HPV Ausschluß 100% Ca und CIN III aus

8 HPV-Infektion und Zervixkarzinom n Die HPV-Infektion mit HR-Typen ist als einziger direkter kausaler Faktor für das Zervixkarzinom anerkannt. n In fast allen Zervixkarzinomen (>99,7%) ist HPV-DNA der HR-Typen nachweisbar. (Walboomers J.M.M., et al. Journal of Pathology 1999, 189:12-19) n Damit sich aber ein Karzinom entwickelt, müssen weitere Faktoren eine Rolle spielen (u. a. Immunstatus, erbliche Prädisposition, Zigaretten rauchen). n Nur eine persistierende HPV-Infektion führt zu einem Zervixkarzinom. Je länger eine HPV-Infektion besteht, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Karzinom entwickelt.

9 Triage von Patientinnen mit PAP III (D) und HPV-Typisierung HPV-Typisierung PAP III (D) Zytologie wiederholen (3-6 Monate) HPV negativ negativ Zytologisches Routine Follow-up HPV pos Kolposkopie, Biopsie positiv Behandlung CIN I/II – Vapo CIN III Koni negativ Zytologisches Follow-up im 6-Monats-Intervall für 2 Jahre

10 Fazit -HPV-Nachweis n Aufklärung über alternative diagnostische und therapeutische Verfahren n insbesondere wenn unterschiedliche Risiken und Erfolgsaussichten n und unterschiedliche Belastungen oder ernsthafte wissenschaftliche Kontroversen bestehen n Information: –HPV ist sensitiver und sicherer als Zyto –Nachteil: Zunahme falsch positiver Befunde

11 Take home message Dünnschichttechnologie verbessert nur einen Aspekt des komplexen Screeningprogrammes Dünnschichttechnologie verbessert nur einen Aspekt des komplexen Screeningprogrammes Künftige Strategien Verbesserung des Screeningablaufes durch Künftige Strategien Verbesserung des Screeningablaufes durch modifizierte Screeningstrategie, Einladungsmodell konsequenter Einsatz aller Möglichkeiten (Zytologie, Kolposkopie, HPV-Testung) Stellenwert der HPV-Testung beim primären Screening in D noch nicht geklärt Einsatz bei auffälligen Zytologien mit entsprechender Aufklärung gerechtfertigt


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