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Die Zukunft des deutschen Sozialsystems Freies Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft Steffen Hentrich, Liberales Institut, Friedrich-Naumann-Stiftung.

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Präsentation zum Thema: "Die Zukunft des deutschen Sozialsystems Freies Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft Steffen Hentrich, Liberales Institut, Friedrich-Naumann-Stiftung."—  Präsentation transkript:

1 Die Zukunft des deutschen Sozialsystems Freies Leben und Arbeiten in einer alternden Gesellschaft Steffen Hentrich, Liberales Institut, Friedrich-Naumann-Stiftung

2 In der Falle des Wohlfahrtsstaats Sozialversprechen im Wettlauf um die Wählergunst Vom familiären Generationenvertrag zum ungeschriebenen Gesellschaftsvertrag Bismarcks-Zeiten: –Erträgliche Kosten aufgrund niedriger Leistungen –Ideale Alterspyramide: Viele junge Leute, wenig Alte mit geringer Lebenserwartung Heute: –Immer höhere Sozialleistungen –Steigende Lebenserwartung –Alterspyramide umgekippt

3 Von Bismarcks jungem Deutschland…

4 … zur Republik der Rentner

5 Wer soll den Sozialstaat bezahlen?

6 Hohe Belastung der Arbeitseinkommen… Quelle: Statistisches Bundesamt

7 …schwächt die Wettbewerbsfähigkeit Quelle: Statistisches Bundesamt

8 Sozialbudget belastet die Bürger… Quelle: OECD Taxing Wages 2009

9 … und unseren Wohlstand in der Zukunft Quelle: Statistisches Bundesamt

10 Weniger neue Arbeitsplätze Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung 2010

11 Verfestigte Arbeitslosigkeit Quelle: OECD 2008

12 Aufschwung ohne Jobs

13 Der Weg in die Rentenkrise Schneeballsystem Umlageverfahren: –heutige Rentnergeneration profitiert –aktive Generation zahlt für unsichere Leistung –zukünftige Generation verliert ungefragt Alternde Gesellschaft dominiert die Rentenpolitik –Zunehmender Teil der Bevölkerung vertritt Rentnerinteressen –Beitrags- und Steuerlast lähmt die Wirtschaft (Schwarzarbeit, Steuerflucht) –Zahlungsunfähigkeit ohne Reformen –Rente = Sozialhilfe? Wird erst dann der Weg frei für Reformen?

14 Rentenbelastung geht nach oben…

15 …und wird auch weiterhin steigen Quelle: Statistisches Bundesamt

16 Alternative Rentensysteme für die Zukunft Weiche Reformen –Politik des Ausbalancierens als Nullsummenspiel Mittlere Reformen –Riester-Rente als kapitalgedeckte Zusatzrente –Beitragsstabilisierung nur mit höherer Lebensarbeitszeit und Nachhaltigkeitsfaktor Radikale Reformen –Kinderzahlabhängige Renten – Zwangssystem bleibt erhalten –Kapitaldeckungsverfahren – nicht per se vorteilhaft und politisch kaum durchsetzbar, aus liberaler Perspektive jedoch wünschenswert

17 Arbeitsmarktprobleme ungelöst Überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit Über 50 % der Arbeitslosen länger als ein Jahr ohne Job Problemgruppe Nr. 1: Geringqualifizierte Arbeitskräfte Transferabwicklung aufwendig und wenig treffsicher

18 Problem Langzeitarbeitslosigkeit Quelle: IZA 2009

19 Geringqualifizierte besonders betroffen Quelle: IZA 2009

20 Arbeitsaufnahme lohnt oft nicht Überdurchschnittlich hohe Transferzahlungen im OECD- Vergleich Dauerhaft hohe Transfers für Langzeitarbeitslose Hoher Transferentzug bei Arbeitsaufnahme Hohe Steuer- und Abgabenbelastung auch niedriger Einkommen

21 ALG II: Kaum Anreiz zur Arbeit…

22 …auch im Vergleich zu anderen Ländern Quelle: OECD 2010

23 Alternativen zur Arbeitslosenversicherung Weiche Reformen –Liberales Bürgergeld (FDP, Mitschke) –Aktivierende Sozialhilfe (ifo München) –Workfare (IZA Bonn) Mittlere Reformen –Beschäftigungskonten und –gutscheine (IfW Kiel) –Grundeinkommen (Althaus, HWWA) Radikale Reformen –Private Arbeitslosenversicherung –Gestaffelte Kündigungsfristen, ALV trägt Arbeitgeber (van Suntum)

24 Mehr Eigenverantwortung wagen! Vom Mündel zum Kunden –Versicherte empfangen nicht, sondern kaufen Sozialleistungen –Individuelle Leistungspakete –Sozialversicherungsbeiträge (abzügl. Sozialtransfers) werden auf individuelles Sozialsparkonto gezahlt Sicherheit und Effizienz –Mindestversicherung + freiwillige Zusatzversicherung –Freie Anbieterwahl –Ersparnisse gehören den Versicherten –Entscheidungsfreiheit ohne Verfrühstücken der Konten Wettbewerb und Innovation –Freie Anbieterwahl zwischen Sozialversicherungsträgern und Privaten –Anbieterwettbewerb für innovative Leistungspakete

25 Löst das Sozialsystem alle Probleme? Sozialsysteme umso teurer je ineffizienter die Wirtschaft, daher –Arbeitsmarktregulierung abbauen: flexiblere Löhne – mehr Jobs –Mehr Wettbewerb: mehr Innovation - mehr Produkte - niedrigere Preise –Deregulierung: mehr Innovation - mehr Produkte - niedrigere Preise –Subventionsabbau: Wirtschaft wird effizienter – niedrigere Preise –Steuern senken: Arbeits- und Investitionsanreize erhöhen Bürger werden entlastet und haben mehr Wahlmöglichkeiten Sozialreformen sind in einer freien Marktwirtschaft wirksamer

26 Mehr Freiheit wagen! Quelle: Economic Freedom of the World 2009

27 Mehr Freiheit wagen! Quelle: Economic Freedom of the World 2009

28 Freiheit erfordert Mut zur Eigenverantwortung Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit! Informieren Sie sich im Internet oder auf Denken für die Freiheit, dem Weblog des Liberalen Instituts


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