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Mobbing in der Schule DDr. Andrea Richter Unterwaltersdorf, 2.12.2009.

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Präsentation zum Thema: "Mobbing in der Schule DDr. Andrea Richter Unterwaltersdorf, 2.12.2009."—  Präsentation transkript:

1 Mobbing in der Schule DDr. Andrea Richter Unterwaltersdorf,

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3 Das Dreieck der Gewalt (Johan Galtung) Kulturelle GewaltStrukturelle Gewalt Personale Gewalt sichtbar unsichtbar

4 Mobbing - Definition Kräfteungleichgewicht: Betroffene sind immer alleine, stehen einem oder mehreren Mobbern und deren Mitläufern alleine gegenüber Häufigkeit: Angriffe mindestens 1x/Woche Dauer: Angriffe erfolgen über längeren Zeitraum (Wochen, Monate) Konfliktlösung: Betroffene aus eigener Kraft nicht in der Lage, das Mobbing zu beenden

5 Formen von Mobbing Direktes Mobbing Physische Angriffe Psychische Angriffe Indirektes Mobbing Anstiften zum Mobbing Verbreiten von Lügen und Gerüchten Ausgrenzung und Isolierung Cyber-Mobbing

6 Folgen von Mobbing für das Opfer Verlust des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten Nachlassen der schulischen Leistungen Isolierung, Einsamkeit Depressive Tendenzen, Passivität Schlafstörungen, Nervosität, Bauch- und Kopfschmerzen, Albträume Schulverweigerung

7 Folgen von Mobbing für das System Klima der Angst und des Schreckens Misstrauen keine Entwicklung mehr möglich,...

8 Die Akteure Opfer Mobber Aktive Mitläufer Zuschauer (billigend) Zuschauer (passiv)

9 Nicht wirksame Maßnahmen Metastudien Abschreckungsprogramme: Umerziehungslager Jugendarrest für Bagatelldelikte Einzelmaßnahmen vor allem weil weitere Maßnahmen dann nicht mehr durchgeführt werden

10 Wirksame Maßnahmen in der Schule - Metastudien Effektiv ist eine Kombination von: Organisationsentwicklung in Schule: Befähigung des Systems Kommunikation und Stärkung eindeutiger sowie anhaltend geltender Normen Vermittlung sozialer Kompetenzen (Stress- Management, Problemlösung,…)

11 Voraussetzungen Entwicklung von Problembewusstsein: Gewalt an der Schule muss erkannt werden Betroffenheit muss gegeben sein: Lehrer/Eltern müssen Änderung anstreben

12 3-Ebenen-Modell von Dan Olweus Maßnahmen auf Schulebene: Zielgruppe = gesamte Schülerschaft Fragebogenerhebung Pädagogischer Tag Verstärkte Pausenaufsicht / Pausengestaltung Regelung von Wartesituationen Vermehrte Kooperation zwischen LehrerInnen und Eltern Einrichtung eines Krisenteams Projekttage

13 3-Ebenen-Modell von Dan Olweus Maßnahmen auf Klassenebene: Zielgruppe = Klasse als Gesamtheit Klassenregeln gegen Gewalt und Sanktionskatalog Diskussion in der Klasse Soziales Lernen Förderung von Gruppenarbeiten Zusammenarbeit zwischen ElternvertreterInnen und Lehrpersonen Regelmäßige Klassenvorstandsstunden

14 3-Ebenen-Modell von Dan Olweus Maßnahmen auf persönlicher Ebene: Ziel = Verhaltensänderung bei einzelnen SchülerInnen Betroffene ernst nehmen Gespräche mit MobberInnen und betroffenen Opfern Gespräche mit den Eltern Gespräche mit neutralen SchülerInnen Hilfe und Unterstützung von den Eltern Mobbing-Tagebuch Klassen- und Schulwechsel

15 Aktive Helfer des Opfers Passive Helfer Passive Zuschauer Verstärkende Zuschauer Aktive Unterstützer des Mobbers Mobbing – Mitspieler und Zuschauer

16 Schulpsychologie NÖ Schulpsychologische Telefonberatung Montag, Dienstag, Donnerstag von –14.00 Uhr Mittwoch von – Uhr unter /


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