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Übergang Kindertagesstätte – Schule: passgenaue Bildungsangebote für jedes Kind Frau Annette Sauter-Schimak (Schulrätin SSA Donaueschingen) Frau Gudrun.

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Präsentation zum Thema: "Übergang Kindertagesstätte – Schule: passgenaue Bildungsangebote für jedes Kind Frau Annette Sauter-Schimak (Schulrätin SSA Donaueschingen) Frau Gudrun."—  Präsentation transkript:

1 Übergang Kindertagesstätte – Schule: passgenaue Bildungsangebote für jedes Kind Frau Annette Sauter-Schimak (Schulrätin SSA Donaueschingen) Frau Gudrun Burgmaier-Fehrenbach, Frau Kerstin Greimel (Arbeitsstelle Frühförderung SSA Donaueschingen)

2 Inhalt 1.Schnittstelle Schulanfang -Verfahrensweg für Kinder mit besonderen Förderbedarfen -Rahmenbedingungen in BW -Elternwünsche 2. Zusammenarbeit am Übergang: KiTa – Kooperation KiTa-GS – Frühförderung Beteiligte Personen und Institutionen: Aufgaben und Abgrenzung

3 Grundsatz: In allen Fällen sollte eine Erhebung des Förderbedarfes mit anschließender Klärung des geeigneten Förder- oder Lernortes und intensive Beratung erfolgen! Zuständigkeit für Schulanmeldung: Schulleitung Grundschule Eltern können sich auch von sich aus an das SSA wenden. 1. Schnittstelle Schulanfang Eltern kommen mit ihrem behinderten oder entwicklungsverzögerten Kind zur Schulanmeldung. Elternwunsch 1: Einschulung in die Grundschule Elternwunsch 2: Einschulung in die Sonderschule Elternwunsch 3: Zurückstellung

4 Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf In Verantwortung der allgemeinen Schule Kinder und Jugendliche mit dem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs- und Unterstützungsangebot Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot – Einlösung in kooperativen Bildungsangeboten oder Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren In Verantwortung der allgemeinen Schule und des Sonderpädagogischen Dienstes In Verantwortung der allgemeinen Schule und des Sopäd. Bildungs- und Beratungs- zentrums (SBBZ) In Verantwortung des SBBZs Strukturbild für die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Baden-Württemberg

5 Wo ist der geeignete Lernort für mein Kind? oder: Hat mein Kind einen Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot? KindertagesstätteSchulkindergarten Schulanmeldung: zuständige Grundschule Schule nimmt Elternwunsch auf Grundschule und/ oder Eltern: Antrag auf Begutachtung an das Schulamt (SSA) SSA: Beauftragung eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (Erhebung des Förderbedarfs und Vorschlag für den geeigneten Bildungsort)

6 SSA: Beauftragung eines Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (Erhebung des Förderbedarfs und Vorschlag für Anspruchsfeststellung und Bildungsort) Sonderschullehrer: Sonderpädagogisches Gutachten mit Empfehlung (s.o.) - unter Berücksichtigung des elterlichen Erziehungsplanes Bei Bedarf: SSA: Schulangebotsplanung und Bildungswegekonferenz (mit den Eltern und evtl. den Kostenträgern) SSA: Feststellungsbescheid (Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot) Einschulung Gesundheitsamt, Eingliederungs- hilfe, Jugendhilfe

7 A1) Kind kommt aus dem allg. Kindergarten ohne Integrationshilfe und soll noch ein Jahr dort bleiben. A1) Diese Kinder können wie nicht behinderte Kinder behandelt werden. Gefahr: „Verschleppung“ A2) Kind kommt aus dem allg. Kindergarten mit Integrationshilfe. A2) Für behinderte Kinder ist eine Zurückstellung meist nicht sinnvoll. Integrationshilfe wird nicht automatisch weiterbezahlt. Für Ausnahmengilt: Erhöhter Begründungsbedarf! A3) Eltern wünschen Zurückstellung und GFKL. A3) Behinderte Kinder gehören nicht zur Zielgruppe der GFKL. A4) Eltern wünschen Zurückstellung und Verbleib im Schulkindergarten A4) Kinder aus dem Schulkindergarten sollten i.d.R. nicht zurückgestellt werden. Erhöhter Begründungsbedarf! A5) Kind kommt aus dem Schulkindergarten: Privater oder öffentlicher Schulkindergarten? A5) Private Schulkindergärten werden über die Eingliederungshilfe finanziert. Vor einer Zurückstellung sollte geklärt werden, ob das Kind im Schulkindergarten bleiben kann! Elternwunsch: Zurückstellung

8 Schulgesetz § 5a: Grundschulförderklassen (1) Für Kinder, die vom Schulbesuch zurückgestellt werden, sollen Förderklassen eingerichtet werden. Sie haben die Aufgabe, die zurückgestellten Kinder auf den Besuch der Grundschule vorzubereiten. Zurückstellung: Rechtliche Grundlagen Schulgesetz § 74: Vorzeitige Aufnahme und Zurückstellung (2) Kinder, von denen bei Beginn der Schulpflicht auf Grund ihres geistigen oder körperlichen Entwicklungsstandes nicht erwartet werden kann, da sie mit Erfolg am Unterricht teilnehmen, können um ein Jahr vom Schulbesuch zurückgestellt werden; mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten können auch Kinder zurückgestellt werden, bei denen sich dies während des ersten Schulhalbjahres zeigt. Die Entscheidung trifft die Schule unter Beiziehung eines Gutachtens des Gesundheitsamtes. Die Zeit der Zurückstellung wird auf die Dauer der Pflicht zum Besuch der Grundschule nicht angerechnet. (3) Kinder, die vorzeitig eingeschult oder vom Schulbesuch zurückgestellt werden sollen, sind verpflichtet, sich auf Verlangen der Schule bzw. der Schulaufsichtsbehörde an einer pädagogisch- psychologischen Prüfung (Schuleignungsprüfung und Intelligenztest) zu beteiligen und vom Gesundheitsamt untersuchen zu lassen.

9 Verwaltungsvorschrift Grundschulförderklasse II.1. Aufgabe: Die Grundschulförderklasse hat die Aufgabe, schulpflichtige, aber gemäß § 74 Abs. 2 SchG vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder zur Grundschulfähigkeit zu führen. Durch gezielte Förderung und freies Spiel sollen diese Kinder in ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung so gefördert werden, dass eine Aufnahme in die Grundschule möglich wird. Hierbei kommt dem sozialen Lernen innerhalb der Gruppe besondere Bedeutung zu..... Kinder mit Behinderungen, für die aufgrund ihres pädagogischen Förderbedarfs bei Schuleintritt voraussichtlich der Besuch der Sonderschule nach § 15.1 SchG geeignet erscheint, werden nicht in die Grundschulförderklasse aufgenommen..... Zurückstellung/ Grundschulförderklasse

10 2. Zusammenarbeit am Übergang: KiTa – Kooperation KiTa-GS – Frühförderung Beteiligte Personen und Institutionen – Aufgaben und Abgrenzung

11 Vorschulische Unterstützungsangebote: -Förderung im allgemeinen Kindergarten mit und ohne Integrationshilfe -Interdisziplinäre Frühförderstelle -Sonderpädagogische Beratungsstellen -Förderung im Schulkindergarten

12 KindertagesstätteSchulkindergarten Schulanmeldung: zuständige Grundschule Schule nimmt Elternwunsch auf Grundschule und/ oder Eltern: Antrag auf Begutachtung an das Schulamt (SSA) Gestaltung des Übergangs:

13 Aufgaben und Abgrenzung Angebot an Eltern, Kinder, Bezugspersonen Begleitung Beratung Unterstützung bei Suche nach geeigneter Förderung Kooperation mit Fachleuten anderer Institutionen (Kindergarten, KooperationslehrerIn Grundschule, Gesundheitsamt, Sozialamt, Kinderarzt,...) Frühförderung KooperationslehrerIn, insbesondere bei der Förderung im letzten Kindergartenjahr mit anschließender Einschulungsentscheidung Kooperation KiTa- GS

14 Frühförderung und Lernortklärung Lernortklärung ist NICHT Aufgabe der Frühförderung Frühförderung und Lernortklärung aber: Kinder und Familien die bereits in der Frühförderung sind werden auf diesem Weg begleitet Das Thema Einschulung sollte frühzeitig mit Eltern angesprochen werden, wenn das Kind einen erhöhten Förderbedarf hat Die FF kann sich auf Wunsch der Eltern zur Klärung der Lernortfrage einbringen.

15 Schritte zur gemeinsamen Gestaltung des Übergangs Kindergarten - Schule Beteiligte Personen und Institutionen Eltern Eingliederungshilfe Sozialamt/Jugendamt SSA: Sonderschulrat... und weitere Partner ErzieherInnen KooperationslehrerIn Frühförderung KiTa Grund- schule Facharzt/ Gesundheitsamt Assistenz Schulbegleitung Sonderpädagogik Gesundheits -amt/ESU Schülerbeförderung Schulträger Schulleiter Integrations- hilfe

16 Mögliche Ansprechpartner: Fragen zu Schuleintritt und Autismus: Herr Dr. W. Nagel (0771/ ) Fragen zur Anspruchsklärung und Inklusion: Frau A. Sauter-Schimak (0771/ ) Fragen zur Frühförderung: Arbeitsstelle Frühförderung: Frau Greimel, Frau Burgmaier-Fehrenbach freitags unter (0771/ und -483)

17 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Interesse!


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