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509.314 SE, 2 st., S06 Musikalische Bedeutung und Kultur Richard Parncutt ((my last Büro: 0316 380-2409 Handy: 0699 1265 2109 Sprechstunde:

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1 SE, 2 st., S06 Musikalische Bedeutung und Kultur Richard Parncutt ((my last Büro: Handy: Sprechstunde: Do Uhr Sommer 2006 Donnerstag Uhr SR 23.03

2 Inhalte Musikleben in Graz – die einheimische Mehrheit – ausgewählte Minderheiten Rolle der Musik bei der Integration Planung und Durchführung einer empirischen Untersuchung Qualitative Methoden

3 Ziele eine explorative sozialpsychologische Untersuchung eine gesellschaftlich relevante und aktuelle Frage Lösung methodischer Probleme: – pragmatisch – politisch Aufbereitung politisch nützlicher Infos und Anregungen Wissenschaftliche Kultur: – Teamwork – Deadlines

4 Auch erstrebenswert ist es, … …bei der wissenschaftlichen Gruppenarbeit soziale Kompetenz zu entwickeln …neben den Inhalten einer Aufgabe auch die dahinter stehenden Ziele, die Anwendungsmöglichkeiten der Ergebnisse und deren gesellschaftliche Relevanz zu berücksichtigen... Weitblick zu entwickeln und die Ausbildung lediglich als Teil der eigenen Bildung zu betrachten... sich nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben, sondern auf einem hohen, international konkurrenzfähigen Standard zu arbeiten

5 Konstruktive Zusammenarbeit förderlich hemmend  Ehrgeiz, Begeisterung, FleißMittelmäßigkeit GründlichkeitOberflächlichkeit Verantwortungsübernahme, Verlässlichkeit, Eigenständigkeit Abhängigkeit, Konfliktscheu Handlungsorientierung, Risikobereitschaft, Innovation Passivität Teamgeist, FlexibilitätSelbstgefälligkeit, Starrheit Ehrlichkeit, Klarheit, DirektheitBeeindruckung,Manipulation

6 Arbeitsphasen Planungsreferate Interviews mit Mitgliedern einer spezifischen kulturellen Gruppe Aufbereitung der Daten Qualitative (evtl. auch quantitative) Analysen Ergebnisreferate mit Diskussionen Schriftliche Arbeit mit Diskussion

7 Anwesenheitspflicht 2x ohne Grund fehlen 3. Abwesenheit nur mit Begründung per Mail – passend, plausibel – Betreff: LV-Namen (sieht sonst wie Spam aus!) – Ich werde Ihre Mail getrennt aufbewahren – Ich werde in der Regel nicht darauf antworten

8 Kulturelle Gruppen in Graz Türkei, Bosnien, Serbien, Kroatien, Rumänien, Ägypten, Ghana, Nigeria, China, Iran, Albanien, Mazedonien, Slowenien, Bulgarien, Polen, Ungarn, Irak…

9 Zusammensetzung der Studierendengruppen Zusammen gehören: – Studierende mit bestehenden Kontakten zu einer bestimmten kulturellen Gruppe in Graz Getrennt gehören: – Studierende mit ähnlichen wissenschaftlichen Schwerpunkten – Studierende mit empirischer Forschungserfahrung Auch relevant: – Sprachkenntnisse

10 Gruppenkommunikation Zu Beginn der LV – Eine Mail an alle Gruppenmitglieder: Mailadressen Telefonnummern Kopie an mich Später – Alle Mails an mich  auch an alle Mitglieder

11 Zeitlicher Ablauf 1: Grundlagen 9.3.: Einleitung in HS 01.23: – Hintergrundreferate (7 10 Minuten) – Verteilung und Besprechung des vorläufigen Interviewleitfadens

12 Zeitlicher Ablauf 2: Planung Aufgaben bis vor den Osterferien – Leitfaden bearbeiten Skriptum Höllinger lesen Skriptum Höllinger Unseren vorläufigen Leitfaden proben – „InsiderIn“ werden Kontakte zur kulturellen Gruppe aufbauen Veranstaltungen der kulturellen Gruppe besuchen Bis 7.4. auf Papier einreichen – Deckblatt: SE-Name, Ihr Name, Ihre Nr., Gruppe, Datum – Vorschläge zum Leitfaden (ca. 1 Seite) – Selbstevaluation Ihres „Insiderwerdens“ (ca. 1 Seite)

13 Zeitlicher Ablauf 3: Interviews 27.4.: – Verteilung/Erklärung des endgültigen Interviewleitfadens – Design der Studie (Vielfalt der TeilnehmerInnen) 4.5., 11.5.: – Informationen zu weiteren Aufgaben Format der Rohdaten Qualitative Analysemethoden – Besprechung der laufenden Interviews Pro Student/in: – 2 Mitglieder der eigenen kulturellen Gruppe – 1 Einheimische/r Besprechung des Fortschritts Lösung praktischer Probleme

14 Zeitlicher Ablauf 4: Referate Irakische KurdInnen: Erdinger, Ladinig, Royer, Tschinkel Serbien: Michael Graf, Knopper, Steirer 1.6.Nigeria*: Lechner, Schutti, Wedam, Weinberger Italien*: Baumgartner, Hofstadlerx2, Raithofer 8.6.China*: Graf, Sackl, Walzl, Wiesenhofer Albanien: Dorfer, Forstner, Millgrammer, Reichweger Ägypten: Marin, Prem, Scherllin, Schrank *Vorschlag: eine spezifische Region innerhalb dieses Lands wählen. Die Gruppe soll eine starke (auch musikalische) Identität haben.

15 Zeitlicher Ablauf 5: Abschluss 29.6.: – Planung öffentlicher Veranstaltung – Tipps zur schriftlichen Arbeit Oktober 06: – Besprechung der schriftlichen Arbeit (Do ) – öff. Veranstaltung, evtl. aktive Teilnahme (Oktober oder November)

16 Dauer der LV-Einheiten Am haben die Mehrheit der Studierenden für die Verlängerung der 10 vorgesehenen LV-Einheiten auf jeweils 120 Minuten (d.h. Donnerstags 13:00-15:00) statt für zusätzliche Termine gestimmt.

17 Benotung GegenstandTermin 1. Hintergrundreferat Planungsunterlagen Ergebnisreferat Rohdaten (Archiv), 3 Interviews/Person Schriftliche Arbeit inkl. revidierte Folien*1.10. Mitarbeit/Diskussionlaufend Alle Noten außer Mitarbeit hängen von der Einhaltung des Termins ab. Gruppenmitglieder erhalten in der Regel verschiedene Noten *Vorbedingung für die Vergabe eines Termins: Abgabe der revidierten Folien und der Rohdaten per

18 Wie baut man Kontakte auf? Ansätze – bestehende Kontakte – „snowballing“ – RP um Unterstützung bitten Einrichtungen – Ausländische Musikstudierende (z.B. KUG)KUG – Büro für Internationale Beziehungen (BIB)BIB – Afro-Asiatisches Institut (AAI)AAI – Ausländische Vereine über MigrantInnenbeiratMigrantInnenbeirat

19 Eine “repräsentative” Stichprobe? Auf Vielfalt innerhalb Ihrer Gruppe achten: – männlich/weiblich – MusikerIn/NichtmusikerIn – älter/jünger – mit/ohne Kinder – viele/wenige Jahre in Graz Kompromisslösung bei sprachlichen Problemen: – wer gut Deutsch kann, wird bevorzugt – sich z.B. eher auf jüngere Leute konzentrieren

20 Hintergrundreferat: Ziele Vor den Interviews: Relevantes Wissen sammeln „InsiderIn“ werden Kultureller Hintergrund Sensible Themen Passende Distanz In der Einleitung dokumentieren

21 Hintergrundreferat: Admin Datum: Dauer: 10 Minuten pro Gruppe Jedem Gruppenmitglied ein Thema Abwesende (Garmisch) geben stattdessen bis Seiten ab. – Auch diejenigen, die mit Ihrem Referat unzufrieden waren, haben diese Möglichkeit

22 Hintergrundreferat: Die kulturelle Gruppe im Allgemeinen – Bevorzugte Selbstbezeichnung – Geschichte und Identität – Sprache – Identitätsstiftende Musik (CD!!) – Kultur: andere Künste, Religion – Bräuche, Tagesablauf, Kalender – Besonderheiten (nach eigener Einschätzung) – Umgangsformen, Höflichkeit – Alltagsobjekte (Instrumente, Tracht, Fotos)

23 Hintergrundreferat: Die kulturelle Gruppe in Graz – Orte, Geschichte – Regelmäßige Veranstaltungen, Ereignisse, Feste – Graz-spezifische Musik oder Mischformen – Veranstaltungen März-Juni 2006 – Kontakte zu Mehrheit und anderen Minderheiten – Spezifische Probleme, Identität – Alltagsobjekte (Instrumente, Tracht, Fotos)

24 Hintergrundreferat: Informationsquellen Internet Literatur Persönliche Kontakte

25 Planungsunterlagen: Überblick Deckblatt (1 Seite) Vorschläge Leitfaden (1 Seite) Selbstevaluation (1 Seite) Also 3 Seiten auf Papier. Zusammenheften! Deadline:

26 Planungsunterlagen: Deckblatt Die üblichen Informationen: Name des SEs, Semester Ihr Name und Ihre Matrikelnummer Ihre gewählte kulturelle Gruppe Datum

27 Planungsunterlagen: Vorschläge zum Leitfaden, Einwilligungserklärung… Mit Ihrem wichtigsten Punkt beginnen Ideenquellen zitieren (z.B. Seite/n in Höllinger) Leitfaden mit einer beliebigen Person testen – auf dieser Basis Verbesserungen vorschlagen – keine Daten sammeln oder angeben Benotungskriterien: – einmalig (Nur Sie machen den Vorschlag) – begründet (Sie setzen die wiss. Quellen um) – realistisch (Ihr Vorschlag wird übernommen)

28 Planungsunterlagen: Selbstevaluation Ihres „Insiderwerdens“ Welche spezifischen Ziele möchten Sie erreichen? Was ist bisher passiert? Z.B.: – Welche Menschen kennen gelernt? – Welche Veranstaltungen besucht? Analyse der eigenen Stärken und Schwächen. – Welche relevanten Möglich-/Fähigkeiten haben Sie (nicht)? – Was haben Sie bisher (nicht) gelernt? Für die Benotung der Planungsunterlagen spielt die Selbstevaluation eine untergeordnete Rolle.

29 Durchführung der Interviews Siehe Leitfaden

30 Transkription und Interpretation Jeden Text von mehreren Leuten bearbeiten lassen! Interview: Person A Transkription: Person B Analyse nach Leitfaden: Person C Analyse nach wichtigen Themen: Person D Qualitätskontrolle: Jeder Person steht das gesamte Datenmaterial zur Verfügung. Zum Schluss kontrolliert Person A die Transkription und Analysen

31 Analyse der Transkiptionen Zwei Analysen von jeder Interviewtranskription: nach Leitfaden (9 Seiten) nach wichtigen Themen (1 Seite) In beiden Fällen: einzelne Punkte in Stichworten Verweise auf die Transkription (Seitennummern) Auch einzureichen: 1 vertraulicher Bericht pro Befragte/n (abgetippt, 2 Seiten) Dazu ein Überblick über alle Texte der Gruppe: nur Übereinstimmungen mehrerer Befragten berücksichtigen nach Leitfaden organisieren

32 1. Einzeltexte nach dem Leitfaden mit Datei der Transkription beginnen nach dem Leitfaden ordnen – was nicht passt  neue Überschriften paraphrasieren – ganz präzis: eher Phrasen als Sätze gelegentlich aussagekräftige Zitaten einfügen 9 Seiten (1 Seite pro Seite des Leitfadens)

33 2. Einzeltexte nach wichtigen Themen Für jede/n Befragte/n: die wichtigsten Themen für Befragte/n mit aussagekräftigen Zitaten kombinieren anhand der Transkription oder der Aufnahme übersichtlich gegliedert mit Überschriften 1 Seite

34 3. Zusammenfassung aller Transkriptionen Ihrer Gruppe zu berücksichtigen: nur – Übereinstimmungen mehrerer Befragter – Wichtiges (nach voriger Analyse) nach dem Leitfaden gliedern – was dem Leitfaden nicht passt: getrennte Überschriften 9 Seiten (entsprechend dem Leitfaden)

35 Inhalt und Gliederung des Referats bzw. der schriftlichen Arbeit Jedes Gruppenmitglied berichtet über einen inhaltlich gleichwertigen Aspekt. Gliederungsvorschlag: 1. Einleitung: die Hintergründe Schwerpunkt: Musik, Integration, Ihre Minderheit (Literatur!) 2. Hauptteil: die Interviews (Methode, Daten) Minderheit Einheimische 3. Schlussfolgerungen: Thesen und Vorschläge

36 Referat: Einleitung Charakter: holistisch, nach außen gerichtet Die Kultur, Musik und Geschichte Ihrer Gruppe im allgemeinen sowie in Graz “Geografieunterricht” vermeiden  sich auf Musik und Integration konzentieren Klangbeispiele und Diskussion ihrer Bedeutung  vor allem Musik, die für Ihre Befragten wichtig ist “Musik und Integration” aufgrund der Literatur das Besondere an Ihrer Gruppe hervorheben

37 Referat: Hauptteil Charakter: detailliert, nach innen gerichtet Inhaltliche Zusammenfassung der Interviewdaten Details der Befragten (letzte Seite des Leitfadens)  Inwieweit war die Stichprobe typisch, umfassend?  Übersichtlich darstellen (Tabelle?)  Minderheit von Einheimischen trennen (2 Teile, 2 AutorInnen?) Was halten Ihre Befragten für wichtig bezüglich Musik & Integration?  Ihre Voreingenommenheit und Ihre Kriterien für die Datenauswahl  gemeinsame und unübliche Meinungen diese möglichst objektiv darstellen mit Zitaten aus der Transkription untermauern auch über Negatives berichten Die Qualität der Daten  Wichtige Punkte aus den “vertraulichen Berichten”

38 Referat: Schlussfolgerungen Charakter: holistisch, nach außen gerichtet Welche Rolle spielt Musik bei der Integration – oder könnte sie spielen? Ihre Interpretation der gemeinsamen Meinungen Ihrer Befragten  1 oder 2 Thesen formulieren und unterstützen  Klar zwischen Daten und Interpretationen unterscheiden Politische Implikationen  Realistische Wege, Integration durch Musik zu fördern  1 oder 2 spezifische, detaillierte Vorschläge

39 Allgemeine Tipps In möglichst allen Teilen Folgendes ansprechen: – Musik allein – Integration allein – Musik und Integration Das wichtigste an Ihrer Arbeit hervorheben: – Die 1-2 wichtigsten Thesen Ihre Begründung durch Daten und Literatur – Die 1-2 wichtigsten Vorschläge Ihre Ableitung aus den 1-2 Thesen Das Besondere an Ihrer Minderheit hervorheben

40 Umgang mit qualitativen Daten Subjektivität Interaktion Vorverständnis Geschichte Verallgemeinerung Induktion Literatur

41 Subjektivität “Gegenstand humanwissenschaftlicher Forschung sind immer Menschen, Subjekte. Die von der Forschungsfrage betroffenen Subjekte müssen Ausgangspunkt und Ziel der Untersuchung sein” (Mayring, 2002, S. 20) Individuelle Unterschiede zwischen den Befragten hervorheben Die eigene Subjektivität als Interviewer/in oder Interpret/in nicht leugnen, sondern ins Bewusstsein rücken  Dies bei der Durchführung der Interviews und der Interpretation der Daten berücksichtigen!

42 Interaktion “Forschung wird als Interaktionsprozess aufgefasst, in dem sich Forscher und Gegenstand verändern” (Mayring, 2002, S. 32). Während des Interviews ändern sich das Interesse der Ansatz die Theorien beider InterviewpartnerInnen  Dies bei der Durchführung der Interviews und der Interpretation der Daten berücksichtigen!

43 Vorverständnis “Die Analyse sozialwissenschaftlicher Gegenstände ist immer vom Vorverständnis des Analytikers geprägt. Das Vorverständnis muss deshalb offen gelegt und schrittweise am Gegenstand weiterentwickelt werden” (Mayring, 2002, S. 30).  Kurz in der Einleitung darüber berichten!

44 Geschichte “Die Gegenstandsauffassung im qualitativen Denken muss immer primär historisch sein, da humanwissenschaftliche Gegenstände immer eine Geschichte haben, die sich immer verändern können” (Mayring, 2002, S. 34).  In der Einleitung über relevante Aspekte der Geschichte der Minderheit in Graz berichten!

45 Verallgemeinerung “Bei der Verallgemeinerung der Ergebnisse humanwissenschaftlicher Forschung muss explizit, argumentativ abgesichert werden, welche Ergebnisse auf welche Situationen, Bereiche, Zeiten hin generalisiert werden können” (Mayring, 2002, S. 36).  Bei der Interpretation und bei der Erstellung der Thesen und Vorschläge auf den soziodemographischen Hintegrund achten: Beruf, Ausbildung, Geschlecht, familiares Umfeld…

46 Induktion “In sozialwissenschaftlichen Untersuchungen spielen induktive Verfahren zur Stützung und Verallgemeinerung der Ergebnisse eine zentrale Rolle, sie müssen jedoch kontrolliert werden” (Mayring, 2002, S. 36). “Kontrolle” bedeutet: Dokumentation der Methode – Die Methode für andere nachvollzeihbar machen – Z.B. Kriterien für die Auswahl der wichtigen Inhalte Verbindung zwischen Thesen/Vorschlägen und Daten – Unterstützung durch Zitate  Im Haupt- und Schlussteil darauf achten!

47 Literatur Wichtigste Quelle: Mayring, Philipp (2002). Einführung in die qualitative Sozialforschung: eine Anleitung zu qualitativem Denken (5. Aufl.) Weinheim: Beltz. Muwi: 01: M474 (auch UB und andere Institute; kostet ca. 15 Euro) Andere Quellen: Breuer, Franz (Hrsg.) (1998). Qualitative Psychologie. Grundlagen, Methoden und Anwendungen eines Forschungsstils. Opladen: Westdeutscher Verlag (2. Auflage). Muwi: 49 Q1 Girtler, Roland (2001). Methoden der Feldforschung (4. Aufl.). Wien: Böhlau. Muwi: 01:G529 Mayring, Philipp (2003). Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken (8. Auflage). Weinheim: Beltz. Muwi: 01:M474

48 Ergebnisse In den folgenden Folien wird der Versuch unternommen, die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenzufassen

49 Die eigene Musik... …dient als Erinnerungsstützte der eigenen Kultur und weckt Heimatgefühle. – Man kehrt zu den eigenen Wurzeln zurück, was in einer fremden Umgebung für umso wichtiger ist. …wirkt emotionaler als fremde Musik. – Das ist der Beweis ihrer identitäts- und somit integrationsfördernden Funktion.

50 Fremde Musik… …weckt das Bedürfnis, andere Kulturen kennenzulernen …kann im Vergleich zur Sprache leicht interkulturell rezipiert und verstanden werden  Musik kann Integration fördern.

51 Integrationsfähigkeit der Minderheiten nach Außen – starkes Interesse an interkulturellem musikalischem Austausch nach Innen – starkes Bedürfnis, die eigene musikalische Kultur zu fördern

52 Integrationsfähigkeit der Einheimischen nach Außen – starkes Interesse an interkulturellem musikalischem Austausch nach Innen – kein besonderes Bedürfnis, die eigene musikalische Kultur zu fördern häufig sogar ablehende Haltung gegenüber traditionelle einheimische Musik

53 Unterschiede zwischen Minderheiten KoptInnen aus Agypten – Musik ist sehr wichtig für ihre Religion und Identität ChinesInnen – kaum (Musik-) Veranstaltungen in Graz (Mittel könnten das ändern) ItalienerInnen – Musik ist Identitätsfördernd, auch wenn kein Integrationsproblem KurdInnen – interessante Musikveranstaltungen, die mit finanziellen Mitteln ausgebaut und für Einheimische geöffnet werden könnten NigerianerInnen – Musik: ein universelle Sprache, die friedliche Interkulturalität fördert SerbInnen – Musik ist Identitätsfördernd, auch wenn Arbeit und Sprache wichtiger

54 Geld für Musik und Integration (1) Vorschlag Nr. 1: – Ein Fonds für die Förderung musikalischer Aktivitäten einzelner Minderheiten. Ziele: – Stärkung der eigenen kulturellen Identität – Förderung der positiven Kontaktaufnahme mit Einheimischen – dadurch Förderung der Integration

55 Geld für Musik und Integration (2) Vorschlag Nr. 2: Ein Multikultikonzert, z.B.: – Große Halle (z.B. List-Halle) – Aufführungen durch 10 versch. Grazer Minderheiten – Musik wird auch durch die Minderheit erklärt/kommentiert – Vorbereitung: Ausschreibung  Wettbewerb Gruppen schicken CDs ein 10 GewinnerInnen werden gefördert/honoriert Ziele – Bewusstseinsbildung, Kontaktmöglichkeiten, Identitätsförderung

56 Tipp zum Drucken dieser Datei „Datei-Drucken“ wählen – Drucken: „Handzettel“ wählen – Farbe und Graustufe: „Reines Schwarzweiß“ – OK


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