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Silobrände Gefahren und Maßnahmen der Feuerwehr. 2 06.10.14 08:35 Was ist ein Silo?!  Speicher für Schüttgüter (Feststoffe)  Füllung generell von Oben,

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Präsentation zum Thema: "Silobrände Gefahren und Maßnahmen der Feuerwehr. 2 06.10.14 08:35 Was ist ein Silo?!  Speicher für Schüttgüter (Feststoffe)  Füllung generell von Oben,"—  Präsentation transkript:

1 Silobrände Gefahren und Maßnahmen der Feuerwehr

2 :35 Was ist ein Silo?!  Speicher für Schüttgüter (Feststoffe)  Füllung generell von Oben, leerung von unten  mechanisch durch Förderschnecken, Förderbänder oder pneumatisch

3 :35 Bauarten  Rund  (Viel)eckig  Hochsilo bzw. Siloturm Getreidesilo 115m

4 :35 Konstruktionen Konstruktion  Beton  Stein  Stahl  Holz  Kunststoff  Polyester/Silikongewebe

5 :35 Schüttgüter  Organische Schüttgüter (Getreide, Milchpulver etc.)  Holz  Kunststoffe  Zement, Gips, Kalk  Klebe-, Armierungs-, und Spachtelmassen  Strahlsand  Filterstaub (Müllverbrennungsanlage)  u.v.m  Pulver, Granulat, Staub, Pellet, Späne

6 :35 Anwendungsgebiete  Landwirtschaftliche Betriebe  Landhandelsunternehmen  Getreidemühlen  Holzindustrie  Kunststoffindustrie  Chemische Industrie Beispiele für Dortmund  Murtfeldt-Kunststoffe in Brackel (ca. 120m³ PE Späne)  Murdotec in Brackel (ca. 730m³ Kunststoffe)  Agravis Kornhaus im Hafen (ca t Getreide)

7 :35 Silo-Klassen  Klasse 1: ungefährliche Stoffe  Klasse 2: gesundheitsschädlich, reizend, ätzend, brandfördernd  Klasse 3: giftig, umweltgefährdend, mutagen, karzinogen

8 :35 Brandschutztechnische Anlagen  Brandmeldeanlagen  Funkenlöschanlagen  Explosionsunterdrückungsanlagen  Inertisierungsanlagen (ortsfest)  Schaumlöschanlagen  Sprühwasser-Löschanlagen

9 :35 Gefahren  Atemgifte  Angstreaktionen  Ausbreitung  Absturz  Chemische Gefahren  Einsturz  Elektrizität  Explosion

10 :35 Gefahren - Atemgifte  Brandrauch  Gase durch Produktzersetzung  Inertgas  Atemschutz  Gefahrenbereich absperren  Messungen auch Außerhalb

11 :35 Gefahren - Angst  Verletze und tote Einsatzkräfte - Gera 2003: 2 tote, 3 verletzte FM - Worms 2008: 1 toter, 4 verletzte FM - Hallein 2011: 3 verletzte FM  Fundierte Ausbildung  Ruhige und besonnene Einsatzabarbeitung

12 :35 Gefahren - Ausbreitung  Wärmestrahlung  Funkenflug  Rohrleitungen, Fließbänder, Förderschnecken  Kühlen (ggf. Riegelstellung)  Fördereinrichtungen kontrollieren/abschalten  Öffnungen kontrollieren  Löschwasserrückhaltung  Ggf. Nachbarsilos leeren

13 :35 Gefahren – Absturz  Arbeiten auf dem Silo  Absturzsicherung  Hubrettungsfahrzeuge einsetzen

14 :35 Gefahren – chemische Gefahren  Verätzungen z.B. feuchter Zement  Chemische Reaktionen des Schüttguts mit Wasser  Gesundheitsgefährdendes Schüttgut  Komplette Schutzkleidung  Ggf. CSA

15 :35 Gefahren – Einsturz  Erwärmung tragender Teile  Überlastung durch Löschwasser  “Sprengung” durch aufquellendes Material  Tragende Teile kontrollieren und ggf. Kühlen  Mauern und Wände kühlen

16 :35 Gefahren – Elektrizität  Elektrische Fördereinrichtungen und Messtechnik  Stromlos schalten (DEW Strom)

17 :35 Gefahren – Elektrizität  Schwel-, Pyrolysegase  Durchzünden beim öffnen und ausräumen  Staubexplosion  Abdichten  Messungen durchführen  Inertisieren

18 :35 Gefahren – Explosion  Schwel-, Pyrolysegase  Durchzünden beim öffnen und ausräumen  Staubexplosion  Abdichten  Messungen durchführen  Inertisieren

19 :35 Maßnahmen  Lage und Baukonstruktion erkunden  Gefahrenbereich absperren  Sicherheitsabstand = Silohöhe x 2  Ggf. Menschenrettung  Ggf. Stationäre Löscheinrichtungen auslösen  Fachkräfte anfordern - Messtechnik (DMT) - Inertgas (Fa. Linde, Fa. Messer etc.)  Inertisieren (Abdichten)

20 :35 Inertisieren Verdrängen des Luftsauerstoffs durch reaktionsträge Stoffe wie z.B. Stickstoff, Kohlendioxid oder Edelgase  O2-, CO2-, und Temperaturmessung erforderlich  Bei guter Abdichtung des Silos etwa 1m³ Inertgas pro m³ Inhalt erforderlich  Rechtzeitig Gas nachfordern, wochenlanger Einsatz möglich

21 :35 Inertisieren  Silo abdichten  Einleitung von unten (N 2 ) oder oben (CO²), ggf. anbohren  Langsam befüllen (Staubaufwirbelung)  Sauerstoffkonzentration ständig kontrollieren < 8 Vol% = Staubexplosion kaum noch möglich (ausräumen) 4-6 Vol% = Brandausbreitung kaum noch möglich < 2 Vol% (über mehrere Tage) = nachhaltiger Löscherfolg

22 :35 Ausräumen  Notwendigkeit des ausräumens mit Fachberater besprechen  Nur an einer Stelle öffnen  Nach Möglichkeit unter Inertgasatmosphäre  Aufwirbelungen vermeiden  Lagerfläche vorbereiten  Glutnester ablöschen (WBK) RISIKO Schüttgutbrücken

23 :35 Danke für Ihre Aufmerksamkeit


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