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SozGg06/02/01 Modul 06/02 Handlungstheoretische Sozi- algeographie: Stärken und offene Fragen Sozialgeographie: Räumliche Strukturen der Gesellschaft ©

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1 SozGg06/02/01 Modul 06/02 Handlungstheoretische Sozi- algeographie: Stärken und offene Fragen Sozialgeographie: Räumliche Strukturen der Gesellschaft © Peter Weichhart VO WS 2013/14 3 Std., 4 ECTS-Punkte Dienstag, 17:00 –18:00 HS 4C und Mittwoch, 12:00 – 14:00; Hs. 5A, Kapitel 29.01; 29.02; 29.05; (B11-3.2) (B07-3.2) (L2-b2, L2-b3, L2-b-zLV)

2 Vorzüge und Stärken der handlungstheoretischen Sozialgeographie SozGg06/02/02 realitätsangemesseneres Menschenbild, Berück- sichtigung subjektiver Rationalität und Kausalität; systematische Beschäftigung mit den Phänomenen „Sinn“ und „Wert“; Berücksichtigung des sozialen Kontexts mensch- lichen Tuns;

3 SozGg06/02/02b Vorzüge und Stärken der handlungstheoretischen Sozialgeographie Thematisierung des Individuums: Einbeziehung psychologischer Theorien, Notwendigkeit einer Überwindung des „Mikro-Makro-Dualismus“. Die handlungszentrierte Sozialgeographie bietet einen Denkrahmen an, der geeignet erscheint, die Zusammenhänge zwischen den drei Welten POPPERs artikulieren zu können. Naturalistisch-materialistische (intendierte und nicht- intendierte Handlungsfolgen) und kulturalistisch- konstruktivistische (Genese und diskursive Begrün- dung von Intentionalität) Deutungen der Welt können miteinander verknüpft werden.

4 Konzeptionelle Bausteine einer hand- lungstheoretischen Sozialgeographie SozGg06/02/03 Entwicklung einer formalen und inhaltlichen „Typologie von Handlungen“; Einbindung der Sozialgeographie in die Sozial- theorie, Verknüpfung von Mikro- und Makro- perspektive, Integration verschiedener Handlungs- theorien; handlungstheoretisch fundierte Raumkonzepte: „Geographie machen“, alltägliche Regionalisie- rungen, „locale“, „Schauplatz“, „Setting“.

5 Handlungstypologien SozGg06/02/04 „lebensweltliche“ Handlungen („Alltagshandeln“) „professionalistische“ Handlungen („theoriege- leitetes Handlen“) Gestützt auf „lebensweltliche Theorien“, „tacit (implicit) knowledge“ und diskursivem Wissen der Lebenswelt. Gestützt auf wissenschaftliche Theorien und dis- kursivem Wissen. „Projekt“ („personal project“): kognitive Handlungs- einheit aus der Sicht des Akteurs (T. CARLSTEIN, 1982, B. R. LITTLE, 1983).

6 „Projekt“ SozGg06/02/05 Unter einem „Projekt“ versteht man Sequenzen zukunftsbezogener Aktivitäten von Individuen und Gruppen, die zur Erreichung eines vordefinierten Ziels oder Ergebnisses geplant und durchgeführt werden. Als Ergebnis ihrer Durchführung entste- hen irgendwelche Systemzustände, Produkte, so- ziokulturelle Outputs. Die mit Projekten verknüpf- ten Aktivitäten müssen auf Ressourcen zurück- greifen. Sie beanspruchen Zeit, nutzen Raum-Zeit- Strukturen von Siedlungssystemen, Energie, Ma- terialien, Werkzeuge, den Naturraum, andere Men- schen und verschiedene Einrichtungen. (Nach T. CARLSTEIN, 1982, S. 48)

7 „personal project“ SozGg06/02/06 Ein „persönliches Projekt“ wird als Menge zusam- mengehöriger oder aufeinander bezogener Hand- lungsakte angesehen, die sich über die Zeit hin er- strecken. Mit diesen Akten wird das Ziel verfolgt, einen bestimmten Zustand zu erreichen, der vom Individuum antizipiert und vorhergesehen wird. In persönlichen Projekten kommen kognitive, affek- tive und tätigkeitsbezogene Aspekte menschlichen Tuns zum Ausdruck... Sie stellen gleichsam natür- liche Interaktionseinheiten dar, in denen typischer- weise die aktive Auseinandersetzung von Einzel- persönlichkeiten mit ihrer Umwelt in einem spezifi- schen zeitlichen Kontext zum Ausdruck kommen. Nach B. R. LITTLE, 1983, S. 276

8 Projekte als „Vehikel der Zielerreichung“ SozGg06/02/07 Handlungsvollzüge werden durch Projekte gleich- sam „kanalisiert“, Projekte haben eine „allokative Kraft“. Der Beginn einer Handlungssequenz zur Errei- chung eines bestimmten Zieles zwingt dazu, den begonnenen Weg fortzuschreiten. Projekte legen die Erfordernisse einer Synchori- sation und Synchronisation von Elementen, Mit- teln und Beteiligten einer Handlungssequenz fest.

9 Die Rolle des „Raums“ in der Handlungstheorie SozGg06/02/08 „Raum“ wird in den Handlungstheorien als unab- dingbarer Bestandteil, funktionales oder instrumen- telles Element von Handlungsvollzügen konzipiert. (Allerdings in einem ganz anderen Verständnis, als bei den früheren Ansätze der Sozialgeographie.) Handlungen finden an bestimmten Orten oder Schauplätzen statt; diese Schauplätze („locales“) sind „regionalisiert“, sie werden also in Bezug auf bestimmte Handlungselemente in sozial definierte funktionale Teilabschnitte gegliedert.

10 Die Theorie der Strukturation (A. GIDDENS) SozGg06/02/09 Zwei kontrastierende Denkschulen der Soziologie: kollektivistisch-struk- turelle (z.B. T. PARSONS) versus individualistisch-interpretative Grup- pe von Ansätzen (z.B. M. WEBER oder A. SCHÜTZ). GIDDENS kritisiert diesen jeweils „orthodoxen Imperialismus“ und tritt mit dem Anspruch an, ihn durch seine Theorie der Strukturation überwinden zu können. Ziel: Aufhebung des Dualismus zwischen sozialem System und handelndem Subjekt. !Notiz!

11 Dualität der Struktur SozGg06/02/10 Grundthese: Individuelle Akteure und soziale Strukturen sind Momente ein und derselben so- zialen Wirklichkeit. Soziale Strukturen werden über konkrete Handlungen produziert und repro- duziert. Gesellschaftliche Strukturen werden im Handeln konstituiert und sind gleichzeitig das Medium dieser Konstituierung. Soziale Strukturen und handelnde Akteure sind komplementäre und einander bedingen- de Gegebenheiten der sozialen Realität

12 Die menschlichen Akteure SozGg06/02/11 „Die Handelnden oder Akteure... besitzen als inte- gralen Aspekt dessen, was sie tun, die Fähigkeit, zu verstehen, was sie tun, während sie es tun.“ A. GIDDENS, 1988, S. 36 Akteure besitzen die Fähigkeit zur Reflexivität und Selbstreflexivität. „Kopräsenz“: Gleichzeitiges Zusammensein am gleichen Ort als Voraussetzung wechselseitiger Interaktion; produziert Vertrautheit; heute teilweise auch medial vermittelt.

13 Struktur I SozGg06/02/12 Unter „Strukturen“ versteht GIDDENS die Regeln und Ressourcen, die in die Produktion und Repro- duktion sozialer Systeme eingehen. „Strukturen sind die institutionellen, dauerhaften Gegebenheiten, mit denen die Individuen konfron- tiert werden, in denen sie sich bewegen und mit denen sie,leben‘ und sich auseinander setzen müssen.“ A. TREIBEL, 2000, S. 244 Strukturen werden erst im Handeln real.

14 Struktur II SozGg06/02/13 Regeln: Techniken und Verfahren, die im prakti- schen Bewusstsein zum Ausdruck kommen. Ressourcen: Hilfsmittel, die zusätzlich zu den Re- geln erforderlich sind, um soziale Systeme zu pro- duzieren und zu reproduzieren. Struktur ermöglicht Handeln, definiert dessen Rahmenbedingungen und bietet Orientierung. Gleichzeitig setzen Strukturen damit die Grenzen des Handelns fest und führen damit zu einer ge- wissen Normierung menschlichen Tuns.

15 Dualität von Handlung und Struktur SozGg06/02/14 „Die Begriffe ;Struktur’ und ;Handeln’ bezeichnen so die allein analytisch unterschiedenen Momente der Wirklichkeit strukturierter Handlungssysteme. Struk- turen selbst existieren gar nicht als eigenständige Phänomene räumlicher und zeitlicher Natur, sondern immer nur in der Form von Handlungen und Prakti- ken menschlicher Individuen. Struktur wird immer nur wirklich in den konkreten Vollzügen der hand- lungspraktischen Strukturierung sozialer Systeme...“ A. GIDDENS, 1988, S. 290

16 Raum und Zeit I SozGg06/02/15 Grundthese: Raum-Zeit-Beziehungen besitzen für die Produktion und Reproduktion des gesellschaft- lichen Lebens eine fundamentale und konstitutive Bedeutung. Drei Formen von Räumlichkeit: Regionen (z. B. „vorderseitige“ und „rückseitige“ Regionen); räumliche Aspekte des Körpers und seiner Be- wegung in Zeit und Raum; örtliche Gegebenheiten und Bindungen von In- stitutionen und Konventionen.

17 Raum und Zeit II SozGg06/02/16 Drei Formen von Zeitlichkeit: Lebenslauf des Akteurs; „durée“: tagtägliche Wiederholung sozialer Ak- tivitäten; „longue durée“: Zeitrhythmus und Lebenszyklen der Institutionen. Räumlichkeit und Zeitlichkeit verdeutlichen, dass Strukturen für individuelle Akteure gleichermaßen im Sinne von „Ermöglichung“ als auch im Sinne von „Zwängen“ zu sehen sind.

18 Modifikation des Handlungsbegriffs SozGg06/02/17 „Handeln“ bezieht sich nicht nur auf die Intentiona- lität von Subjekten, sondern auch auf deren prak- tisches Vermögen, Veränderungen in der materi- ellen und sozialen Welt zu bewirken. Damit können auch die nicht-intendierten Folgen menschlichen Handelns angemessen berück- sichtigt werden.

19 Die „Symbolische Handlungs- theorie“ (SAT) von E. E. BOESCH SozGg06/02/18 Verknüpfung von Handlungstheorie und Identi- tätstheorie; innovative Erörterung des Verhältnisses zwischen den drei Welten POPPER‘s; Einsetzungsinstanz der autopoietischen System- theorie kultur- und umweltpsychologischer Ansatz

20 SAT SozGg06/02/19 „Boesch’s approach to understanding individual and cultural change is holistic rather than particular, mo- lar rather than molecular, naturalistically descriptive rather than experimental, and qualitative rather than quantitative. Boesch provides few answers, but much guidance about where to look for answers. For this reason we nominate this work for the “short list” of books that any cultural anthropologist or cross-cultu- ral psychologist should take into the fieldwork situa- tion, to serve as a stimulus for conceptualizing the right questions …” W. J. LONNER und R. B. TEXTOR, 1991, S. 5

21 Handeln und ego SozGg06/02/20 „It is action which relates the individual to his or her environment, action which leads him or her to assi- milate their world, to identify with it, submit to it, dis- sociate from it or rebel against it. In the course of these various forms of interaction, the individual’s reality will be influenced or even transformed, and his self will be structured. These processes are interrelated in complex ways, but the basic concept for analyzing them is,action’”. E. E. BOESCH, 1991, S. 362 (Hervorhebung P. W.).

22 Erklärungsleistungen der SAT SozGg06/02/21 Die SAT beschreibt, wie menschliche Ich- Identität entsteht und im Vollzug von Hand- lungen gefestigt und aufrecht erhalten wird. Grundlegendes Funktionsprinzip: Selbst- referenz. Erweiterung der Handlungstheorie: Menschliches Handeln ist in der Regel mit polyvalenten Sinnstrukturen verknüpft.

23 „Overarching Goals“ SozGg06/02/22 Neben der vordergründigen Intention eines be- stimmten Handlungsaktes (z. B. Seminararbeit schreiben) bestehen zusätzlich meist auch noch so genannte „übergeordnete“ Ziele („overarching goals“). Zu diesen praktisch immer präsenten übergeord- neten Zielen zählt nach E. E. BOESCH die sub- jektive Wahrnehmung der eigenen Handlungs- fähigkeit des individuellen Akteurs. „action potential“ ~ „capacity to act“ (S. 13) ~ „agency“

24 „Action Potential“ SozGg06/02/23 Zentrales Theorem der SAT: Menschliche Subjekte streben danach, sich selbst immer wieder die eigene Handlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und diese in ständig aufs Neue entworfenen Handlungsvollzügen zu verstärken und zu verbessern. Menschlich Akteure sind be- strebt, sich immer wieder der eigenen Handlungs- fähigkeit zu vergewissern.

25 SozGg06/02/24 „Action Potential“ „Many actions are performed less for their overt goal than for improving, reascertaining, enlarging or safeguarding our action potential. This then, constitutes an overarching action orientation of basic importance.” (E. E. BOESCH, 1991, S. 13). Die permanente „Übung“ des Handlungspotenzials ist das entscheidende Mittel zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der Ich-Identität und des Selbst- wertgefühls einer Person.

26 Das Handlungskonzept der SAT SozGg06/02/25 Akteur Ziel Situations- definition I Hand-lungs-vollzug Situations- definition II Bestätigung des eigenen Handlungs-potentials („overarching goal“) Emergenz neuer Ziele Mittel der Entwicklung und Festigung von Ich-Identität Nach E. E. BOESCH, 1991, Symbolische Handlungstheorie „I c h – W e l t – K o n g r u e n z“

27 Optimierung des Handlungspotentials als „overarching goal“ SozGg06/02/26 „We continuously strive at optimizing our action potential, and this reinforcing, strengthening, or enlarging of our readiness and capacity to act appears most of the time to be more important than any specific single goal.“ E. E. BOESCH, 1991, S. 105 M. CSIKSZENTMIHALYI, 1990: „FLOW“

28 „Flow“ SozGg06/02/27 „Flow ist eine uneingeschränkt positive Erfahrung, die sich aus einem eigentümlichen Gemisch von Anstrengung und spielerischer Leichtigkeit, hoher Konzentration und Selbst- vergessenheit zusammensetzt. Dies geht einher mit einem Gefühl von Effizienz und "Können". Flow-trächtige Handlun- gen werden deshalb gerne und oft wiederholt, und sie wer- den oft um ihrer selbst Willen ausgeführt, selbst wenn sie bestimmten Zielen dienen (etwa konzentriertes Musizie- ren …). Der Motor, der sie in einer Situation antreibt, liegt also nicht in einem später eintretenden Erfolg oder einer von außen kommenden Belohnung, sondern gewisser- maßen im Ausführen der Handlung selbst. Czikzentmyhalyi … spricht in diesem Zusammenhang von "autotelischem" Verhalten (auto = selbst, Telos = das Ziel).“ T. WIRTH, 2005

29 SAT als Erklärungshintergrund für Place Identity SozGg06/02/28 Heimat-Territorien stellen besonders entschei- dende Referenzgrößen unserer „Ich-Welt-Kon- gruenz“ dar. Heimat-Territorien sind also Orte, an denen Ich-Identität besonders nachdrücklich stabilisiert werden kann. „Heimat“ ist dabei überall dort, wo ein Subjekt diese Ich-Welt-Kongruenz produzieren kann.

30 Die „Verknüpfung“ der drei Welten im Handeln SozGg06/02/29 „Action … represents also both the external situ- ation in which it takes (and took) place, and the internal experiences which it induces (and induced). This makes action broadly “symbolic” … Action, its goals as well as its situative referents, always are both real and symbolic”. E. E. BOESCH, 1991, S. 12. Beseitigung der „unbefriedigenden“ Trennung von Symbol und „Wirklichkeit“.

31 „The sound of the violin“ SozGg06/02/30 „Phylogenese“ Beschreibt die Entwicklung der Violine als „Spezies“ kultureller Artefakte. „Ontogenese“ Beschreibt den Prozess, durch den die Violine von einem bloßen „Gegenstand“ zu einem Instrument wird, das der Spieler beherrscht.

32 Phylogenese SozGg06/02/31 Phin (Thailand) Soo Uu Quelle: E. E. BOESCH, 1993, S. 71 „The creation of the violin, thus, required three discoveries: the sound differences of varying string tensions and lengths, the effect of a resonance body, and the stroking bow” (E. E. BOESCH, 1993, S. 70/71)

33 Die Phylogenese von Artefakten SozGg06/02/32 Artefakte wie die Geige werden als „kulturelle Spe- zies“ in unzähligen und aufeinander aufbauenden Handlungen produziert, die von sehr vielen ver- schiedenen Akteuren durchgeführt werden. Diese Handlungen der Geigenbauer sind durch den Bezug auf die gemeinsame Kultur gleichsam ko- ordiniert und aufeinander bezogen. „Idee“ der Geige als Bestandteil der Welt 3 POPPERs.

34 Die „Kultivation“ von Materie SozGg06/02/33 Im Handeln werden Elemente der physisch-mate- riellen Welt so verändert, „umgebaut“ oder bear- beitet, dass sie den Handlungszielen der Akteure entsprechen bzw. zu deren Verwirklichung genutzt werden können. Die Geige ist ein Gegenstand der physisch-materi- ellen Welt. Sie wird aus Rohstoffen gefertigt, die naturalen Systemen entnommen wurden und über verschiedene Veredelungs- und Bearbeitungspro- zesse vorbereitet und und für den Geigenbau be- reitgestellt wurden.

35 „Kolonisierung“ SozGg06/02/34 Kolonisierung bedeutet, dass natürliche Ökosysteme (bzw. Gegenstände der materiellen Welt) durch den Einsatz menschlicher Arbeit (also im Handeln) und verschiedenen Werkzeugen oder Hilfsmitteln in ei- nen Zustand übergeführt werden, die für die betref- fenden Individuen bzw. das Gesellschaftssystem in irgend einer Form „nützlicher“ sind, als vor diesem Eingriff. Sozialökologischen Interaktionsmodelle der Forschergruppe um Marina Fischer-Kowalski am Institut für Soziale Ökologie (Standort Wien) der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung der Alpen-Adria Universität Klagenfurt:

36 Was waren die Gründe für die „Evolution“ der Geige? SozGg06/02/35 „What output, however, would the development of violins have served?“ „Sound, or to be more specific: more beautiful sound – unsubstantial, not measurable … and even undefinable.“ E. E. BOESCH, 1993, S. 72 „That such an elusive goal should have determined such a prolongued and complex development of an object, is indeed a vexing problem.“

37 SozGg06/02/36 E. E. BOESCH, 1993, S. 72 Was waren die Gründe für die „Evolution“ der Geige? „The pursued sound was, of course, unknown.“ „,It sounds better, but that‘s not yet it.‘“ „An intuition, an intangible anticipation, and although such an image became transformed over and again during the century long processes of improvement, it would have remained a „should-value“ both indu- cing change and also controlling it”.

38 Ontogenese SozGg06/02/37 „Indeed, a violin becomes really a violin only on being played.“ E. E. BOESCH, 1993, S. 72/73 „Mastering the violin is a long and frustrating endeavour … Indeed, practising the violin pro- vides at first only little intrinsic reward.“ „… learning to master an object implies shaping the development of the individual; while, as we saw, the object was formed,phylogenetically‘ the individual is led to,fit‘ the object in its onto- genesis.“

39 SozGg06/02/38 “Becoming a violinist allows no shortcuts, no jumping of chapters one doesn’t like, no skipping of arguments one does not understand; ignorance cannot be glossed over by empty words. In music every negligence becomes cruelly manifest in the performance, and therefore the learner is bound by an unrelenting discipline – which inevitably will transform his person”. Ontogenese E. E. BOESCH, 1993, S. 73

40 SozGg06/02/39 Ontogenese „… learning to play the violin is a dominant or su- perordinate goal. Superordinate goals are distant in time but command actions in the present, which – as with violin exercises – may not be pleasant in themselves.” “The more the player advances, the more an additional audience will have to be satisfied: he himself. He will … watch and evaluate,his sound’.,His’ … and not the violin’s … He wants to feel that it is his mastery which forces the violin sound well”. E. E. BOESCH, 1993, S. 74

41 „Ich-Welt-Kongruenz“ SozGg06/02/40 „Each time, doing so, I transformed nature into,culture’, shaping natural raw materials into forms apt at producing sounds which did not occur in,pure’ nature. Yet the pleasure was immense and can be understood only by the extension of my childish action potential; it made me a creator, al- beit in a tiny area. Making objects sound, thus, is a bit like taming animals: it transforms a resistant non-I into a compliant extension of the I.” E. E. BOESCH, 1993, S. 74

42 Überwindung des Ich – Nicht-Ich – Antagonismus im Handeln SozGg06/02/41 „Somehow we feel that producing a pure, immaculate sound provides the experience of an optimal action potential, able to realize perfection – although only for the fleeting moment of the sound’s duration … We sometimes imagine a world entirely in harmony with fantasms, entirely in tune with inner experience; we call it utopia, and reaching it is a topic of dreams and fairy-tales. Utopia, we might formulate, abolishes the,I’ –,non-I’ antagonism”. “Beauty bridges the chasm between I and non-I”. E. E. BOESCH, 1993, S. 74/75

43 Ich-Objekt-Dyade SozGg06/02/42 E. E. BOESCH, 1993, S. 78 „… to be able, by himself, to overcome the antago- nism of objects. The violin, we have seen, is a re- calcitrant object, and to master it requires profound transformations of the individual … Indeed, the sound felt to be perfect can produced only by a per- fect fit between instrument and player. Assimilation and accommodation cannot be separated anymore: artist and violin form a symbiotic whole, the I, so to say, blending into the object, and the object melting into the I”.

44 SozGg06/02/43 „Mastering the violin, we saw, will ultimately unite man and object in that intimate symbiosis resulting in the beautiful sound, and we are likely to find comparable interactions in man’s use of other objects. Already the invention of an object implies objectivation: the subject transforms an idea into ex- ternal reality. In mastering the object, the player will in turn assimilate, and thereby subjectivize it, while he or she will simultaneously be objectivised by accommodation. In addi- tion, the creation of a object implies its socialization – it will be integrated in common frameworks of action and ideation, and hence the mastery of the object entails an enculturation of the user, but also, by the individual variations in style or ways of handling the object, an individualization of culture”. Ich-Objekt-Dyade E. E. BOESCH, 1993, S. 80

45 Teilhandlungen und die situative Verankerung des Handelns SozGg06/02/44 „To form a clay pot is readily analyzable as an action. It is a goal-directed activity, carried out within a spe- cific environment, and utilizing a certain number of in- strumental techniques which allow the actor to bridge the gap between the initial intention and the concrete realization of the goal. Intention (or goal formation), procedure (or instrumental action), goal-achievement (or goal consumption), and situative embeddedness are thus the four basic constituents of a unit of action.” E. E. BOESCH, 1991, S. 43

46 Acteme SozGg06/02/45 „… they derive their meaning from their common, or main, goal of making a pot – ordinarily, no one … will grab a lump of clay just for the sake of grab- bing it, or shape it just for the sake of shaping it. These sub-actions derive their meaning from their place within a sequence of instrumental steps leading to the main goal; the finished pot. Such subactions are here also termed,actemes’ …”. E. E. BOESCH, 1991, S. 43 „Actemes relate to the action as parts to a whole: they are incomplete in themselves and their mea- ning depends on the nature of the goal they are to serve.”

47 Handlung oder Actem? SozGg06/02/46 „Actions … are always links in a chain which only may end with the death of the actor.” E. E. BOESCH, 1991, S. 43/44 „Once the pot is finished, the individual considers it to be an action result to be evaluated, to feel proud of, to show to others, or to be discarded should it not fit the individual’s criteria of instrumentality or beauty. Moreover, a finished pot … await different kinds of uses which it can serve. A finished pot possesses … an intrinsic value, being able to serve a multitude of different actions. Aber:

48 Handlungen und „terminating actemes“ SozGg06/02/47 „In other words, both inner as well as external parti- cularities determine the wholeness of an action: the feeling of having finished a thing, an the correspon- ding evaluation of it, on the one hand; and the inde- pendent existence of the thing allowing it to be used for new actions within different frameworks.” E. E. BOESCH, 1991, S. 44 „The terminating actemes point to the completion of an action as an unit, and they clearly distinguish the real action goal from mere instrumental actemes …”

49 Die Perspektive des Akteurs SozGg06/02/48 E. E. BOESCH, 1991, S. 44/45 „The terminating actemes point to the completion of an action as an unit, and they clearly distinguish the real action goal from mere instrumental actemes …” Es gibt Handlungen mit permanenten Zielen. „Reaching a goal, in such cases, does not produce need reduction. A lover never stops courting, and we all continuously pursue happiness. Such,endless’ actions derive their motivation from superordinate or overarching goals …”

50 „Geographie machen“ und „alltägliche Regionalisierungen“ SozGg06/02/49 Die auf der Erdoberfläche vorfindbaren Artefakte und ihre spezifische räumliche Konfiguration sowie ihre Veränderungsdynamik, die Räumlichkeit der sozialen Welt sowie die Verteilungsmuster und Strukturen menschlicher Populationen sind als „Produkte“ menschlichen Handelns anzusehen. Es scheint daher sinnvoll und notwendig, sie als inten- dierte oder nicht intendierte Folgen menschlichen Handelns zu erklären.

51 Empirische Beispielarbeiten der handlungszentrierten Sozialgeographie SozGg06/02/50 B. WERLEN (1997, Kapitel 6) unterschei- det drei Handlungsbereiche des „alltäglichen Geographiemachens“: 1.) Konstitution von Regionen durch Produktion und Kon- sumption 2.) Konstitution von Regionen durch Praktiken der normativ- politischen Regionalisierung 3.) Konstitution von Regionen durch symbolische Aneignung (informativ-signifikative Regionalisierung)

52 Empirische Beispielarbeiten der handlungszentrierten Sozialgeographie Vorwort Einleitung André Odermatt / Joris Ernest Van Wezemael: Geographische Wohnforschung. Handlungstheoreti- sche Konzeptualisierung und empirische Umsetzung Tilo Felgenhauer: »Ich bin Thüringer, … und was ißt Du?« Regionenbezogene Konsumtion und Marketing- kommunikation am Beispiel »Original Thüringer Qualität« Antje Schlottmann: Handlungszentrierte Entwick- lungsforschung. Das Instrument der Schnittstellenana- lyse am Beispiel eines Agroforstprojekts in Tanzania SozGg06/02/51

53 Empirische Beispielarbeiten der handlungszentrierten Sozialgeographie SozGg06/02/52 Sylvia Monzel: Kinderfreundliche Wohnumfeldgestaltung!? Sozialgeographische Hinweise für die Praxis Christian Reutlinger: Territorialisierungen und Sozialraum. Empirische Grundlagen einer Sozialgeographie des Jugend- alters Beat Giger: Ausländerpolitik und nationalstaatliche Praktiken des Geographie-Machens Markus Schwyn: Regionalistische Bewegungen und politische Alltagsgeographien. Das Beispiel ›Rassemblement jurassien‹ Michael Hermann / Heiri Leuthold: Weltanschauung und un- geplante Regionalisierung Guenther Arber: Medien, Regionalisierungen und das Drogen- problem. Zur Verräumlichung sozialer Brennpunkte

54 Empirische Beispielarbeiten der handlungszentrierten Sozialgeographie SozGg06/02/53 Markus Richner: Das brennende Wahrzeichen. Zur geographi- schen Metaphorik von Heimat Antje Schlottmann / Tilo Felgenhauer / Mandy Mihm / Stefanie Lenk / Mark Schmidt: »Wir sind Mitteldeutschland!« Konstitution und Verwendung territorialer Bezugseinheiten unter raum-zeitlich entankerten Bedingungen 1. Auflage S., 28 s/w Abb., 5 s/w Tab. Kartoniert € 39,00 / sFr 66,30 (UVP) ISBN

55 SozGg06/02/54 Empirische Beispielarbeiten der handlungszentrierten Sozialgeographie Tilo Felgenhauer, Geographie als Argument Eine Untersuchung regionalisierender Begründungspraxis am Beispiel „Mittel- deutschland“ Sozialgeographische Bibliothek Band 9, 1. Auflage Antje Schlottmann, RaumSprache Ost-West-Differenzen in der Berichter- stattung zur deutschen Einheit Eine sozialgeographische Theorie Sozialgeographische Bibliothek Band 4 1. Auflage 2005.

56 Wer baut Wien? Hintergründe und Motive der Stadtentwicklung Wiens seit 1989 SozGg06/02/55 Reinhard SEIß, 2007, Salzburg Eher journalistische Zugangsweise, keine Reflexion der eigenen Beobachtungspraxis, implizit handlungszentrierte Perspektive. Das Interesse des Autors richtet sich dezidiert auf die individuellen und kollektiven Akteure, die hinter den untersuchten Bau- und Entwick- lungsprojekten in der Stadt Wien stehen. Er rekonstruiert deren Intentionalitäten, Hand- lungsstrategien, Taktiken und „Werkzeuge“ sowie die Netzwerke der Interaktionen, die für die jeweilige Zielerreichung bedeutsam waren.

57 Action-Setting-TheorieAkteureProgramm „Transaktionistischer“ (hybrider) Zusammenhang zwischen materiellen, mentalen und sozialen Phänomenen. Synchronisation und Synchorisation der Akteure, Acteme, und Mittel; „Synomorphie“. MaterielleStrukturen,Milieu Kolonisierung und Kultivation Standardisierte Handlungs- routinen, Rollenbilder, Lebensstile etc., Verknüpfung der Intentionalität von Einzelak- teuren. Einbindung der Akteure und ihrer subjektiven In- tentionalität in ge- sellschaftlicheZusammen-hänge. SozGg06/02/56

58 Raum 6S – der sozial konstituierte und konstruierte Raum SozGg06/02/57

59 Zwischenresümee I SozGg06/02/58 Die handlungszentrierte Sozialgeographie erscheint als ein überaus ambitioniertes Projekt, dessen Grundkonzeption dem handlungstheoretisch orientierten Mainstream der gegenwärti- gen Sozialwissenschaften entspricht. Mit dem Werk von Benno Werlen wurde eine umfassende theo- retische Begründung dieser Entwicklungslinie der Sozialgeogra- phie vorgelegt, die mit sehr hohem analytischen und konzeptio- nellen Aufwand bemüht ist, eine ausführliche und detailreich ausgearbeitete Begründung, eine systematische und umfassen- de Terminologie sowie Vorschläge und Anregungen für eine empirische Umsetzung zu bieten. Die bisher vorgelegten Ansätze einer Operationalisierung ver- mitteln jedoch den Eindruck, dass der sehr umfassende Erklä- rungsanspruch noch nicht „flächendeckend“ eingelöst werden konnte.

60 Zwischenresümee II Durch die in den empirischen Arbeiten erkennbare Konzentra- tion auf den Bereich der signifikativen und informativen Regio- nalisierungen scheint die physisch-materielle Welt als „Bauplatz“ alltäglicher Regionalisierungen noch nicht wirklich in das Blick- feld der Vertreter dieser Arbeitsrichtung geraten zu sein. Der Bereich der produktiv-konsumtiven Regionalisierungen und seine massiven Auswirkungen auf die Artefakte der Siedlungs- strukturen, Produktions- und Konsumstandorte wurden bislang weitgehend vernachlässigt. Den handelnden Subjekten wurde wesentlich weniger Aufmerk- samkeit geschenkt wurde, als dies aufgrund der theoretischen Überlegungen zu erwarten war. Kollektive Akteure (BLICK, MDR) und handlungstypologische Zugänge finden ausdrücklich Berücksichtigung. SozGg06/02/59 Deutliche Konvergenz zur „Neuen Kulturgeographie“

61 Defizite, Probleme und Kritikpunkte I SozGg06/02/60 Der eigene Erkenntnisanspruch konnte noch nicht umfassend eingelöst werden (konsumptiv-produktive Regionalisierungen). Problem: In vielen Fällen ist eine nachträgliche Erfassung der Handlungen von Akteuren nicht oder zumindest nicht vollstän- dig möglich. Dies gilt vor allem für die Rekonstruktion subjek- tiver und kollektiver Reflexionen zur Entscheidungsfindung bei der Zielformulierung und Planung von Handlungsabläufen. (Post-hoc Interpretation des Akteurs.) Kritikpunkt Terminologie (GIDDENS) Schwerpunkt der Kritik: konstitutive Bedeutung der Subjekte Verschiedene Autoren lehnen diese herausragende Bedeutung der Subjekte und den dahinter stehenden „revidierten metho- dologischen Individualismus“ ab oder möchten sie zumindest stark einschränken. (Einige Argumente wurden in unserer Dar- stellung bereits entkräftet.)

62 Defizite, Probleme und Kritikpunkte II SozGg06/02/61 „Systematische Unterbelichtung“ von Organisationen und Institutionen in der handlungszentrierten Sozialgeographie sei auf die Überbetonung des Subjekts zurückzuführen. Forderung nach einer „organisationszentrierten Handlungstheorie“. Aber: nur Subjekte können Intentionen im eigentlichen Sinne haben. Die Funktionalität von Organisationen und anderen sozialen Systemen beruht darauf, dass die beteiligten egos organisationsspezifische Werte und Ziele internalisieren und sich zu eigen machen. Deshalb wurden die drei Dimen- sionen von ego eingeführt und damit die Position des Subjekts ausdrücklich relativiert. In der Dimension der Personalität, des sozial geprägten Ego, sind all jene Determinanten der Handlungsoptionen von ego aufgehoben, die sich aus seinen Rollen- und Positionsbezügen ergeben und seine Funk- tion innerhalb von Organisationen und Institutionen bestimmen.

63 SozGg06/02/62 Defizite, Probleme und Kritikpunkte III Zweifel an der Autonomie und Agency (Handlungsfähigkeit) der Subjekte: Die Autonomie und Entscheidungsfreiheit der Subjekte sei in starkem Maße von der Sozialisation ab- hängig und durch die Einbindung in kulturelle Systeme ein- geschränkt. Den Subjekten stehe nur eine höchst unzulängliche Ratio- nalität zur Verfügung (aber: alltagsweltliche Logik). Die Subjekte seien in sehr starkem Maße von äußeren Ge- gebenheiten abhängig und ihre subjektiven Konstitutionsleis- tungen wären deshalb dramatisch eingeschränkt. Gerade im Bereich von Produktion und Konsumtion wären strukturelle Zwänge wirksam. (Aber: Konstitutionsleistungen von Akteuren mit hohem Action Potential.)

64 Defizite, Probleme und Kritikpunkte IV SozGg06/02/63 Es gebe Handlungsbeschränkungen und Handlungsermög- lichungen, die auf Potenzialen oder Constraints durch physisch-materiellen Gegebenheiten beruhen. Bestimmte Konfigurationen der physisch-materiellen Welt können einen „Aufforderungscharakter“ („Affordanz“ nach J. J. Gibson, 1979) besitzen, welcher die Akteure zwar keineswegs in de- terministischer Weise „zwingt“, aber doch mit einiger Nach- drücklichkeit dazu anregt, bestimmte Handlungsdispositio- nen zu präferieren. Fundamentale Kritik: „Neurobiologie-Debatte“. Seit einigen Jahren wird die so genannte „Willensfreiheit“ des Menschen diskutiert. Dabei argumentieren einige Neurobiologen (G. ROTH, z. B oder W. SINGER, z. B. 2004), dass mensch- liches Tun vollständig durch chemoelektrische neuronale Pro- zesse im Gehirn vorherbestimmt sei. (Schuld, Verantwortung?)

65 SozGg06/02/64

66 Ist „Agency“ auf Subjekte beschränkt? SozGg06/02/52 Wie gehen wir mit der Möglichkeit nicht-menschli- cher Wirkfaktoren um? Können auch Elemente der physisch-materiellen Welt etwas Ähnliches wie Agency aufweisen? Kann also die physisch-materielle Welt ursächlich auf die soziale Welt und die Subjekte einwirken? „Aktanten“ (ANT)„Agenten“ (Techniksoziologie)

67 SozGg06/02/53 Wie lassen sich solche Wirkfaktoren konzeptionell fassen und in die Handlungstheorie „einbauen“? Wie löst man das Determinismus-Problem? Wie ver- hindert man den Rückfall in einen kurzschlüssigen Naturalismus? Wie lässt sich dabei die grundsätz- liche Kontingenz der sozialen Welt behandeln? Wie kann man demgegenüber die Konstitutionsleistung der Subjekte und Diskurse einordnen? Ist „Agency“ auf Subjekte beschränkt?


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