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Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation GEKKO Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation BMBF gefördertes Forschungsprojekt im.

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Präsentation zum Thema: "Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation GEKKO Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation BMBF gefördertes Forschungsprojekt im."—  Präsentation transkript:

1 Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation GEKKO Gebäude, Klimaschutz und Kommunikation BMBF gefördertes Forschungsprojekt im Schwerpunkt Mitigation klimazwei-Workshop in Frankfurt 11. Juni 2008 PD Dr. Niko Paech, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

2 Heizenergieverbrauch pro Kopf (private Haushalte) Wärmeverluste eines unsanierten Hauses Motivation Handlungsfeld: Kommunaler Klimaschutz in Wohngebäuden (Praxisfall Oldenburg) Forschungsfrage: Mittels welcher Kommunikations- und Vernetzungsstrategien lässt sich die Diffusion von Klimaschutzlösungen unterstützen?

3 Aufbau des Projektes

4 „Diffusion is the process by which an innovation is communicated through certain channels over time among the members of a social system.“ (Rogers 1995) Individuen treffen Übernahmeentscheidungen nicht isoliert, sondern abhängig davon, –wie viele und welche anderen Adopter innerhalb des sozialen Bezugssystems (Diffusionssystem) bereits eine Übernahmeentscheidung getätigt haben und –mit welchen Sinnzuweisungen die Adoption der betreffenden Innovation innerhalb des Systems versehen wird. Unterscheidung von Adopterkategorien Normalverteilung der rekursiven Adoptionsneigung von Indidivuen  Diffusionsdynamik Diffusionsforschung Tatsächliche Übernahmen Erwartete Übernahmen

5 Von welchen Faktoren hängt die Diffusionsdynamik ab?

6 Diffusionssystem Ansätze der Konsumforschung Kommunikations- forschung Ableitung von hemmenden und fördernden Faktoren Leitlinien für eine Kommunikations- strategie Anknüpfungspunkte des Theorierahmens MitigationAdaptation? Erschließung von Synergien: (1)Motivallianzen (2)Kosteneffizienz (3)Integrierte Kommunikation

7 Kulturelle Anschlussfähig- keit: Motive, Interessenlagen, informale Normen, Codes Informationen über eigene Energieverbräuche und mögliche Lösungen Ressourcenverfügbarkeit, Praktikabilität, Finanzierbarkeit, formale Normen Wollen/SollenWissen Können/Dürfen Symbolischer Interaktionismus Geteilte Sinnzuweisungen als Resultat des interpersonalen Austausches innerhalb sozialer Bezugssysteme Informationsökonomischer Interaktionismus Minderung von Informationsunsicherheit durch interpersonalen Erfahrungsaustausch Ressourcenorientierter Interaktionismus Netzwerkaktivitäten: Bereit- stellung knapper Ressourcen und Veränderung von Normen (Planung, Politik) Diffusionshürden Hohe Relevanz für Kommunikationsinstrumente Hohe Relevanz für Vernetzungsaktivitäten Diffusion und soziale Interaktion

8 Hoher Umsetzungsgrad der Praxismodule Drei Empirien: Beratungskampagne, Klimaschutzwettbewerb, Nutzerbefragungen Befunde/Thesen –Zielgruppenidentifikation: Probanden unterschiedlicher Adoptionsstadien –Relevanz aller drei Diffusionshürden a) Wollen/Sollen: Gleichsetzung von Klimaschutz und Umweltbewusstsein b) Wissen: Informationsdefizite, -unsicherheit und Informationsüberflutung c) Können/Dürfen: Zeit als knappe Ressource –Vermeintliche Hürden des Könnens entpuppen sich als solche des Wissens –Scharnierfunktion der Vor-Ort-Energieeinsparberatung –Kognitive Dissonanz auf Seiten früher Adopter Gestaltung sozialer Interaktionen als Kommunikationsaufgabe –Aktivierung früher Adopter als Kommunikationsinstrument: Best Practices inszenieren –Beratungen darstellen: Assoziationen bei späten Adoptern zu wecken –Kommunikationskanäle: Symbolischer und informationsökonomischer Interaktionismus erfordert Verzahnung von Medien- und Face-to-face-Kommunikation Klimaschutz durch überraschende/irritierende Kontextualisierungen aufwerten Motivallianzen kommunizieren: Synergien zwischen Mitigation und Anpassung Selektierte Adoptergruppen ansprechen anstatt auf die breite Masse zu hoffen Einige Resultate

9 Nutzerbefragungen: Aktueller Stand geplanter oder durchgeführter Sanierungen PioniereMaßnahme durchgeführtMaßnahme geplantKeine Maßnahme geplantKeine Sensibilisierung Wettbewerb Beratungskampagne KoBE-TV Info-Veranstaltungen Workshops

10 Nutzerbefragung: Als relevant eingestufte Hindernissen, die Energieeinsparmaßnahmen entgegenstehen

11 Nutzerbefragung: Welche Attribute schreiben die Probanden frühen Innovatoren bzw. frühen Adoptern

12 Nutzerbefragung: Aufteilung der Probanden, die eine Energieberatung in Anspruch nahmen, im Hinblick darauf, ob sie eine Sanierung durchgeführt haben bzw. planen

13 Beratungskampagne Auslobung von jeweils fünf kostenlosen Vor-Ort-Beratungen im Frühjahr 07, Herbst 07, Frühjahr 08 und Herbst 08 Dokumentation in den Medien und in einer Internet-Gallery

14 Adressatengruppen Keine SensibilisierungKeine Maßnahme geplantMaßnahme geplantMaßnahme durchgeführt Kommunikationsinhalte Kommunikationsform MonologischDialogisch... Spektrum der Kommunikationsinstrumente... Aufbau von Kommunikationsstrategien


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