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41. IPU Kongress „Umweltpsychologie trifft Praxis“ 02. - 05. Mai 2013 Jugendherberge Kreuzlingen (CH) Rückblick & Dokumentation www.ipu-ev.de.

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1 41. IPU Kongress „Umweltpsychologie trifft Praxis“ Mai 2013 Jugendherberge Kreuzlingen (CH) Rückblick & Dokumentation

2 Impressionen

3 Vom 02. bis 05. Mai fand in Kreuzlingen (CH) und Konstanz (D) ein grenzüberschreitender Umweltpsychologie-Kongress statt. Über 120 Teilnehmende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen zusammen und beschäftigten sich intensiv mit der Frage, wie die Psychologie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Das Motto des Kongresses: Umweltpsychologie trifft Praxis. Unter den Teilnehmenden waren überwiegend Studierende verschiedener Fächer als auch eine Reihe von berufstätigen Umweltpsycholog_innen und Wissenschaftler_innen die ihr praktisches Wissen und ihre Erfahrungen in zahlreichen Workshops zur Verfügung stellten. Die Schirmherrschaft für den Kongress übernahm der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt. Ein Rückblick mit einigen Impressionen findet sich unten auf dieser Seite zum runterladen. Nachhaltigkeit in der internationalen Region Konstanz-Kreuzlingen Der inhaltliche Schwerpunkt des Kongresses lag auf der grenzübergreifenden Region Konstanz-Kreuzlingen, ihren lokalen Akteur_innen, Herausforderungen und Projekten im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Verschiedene Programmpunkte ermöglichten einen fruchtbaren Austausch zwischen regionalen Akteur_innen und Kongressteilnehmer_innen. In Zusammenarbeit mit dem Projekt ZukunftsWerkStadt und dem Think-Do-Tank translake entwickelten beispielsweise junge Umweltpsycholog_innen eine Befragung zu persönlichen Erwartungen an eine nachhaltige Bodenseeregion und führten diese mit Besucher_innen der zeitgleich zum Kongress stattfindenden internationalen Gewerbemesse GEWA Konstanz- Kreuzlingen durch. Umweltfreundliche Jugendherberge als Tagungsort Hauptveranstaltungsort war die Jugendherberge Kreuzlingen, aufgrund der großen Teilnehmerzahl wurde zudem das benachbarte Seemuseum als Veranstaltungsort genutzt. Die Jugendherberge Kreuzlingen zählt zu den umweltfreundlichsten Jugendherbergen der Schweiz und trägt neben dem Schweizer Umweltzeichen in Gold auch das Europäische Umweltzeichen (EU-Flower). Einen wesentlichen Impuls für diese Entwicklung gab vor 10 Jahren die IPU, als sie für die Jugendherberge erstmals einen Umwelt-Check mit anschließendem Umweltprogramm ausarbeitete. Die langjährige Verbundenheit zwischen IPU und Jugendherberge zeigt sich auch an einem Apfelbaum, der vor 15 Jahren symbolisch gepflanzt wurde und mittlerweile, zum 20. Jubiläum der IPU, reiche Früchte trägt. Historisch-nachhaltige Stadtführung in Konstanz Eine historische-nachhaltige Stadtführung gab den Teilnehmenden bereits am Anreisetag Einblicke in die interessante Geschichte der Stadt Konstanz und ihre gut erhaltende Altstadt, andererseits wurde über Nachhaltigkeitsinitiativen in der Stadt an ausgewählten Orten informiert. Diese Kombination aus historischer und nachhaltiger Stadtführung wurde von der Tourist Information Konstanz (Stadtführerin Carola Berzsin) in Zusammenarbeit mit Greentours (Judith Wehr) eigens für den Kongress erstmals in Konstanz angeboten. Die Idee, Geschichte und Nachhaltigkeit in einer Stadtführung anzubieten, kam bei den Teilnehmenden gut an und sie schlugen vor, beide Themen bei zukünftigen Angeboten dieser Art inhaltlich noch enger miteinander zu verflechten. Nachhaltige Mobilität – Öffentliches Forum und Workshop Am Freitag, den 3. Mai luden der Kongress und seine Partnerorganisationen mit dem öffentlichen Forum „Kopf rollt mit! Psychologie trifft Mobilität“ auf die GEWA ein. Vor zahlreichen regionalen Gästen und den Kongressteilnehmenden diskutierten Umweltpsycholog_innen, Verkehrsexpert_innen und Rückblick auf den internationalen Umweltpsychologie Kongress „Umweltpsychologie trifft Praxis“

4 über aktuelle Probleme, Lösungsmöglichkeiten und den Beitrag, den die Psychologie für die Verkehrswende in der Region Konstanz-Kreuzlingen liefern kann. Das politische Grußwort der Stadt Konstanz erfolgte durch deren Bürgermeister Kurt Werner. Einen pointierten Überblick über das Thema „Psychologie und Verkehrsmittelwahl“ gab Prof. Dr. Sebastian Bamberg von der FH Bielefeld. Die regionale Problematik und bisher verfolgte Lösungsansätze brachten Marion Klose (Stadt Konstanz) und Heinz Theus (Stadt Kreuzlingen) ein. Ferner diskutierten als Expert_innen mit: Lisa Ruhrort (InnoZ Berlin), Dr. Sabine Seeliger (Konstanzer Aktionsgemeinschaft „Das bessere Verkehrskonzept“), Peter Westenberger (Deutsche Bahn) und Hilmar Wörnle (Stadtmarketing Konstanz). Die Inhalte der Podiumsdiskussion wurden zuvor in einem Workshop auf dem Kongress vorbereitet. Dabei betrachteten die Teilnehmenden die geplanten innovativen Verkehrskonzepte in der Region Konstanz-Kreuzlingen aus umweltpsychologischer Perspektive und erarbeiteten Maßnahmenvorschläge für eine Förderung nachhaltiger Mobilität in der Region. Besonders die Wahl einer geeigneten Kommunikationsstrategie zur Förderung der Nachhaltigen Mobilität warf Kontroversen zwischen lokalen Anforderungen und umweltpsychologischen Strategien auf und verdeutlichte die Komplexität eines Wandels zu nachhaltiger Mobilität. Am Ende des Forums zeigten sich verschiedene Perspektiven, wie sich lokale Verkehrsexpert_innen, Stadtvermarkter_innen und umweltpsychologische Expert_innen gegenseitig bereichern und mit interdisziplinärer Zusammenarbeit gemeinsam zu einem Erfolg kommen können. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Umweltpsychologen Dr. Christian Hoffmann und Marco Walter. Konkrete Vorschläge für eine Verkehrswende in Konstanz- Kreuzlingen Wesentlich war die Erkenntnis, dass es neben eher rationalen Faktoren vor allem emotionale Aspekte sind, welche die Verkehrsmittelwahl entscheidend beeinflussen können. Zudem spielen Gewohnheiten bei der Entscheidung für die Nutzung von Auto, Bus, Bahn oder Fahrrad eine große Rolle. Bei zukünftigen Planungen und Kampagnen für eine nachhaltige Mobilität in der Region sollten daher die rationalen, emotionalen und sozialen Faktoren der Verkehrsmittelwahl systematisch analysiert und in die Veränderungsstrategien einbezogen werden. Neben diesen allgemeinen Überlegungen wurde im Workshop und Forum eine Vielzahl ganz konkreter Vorschläge für die Lösung von Verkehrsproblemen in der Region ausgearbeitet. So wird beispielsweise vorgeschlagen, durch eine empirische Erhebung der genauen Bedürfnisprofile der Verkehrsteilnehmer in Konstanz- Kreuzlingen zu ermitteln und darauf aufbauend das Angebot für umweltfreundliche Verkehrsteilnehmende bedürfnisgerecht zu verbessern und diese durch gezielte Kampagnen zur Veränderung von Verkehrsgewohnheiten zu begleiten. Weitere konkrete Vorschläge sind: Fahrradmitnahme zumindest in den Stadtbussen, welche die Vororte anfahren, Elektro-Leihräder mit ausreichender Gepäcktransportkapazität an den P & R Plätzen als Ergänzung zum Busshuttle, hochwertige abschließ- und anschließbare Einkaufswagen, die in der gesamten Innenstadt verwendet werden können, Anbieten von Einkaufs-Kurier-Diensten zur Lieferung von Groß-Einkäufen der ÖV-Kunden, Echtzeit- Vernetzung von Mitfahrsystemen mit Carsharing-Anbietern, Mietrad-Stationen, Taxi-Zentralen und dem ÖV-Angebot über Smartphone/ Internet, um jedem Verkehrsteilnehmer die für ihn aktuell ökologisch und ökonomisch beste Mobilitätskette anzubieten. Einig waren sich sowohl Expert_innen wie auch Teilnehmende, dass für eine echte Verkehrswende in der Region Konstanz-Kreuzlingen weder an Geld noch an Geist gespart werden darf. Workshops zur Umweltpsychologie und ihrer praktischen Anwendung In weiteren Workshops wurden aktuelle umweltpsychologische Forschungsergebnisse, Anwendungsbeispiele in der Praxis wie etwa in der Politikberatung oder bei Umweltverbänden, sowie Postwachstumsökonomie oder umweltpsychologische Bildung und Lehre thematisiert. Neben dem regionalen Fokus wie bei dem Workshop der Zukunftswerkstadt (Nachhaltigkeits-Interviews auf der GEWA) gehörte auch der grenzübergreifende Austausch

5 zwischen schweizerischen, österreichischen und deutschen Umweltpsycholog_innen zu den Zielen des Kongresses. Mehrere Teilnehmer_innen aus Schweiz und Österreich trugen in Workshops vom WWF Schweiz und von der IPU Schweiz zur Erfüllung dieses Ziels bei. Ein Dokument mit Zusammenfassungen der Workshops findet sich am Ende der Seite. Exkursionen zu regionalen Nachhaltigkeitsprojekten Verschiedene Exkursionen führten die Teilnehmenden zu Nachhaltigkeits- und Umweltbildungsprojekten im Umland. Eine Exkursion führte unter Leitung des NABU Konstanz Vorsitzenden Harald Jacoby ins Naturschutzgebiet Mettnau (bei Radolfzell), wo die Teilnehmenden zunächst zu Fuß und dann mit dem Solarschiff „Helio“ die Schönheit und Artenvielfalt dieses Gebiets erleben und mit Harald Jacoby über die naturschutzfachlichen und psychologischen Aspekte bei Betreuung und Erhalt solcher Gebiete austauschten. Eine weitere Gruppe fuhr mit Fahrrädern ins Bioenergiedorf Möggingen, wo das Energiekonzept der Gemeinde von deren Ortsvorsteher Ralf Mayer sowie Daniel Meyer von den Stadtwerken Radolfzell erläutert wurde. In Möggingen hat sich ein Großteil der Haushalte an die zentrale auf Holzenergie basierende Wärmeversorgung der Stadtwerke Radolfzell anschließen lassen. Neben der technischen Seite war vor allem die Diskussion um die psychologischen Aspekte der Implementierung dieses innovativen Angebots für die Teilnehmenden spannend. Zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“ wurde der Konstanzer Campingplatz Klausenhorn besucht, einer der Pionierbetriebe der europaweiten Initiative ECOCAMPING. Diese berät, qualifiziert und zertifiziert Campingunternehmen, die sich besonders für eine nachhaltige Betriebsführung einsetzen. ECOCAMPING wurde vom langjährigen IPU-Mitglied Marco Walter mit gegründet, besitzt also auch Wurzeln in der IPU. Veranstaltet durch die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. Der Kongress wurde von der Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) veranstaltet, einem gemeinnützigen Verein von Studierenden und Berufstätigen, die sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Oberstes Ziel der IPU ist die Förderung des Umweltschutzes und einer nachhaltigen Gesellschaft durch Verbreitung, Erweiterung und Anwendung psychologischen Wissens. Mit der Region Konstanz- Kreuzlingen ist die IPU traditionell eng verbunden, wurde sie doch vor 20 Jahren in Kreuzlingen gegründet. Heute vernetzt die IPU über 350 Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz und kehrt zu ihren runden Jubiläen regelmäßig und gerne in ihre Geburtsregion zurück. Starke regionale Unterstützung Regionale Unterstützung und Förderung erhielt der Kongress durch die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Programm INTERREG IV ABH), die Stiftung Mercator, die Städte Konstanz und Kreuzlingen, das Stadtmarketing Konstanz, die Tourist-Information Konstanz, die Stadtwerke Konstanz, den BUND Konstanz, den NABU Konstanz, den VCD Konstanz und den VCS Thurgau. Sachspenden aus der Region erhielt der Kongress zudem von der Stahringer Streuobstmosterei und der Biobäckerei Reginbrot. Allen Teilnehmenden, IPU-Neulingen und alten Hasen, Referent_innen, Förder_innen, Unterstützer_innen und Helfer_innen gebührt ein riesengroßes Dankeschön! Nur durch euch ist dieser Kongress und die IPU zu dem geworden was sie heute ist! Keep being unstoppable!

6 Programm

7 Workshops

8 Austausch & Vernetzung


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