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Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien der kommunalen Jugendarbeit Mai 2012 Stand März 2012.

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Präsentation zum Thema: "Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien der kommunalen Jugendarbeit Mai 2012 Stand März 2012."—  Präsentation transkript:

1 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien der kommunalen Jugendarbeit Mai 2012 Stand März 2012

2 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Aufgabe Die Jugendarbeit beziehungsweise Kinder- und Jugendarbeit ist nach § 11 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII ein Teil der Jugendhilfe. Sie ist neben der Bildung und Erziehung im Elternhaus, Kindergarten, Schule und beruflicher Ausbildung ein weiterer wichtiger und ergänzender Bildungsbereich in der Freizeit der Kinder und Jugendlichen. Ziel der Kinder- und Jugendarbeit ist, zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen beizutragen. Sie soll an den Interessen der jungen Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden. Junge Menschen sollen zur Selbstbestimmung befähigt und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt und hingeführt werden. Die Kinder- und Jugendarbeit wendet sich grundsätzlich an alle Kinder und Jugendlichen unter 27 Jahren (hauptsächlich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 18 Jahren) und nicht in erster Linie an sogenannte "Problemgruppen".

3 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Gesellschaftliche Rahmenbedingungen Demografischer Wandel (schlägt sich nur mäßig nieder, wird durch den größer werdenden Unterstützungsbedarf der Jugendarbeit seitens der kommunalen Jugendarbeit mindestens ausgeglichen) Zunehmende Verregelung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen a) Schule im Nachmittagsbereich b) zunehmend Bildungsangebote im Nachmittagsbereich c) zunehmende Ganztagsbetreuung von Kindern und ggf. Jugendlichen zunehmende Verplanung des Freizeitbereiches, weniger selbstverantwortete und selbstplanbare Freizeit Auswirkungen: Sinkende Zahl der Vereins-, Gruppenzugehörigkeit Sinkende Zahl von Jugendleiter/innen daraus resultieren: Höherer Bedarf an Unterstützung von Jugendleiter/innen und Initiativen Sinkende Möglichkeiten sich Lebensumwelt anzueignen Sinkende Fähigkeit Freiräume zu sehen und für sich nutzbar zu machen

4 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Partizipation kontra Beschäftigungsangeboten und curricularen Lernangeboten Erziehung zur Selbstbestimmung, Eigenverantwortung durch a)Mitsprache Recht bei den Entscheidungen b)Mitwirkungsrecht (und –pflicht) c)Gestaltungsfreiräume d)Unterstützung von Eigeninitiative e)Schaffung von Aneignungsmöglichkeiten von Räumen und Ressourcen Jugendarbeit kontra Betreuungsangebote -Angebote entsprechend der Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen, nicht entsprechend der Wünsche, Bedarfe von Eltern, Schule etc. -Gleichaltrigen Gruppe -Jugendliche Leiter/innen, junge Erwachsene als Modell -Freiwilligkeit der Teilnahme, Freiheit der Inhalte und Methoden -Zeitliche und inhaltliche Ausgestaltung nach pädagogischen Grundsätzen, nicht nach Betreuungsbedarfen -Vermittlung eines Wertekanons Gesellschaftliche (soziokulturelle) Teilhabe

5 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Förderung von Fahrten, Lager, Seminaren Seit 2012 durch den Rat der Stadt angehoben, zwischen 3,- und 6,- je Tag/Teilnehmer, Gesamtvolumen ca ,- bei ca Teilnehmer/Tage Förderungen von Anschaffungen der Jugendgruppen 1/3 Förderung bis 770,-, jährlich bis zu 6.000,- Strategie 1 Verstärkte Förderung der Jugendarbeit in Verbänden, Vereinen und seitens gesellschaftlichen Institutionen (Kirchen etc.) Förderstatistik JahrKurz- maßnahme FahrtGruppenleiteraus- und fortbildung SeminarInternationale Begegnung SummeRückgang/Zuwach s in % ,40% ,40% ,40% ,40% ,40% ,20%

6 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Service-Leistungen: Beratung Jugendleiterschulungen (Grundkurs einmal jährlich drei Wochenende, Fortbildungen nach Bedarf, min. ein Fachtag; derzeit werden neue Formen ausprobiert) Ausleihe Großspielgeräte, Spiele, Fachliteratur, Biertischgarnituren, Zelte, Kinder- und Jugendmobil … Nennung der Gruppen, Angebote und Kontaktdaten auf der Internetseite Initiieren von Arbeitsgruppen (AK Internationale Jugendarbeit, Forum Kinder- und Jugendarbeit in Wolfenbüttel) Unterstützung der Interessensvertretung Neugründung des Stadtjugendringes Strategie 1 Verstärkte Förderung der Jugendarbeit in Verbänden, Vereinen und seitens gesellschaftlichen Institutionen (Kirchen etc.)

7 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Projektgruppe Skatepark Wolfenbüttel Projektphase seit 2009, gemeinsames Einwerben von Fördergelder (35.000,- ), Neueinrichtung des Skateparks im Juni 2010, anhaltend Musikinitiative Wolfenbüttel (drei Anläufe, wieder einmal Ruhe) Rock im Schloss u.ä. Summertime Festival (Open-Air-Konzert in Zusammenhang mit dem Jugendparlament, 2011 erstmalig, 2012 als Tagesveranstaltung in Planung) Verschiedene Gruppen von Kinder und Jugendlichen, die sich für eigene Interessen einsetzen - Anhebung Altersgrenzen auf Kinderspielplätzen - Initiativen für Jugendhütten, -räume etc. (Jugendhütte Leinde, Jugendversammlung in Salzdahlum) - Jugendparlament etc. Strategie 2 Unterstützung von freien Initiative und Projektgruppen Jugendlicher

8 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Ferienkalender in den Sommerferien - mehr als 100 Angebote und mehr als 40 Mitwirkende - Stadtjugendpflege: redaktionelle Arbeit, 10 – 12 Tagesfahrten, verschiedene Tages- und Mehrtagesangebote Ferienangebote in den Kurzferien - Vormittags-Wochenangebote (Fälscherwerkstatt, Kinderzirkus, Clownswohnung ….) - Tagesangebote (Fahrten, Turniere etc.) des Jugendfreizeitzentrums - Ferienfreizeiten Strategie 3 Eigene (ergänzende) Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, - Gleichaltrigen-Gruppe, hoher partizipatorischen Anteil, verlässliches Angebot und Leuchtturmprojekte

9 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Kinder- und Jugendfreizeiten und Internationale Jugendbegegnungen - 4 Sommerfreizeiten 2012: Planwagencamping, 7 – 11 Jahre Dänemark, 12 / 13 Jahre Schweden, ab 13 Jahre Italien, 14 – 16 Jahre Freizeiten in den Kurzferien und Wochenendfahrten 2012:Jupa-Wochenendfahrten Kletterwochenende (JFZ) Kanuwochenende (JFZ) Internationaler Jugendaustausch in Satu Mare Städtepartnerschaftstreffen Sèvres-Wolfenbüttel in Wolfenbüttel (Internationale Jugendbegegnung in Polen abgesagt, 2013 Int. Sommercamp in Wolfenbüttel) Strategie 3 Eigene (ergänzende) Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, - Gleichaltrigen-Gruppe, hoher partizipatorischer Anteil, verlässliches Angebot und Leuchtturmprojekte

10 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Kulturangebote Kindertheater in Wolfenbüttel (8 Veranstaltungen, vor- und nachmittags) Bandübungsraum (8 Zeiten wöchentlich) Rockkonzerte im Jugendfreizeitzentrum (4- 6 pro Jahr, regionale Bands) Summertime Festival (2011, 2012 ff) Open-Air-Festival mit überregionalen und regionalen Bands Exchange it – Rock Internationale im Rahmen des Kultursommers Bands aus unseren Partnerstädten Sèvres und Kamienna Gòra sowie regionale Bands Mischformen (Kinderstadtführer, Kinderzirkus, Fälscherwerkstatt etc.) Strategie 3 Eigene (ergänzende) Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, - Gleichaltrigen-Gruppe, hoher partizipatorischer Anteil, verlässliches Angebot und Leuchtturmprojekte

11 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien Mit professionellen und ehrenamtlichen Leitungsteams Gewalt und Rausch im Sucher, Jugendfotoprojekt 2010 Kinderstadtplan, Entwicklung im Kinderprojekt (2010) Kinderstadtführer (2010 /2011, 2012 als Buch erschienen) Kinder-Mitmachzirkus Dobbelino (2011, 2012 ff.) Jugendparlament Wolfenbüttel (seit 2010, 2012 in 2. Legislaturperiode) Summertime Festival (2011, 2012 ff.) Clownswohnung seit 2011 Strategie 3 Eigene (ergänzende) Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche, - Gleichaltrigen-Gruppe, hoher partizipatorischer Anteil, verlässliches Angebot und Leuchtturmprojekte

12 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Offene Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum Offene Tür (jede/r kann kommen und gehen, wann und wie sie / er will) Freie Angebote (ohne Anmeldung, Bezahlung nutzbar) Ständig Ansprechpartner zugegen Freiraum für eigene Ideen und Wünsche Unterstützer bei der Umsetzung von Freizeitwünschen Unterstützer bei der Bewältigung allgemeiner und persönlicher Entwicklungsaufgaben (Vertrauliches Gespräch, Konflikt- und Krisengespräche, Hausaufgaben-, Bewerbungshilfe etc.) Normativer Rahmen, der prinzipielle Gleichbehandlung bei größtmöglichem Respekt vor kulturellen oder persönlichen Unterschiedlichkeiten garantiert Attraktives Angebot an angeleiteten Freizeitmöglichkeiten Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen und Verbindlichkeit zu lernen (Theken- und Cafégruppe, AG´s, Raumnutzung für und Durchführung eigener Aktivitäten u.a.m.) Strategie 4: Offene Angebote mit hohem Anteil an Beziehungsarbeit, Lebensweltorientierung, persönlichen Hilfen, Entwicklungs- und Bildungsfreiräumen gerade auch für benachteiligte Kinder und Jugendliche Entsprechende Angebote:

13 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Offene Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum Die Angebote des Jugendfreizeitzentrums erreichen wöchentlich mehr als 200 Kinder und Jugendliche Hoher Prozentsatz (ca. 70 %) an Stammbesuchern (JFZ als 2. Zuhause) Hoher Prozentsatz an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (ca. 40 %) Hoher Prozentsatz an Kindern und Jugendlichen, die in verschiedener Hinsicht als benachteiligt einzustufen sind Hoher Anteil von Kinder und Jugendlichen, die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit der Vereine und Verbände (einschließlich der Sportvereine) nicht annehmen

14 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Offene Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum Spielmobil als dezentrale Kinderarbeit Bandübungsraum und 4 – 6 Konzerte pro Jahr Kanuclub Kooperationsangebote, z.B. mit Horten und GS Harztorwall Hausarbeitenhilfe (4x wöchentlich) KeepCool Sozialtrainings für Schulklassen Unterstützung von Projekten und Interessensgruppen (z.B. Skater / Skatepark Wolfenbüttel) Ferienangebote (u.a. Kanuolympiade, Ferienwoche / Vormittagsangebot) Strategie 5: Ghettoisierung entgegenwirken, öffnen des Hauses für eine möglichst breite Zielgruppe; Offene Angebote, die neben den Stammbesuchern weitere Besuchergruppen ansprechen, z.B.:

15 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Offene Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum Ausbau der bereits guten Infrastruktur an Kinderspiel- und Bolzplätzen; derzeit: -68 Kinderspielplätze (KSP) -10 Bolzplätze (davon 5 auf KSP´s) -2 Trimmpfade -Spielgeräte in der Fußgängerzone Ausbau von Spiellandschaften (Spiellandschaft Stadt) ähnlich der Spielgeräte in der Fußgängerzone, d.h.: eher keine weiteren Spielplätze (außer in Neubaugebieten), sondern Spielstationen, die der Aneignung des Lebensumfeld dienen. Beispiel: weitere Spielstationen rund um den Stadtgraben, im Grüngürtel der JVA etc. Entwicklung von Spielplatzrouten in Kinderprojekten Strategie 6: Bereitstellung / Ausbau von Spiel-, Bolz- und Jugendplätzen

16 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Offene Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendfreizeitzentrum Derzeit: -Jugendplatz auf dem Schützenplatz -Skatepark an der Langen Straße -5 Jugendhütten (Adersheim, Ahlum, Fümmelse, Leinde, Wendessen) Jugendräume in freier Trägerschaft - Leinde (Ev. Kirchengemeinde) - Salzdahlum (BAC / Freiwilligenagentur, 1 x wöchentlich) - Gr. Stöckheim (EV. Kirche, Trägerverein) - Jugendtreff 15:7, Ev. Jugend Martin-Luther Gemeinde (z.Z. im Umbau) Ausbau: - weiterer Jugendplatz an der Langen Straße (geplant für 2012) Langfristig: Jugendplätze und Jugendräume (auch selbstverwaltet) flächendeckend! Strategie 6: Bereitstellung / Ausbau von Jugendplätze und Jugendräumen

17 Stadtjugendpflege Wolfenbüttel Schwerpunkte und Strategien AK Internationale Jugendarbeit AK Integration (LK) AK der Hauptamtlichen der Jugendarbeit im Landkreis Wolfenbüttel AK ProJuleiCa Geschäftsführung Präventionsrat Wolfenbüttel Mitwirkung bei Kinderfesten (Herbstfest des Stadtmarketings, Altstadtfest etc.) Praxisprojekte für und mit Studierende/n der Ostfalia - Clownswohnung (8-10 Studierende, je 180 Praxisstunden) - Gemeinwesenarbeit (bisher 5 Studierende, je 180 Praxisstunden) Einsatzbereiche: Internationale Jugendarbeit, Ferienkalender, Erlebnispädagogik und Spielmobil Kooperation mit der Ostfalia: Clownswohnung seit 2011, Seilgarten in Aussicht 2 Anerkennungsjahr-Praktikant/innenstellen in 40 (davon 1 ab Mitte 2012 in der Stadtjugendpflege vorgesehen) Strategie 7 Vernetzung und Kooperationen – insbesondere mit der Ostfalia, Fachbreich Soziale Arbeit


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