Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Kompetenzorientiertes Denken vor dem Hintergrund der Bildungsstandards.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Kompetenzorientiertes Denken vor dem Hintergrund der Bildungsstandards."—  Präsentation transkript:

1 Kompetenzorientiertes Denken vor dem Hintergrund der Bildungsstandards

2 Kompetenzbegriff Unter Kompetenzen versteht man die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können. Franz Emanuel Weinert ( )

3 Kompetenz Kompetenzen sind längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten, die von Lernenden entwickelt werden und die sie befähigen, Aufgaben in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsbewusst zu lösen und die damit verbundene motivationale und soziale Bereitschaft zu zeigen. (Bundesgesetzblatt 2009) Bildungsstandards beschreiben Kompetenzen: angestrebtes Verhalten; beobachtbare Handlungen Stärken im Mittelpunkt can - do

4 Von Lehr- zur Lernkultur Von Welche Inhalte werden vorgetragen? zu Wie bauen SchülerInnen Kompetenzen auf? kompetenzorientierte (Fach-)Didaktik verstärkte SchülerInnenorientierung sowohl Ergebnis- als auch Prozessorientierung Offenheit für individuelle Lernprozesse reflexiver Lernprozess Nachhaltigkeit förderliche Lernumgebung Eigenverantwortung und Selbständigkeit der SchülerInnen erweiterter Lernbegriff erweitertes Leistungsverständnis

5 Erweiterter Lernbegriff Inhaltlich- fachliches Lernen Methodisch- strategisches Lernen Sozial- kommunikatives Lernen Persönlichkeits- lernen Wissen Verstehen Anwenden Analyse Synthese Bewerten Heuristische Strategien erwerben Informationen gewinnen Informationen verarbeiten Planen Strukturieren Präsentieren Zuhören Argumentieren Diskutieren Kooperieren Führen Integrieren Helfen Selbstvertrauen Engagement Zuverlässigkeit Verantwortung Selbsteinschät- zung Wertehaltung

6 Vom Lehrangebot zu den Lernprozessen der SchülerInnen Lernangebote aus Perspektive des Lernens und des Lernenden Erkenntnisse der Hirnforschung Bildungsstandards als Leitideen individueller Lernbiografien

7 SchülerInnentrainings systematische SchülerInnentrainings organisationale Routinen wie Methodentrainingstage Sekundarstufe 1: zu Beginn des Schuljahres, um diese in vielen Fächern anwenden zu können 5. SSt.: Methodentraining 6. SSt.: Kommunikationstraining 7. SSt.:Teamentwicklung – kompetenzorientiertes Lernen in Teams (Voraussetzung: hohe Methoden- und Kommunikationskompetenz)

8 Methodentraining kleinschrittige Methoden: Lernen lernen Lesen Nachschlagen Markieren und Strukturieren Visualisieren und Gestalten

9 Vom Fach zum Kompetenzfeld in den Domänen Kompetenzen aufbauen, die dann fächerübergreifend wirksam werden qualitativ hochwertiger Fachunterricht im Kanon der Unterrichtsgegenstände mit Perspektive auf das überfachliche Kompetenzfeld

10 Vom Stoff zum Ziel komplexe Problemstellungen zeigen Brauchbarkeit und Nutzen erlernter Fähigkeiten vereinbarte Ziele (Kompetenzen) an stofflichen Inhalten verfolgen Frage: Über welche stoffliche Inhalte kann ich das Lernziel / die Kompetenz am besten erreichen? Von der inhaltlichen zur Kompetenzorientierung Orientierung der Unterrichtsplanung an kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten / Kompetenzen, die es ermöglichen, bestimmte Probleme lösen zu können (statt Orientierung an Lerninhalten)

11 Vom Lernen in Algorithmen zum Lernen an Sachthemen Anwenden von Algorithmen: rezeptives Wissen (Algorithmus: aus endlich vielen Schritten bestehende eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems oder einer Klasse von Problemen rezeptives Wissen: aufgenommen, beinhaltet Orientierungswissen, Erklärungswissen, Handlungswissen und Quellenwissen.) Grundkompetenzen als Basis für kritische Auseinandersetzung mit der gesamten physischen und geistigen Wirklichkeit in Auseinandersetzung mit Sachthemen zusammenfügen Lerntransfer gelingt

12 Von der Rezeption zur Kreativität Kompetenzbegriff nach Weinert: Fähigkeit, Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen Kreativität fördernder Unterricht – Potentiale aller Kinder wecken, grundlegende Forschungs- und Entdeckungs- erfahrungen mit alltäglichen Lernsituationen in der Klasse verbinden

13 Von einer Leistungsbürde zur Freude an Leistung soziale Bezugsnorm immer gute und schlechte SchülerInnen (Normalverteilung) Bildungstandards sachliche Leistungskriterien objektive Messbarkeit individueller Entwicklungen Rückmeldung über individuelle Lernfortschritte (IKM: individuelle Kompetenzmessungen) Dokumentation indiv. Leistungserfolge Freude am Leisten aller Kinder

14 Vom teaching to the test zur Nachhaltigkeit kurzfristige Lernzyklen Vorbereitung für Schularbeiten, punktuelle Leistungsüberprüfung Erwerb nachhaltig zur Verfügung stehendes Basiswissen und Basisfertigkeiten klar definierte Leistungsziele (Bildungsstandards) – Ausrichtung des Lernens und Lehrens in weiteren Horizonten

15 Vom Meinen und Glauben zum Wissen Leistungsstand auf Basis evidenzbasierten Wissens durch Bildungsstandards klassenübergreifende Bezugsmaßstäbe herstellen können Leistungshierarchien valide erstellen

16 Von der Klasse zum Individuum - Vom homogenen Denken zur individuellen Wahrnehmung Kind im Fokus pädagogischen Denkens Individualisierung Maßnahmen aus Perspektive des Lernens und des Lernenden

17 Individualisierung fordert und fördert Lernkompetenz LehrerIn: Haltung des Vertrauens in Lernwilligkeit und Lernmöglichkeiten der SchülerInnen, gestaltet Lernumgebungen, machen Lernziele transparent Wahrnehmung individueller Kompetenzprofile Entwickeln passgenauer Lernangebote auf Schnittstelle zwischen Wissen und Nicht-Wissen bzw. Können und Nicht-Können Selbständigkeit Zeit Kompetenzraster als Schritte auf dem Weg zur Erreichung der Bildungsstandards

18 Von einer konkurrierenden zu einer sozialisierenden Lernkultur Kompetenzbegriff nach Weinert: Betonung der motivationalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten – für Problemlösen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen Individuum als vernetztes Mitglied in sozialem Gefüge in sozialisierenden Lernkulturen dialogisch kognitive Kompetenzen soziale Kompetenzen und dynamische Fähigkeiten fordern/fördern statt isolierte kognitive Kompetenzen in konkurrierenden Lernsituationen

19 Lernen für die Zukunft schulisches Ziel: Entwicklung der eigenen Begabungen und Möglichkeiten, Wissen um eigene Stärken und Schwächen, Bereitschaft, sich selbst in neuen Situationen immer wieder kennen zu lernen und zu erproben Allgemeinbildung: Gewinnung von Grundkompetenzen in möglichst allen Bereichen des Lebens für kritische Auseinandersetzung mit der gesamten physischen und geistigen Wirklichkeit des Lebens

20 lebenslanges Lernen – verlangt nach Schlüsselkompetenzen Kommunikation in der Muttersprache Kommunikation in Fremdsprachen IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) Fertigkeiten in M / Naturwissenschaften / Technik Unternehmergeist Sozialkompetenz Bürgerkompetenz Lernen lernen Allgemeinwissen

21 lebenslanges Lernen fördert Kreativität und Innovation ermöglicht uneingeschränkte Teilhabe an Wirtschaft und Gesellschaft Entwicklung und Entfaltung eigener Begabungen und Möglichkeiten Austausch kultureller, spiritueller und wissenschaftlicher Erfahrungen Partizipation am demokratischen Leben glückliches und selbstbestimmtes Leben in Berufs- und Lebensphasen: additiver Wissenszuwachs; neue Perspektiven; Qualitätssprünge im Denken; neue Denkstrukturen; ungewöhnliche Handlungsoptionen

22 Arbeitsauftrag Stellen Sie den Kompetenz-Begriff (graphisch) dar! Mögliche Methoden: KaGa KaWa Akrostichon Elfchen Suchsel

23 KaGa© (Denk-Bild; V. Birkenbihl) grafische Assoziationen suchen, eine Idee zeichnen, einfache bildliche Darstellung Kreatives Analograffiti Grafische Assoziationen Der Begriff ist ein Kunstwort und setzt sich zusammen aus analogem" Denken (ANALOG) mit einem Stift in der Hand (GRAFFITI).

24 Kawa© (Wort-Bild; V. Birkenbihl) Kreatives Analograffiti Wort Assoziationen ein Schlüsselwort zu Thema wählen und dann zu jedem Buchstaben dieses Begriffes frei assoziieren Augen über den Begriff wandern lassen und spontan eintragen, was einfällt

25 Akrostichon Anfänge (Buchstaben bei Wortfolgen oder Wörter bei Versfolgen) ergeben hintereinander gelesen Sinn/Namen/Satz Herbst H urra, die Kinder basteln mit Kastanien E spenlaub spielt fangen R eichtum der Ernte in den Scheunen B unte Blätter auf Wiesengrund S chimmernde Spinnennetze T rocken flattert die Wäsche im Wind

26 Elfchen 1. Zeile: 1 Adjektiv 2. Zeile: 1 Nomen mit Artikel 3. Zeile: passender Satz aus 3 Wörtern 4. Zeile: Satz aus 4 Wörtern, beginnend mit Ich 5. Zeile: 1 Wort als Schluss kalt der Schnee Er ist kalt Ich mache ein Iglu Eis

27 Suchsel

28 Kompetenzbegriff Unter Kompetenzen versteht man die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können. Franz Emanuel Weinert ( )

29 Kompetenzraster tabellarische Einschätzungsraster, mit denen Lernende und Lehrende gemeinsam arbeiten Entwicklungshorizont abstecken, von einfachen Grundkenntnissen bis hin zu komplexen Fähigkeitsstufen Mit Kompetenzrastern werden Inhalte und Qualitätsmerkmale verschiedener Lern- oder Arbeitsbereiche in Form von 'Ich kann...'-Statements definiert (z.B. 'Ich kann die Bedeutung von physikalischen Begriffen als Kommunikationsgrundlage erläutern...'). Beschreibungen als Orientierung; Arbeiten mit den formulierten Kompetenzen in Beziehung bringen

30 Kompetenzraster

31 Persönliche Kompetenz gemeinsamlernen.bmukk.gv.at/tagungenneu/meeting1/Dokumente %20M%201/Kompetenzraster%20zur%20Selbst- %20und%20Fremdeinschaetzung.pdf Selbstkompetenz Lernkompetenz

32 Kompetenzraster als Beginn

33 Literatur BEER Rudolf: Standards guter Bildung – Kinder im Zentrum der Innovation. In: Erziehung und Unterricht. 3-4/2010; 220 – gemeinsamlernen.bmukk.gv.at/tagungenneu/meeting1/Dokumente %20M%201/Kompetenzraster%20zur%20Selbst- %20und%20Fremdeinschaetzung.pdf m%20Erstellen%20einer%20Rubrik.pdf


Herunterladen ppt "Kompetenzorientiertes Denken vor dem Hintergrund der Bildungsstandards."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen