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Lernklima Modul Fortbildung 2015-2016. 2 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport Aufbau 1.Faktoren, die das Lernklima positiv beeinflussen 2.Zum Verhältnis.

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Präsentation zum Thema: "Lernklima Modul Fortbildung 2015-2016. 2 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport Aufbau 1.Faktoren, die das Lernklima positiv beeinflussen 2.Zum Verhältnis."—  Präsentation transkript:

1 Lernklima Modul Fortbildung

2 2 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport Aufbau 1.Faktoren, die das Lernklima positiv beeinflussen 2.Zum Verhältnis von Umwelt und Lernklima 3.Lernende wertschätzen und mitbestimmen lassen 4.Erfolgserlebnisse ermöglichen und Fehler zulassen 5.Beziehungen aktiv und gerecht gestalten

3 3 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 1. Faktoren, die das Lernklima positiv beeinflussen 1.1 Lernklima und ABC der Motivation 1.2 Qualität der Beziehungen 1.3 Gutes Lernklima wenn…

4 4 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport Das pädagogische Konzept

5 5 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 1.1 Lernklima und ABC der Motivation

6 6 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 1.2 Qualität der Beziehungen Lernklima

7 7 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 1.3 Gutes Lernklima wenn… … die Beziehungen zwischen Lehrendem und Lernenden sowie Lernenden untereinander gut sind. 2 wichtige Bedingungen dazu: 1.Balance zwischen Ich, Wir und Inhalt stimmt 2.Psychologische Grundbedürfnisse nach Autonomie, Zugehörigkeit und Kompetenz (ABC der Motivation) sind erfüllt

8 8 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 2. Zum Verhältnis von Umwelt und Lernklima 2.1 Umweltfaktoren zur Beeinflussung des Lernklimas

9 9 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 2.1 Umweltfaktoren zur Beeinflussung des Lernklimas

10 10 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3. Lernende wertschätzen und mitbestimmen lassen 3.1 Die zentrale Rolle des Leiters 3.2 Mitbestimmen lassen (Autonomie stärken) 3.3 Autonomie erhöhen 3.4 Beispiel für Wahlmöglichkeiten und Individualisierung 3.5 Beispiel dynamisches Mindset 3.6 Kleiner Mindsettest 3.7 Starres vs Dynamisches Mindset 3.8 Dynamisches Mindset stärken

11 11 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.1 Die zentrale Rolle des Leiters Lernklima Leiter ist Vorbild: Mit Freude am vermitteln Freude vermitteln! Spannungsfeld: Führung – Autonomie / Mitsprache Alle (Individuen) wertschätzen, respektvoll und tolerant behandeln

12 12 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.2 Mitbestimmen lassen (Autonomie stärken)

13 13 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.3 Autonomie erhöhen (1/3) Leiterzentrierter Stil TN befolgen ausschliesslich die Anweisungen des Leiters. TN nehmen am Erziehungsprozess nicht teil. Spiele und Aktivitäten werden ausschliesslich durch den Leiter kontrolliert. TN können Regeln nicht ändern. TN-zentrierter Stil TN haben Wahlmöglichkeiten. TN haben Rollen und Verantwortung im Unterrichtssprozess. Spiele und Aktivitäten werden durch TN mit kontrolliert. TN können Regeln anpassen, um Bedürfnisse ihrem Verständnis entsprechend zu befriedigen und Kapazitäten auszuschöpfen.

14 14 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.3 Autonomie erhöhen (2/3) Welche Wahlmöglichkeiten können Leiter TN ermöglichen? 3 Bedingungen, die zu berücksichtigen sind: 1.Ist die Wahlmöglichkeit für die TN sicher? 2.Haben die TN die Kompetenz angemessen zu reagieren? 3.Wie organisiere ich die Wahlmöglichkeit in meiner Lektion?  Macht Beispiele. Worauf müsst ihr achten bei der Umsetzung der Wahlmöglichkeiten?

15 15 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.4 Beispiel für Wahlmöglichkeiten: Aufgabenkarten (3/3) Welche Übung wählst du? (eine kannst du auslassen) Wie viele Wiederholungen machst du? Welche Übung machst du zuerst? Welche zuletzt? Wie viel Zeit investierst du pro Übung? oder: Welche Station machst du zuerst? Wie oft wiederholst du die Station? Eine Station kannst du auslassen. Welche lässt du aus? Wie viel Zeit investierst du pro Station? Du musst 2 (oder mehr) Übungen auswählen während der Wechselphase. Welche wählst du?

16 16 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.4 Beispiel für Individualisierung beim Volleyballservice (2/2) Kreuze deine Wahl an und mach deinen Versuch. Wohin wirst du servieren? Aus welcher Distanz? A B C 2 1 AB C 3

17 17 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.5 Beispiel für Dynamisches Mindset «Immer versucht. Immer gescheitert. Egal. Versuch es wieder. Scheitere wieder. Scheitere besser.» «Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.»

18 18 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.6 Kleiner Mindsettest

19 19 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.6 Auswertung Mindsettest Auswertung Total = 0 kein definiertes Mindset Total > 0 dynamisches Mindset Total < 0 starres Mindset

20 20 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.7 Starres vs Dynamisches Mindset Was die meisten Leute glauben. Was erfolgreiche Personen wissen. SIEG NIEDERLAGE Starres Mindset Dynamisches Mindset

21 21 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.7 Starres vs Dynamisches Mindset HERAUSFORDERUNGEN HINDERNISSE ANSTRENGUNG KRITIK ERFOLG VON ANDEREN …gibt schnell auf … sieht Anstrengung als erfolglos an …ignoriert nützliche Kritik … Erfolg von anderen ist bedrohend  Folglich erreichen sie weit weniger als ihr eigentliches Potential  haben die Vorstellung, dass vieles vorbestimmt und wenig beeinflussbar ist Starres Mindset Erfolg ist statisch …vermeidet Herausforderungen…nimmt Herausforderungen an …Rückschläge sind Ansporn es nochmals mit mehr Anstrengung zu versuchen … sieht Anstrengung als den Weg zum Erfolg …lernt aus Kritik …lernt aus Erfolg von anderen  Folglich kommen sie nahe an ihr Potential heran  haben die Vorstellung, dass vieles im Leben selbst beeinflusst werden kann Dynamisches Mindset Erfolg ist lernbar

22 22 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.7 Starres vs Dynamisches Mindset Personen mit einem starren Mindset… Personen mit einem dynamischen Mindset… …machen sich oft Sorgen darüber, wie viel Talent sie mitbringen. …haben die Tendenz, sich nicht zu sorgen, ob sie als talentiert gelten oder als wenig begabt eingeschätzt werden. …haben die Tendenz, Aufgaben auszuwählen, die leicht sind und wenig Anstrengung nach sich ziehen. …suchen Herausforderungen und bevorzugen schwierige Aufgaben. …fühlen sich nur gut, wenn sie besser sind als andere. …können sich länger mit schwierigen Aufgaben beschäftigen. …fühlen sich durch Aktivitäten bedroht, die Anstrengung erfordern, schwierig sind oder bei denen andere besser sein könnten. …schätzen Anstrengung hoch ein und erweitern ihr Können.

23 23 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 3.8 Dynamisches Mindset stärken „ Du hast wirklich hart gearbeitet, um diesen Erfolg zu erreichen.“ Ursachenklärung bei Erfolg „Du hast wirklich hart gearbeitet. Vielleicht haben wir noch nicht die richtigen Schwerpunkte gesetzt.“ Ursachenklärung bei Misserfolg „Toll wie du versucht hast verschiedene Strategien anzuwenden, bis du schliesslich den Weg gefunden hast, die richtige Bewegungsausführung zu finden.“ Prozesslob „Lasst uns heute mal etwas schwieriges versuchen, von dem wir alle Lernen können, und nicht etwas langweiliges, leichtes.“ Darstellung von Herausforderungen

24 24 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4. Erfolgserlebnisse ermöglichen und Fehler zulassen 4.1 Kompetenz vermitteln 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern 4.3 Die Rolle positiver Emotionen

25 25 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.1 Kompetenz vermitteln Das Grundbedürfnis der Kompetenz beschreibt das Verlagen, sich als kompetent zu erleben. Aufgabenorientierung Vergleich mit früheren eigenen Leistungen Langanhaltender Effekt für Motivation Leistungsverbesserung Wettbewerbsorientierung Vergleich mit Leistung von anderen Wenig Anstrengung und Einsatz

26 26 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern (nach Weiss & Amorose, 2008, S. 176)

27 27 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern (1/4) Aufgabenstellung: Lernende Ziele selbst bestimmen lassen Zwischenziele formulieren lassen, Aufgaben stellen, die in Zwischenschritten zu lösen sind. Viele Wiederholungen Herausfordernde und abwechslungsreiche Aufgaben stellen Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen differenziert nach Können zur Verfügung stellen Aufgaben stellen, bei denen Spass/Freude im Zentrum steht Autorität: Den Lernenden Führungsaufgaben übertragen (Führungsrollen übertragen) Lernende in Entscheidungsprozesse mit einbeziehen Freiräume ermöglichen

28 28 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern (2/4) Anerkennung: Persönliche und auf individuellen Fortschritten basierende Rückmeldungen geben. Anerkennung mit gewünschtem Verhalten koppeln (und nicht mit Fähigkeiten oder Voraussetzungen wie z.B. Talent). Gewünschtes Verhalten verstärken. Fehler zulassen und Bemühungen anerkennen, herausfordernde Situationen zu meistern. Lernende für den Erwerb von Fertigkeiten und das Suchen von neuen technischen und taktischen Lösungen loben.

29 29 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern (3/4) Gruppenbildung: Oft kleine Gruppen bilden. Gruppen mit unterschiedlichem Leistungsniveau bilden, damit die Zusammenarbeit gefördert wird. Beurteilung: Rückmeldungen geben bezüglich individuellen Fortschritten, individuellen Voraussetzungen und gezeigtem Einsatz. Lernprozess und nicht ausschliesslich das Ergebnis beurteilen. Nicht nur loben, wenn keine Fehler passieren. Qualität steht vor Quantität (besser eine herausfordernde Situation lösen als fünf leichte Aufgaben) Kriterien der Leistungsbeurteilung transparent machen.

30 30 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.2 Aufgabenorientiertes Klima fördern (4/4) Zeit: Lerndauer den persönlichen Voraussetzungen/Fähigkeiten anpassen. Lernzeit maximieren, die ganze Trainingszeit nutzen. (Lernende und Leitende sind pünktlich). Trainings effizient organisieren, damit Lernende keine Wartezeiten haben.

31 31 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 4.3 Die Rolle positiver Emotionen Lerninhalte, welche mit starken positiven Erlebnissen verbunden sind können dauerhafter und besser abgerufen werden  Möglichkeiten zum Erleben dieser Emotionen aufbauen  Stimulierende, erfolgsversprechende Aufgaben stellen  wohltuende und hoffnungsvolle Rückmeldungen geben

32 32 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5. Beziehungen aktiv und gerecht gestalten 5.1 Was ist Führung? 5.2 Die Rolle des Leiters 5.3 Fairness und Gerechtigkeit 5.4 Gemeinsame Ziele 5.5 Normen, Regeln, Sanktionen

33 33 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.1 Was ist Führung? Führung = Verhalten, welches Individuen oder Gruppen beeinflusst Handlungen/ Tätigkeiten auszuüben, die zur Erreichung eines bestimmten Zieles führen.

34 34 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.2 Die Rolle des Leiters Gruppe besteht aus Interaktionen Leiter führt Gruppe, ist aber auch ein Teil davon -> Leader Was muss ein Leader beachten? Zugehörigkeit – WIR-Gefühl (gemeinsame Identität) Gerechtigkeit Ziele Regeln/Normen

35 35 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.3 Fairness und Gerechtigkeit (1/3) Interaktionen als fair und gerecht wahrnehmen

36 36 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.3 Fairness und Gerechtigkeit (2/3) Wahrnehmung von Belohnung oder Anreizen als gerecht und fair verteilt : Zuweisung von Spielzeit, Lob und Zuteilung von speziellen Rollen wie Captain, Spielmacher, Stammspieler Wahrnehmung von Interaktionen und Informationen als fair und gerecht: Behandlung aller mit Würde und Respekt Zeitgerechte, ehrliche und akkurate Information aller über für sie relevante Dinge Informationen darüber, warum gewisse Dinge in bestimmter Art gemacht werden und wurden ( Entscheidungen getroffen wurden), z.B. Erklärungen über Kriterien warum welche Spieler als Startspieler eingesetzt werden, warum wer wie viel Spielzeit erhält, warum welche Aufstellung gemacht wird usw.)?

37 37 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.3 Fairness und Gerechtigkeit (3/3) Wahrnehmung der Behandlung nach bestimmten Regeln als fair und gerecht (Prozessgerechtigkeit): Gleichbehandlung aller über die Zeit und untereinander (Konsistenzregel) Unterdrückung der Eigeninteressen des Leiters (z. B. seine eigenen Kinder nicht bevorzugt behandeln) Sorgfältige und respektvolle Behandlung aller (Sorgfaltsregel) Rückgängig machen von Ungerechtigkeiten oder unfairen Entscheiden, falls die Möglichkeit besteht (Korrigierbarkeitsregel) Berücksichtigung der Bedürfnisse, Werte und Perspektiven aller beteiligter bei Entscheidungen (Repräsentativitätsregel) Übereinstimmung von Entscheidungen mit allgemeinen ethischen Regeln der Gruppenmitglieder (Ethikregel)

38 38 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.4 Gemeinsame Ziele Teams unterscheiden sich von Gruppen durch gemeinsame Ziel(e) und eine gemeinsame geteilte Identität Ziele erarbeiten ist ein Teil eines erfolgreichen Führungsprozesses Team Mitglieder sollten in die Erarbeitung der gemeinsamen Ziele einbezogen werden (Autonomiebedürfnis)

39 39 Bundesamt für Sport BASPO Jugend+Sport 5.5 Normen, Regeln, Sanktionen Gruppen werden durch gemeinsame Normen und Regeln gesteuert Damit Normen und Regeln verbindlich sind, sollten diese gemeinsam erarbeitet werden (Autonomiebedürfnis) Regelverstösse sollten Konsequenzen haben (Sanktionen) Sanktionen sollten gemeinsam erarbeitet werden Achtung: Leiter ist für gerechte Handhabung verantwortlich


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