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Teil III Antidepressiva bei depressiven Störungen Was ist wichtig für die Praxis?

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Präsentation zum Thema: "Teil III Antidepressiva bei depressiven Störungen Was ist wichtig für die Praxis?"—  Präsentation transkript:

1 Teil III Antidepressiva bei depressiven Störungen Was ist wichtig für die Praxis?

2 Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) 2004: SSRI – Dilemma Überblick zur Risikobewertung Hammad et al. (2006) und Mosholder et al. (2006); siehe auch Fegert et. al. in Psychopharmakatherapie (2006). TADS Studie (2006): FLX and CBT combined wirkt schneller als CBT und CBT reduziert das Risiko der Suizidalität gegenüber FLX Bridges et al. 2007: Metaanalyse der SSRI Trials zu MDD, Zwangsstörungen und Angststörungen –MDD: 15 Studien (1552): NNT 10 –Zwangsstör.: 6 Studien (363): NNT 6 –Angststör.: 6 Studien (562): NNT 3 –Besonderheiten – Effekte: –Entscheidend für Effekt bei MDD: Dauer, Alter (und Anzahl der Studienzentren) –Je kürzer die Dauer, desto effektiver: Spontanremission??? –jüngere Kinder unter 12 Jahren nur Fluoxetin positiver Goodyer et al. (2007): 208 Jugendliche (11-17a) mit mittelgradiger bis schwerer Depression; SSRI und Routineversorgung vs. SSRI und CBT. Selbstverletzendes Verhalten nahm in beiden Gruppen im Verlauf der 28 Wochen ab.

3 SSRI Pharmakodynamik: Wirkung: Wiederaufnahme-Hemmung von Serotonin in Synapsen Fluoxetin Inhibitor von CYP2D6: Interaktion mit anderen AM!! (Benzos, Neuroleptika) Keine anticholinergen/antihistaminergen Eigenschaften Pharmakokinetik: Hauptmetabolit: Nor-Fluoxetin Lange HWZ 1-3 Tage: kumuliert Vorteil: Vergessen einer Dosis hat kaum Auswirkung Nachteil: Absetzen dauert lange, Gefahr von Interaktionen auch nach Absetzen CAVE: Kombination mit MAO-Hemmern Autoinhibition der Metabolisierung

4 Fluoxetin Stand 2009: nur Einsatz von Fluoxetin bei Kindern und Jugendlichen sicher zu empfehlen, Änderungen aber möglich Europäische Zulassung ab 8 Jahren für MDD (Kapseln und Saft) seit Sommer 2006 European Agency for the Evaluation of Medicinal Products – EMEA: Children and adolescents aged 8 years and above: Moderate to severe major depressive episode, if depression is unresponsive to psychological therapy after 4-6 sessions. Antidepressant medication should be offered to a child or young person with moderate to severe depression only in combination with a concurrent psychological therapy. ) einschleichend Beginn mit 5mg, Dosissteigerung bis 40-60mg; oftmals 20mg ausreichend Wirklatenz, jedoch auch selten Serotonerges Syndrom bei Absetzen Besonders zu beachtende Nebenwirkung: Aktivierung (behavioral toxicity)

5 Fluoxetin mögliche Nebenwirkungen häufig - leichte Unruhezustände - Schlafstörungen - Kopfschmerzen - Schwindel - Übelkeit selten - allergische Hautreaktionen - Blutbildveränderungen mit Erniedrigung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) - Erhöhung des Blutdrucks - Sexuelle Funktionsstörungen

6 Routineuntersuchungen bei AD-Therapie Tab Labor LaborWas ObligatRoutineparameterSD- Werte TDM-Spiegel WannPrämed, 2, 4wPrämedNach Erreichen der Zieldosis und bei fehlendem Response Wann Ohne NW alle 8-12w Wann Mit NW: nach Bedarf häufiger Tab Apparative Untersuchungen SubstanzEKGEEG SSRIPrämed Nach Aufdosierung TCAPrämed Nach Aufdosierung und regelmäßig im Verlauf Nach Aufdosierung w Woche/n

7 Aufklärung

8 Besonderheit: Phytopharmaka Kölch, Bücheler, Fegert, Gleiter Psychopharmakotherapie 2006 NICE: keine Studie berücksichtigt International 2 Studien mit MJ mit SJW publiziert –Studientyp –Geringes N –Kurze Dauer –outcome-measures Huebner et al. nicht verwertbar Findling et al. als pilot-trial Keine Relevanz für Praxis ableitbar Findling 2003Huebner 2001 Open-labelPMSS/AWB w8 w CDRSRating Ärzte


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