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IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 2 9 Prince2 Übersicht (1): s.a.

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2 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 2 9 Prince2 Übersicht (1): s.a. PRINCE2 (Projects IN Controlled Environment) ist eine prozessorientierte Methode für effektives Projektmanagement. Sie wurde von den britischen Behörden (Office of Government Commerce = OGC) als Standard entwickelt und herausgegeben. Sie hat sich in vielen Bereichen und Ländern als de-facto-Standard durchgesetzt. PRINCE2 liefert Handlungsanweisungen und Dokumentenvorlagen als „best practice“ für das Management von Projekten. PRINCE2 befasst sich mit - dem Management eines Projekts - dem Einsatz von Mitarbeitern und Ressourcen - der Wechselwirkung mit der Außenwelt. Es werden Prozesse, Wissensgebiete und Techniken definiert.

3 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 3 Übersicht (2): Die Konzepte sind auf Projekte unterschiedlicher Größenordnung übertragbar. Die Methode ist frei zugänglich, auch wenn die Rechte beim OGC liegen. Offizielle Dokumentationen: Managing Successful Projects Using PRINCE2™ Kerndokumentation Directing Successful Projects Using PRINCE2™ beschreibt Durchführung, Überwachung und Steuerung von PRINCE2-Projekten. In PRINCE2 werden dargestellt: sieben Prinzipien sechs Hauptprozesse sieben Wissensgebiete drei Techniken.

4 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 4 Quelle: https://www.axelos.com/best-practice-solutions/prince2/what-is-prince2https://www.axelos.com/best-practice-solutions/prince2/what-is-prince2 Überblick PRINCE2:

5 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 5 Principles (1): Business justification Dem Projekt muss ein Business Case zugrunde liegen, d.h. ein Projekt muss fachlich getrieben sein. Das Projekt ist an den Geschäftszielen des Unternehmens auszurichten. Learning lessons Die Methode berücksichtigt das Lernen aus den Erfahrungen. Roles and responsibilities Das Projekt ist in der Linienorganisation zu verankern. Es sind Rollen und Verantwortlichkeiten klar zu regeln. Alle betroffenen Parteien sind in das Projekt einzubeziehen. Kunde (Benutzer) und Lieferant sind im Lenkungsausschuss durch zwei gleichberechtigte Rollen vertreten. Managing by stages Ein Projekt wird in Managementphasen eingeteilt.

6 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 6 Principles (2): Managing by exception Das Management wird über Projektstatusberichte informiert. Sitzungen finden bei gravierenden Planabweichungen und zum Treffen von Entscheidungen statt. Product focused Das Management orientiert sich am Produkt. Tailored Die Methode ist an Größe, Umgebung, Komplexität, Bedeutung und Risiko des Projekts anpassbar.

7 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 7 Themes (1): In den Wissensgebieten werden Handlungsempfehlungen, Vorgehens- weisen, Verantwortlichkeiten und Zusammenhänge dargestellt. Business case Durch den Business Case wird der Mehrwert des Projekts bestimmt. Er ist der Motor für das Projekt. Im Business Case sind die entscheidungsrelevanten Informationen dokumentiert. Er steht während des gesamten Projektes im Mittelpunkt und wird laufend aktualisiert. Organisation PRINCE2 stellt die Organisationsstruktur für das Projektmanagement- team mit Rollen, Tätigkeiten, Verantwortlichkeiten, etc. bereit. Quality Qualität wird in PRINCE2 definiert als das Ausmaß, in dem die Produktmerkmale die Erwartungen erfüllen. Zur optimalen Zielerreichung wird ein Qualitätsmanagement beschrieben.

8 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 8 Themes (2): Plans In Plänen wird beschrieben, wer welche Aufgaben wann zu erledigen hat. Die Planung wird als sich wiederholender Prozess betrachtet. In PRINCE2 werden je nach Projektgröße mehrere Planungsebenen unterschieden. Ein Projektplan als Bestandteil des Projektleitdokuments ist immer zu erstellen. Risks Unwägbarkeiten in Bezug auf die Ergebnisse müssen erkannt und analysiert werden. Zur Vermeidung sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Risiken müssen permanent verwaltet werden. Changes Änderungen sind strukturiert durchzuführen, wobei die Konsequenzen auf den Business Case zu berücksichtigen sind. Progress Das Projekt wird laufend unter Kontrolle gehalten, damit das gewünschte Ergebnis frist- und budgetgerecht geliefert wird.

9 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 9 Quelle: Überblick über die PRINCE2-Prozesse: Details siehe:

10 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 10 Processes (1): Die PRINCE2-Prozesse decken die Aktivitäten von der Vorbereitung des Projekts bis zum Prozessabschluss ab. Sie definieren Rollen und Verantwortlichkeiten für die Projektbeteiligten. Starting up a project Vorbereitung des Projekts: Projektantrag stellen, Projektlösungsansatz entwickeln, Projektbeschreibung erstellen, Team zusammenstellen und Rollen zuteilen, Risikoprotokoll vorbereiten, Initiierungsphase planen, … Directing a project Begleitende Aktivitäten des Lenkungsausschusses während des gesamten Prozesses Initiating a project Ausarbeitung des Projektleitdokuments: Planung, Entscheidungsgrundlage und Basis für die Umsetzung und Kontrolle.

11 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 11 Processes (2): Controlling a stage Tägliche Steuerungsaufgaben des Projektmanagers während einer Phase: Arbeitspakete freigeben, Fortschritt überwachen, Übergabe der vereinbarten Produkte, offene Punkte aufnehmen, Korrekturmaßnahmen einleiten, Koordination, … Managing stage boundaries Lieferung der Entscheidungsgrundlage für die nächste Phase: bei jedem Phasenübergang Business Case, Risikoanalyse und Projektplan überprüfen und dem Lenkungsausschuss berichten, Phasenplan für die nächste Phase erstellen. Closing a project Abschluss des Projekts: Dokumente archivieren, Empfehlungen für Folgeaktionen, Projektabschluss- und Erfahrungsbericht erstellen, Projekt evaluieren.

12 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 12 Techniques: Product based planning Dazu gehören die Beschreibung des Endprodukts, der Produktstrukturplan, die Produktbeschreibungen und das Produktflussdiagramm (zeitliche Abfolge der Produkterstellung). Change Control Es wird eine Prozedur zum Management von Änderungen beschrieben. Quality review Es handelt sich um ein standardisiertes Verfahren, um die Qualität der Produkte anhand von Qualitätskriterien zu prüfen und die gewünschte Beschaffenheit zu gewährleisten.

13 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 13 Nutzen: _2__benefits.asp _2__benefits.asp Das Vorgehen nach PRINCE2 sichert den Projekten: einen allgemeinen, konsistenten Ansatz Start, Durchführung, Ende in kontrollierter und organisierter Form regelmäßige Fortschrittsprüfungen in Abgleich mit den Plänen die Versicherung, dass das Projekt eine geschäftliche Rechtfertigung hat flexible Meilensteine (decision points) Managementkontrolle bei Abweichungen vom Plan die Einbeziehung von Management und Stakeholdern zur richtigen Zeit am richtigen Ort während des gesamten Projekts gute Kommunikation zwischen dem Projektmanagement und der übrigen Organisation ein Mittel um Erfahrungen zu sammeln und mit anderen zu teilen einen Wegweiser um die PM-Fähigkeiten und Kompetenzen der Manager und des Teams zu verbessern.

14 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 14 9 Reifegradmodelle (Capability Maturity Model) s.a. Mit Hilfe eines Reifegradmodells wird die Qualität des Softwareentwicklungsprozesses anhand vorgegebener Kriterien gemessen. Reifegradmodelle betrachten und begutachten Prozesse. Da ein Reifegradmodell auch Vorgehensweisen und Prinzipien („best Practices“) beschreibt, dient es auch der Verbesserung der Prozesse hinsichtlich Qualität, Termin- und Budgeteinhaltung. Verallgemeinert lässt es sich auch auf andere Projekte übertragen. Ein Reifegradmodell kann als Referenzmodell dienen für: die Einordnung des Stands des Projektmanagements die Verbesserung der Prozesse

15 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 15 Die Reifegradstufen als Ausdruck der Prozessreife werden zur Beschreibung der Stadien und der Verbesserungswege verwendet. Ihnen sind jeweils Gruppen von Praktiken zugeordnet. Zwei Standards haben sich durchgesetzt: CMM/CMMI (I für Integration) und SPICE (ISO 15504). Quelle: Borland Software Corporation, entnommen: group.com/beratung/managementsysteme/CMMI.htmhttp://www.tqu- group.com/beratung/managementsysteme/CMMI.htm Reifegradstufen des CMM:

16 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 16 Reifegradstufen des CMM (1): Details und Weiterentwicklung siehe Stufe 1 (Initial): - keine Planungsaktivitäten und Vorgehensmodelle für Prozesse oder Projekte - intuitive Managementkompetenz einzelner Personen - Einhaltung von Qualität, Kosten und Terminen nicht vorhersehbar - häufige Nacharbeiten Stufe 2 (Repeatable): - Auswertung der Erfahrungen bisheriger Projekte - Vereinbarung von Projektzielen, Zeit- und Kostenschätzung auf der Basis realistischer Erfahrungswerte - Definition und Realisierung der Teilprozesse wie Projektplanung, Überwachung der Kosten, Termine, des Projektfortschrittes und der Zielerreichung, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung und Konfigurationsmanagement Key Process Areas im Level 2:

17 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 17 Reifegradstufen des CMM (2): Stufe 3 (Defined): - Organisationsweite Dokumentation und Standardisierung der Prozesse für Projektmanagement und Softwareentwicklung - Existenz eines Standard-Vorgehensmodell - Mitarbeiterfortbildung - Wiederverwendung von Software-Teilen gegeben Key Process Areas im Level 3: Stufe 4 (Managed): - Messung von Produktivität und Qualität (Produkte, Prozesse) - Methodische Schätzungen für den Aufwand - Abgleich mit dem Prozessfortschritt - Etabliertes Risikomanagement - Verwendung historischer Prozessdaten zur Kalibrierung von Modellen - Hohe Vorhersagbarkeit von Prozess- und Projektergebnissen Key Process Areas im Level 4:

18 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 18 Reifegradstufen des CMM (3): Stufe 5 (Optimizing): - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess auf der Basis statistischer Daten - Systematische Erfassung und Weiterverwendung von Erfahrungswerten - Fehleranalysen und vorbeugende Fehlervermeidung - Reduktion von Abweichungen und Nachbesserungsarbeiten Key Process Areas im Level 5: Durch den Einsatz von CMM sollen sich in erster Linie Effizienz, Vorhersehbarkeit, Überwachung und Zielerreichung verbessern. Um eine Stufe zu erreichen, müssen alle Prozessaspekte dieser Stufe und die der darunter liegenden erfüllt werden. CMMI ist auch für allgemeinere Entwicklungsprozesse verwendbar.

19 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie Zertifizierungen IPMA Internation Project Management Association Deutscher Vertreter der IPMA: GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. PMI Project Management Institute PMI in Deutschland: Berlin, Köln, Frankfurt, München Vorbereitungskurse bietet z.B. PS Consulting an s.a. besonders: Zertifikate im Vergleich … oder z.B. integrata https://www.integrata.de/services-fuer- unternehmen/seminare/zertifizierungen/personal-und- organisationsentwicklung-informationstechnologie/zertifizierung-im- projektmanagement.html https://www.integrata.de/services-fuer- unternehmen/seminare/zertifizierungen/personal-und- organisationsentwicklung-informationstechnologie/zertifizierung-im- projektmanagement.html

20 IT-Projektmanagement, Vorlesung Sommersemester 2015 Prof. Dr. Herrad Schmidt SS 15 Kapitel 8, 9 und 10 Folie 20 oder z.B. TÜV Süd sued.de/akademie_de/seminare_management/projektmanagement sued.de/akademie_de/seminare_management/projektmanagement APMG-International (u.a. PRINCE2) international.com/home/Qualifications/Qualifications.aspx international.com/home/Qualifications/Qualifications.aspx APMG-Deutschland (PRINCE2) Deutschland/Qualifizierungen.aspx Deutschland/Qualifizierungen.aspx iSQI GmbH https://www.isqi.org/ https://www.isqi.org/tl_files/data/Registration%20Forms/Syllabi/CPPM% 20Syllabus%201.1.pdf https://www.isqi.org/ https://www.isqi.org/tl_files/data/Registration%20Forms/Syllabi/CPPM% 20Syllabus%201.1.pdf ASQF (Gesellschafter der iSQI GmbH) https://www.asqf.de/asqf-certified-professional-for- projektmanagement.html https://www.asqf.de/asqf-certified-professional-for- projektmanagement.html


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