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Fieber in der Notaufnahme Dr. Jan-Peter Linke. Anamnese Dreißigjähriger Reiserückkehrer nach zwei- wöchigem Aufenthalt in Westafrika VFR (Visiting Friends.

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Präsentation zum Thema: "Fieber in der Notaufnahme Dr. Jan-Peter Linke. Anamnese Dreißigjähriger Reiserückkehrer nach zwei- wöchigem Aufenthalt in Westafrika VFR (Visiting Friends."—  Präsentation transkript:

1 Fieber in der Notaufnahme Dr. Jan-Peter Linke

2 Anamnese Dreißigjähriger Reiserückkehrer nach zwei- wöchigem Aufenthalt in Westafrika VFR (Visiting Friends and Relatives) Seit gestern Fieber über 38,5 °C, Arthralgien und Erbrechen, feinfleckiges Exanthem Labor (HA): Thrombopenie, Leukopenie, TA 1,5fach Der Patient fragt: Habe ich Ebola?

3 Ebola Virus Disease (EVD) - Steckbrief Gattung: Ebolavirus (EBOV), 5 Spezies; Familie: Filoviridae Reservoir/Überträger: Flughunde, Nagetiere, Affen Seit 1976 sporadische „Outbreaks“ mit hoher Letalität (CFR 50-90%), MARV 25-88% Vorkommen: v.a. Zentralafrika, neu: Westafrika Inkubationszeit: 2-21 Tage, meistens 8-10 Tage Infektionsweg: H2H, Kontakt mit Ausscheidungen, Bushmeat Symptomatik: Fieber, Diarrhoe, Erbrechen, Hämorrhagien Therapie: bislang nur symptomatisch, Impfung / Antiseren in klinischer Forschung

4 Feldmann H. Ebola – A Growing Threat?, N Engl J Med May 7

5

6 Der Patient fragt: Habe ich Ebola?! *Fieber > 38,5°C oder erhöhte Temperatur mit Ebolafieber-typischen Begleitsymptomen (z.B. Durchfall, Erbrechen, Hämorrhagien) **der einfache Mund-Nasenschutz stellt nur einen Berührungsschutz dar, bei möglichem direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten wird das Tragen einer FFP2/FFP3-Maske empfohlen ***Kontakt: Direkter Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten von Ebolafieber-Fällen oder Verdachtsfällen bzw. an Ebolafieber Verstorbenen bzw. möglicher Kontakt mit kontaminierter Kleidung/Gegenständen Kontakt (<1m) mit einem Ebolafieber-Fall oder Verdachtsfall (inkl. Haushaltskontakte, Flugpassagiere) Aufenthalt in Afrikanischem Krankenhaus, in dem Ebolafieber-Patienten behandelt wurden

7 Was ist zu tun im Verdachtsfall? Anamnese! (Reiseland, -stil, -dauer; Beginn Symptome, Kontakt, Exposition) Anlegen persönliche Schutzausrüstung Info ZNA-HG/OA -> Info Infekt. HG/KO-Team -> Info Kompetenzzentrum Patient: Temp. Isolationsbereich (O119); Kontakte: Sonderwartebereich BE für Konsillarlabor in Marburg (PCR EBOV, Ergebnis 6-8h) zeitgleich auch Ausschluss von Malaria (Point of Care Diagnostik) GA erstellt Liste von Kontaktpersonen Sonderisolierstation Haus 68, Transport via IRTW

8 Zurück zum Fall Patient wird zunächst in den Isobereich der ZNA verbracht und dann ins Hs 68 verlegt Malaria via Schnelltest ausgeschlossen, neg. Ergebnis via Dicker Tropfen bestätigt Ebola Probe nach Marburg versendet in ca. 8h Ergebnis: negativ Dengue PCR: positiv -> Pat. ist nicht infektiös

9 Zusammenfassung „Growing Awareness“ der Bevölkerung und Presse Ausführliche Anamnese essentiell Eigenschutz geht vor (PSA)! Vielzahl tropischer Erkankungen für Fieber verantwortlich (z.B. Malaria, Dengue, Typhus, etc..) RS mit infektiologischem Hintergrund Kein Versand von Blutproben ins ZL bei begründetem Verdacht auf VHF

10 Weitere Informationen im Netz


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