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AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROLPROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Ripartizione 32 – ForesteAbteilung 32 - Forstwirtschaft Der Wald in Südtirol.

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Präsentation zum Thema: "AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROLPROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Ripartizione 32 – ForesteAbteilung 32 - Forstwirtschaft Der Wald in Südtirol."—  Präsentation transkript:

1 AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROLPROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Ripartizione 32 – ForesteAbteilung 32 - Forstwirtschaft Der Wald in Südtirol mit besonderem Augenmerk auf den Schutzwald

2 Bodennutzung in Südtirol Landesfläche: rund ha davon ha Wald

3 Flächenanteile der Höhenstufen 40% Landesfläche > 2000 m 80% Landesfläche > 1000 m → Berg- und Schutzwälder

4 Nationale Forstinventur 2012 Gesamtwaldfläche: ha Gesamtvorrat VfmVfm/ha Zuwachs pro Jahr VfmVfm/ha ,5 Hiebsatz pro Jahr VfmRm (im Hochwald) (im Niederwald)

5 LG 21/96 Ziele des Forstgesetztes Schutz von Boden und Grundstücken im öffentlichen Interesse Nachhaltige Nutzung der Wiesen, Wälder, Bergmähder und Almen Erhaltung des Waldes in der Gesamtheit und in all seiner Funktionen

6 Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des ökologischen Wertes der Bergwaldökosysteme

7 Strategien Wie erreiche ich dies Einschränkung der freien Verfügbarkeit von Grund und Boden Ausgleich der dadurch entstandenen Nutzungs- einschränkung

8 Lebensraumfunktion Tierarten sind in Südtirol nachgewiesen, viele davon leben ständig oder teilweise im Wald Waldtypen Pflanzenarten Moose - 49 Baumarten pro Hektar Wald auf durchschnittlich 12,4 Kubikmeter abgestorbene Bäume Die Leistungen des Waldes

9 Schutzfunktion Nutzfunktion Erholungsfunktion Wohlfahrtsfunktion Lebensraum

10 Nutzfunktion Die Leistungen des Waldes

11 Wald ha Vorrat Vfm *Vfm/ha * Anzahl Bäume Nr.Nr./ha Zuwachs Vfm *Vfm/ha * ,5 Hiebsatz Vfm **Rm Der Begriff Vorratsfestmeter steht in der Holzmesskunde für Rauminhalt in Kubikmeter (m³) stehenden Holzes. Die Leistungen des Waldes

12 Erholungsfunktion Rund km Wanderwege führen durch unsere Wälder. Ein Hektar bewaldete Fläche weist in der Schweiz einen Erholungswert von Franken, also rund Euro auf. Auf Südtirol umgerechnet kommt man so auf einen Erholungswert von 2,2 Milliarden Euro. > Touristen/Jahr >ca Übernachtungen Die Leistungen des Waldes

13 Wohlfahrtsfunktion Die Filterleistung variiert je nach Waldtyp. Fichtenwald etwa filtert pro Jahr rund 30 Tonnen Staub pro Hektar aus der Luft, im Buchenwald kommt man gar auf 68 Tonnen der in Südtirol erfassten Wasser- quellen liegen im Wald. Eine 100jährige Tanne hat ungefähr Nadeln und damit eine Filterfläche von Quadratmetern. Darüber setzt sie täglich rund 13 Kilogramm Sauerstoff frei. Zum Vergleich: Ein Mensch braucht 0,5 bis zwei Kilogramm Sauerstoff am Tag. Die Leistungen des Waldes

14 58 % des Waldes Standortsschutzwald 24% des Waldes Objektschutzwald Schutzwaldfunktion

15 Schutzfunktion des Waldes Schutz gegen Lawinen Schutz gegen Sturzprozesse Schutz gegen Wildbachprozesse

16 Schutzfunktion Der Schutzwirkung des Waldes sind aber Grenzen gesetzt: gegen große Katastrophenereignisse ist auch der Wald überfordert. Sehr entscheidend ist der qualitative Zustand der Wälder (Mischung, Stufung, Vitalität, Dauerbestockung). Schutz des Waldes gegen Sturzprozesse, Lawinen und Wildbachprozesse: -58 % der Waldfläche ist Standortsschutzwald -24% der Waldfläche ist Objektschutzwald Die Leistungen des Waldes

17 Die Schutzwaldhinweiskarte

18 Bedingung für das Sichern und Beibehalten der Schutzfunktion ist die Verjüngung des Waldes

19 Gesetzliche Vorgaben zum Schutze der Verjügung Forstgesetz 1996: Art 29 (Wildschäden) (1) Zur Verhütung von Schalenwildschäden im Wald muss bei der Festlegung der Abschusspläne der Wildbestand im Gleichgewicht mit der von der natürlichen Umgebung angebotenen Äsungsgrundlage gehalten werden. Abschussplanung

20 Gesetzliche Vorgaben zum Schutze der Verjüngung Jagdgesetz 1987: Art 1. (Zielsetzung) (1) Dieses Gesetz regelt die Jagdausübung und deren Überwachung und umfasst den natürlichen und ausgewogenen Schutz, die Erhaltung und die Verbesserung eines angemessenen Wildbestandes sowie den Schutz der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen von Wild- und Jagdschäden im Interesse der Allgemeinheit und sorgt für deren Vergütung. Art 3 (Hege) (1) Unter Hege versteht man alle Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung eines Wildbestandes, der den Äsungsbedingungen sowie den Erfordernissen der Land- und Forstwirtschaft angepasst ist. Abschussplanung

21 Gesetzliche Vorgaben zum Schutze der Verjüngung Durchführungsverordnung zum Jagdgesetz: Art 6 (Abschussplan und Hegeschau) (1) Die Abschussplanung gemäß Artikel 27 des Gesetzes ist ein Instrument zur Wildbewirtschaftung und zur Verwaltung der Jagdreviere. In den Abschussplänen, die auch auf die Vermeidung der Schäden an land- und forstwirtschaftlichen Kulturen zielen, wird das Schalenwild nach Geschlecht, Güte und Alter unterschieden. Abschussplanung

22 Was verhindert die Verjüngung und spitzt die Wildschadens- und die Wildbejagungsproblematik im Schutzwald aber oft zu?

23 Die vernachlässigten Pflegeeingriffe

24 Die biotischen Schäden Schälschäden Verbissschäden Fegeschäden

25 Wildschäden Gesundheitszustand unserer Wälder -abiotische Schäden – biotische Schäden Schälschäden: dünne Rinde von jungen Bäumen (10-20 cm Bhd) wird abgeschält, als Ausgleich für Nahrung mit zu geringer Rohfasermenge;

26 Wildschäden Gesundheitszustand – biotische Schäden Verbissschäden: Knospen und Triebe von Jungbäumen werden abgebissen, Bevorzugung von Laubbäumen und Tanne.

27 Wildschäden Gesundheitszustand – biotische Schäden Fegeschäden: durch Abfegen des Bastes; Bevorzugung von Lärche und Zirbe;

28 Die weitgehend ungeregelte Nutzung der Wildlebensräume durch Freizeitaktivitäten Dies führt zur Abdrängung des Wildes in schwierig begehbare und bejagdbare Gebiete - also ruhige Schutzwaldlagen. Genau dort ist aber auch die Waldverjüngung problematisch und verträgt am wenigsten den Wildeinfluss

29 Lösungsvorschläge Strategien Zukunftsperspektiven

30 Soll der Grundeigentümer die künstliche Verjüngung selber garantieren? Soll und kann die öffentliche Hand immer die Kosten übernehmen?

31 Die Antwort ist: Nicht immer Es braucht eine verstärkte Zusammenarbeit und eine gemeinsame Bewusstseinsbildung zwischen Grundeigentümer - Forst und Jägerschaft. Nur so kann die von der Gesellschaft geforderte Erhaltung der Schutzwaldfunktion garantiert werden. Die Jäger müssen sich der großen Verantwortung und der großenRolle bei der Bewahrung des Waldes bewusst sein.

32 Die Ökonomischen Ökologischen und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge müssen den verschiedenen Akteuren bewusst gemacht werden um zielorientierter umgehen und eventuelle anstehende Probleme besser lösen zu können

33 AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROLPROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO ADIGE Ripartizione 32 – ForesteAbteilung 32 - Forstwirtschaft Danke für die Aufmerksamkeit


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