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Liebend gern erziehen Triple P Elterntraining Für Eltern von Kindern von 0-12 Dipl.-Psych. Yvonne von Wulfen.

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Präsentation zum Thema: "Liebend gern erziehen Triple P Elterntraining Für Eltern von Kindern von 0-12 Dipl.-Psych. Yvonne von Wulfen."—  Präsentation transkript:

1 Liebend gern erziehen Triple P Elterntraining Für Eltern von Kindern von 0-12 Dipl.-Psych. Yvonne von Wulfen

2 Überblick Unsere Hoffnungen und Wünsche Der schwierige Teil des Elternseins Was ist positive Erziehung? Fünf Grundprinzipien der positiven Erziehung Anregungen für zu Hause Zeit für Fragen

3 Unsere Hoffnungen und Wünsche Gesunde und kompetente Kinder heranwachsen zu lassen, die folgende Fähigkeiten haben: –Ihre Bedürfnisse zu äußern –Positiv im Umgang mit anderen zu sein –Ihre Potentiale entfalten zu können –Erfolgreich zu sein –Mit ihren Gefühlen umgehen zu können –Zufrieden mit sich zu sein Eine gute und tragfähige Beziehung zu unseren Kindern Zuversichtliche und zufriedene Eltern

4 Der schwierige Teil des Elternseins

5 Ursachen

6 Mögliche Ursachen für Verhaltensprobleme Das genetische Erbe Das Umfeld (Medien, Schule, Freunde) Familiäre Faktoren, z.B.: -Eskalationsfalle -Ignorieren von erwünschtem Verhalten -Ungünstige Anweisungen -Unklare Erwartungen -Stress -Etc.

7 Grundprinzipien positiver Erziehung 1.Sorgen Sie für eine sichere und interessante Umgebung 2.Regen Sie Ihr Kind zum Lernen an 3.Verhalten Sie sich konsequent 4.Erwarten Sie nicht zu viel von sich und Ihrem Kind 5.Beachten Sie Ihre eigenen Bedürfnisse

8 3. Grundprinzip Sich konsequent verhalten

9 Positive Konsequenz Anerkennen, Wertschätzen und Loben Regeln für Lob: –Klar und spezifisch formulieren –Positiv formulieren –Verhalten beschreiben –Ehrlich meinen –Begeistert aussprechen

10 Erziehungskompetenzen Planen Sie Situationen im Voraus Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind beschäftigt ist Vereinbaren Sie Familienregeln Beaufsichtigen Sie Ihr Kind Schenken Sie bei gutem Verhalten Aufmerksamkeit und Lob Geben Sie ggf. klare und ruhige Anweisungen Reagieren Sie auf Fehlverhalten mit logischen Konsequenzen

11 Klare, ruhige Anweisungen Aufmerksamkeit gewinnen (Blickkontakt, mit Namen ansprechen) Fehlverhalten benennen Alternativverhalten benennen Ruhig aber bestimmt bleiben Anweisungen maximal einmal wiederholen

12 Logische Konsequenzen

13 Logische Konsequenzen sollten: Im Zusammenhang mit dem Verhalten stehen Kurz sein Reagieren Sie sofort, konsistent und entschieden

14 4. Grundprinzip Realistische Erwartungen haben

15 Anregungen Welche Erwartungen habe ich? Was kann mein Kind, was soll es lernen? Tauschen Sie sich mit anderen Eltern aus, was sie von Ihren Kindern erwarten Finden Sie heraus, was die Schule von Ihrem Kind erwartet Fragen Sie sich selbst –Ist diese Regel wirklich notwendig? –Erwarte ich zu viel von meinem Kind? –Kann dieses Problem einfach dadurch gelöst werden, dass festgelegt wird, dass es kein Problem darstellt? Niemand ist perfekt!

16 5. Grundprinzip Eigene Bedürfnisse beachten

17 Finden Sie den richtigen Kompromiss zwischen Familie und Beruf

18 Norepinephrin Ausschüttung vor und nach der Arbeit Frankenhauser et al (1991)

19 Erziehungskompetenzen Entwickeln Sie gute Routinen für die Übergangzeiten (nach Hause kommen und zur Arbeit fahren) Fördern Sie die Selbständigkeit Ihres Kindes Organisieren Sie gute und zuverlässige Kinderbetreuung Haben Sie realistische Erwartungen über sich selbst bezüglich Ihrer Arbeit Reduzieren Sie unwichtige Verpflichtungen

20 Arbeiten Sie mit Ihrem Partner als Team

21 Anregungen Sprechen Sie jeden Tag mit Ihrem Partner über die Erlebnisse, die Sie mit Ihrem Kind hatten Finden Sie Übereinstimmung in Ihren Erziehungsmethoden Sprechen Sie regelmäßig über Problemlösungen Treffen Sie Absprachen für die „heiße Zeit“ des Tages Teilen Sie die Arbeit fair

22 Negative Gedanken bekämpfen

23 Erziehungskompetenzen Erkennen Sie, wenn Sie sich über Ihr Kind ärgern Finden Sie heraus, welche negativen (hinderlichen) Dinge Sie über die Situation zu sich selber sagen, besonders warum etwas passiert Wirken Sie diesen negativen Gedanken mit hilfreichen, mehr rationalen Gedanken entgegen

24 Negative Gedanken und Erziehung Hinderliche Gedanken Er wusste, dass ich müde war Sie hat das mit Absicht getan, nur um mich zu ärgern Er ist wie sein Vater Sie ist eine Göre Hilfreiche Gedanken Wir waren beide müde Vielleicht ist ihr langweilig, wenn ich telefoniere Nein, er sieht einfach nur so aus Ihr Verhalten ist ärgerlich

25 Nutzen der positiven Erziehung Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Kinder zeigen weniger Verhaltens- und emotionale Probleme Kinder zeigen bessere Leistungen in der Schule Kinder haben eine geringeres Risiko mit Drogenkonsum und Kriminalität in Kontakt zu kommen Eltern fühlen sich zufriedener, kompetenter, weniger depressiv oder gestresst und haben weniger Konflikte mit ihrem Partner Eltern berichten dass sich die Beziehung zum Kind und das Familienklima verbessern

26 Anregungen für zu Hause

27 Probieren Sie aus… Suchen Sie sich ein oder zwei Hinweise aus dem gerade gehörten, die für Sie passend erscheinen Setzen Sie sich konkrete und realistische Ziele Führen Sie Protokoll Belohnen Sie sich, wenn Sie etwas geschafft haben Suchen Sie sich ggf. jemanden der Sie „kontrolliert“

28 Zeit für Fragen

29 Liebend gern erziehen… Viel Erfolg!


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