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Wolfgang E. Schulz Heimatforscher aus Leidenschaft Diese Arbeit wurde November 2012 fertiggestellt.

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1 Wolfgang E. Schulz Heimatforscher aus Leidenschaft Diese Arbeit wurde November 2012 fertiggestellt.

2 Dollfuß, Engelbert, * Texing (Gemeinde Texingtal, Niederösterreich), † Wien (im Bundeskanzleramt ermordet), Politiker (CS). Nach Teilnahme am 1. Weltkrieg Sekretär des Niederösterreichischen Bauernbundes, 1927 Direktor der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer, 1931 Minister für Land- und Forstwirtschaft, Bundeskanzler und Außenminister. Dollfuß schaltete im März 1933 das Parlament aus, verbot 1933 die NSDAP, die Kommunistische Partei und den Republikanischen Schutzbund nach den Februarkämpfen auch die Sozialdemokratische Partei und ließ als einzigen politischen Willensträger die Vaterländische Front zu. Er regierte mit Notverordnungen und führte das Standrecht und die Todesstrafe ein. Er schuf mit der Maiverfassung 1934 einen autoritären Ständestaat und stützte sich vor allem auf die katholische Kirche, die Heimwehr und die Bauern schloss er mit dem Heiligen Stuhl ein Konkordat und räumte durch die "Römische Protokolle" mit Italien und Ungarn Mussolini bedeutenden Einfluss auf die österreichische Innen- und Außenpolitik ein. Er wurde am beim Juliputsch ermordet, nachdem schon im Oktober 1933 ein Attentat auf ihn verübt worden war.

3 Der von Planetta und Holzweber ermordete Kanzler ist den einen Märtyrer, der für die Freiheit Österreichs sein Leben ließ. Den anderen ist er ein Täter, der im Bürgerkrieg des Februar 1934 auf Arbeiter schießen und einige hängen ließ. Vorliegende Biographie wirft ein völlig neues Licht auf seine Persönlichkeit und sein Wirken: Dollfuß war kein Politiker, sondern verstand sich als Glaubenskämpfer. Er sah seine Mission darin, den katholischen Glauben gegen den "Antichrist" zu verteidigen - für ihn sowohl Marxismus als auch National- sozialismus. Er wollte einen christlichen Staat errichten und beseitigte dafür Parteien, Demokratie und Freiheit der Meinungsäußerung.

4 Aufgrund eines Berichtes von Goldemund richtet Bürgermeister Karl am 15. Mai 1904 einen Erlass an den damaligen Magistratsdirektor Richard Weiskirchner in dem neben den Grundlagen für den Wald- und Wiesengürtel festgelegt ist: „Hiebei ist auch auf die Anlage einer aussichtsreichen, mit Baumreihen versehenen Hochstraße Bedacht zu nehmen“, die von den Wienerwaldhöhen Aussicht auf die Stadt Wien bieten sollte. Gleichzeitig wurde das Stadtbauamt angewiesen ein Projekt auszuarbeiten. Die generellen Plandarstellungen waren Anfang April 1905 fertig. Nach einer ersten Sitzung am 5. Mai beschloss der Wiener Gemeinderat am 24. Mai 1905 im Zuge des Konzepts des „Wald- und Wiesengürtels“ den Bau einer Höhenstraße.

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6 Die Wiener Höhenstraße, unter Bürgermeister Richard Schmitz erbaut, bot an zwei Stellen Anlass zu einer „weltanschaulichen Reinigung“ durchzuführen.

7 Die Gedenktafel anlässlich der Fertigstellung der Höhenstraße am Erinnerungsstein auf der Höhe des Kahlenberges in der Nähe des Restaurants, gegenüber der St. Josefs-Kirche, enthielt im Text den Hinweis auf den Erbauer, den Bürgermeister Richard Schmitz. Auch diese Tafel wurde im Jahre 1938 entfernt; statt ihrer wurde eine neue angebracht und mit den lakonischen Text versehen: „Der Bau der Höhenstraße wurde im Jahre 1934 begonnen und im Jahre 1938 beendet“.

8 Weltanschauliche Weltanschauliche Reinigung Bei der Einmündung der Krapfenwaldgasse in die Höhenstraße stand das E n g e l b e r t – D e n k m a l. Zur Erinnerung an den Spatenstich durch Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß am 18. Mai 1934 wurde bei der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der Höhenstraße im Jahre 1935 ein zwei Meter hoher Natursteinblock mit dem Relief des Bischofs Engelbert, dem Namenspatron des am 25. Juli 1934 ermordeten Kanzlers, enthüllt. Heute erinnert nur mehr das Fundament an dieses Denkmal.

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10 Bundespräsident Wilhelm Miklas bei der Rede zur Eröffnung des ersten Teilstückes der Wiener Höhenstrasse. Zu Ehren von Engelbert Dollfuß wird ein Denkmal für den heiligen Engelbert errichtet. Photographie vom 16. Oktober 1935 Künstler: Wilhelm Willinger

11 Der Höhenstraßenbegleitweg mit Blick auf die Statue

12 Persönliche Daten: * † Geschlecht: männlich Geburtsort: St. Leonhard am Forst, NÖ Land: Österreich damaliger Name: Österreich-Ungarn Sterbeort: Linz, O. Ö. Land: Österreich Religionsbekenntnis: Röm.-Kath. Berufsbezeichnung: Architekt Familiäres Umfeld: Vater: Lambert Popp, Kaufmann ( ) Mutter: Aloisia, geb. Brenner ( ) Ehe (1915) mit Margarete Samper Bruder: Franz Josef (Frank) ( )

13 Ausbildung, Studienreisen, Internationale Aufenthalte: 1911 Abschluss Staatsgewerbeschule Wien, Architekturstudium a. d. Akademie d. bild. Künste 1913 Bauer und in Meisterschule Peter Behrens (Abschluss 1924) Beruflicher Werdegang, Lehrtätigkeit: 1911 Eintritt in das Baudepartement der 1. Donau- Dampfschifffahrts-Ges. (D D S G) 1912 „Einjährigen-Jahr“ im österr. Heer Kriegsdienst, ab 1916 militär. Verpflichtung als Oblt Bauoberkommissar der D D S G Assistent von Peter Behrens (Lehr- u. Verwaltungstätigkeit) an der Akademie der bildenden Künste, daneben freischaffender Architekt Bürogemeinschaft mit Peter Behrens 1930Ernennung zum a. o. Professor an Akademie 1936Lehrauftrag für. Perspektive ab Mitglied d. Kommissar. Leitung der Akademie gemeinsam mit Prof. Ferdinand Andri und Prof. Wilhelm Dachauer Leitung einer Meisterschule für Architektur Supplierung der Meisterschule Holzmeister 1940 ordentl. Professor 1941 Rektor der Akademie d. bild. Künste, Wien Enthebung aller Ämter 1947Aufhebung der Entlassung als Rektor und Professor, Versetzung in den Ruhestand

14 Alexander Popp Öffentliche Bauten DDSG – Stations- u. Magazinbauten entlang der Donau, Direktionsgebäude in Obuda Repräsentanzgebäude der DDSG in Beograd / Belgrad, Serbien. um 1926 Lloyd-Gebäude, Zagreb, HR Friedenskirche Linz-Urfahr, Freistädter Straße 30, OÖ (mit Peter Behrens, ab 1934 Mitarbeit H. Feichtelbauer, verändert erbaut) Pionierdenkmal Linz, Untere Donaulände Linz (mit Bildhauer Wilhelm Frass auf Hochwasserschutzdamm versetzt) um 1936 St. Engelbert-Bildstock, Wien 19, Höhenstraße (mit Bildhauer Rudolf Schmidt) Ärztehaus, Linz, Dinghoferstraße 4, OÖ 1939Umgestaltung Akademietheater, Wien 3, Lothringerstraße 18 (mit W. Wojtek) 1940Autobahnbrücken in Eberstalzell a. d. Pielach u. Erlauf, NÖ o. J.Autobahntankstellen Gmunden-West u. Linz-Oed, OÖ (nicht erhalten)

15 Im 15. Wiener Gemeindebezirk befindet sich die 1933 / 1934 errichtete Christkönigskirche, in deren Krypta 1934–1938 (bis zum Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich) die Sarkophage der Bundeskanzler Seipel und Dollfuß bestattet waren (beide wurden 1938 vom NS-Regime auf Friedhöfe transferiert); die Kirche wurde im Ständestaat als Seipel-Dollfuß- Gedächtniskirche bezeichnet, der Platz um die Kirche trug damals den Namen Kanzlerplatz (heute Burjanplatz bzw. Kriemhildplatz).

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