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Tagung: Gentechnikfreie Regionen und Koexistenz Gentechnikfreie Futtermittel – ein Zukunftsmarkt in Deutschland? Dr. Karl-Josef Groß, Verband Deutscher.

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Präsentation zum Thema: "Tagung: Gentechnikfreie Regionen und Koexistenz Gentechnikfreie Futtermittel – ein Zukunftsmarkt in Deutschland? Dr. Karl-Josef Groß, Verband Deutscher."—  Präsentation transkript:

1 Tagung: Gentechnikfreie Regionen und Koexistenz Gentechnikfreie Futtermittel – ein Zukunftsmarkt in Deutschland? Dr. Karl-Josef Groß, Verband Deutscher Oelmühlen e.V., Berlin

2 Gentechnikfrei oder Non GMO? Non GMO = zufällige und technisch unvermeidbare GMO Anteile unter 0,9 bzw. 0,5% = Produkte nicht Kennzeichnungspflichtig nach EU-Richtlinien 1829/2003 und 1830/2003

3 GVO-Anbau

4 Anbau von GVO-Sojabohnen in % der Anbaufläche

5 Sojabohnenimporte nach Deutschland (Basis 2002) 40davon aus Brasilien in % 17davon aus den Niederlanden in % 7davon aus Argentinien in % 36davon aus USA in % 4,345 Mio.tGesamt

6 Bilanz Sojaöl und Sojaschrot (Basis 2002) in 1000 t Anteil Soja in % Sojaschrot Ölschrote gesamt Anteil Soja in % Sojaöl Pflanzenöle gesamt VerbrauchExportImportProduktion

7 Ölschrote-Verbrauch in der EU und Deutschland EU 15 Mio. t % Gesamt 50,3 100 Davon Sojaschrot 30,9 61 Rapsschrot 5,3 11 Cornglutenfeed 5,2 10 Sonnenblumensaat 3,7 7 Deutschland Mio. t % Gesamt 7,6 100 Davon Sojaschrot 4,2 55 Rapsschrot 1,7 22 Cornglutenfeed 0,9 12 Sonnenblumensaat 0,2 3

8 GMO oder Non GMO Eiweiß in Futtermitteln? 1.Derzeit Rapsschrot, Sonnenblumenschrot, Leinschrot in Deutschland nur Non GMO 2.Derzeit Sojaschrot sowohl GMO (weltweiter Standard) als auch Non GMO (Herkunft Nordbrasilien)

9 FEDIOL-Erklärung zu Rapssaaten und deren Verarbeitungsprodukten Diese Erklärung gilt für konventionelle Rapssaaten aus der EU und aus Drittländern sowie die aus Rapssaat hergestellten Erzeugnisse. - Sie soll für Verträge zwischen FEDIOL-Mitgliedsfirmen und deren Lieferanten genutzt werden - Sie soll zwischen FEDIOL-Mitgliedsfirmen und deren Kunden genutzt werden, sofern diese eine solche Erklärung verlangen. Die von uns gelieferten Rapssaaten und Verarbeitungsprodukte, die wir an ihre Firma liefern, unterliegen nicht der Kennzeichnungspflicht gemäß Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über gentechnisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel sowie der Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von genetisch veränderten Organismen und über die Rückverfolgbarkeit von aus genetisch veränderten Organismen hergestellten Lebensmitteln und Futtermitteln. Wir haben die nicht gentechnisch veränderte bzw. konventionelle Herkunft der von uns verarbeiteten Rohstoffe mit unseren Vorlieferanten vertraglich dokumentiert. Darüber hinaus wird die sachliche Richtigkeit der uns zur Verfügung gestellten Dokumente durch regelmäßige Analysen im Rahmen unseres Monitoring-Systems abgesichert. Wir treffen alle notwendigen Sorgfaltsvorkehrungen, um die Integrität der konventionellen Herkunft des Rohstoffes und der Produkte im Verlaufe des Verarbeitungsprozesses sicherzustellen. ________________________________ *(Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel und Verordnung (EG) Nr. 1830/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. September 2003 über die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von genetisch veränderten Organismen und über die Rückverfolgbarkeit von aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellten Lebensmitteln und Futtermitteln sowie zur Änderung der Richtlinie 2001/18/EG)

10 GMO oder Non GMO-Sojaschrot 1.Soja-Importe (Eiweißfuttermittel) für Deutschland und EU unverzichtbar 2.Weltweit ist bei Soja GMO derzeit Standard 3.Non-GMO-Soja derzeit praktisch nur in Nordbrasilien verfügbar 4.Zukünftig Anbau von Non-GMO-Soja in Brasilien ? (Finanzieller Anreiz für Farmer!) 5.Non-GMO-Ware - Zusatzkosten durch Anbau, Lagerung, Transport und Analytik 6.Derzeit Nachfrage nach Non-GMO-Sojalecithin nach Non-GMO-Sojaöl nach Non-GMO-Sojaschrot

11 Zusammenfassung Derzeit werden in der EU keine gentechnisch veränderten Raps-, Sonnenblumen- und Leinsaaten angebaut oder verarbeitet. Daher sind Rapsschrot, Sonnenblumenschrot und Leinschrot derzeit nicht zu kennzeichnen. Ein großflächiger, kommerzieller Anbau von gentechnisch verändertem Raps ist in Deutschland/Europa in den nächsten 8 – 10 Jahren nicht zu erwarten. Die Möglichkeit zum Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen sollte in Deutschland für die fernere Zukunft offen gehalten werden. Bei Sojabohnen steigt der Anteil gentechnisch veränderter Sorten weltweit ständig an. Weltweit sind heute GMO-Sojabohnen Standard.


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