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GESUNDHEITSMANAGEMENT II Teil 1b Prof. Dr. Steffen Fleßa Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald.

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1 GESUNDHEITSMANAGEMENT II Teil 1b Prof. Dr. Steffen Fleßa Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsmanagement Universität Greifswald

2 Gliederung 1 Finanzierung 1.1 Diagnosis Related Groups Grundlagen des Klassifizierungssystems Betriebswirtschaftliche Herausforderungen 1.2 Entgeltverhandlung 1.3 Sponsoring und Fundraising 1.4 Finanzierungssurrogate 2 Produktionsfaktoren …

3 1.3 Sponsoring Begriffe und Grundlagen Methoden des Fundraising Sponsoring im Gesundheitswesen

4 1.3.1 Begriffe Begriff: Social Marketing – Definition 1: Dokumentierung des gesellschaftlichen Bewusstseins des Unternehmens durch Marketing der sozialen Komponenten des Unternehmens – Definition 2: Marketing in Non-Profit- Organisationen – Definition 3: Marketing von sozialen Anliegen und Kampagnen, z. B. AIDS-Aufklärungs-Kampagne

5 Begriffe Fundraising – im weiteren Sinne: Kapitalbeschaffung (wörtlich übersetzt) – im engeren Sinne: Akquisition von finanziellen Mitteln ohne Gegenleistung zwischen Geber und Nehmer (Spende) – Grundannahme: Auch bei der Spende stellt die Bedürfnisbefriedigung das Motiv dar, d. h., rein altruistische Beweggründe sind eher selten und finanziell kaum von Bedeutung

6 Begriffe Sponsoring: – Grundprinzip: Öffentlichkeitswirksames Geschäft auf Gegenseitigkeit, das auf dem Prinzip Leistung gegen Leistung beruht – Grundmotiv des Sponsors: Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationspolitik: Tue Gutes und Rede darüber – Kostenrechnerische Abgrenzung beim Sponsor Spende: Aufwand, keine Kosten Sponsoring: Aufwand und Kosten

7 Bedeutung Spendenaufkommen in Deutschland in Mio. Verteilung: – UNICEF: in Deutschland 180 Mio. /Jahr – DRK : in Deutschland 175 Mio. /Jahr – Monat: bis zu 80 % im Dezember Ansprechpartner – Deutscher Spendenrat – GfK Panel Services Deutschland (Bilanz des Helfens)

8 Bedeutung Die Welt,

9 Räumliche Verteilung Süddeutschland: 32 /Kopf und Jahr (> 10 Jahre) Nordwestdeutschland: 22 … Ostdeutschland: 12 Hohe Abhängigkeit von Altersschicht, Einkommen und philanthropischer / religiöser Prägung

10 Einnahmen sozialer Einrichtungen in USA und BRD (1996) GebührenÖffentliche Zuschüsse Sponsoring und Spenden BRD28 %68 %4 % USA51 %30 %19 % USA: knapp 130 Mrd. US$/Jahr BRD: 2-4 Mrd. /Jahr (je nach Schätzung)

11 1.3.2 Methoden des Fundraising Spendenbeschaffung – Mailing – TV-Werbung – Sammelbüchsen – Haus- und Straßensammlungen – telefonische Spendenakquisition – Benefizveranstaltungen

12 1.3.2 Methoden des Fundraising Stiftungen Freundes- und Förderkreis, Patenschaften Bußgeldakquisition Verkauf von Waren mit Spendenaufschlag (z. B. Telefonkarten) Problem: bestimmte Leistungen des Gesundheitswesens finden leichter Spender als andere, z.B. Babynotarzt vs. Leberzirrhose

13 1.3.3 Sponsoring im Gesundheitswesen Ziele des Sponsors – Sympathie- und Imagetransfer: Übertragung des positiven Images des Gesponsorten auf das eigene Produkt, z. B. Kultursponsoring; Sportsponsoring (Wir sind so schnell wie …) – Dokumentation gesellschaftlicher Verantwortung Besseres Image durch Demonstration sozialer Verantwortung, z. B. Finanzierung von Wissenschaftlern des BUND durch chemische Industrie – Kontakt zur Zielgruppe Bessere Erreichbarkeit mancher Zielgruppen durch Sponsoring, z. B. Trikotwerbung – Förderung der Corporate Identity Identifikation der Mitarbeiter mit sozialem Unternehmen erhöht

14 1.3.3 Sponsoring im Gesundheitswesen (Forts.) Leistungen des Gesponsorten – Werbefläche – Beratung z. B. Gesundheitsförderung im Betrieb durch gesponsortes Krankenhaus – Beiträge über das Sponsoringprojekt in Betriebszeitungen – Teilnahme des Gesponsorten an Veranstaltungen des Sponsors Steuerliche Aspekte – Spende: Maximal 5% der Einkünfte bzw. 2 Promille des Jahresumsatzes sind als Spende abzugsfähig (bei Spenden an mildtätige, wissenschaftliche oder besonders förderungswürdige kulturelle Zwecke 10%) – Sponsoring: Durch Gegenleistung in voller Höhe abzugsfähig.

15 Sponsoring: Beispiel Sponsoring von Stoma-Hygieneartikel durch Sanitätshaus – Stoma: künstlicher Darmausgang Erfordert teure Hygieneartikel Erfordert intensive Schulung der Patienten – Stomaberater: normalerweise Mitarbeiter des Krankenhauses mit spezieller Schulung – Sponsoring durch Sanitätshaus Finanzierung der Stelle des Stomaberaters Unabhängigkeit des Stomaberaters gegeben; muss nicht Produkte des Ärztehauses empfehlen – Vorteil für Sanitätshaus: Patienten erfahren an der Quelle von dem Sanitätshaus; evtl. Bezug der Hygieneartikel dort nach Entlassung

16 1.4Finanzierungssurrogate Inhalt: – Nettokapitalbedarf > 0 – Alternative 1: Kapitalbeschaffung (Innen- und Außenfinanzierung) – Alternative 2: Kapitaleinsparung = Finanzierungssurrogat

17 1.4.1 Überblick Verzicht auf Investition Vermögensliquidation als Kapitalersatz – Natürliche Liquidität: Vermögensliquidation im normalen Geschäftsablauf in Form von Abschreibungen – Künstliche Liquidität: Vorzeitige Vermögensliquidation durch Verkauf von Anlagegegenständen – Factoring: Regelmäßiger Verkauf von Forderungen – Pensionsgeschäfte: Rückkaufgeschäfte Fremdeigentum als Vermögensersatz – Pacht statt Kauf – Leasing statt Kauf – Werkstoffe im Fremdeigentum (z. B. Konsignationslager) Funktionsausgliederung als Substanzersatz – Outsourcing – Franchising

18 Konsignationslager Inhalt: Der Lieferant stellt dem Abnehmer einen Warenbestand zur Verfügung. Bis zum endgültigen Verbrauch bleibt die Ware Eigentum des Lieferanten. Lagerung und Bereitstellung obliegen dem Lieferanten Vorteile für den Kunden: – Minderung von Kapitalbedarf und Lagerkosten – Sicherung der Lieferbereitschaft – Qualität obliegt Lieferanten Anwendung im Krankenhaus: insbesondere Implantate (z.B. Defibrillator als Implantat)

19 1.4.2 Outsourcing Wortbedeutung: – Outside Resource Using = Outsourcing Historische Entwicklung: – Ursprünglich auf Informationsverarbeitung, später auf Dienstleistungen beschränkt. Heute ebenso i.w.S. Sachgüterbezug Auslagerung und Ausgliederung: – Als Auslagerung bezeichnet man die reine Funktionsübertragung, als Ausgliederung die Kombination von Funktions- und Vermögensübertragung

20 Outsourcing Internes und externes Outsourcing: – Internes Outsourcing: Funktionsübertragung innerhalb des eigenen Unternehmens – Externes Outsourcing: Funktionsübertragung an ein rechtlich und kapitalmäßig selbständiges Unternehmen Unterscheidung nach dem Umfang: – Zeitlicher Umfang : Befristete Funktionsübertragung vs. Dauerschuldverhältnisse – Leistungsspektrum: teilweise oder vollständige Funktionsübertragung Leistungsort: – Leistung kann im Betrieb oder außerhalb erbracht werden

21 Vorteile Durchsetzbarkeit von Reorganisationsmaßnahmen Kostenvorteile (z. B. andere Tarifverträge) Liquidität – Outsourcing reduziert den Bedarf an Kapital zur Deckung des Anlagevermögens – Outsourcing erzeugt einen planbaren, stetigen und leistungsmengenabhängigen Abfluss von Umlaufvermögen (laufende Zahlungen) Risikoabwälzung: – Konjunkturrisiko, Neuerungsrisiko, Bruch/Verschleiß/Diebstahlrisiko werden vom Partner getragen Mengeneffekte: Outsourcing Partner hat höhere Mengen – personelle: Spezialwissen/Know-How – Betriebsmittel: Fixkostendegression, Größendegression – Werkstoffe: Rabatte bei Mehreinkauf Flexibilität: Es ist oftmals leichter, den Outsourcing-Partner zu wechseln als eine eigene Abteilung zu verändern

22 Nachteile Abhängigkeiten – je nach Vertragsgestaltung langfristige Bindung an Partner (Preisentwicklung, Existenz des Leistungserbringers) Schnittstellenproblematik Folgen für bisheriges Personal – Entlassung, Übernahme zu schlechteren/anderen Verträgen Kosten – evtl. höherer Finanzbedarf, zwingende Liquiditätsabflüsse durch Outsourcing Verlust der corporate identity – z.B. Outsourcing des Managements in Diakonie psychologische Gründe – Outsourcing hat schlechten Ruf

23 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie

24 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie Anzahl der Kooperationspartner (auch Erbringung einer Leistung durch mehrere Partner) Art der Partner (andere Krankenhäuser, kommerzielle, staatliche) Rechtliche und kapitalmäßige Verknüpfungen mit dem Kooperationspartner

25 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie Überlassung der Produktionsmittel durch Krankenhaus Überlassung der Werkstoffe durch Krankenhaus Überlassung des Personals durch Krankenhaus

26 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie Qualität der Hauptleistung Service des Outsourcing-Partners Nebenleistung, z.B. Transport, Qualitätskontrolle, Beratung,…

27 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie quantifizierbare Kosten einmalige Kosten Vertragsabschluß evtl. Abriss der eigenen Anlagen Entlassungsgelder für eigene Mitarbeiter,... laufende Kosten Preise der Leistungen intangible Kosten Schnittstellenkosten: Erhöhter Aufwand der Koordination Opportunitätskosten: Was hätte das Management sonst machen können, wenn es nicht seine Zeit hier investiert hätte? Haftungsrisikokosten: Wer übernimmt z. B. die Haftung, wenn OP-Instrumente nicht steril sind?

28 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie quantitative Flexibilität: kann ich den Partner wechseln? qualitative Flexibilität: kann ich dem Partner nachträglich inhaltliche Veränderungen aufdrücken? Eingehen auf Vorstellungen der Leistungsempfänger, z. B. Rücksicht auf religiöse Forderungen

29 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie bei Trägern, Beschäftigten, Außenstehenden / Patienten (Image)

30 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie Hohe Bedeutung im Gesundheitswesen

31 Entscheidungsrelevant sind: Auswahl der Outsourcing-Partner Bereitstellung der Ressourcen Qualität der erbrachten Leistung Kosten Flexibilität Akzeptanz Zuverlässigkeit, Termintreue Risiken Ökologie Qualitätsrisiko (z. B. Infektionswahrscheinlichkeit) Lieferrisiken

32 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

33 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

34 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich – Krankenhausmanagement – Verwaltungsabteilung – EDV-Abteilung – Dokumentation

35 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich – Krankenhausmanagement – Verwaltungsabteilung – EDV-Abteilung – Dokumentation Controlling Marketing Versicherungs- und Haftungsmanagement Outsourcing von Managementaufgaben an Krankenhausbetriebsgesellschaft

36 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich – Krankenhausmanagement – Verwaltungsabteilung – EDV-Abteilung – Dokumentation Personalverwaltung (Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personalauswahl, Personalaktenverwaltung, rechtliche Beratung, Schulung) Patientenverwaltung Rechnungswesen (externe Unterstützung bei der Entwicklung des Rechnungswesens, Durchführung des Rechnungswesens bei externem Träger) Zahlungsverkehr (Mahnwesen, Fremdvergabe der Fakturierung)

37 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich – Krankenhausmanagement – Verwaltungsabteilung – EDV-Abteilung – Dokumentation Entwicklung der Software Betrieb des Rechenzentrums (Nutzung eines externen Rechenzentrums, gemeinsames Rechenzentrum mit anderen Krankenhäusern), Anwenderunterstützung (Hotline) Anwenderschulung, Systemmanagement (z. B. Betriebssystem-Operator), Nutzung gemieteter / fremder Geräte

38 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich – Krankenhausmanagement – Verwaltungsabteilung – EDV-Abteilung – Dokumentation Grundsatz: Aufbewahrungspflichten Jahre; Dokumentation über Papier, Mikrofilm, Digitale Medien, Speichermedien unterliegen stetigem Innovationsprozess Alternativen: komplette Fremdvergabe des Langzeitarchivs an externes Rechenzentrum Fremdvergabe Archivmanagement Fremdvergabe Mikroverfilmung Fremdvergabe Reorganisation Archiv Einsatz externer Kräfte für Digitalisier-, Sortier-, Ein- und Auslagerungstätigkeiten Nutzung externer Räume, Geräte durch eigene Mitarbeiter

39 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

40 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Ver- und Entsorgungsbereich – Beschaffungsabteilung und Lager – Transportdienst – Entsorgungsabteilung – Speisenversorgung

41 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Ver- und Entsorgungsbereich – Beschaffungsabteilung und Lager – Transportdienst – Entsorgungsabteilung – Speisenversorgung Zentraler Einkauf (Einkaufsgenossenschaft bzw. Einkaufsring) Outsourcing der Lagerüberwachung Just-In-Time Delivery Konsignationslager

42 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Ver- und Entsorgungsbereich – Beschaffungsabteilung und Lager – Transportdienst – Entsorgungsabteilung – Speisenversorgung Fremdvergabe / Fremdmitarbeiter gemietete Transportmittel

43 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Ver- und Entsorgungsbereich – Beschaffungsabteilung und Lager – Transportdienst – Entsorgungsabteilung – Speisenversorgung Fremdvergabe der Abfallentsorgung Kooperation mit anderen Häusern Desinfektion von Müll (C und D-Müll) Ökologische Entsorgung von Speiseresten Ausbildung Klinikpersonal im Umgang mit Abfällen gemietete Räume zur Lagerung von Abfällen, Autoklaven etc.

44 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Ver- und Entsorgungsbereich – Beschaffungsabteilung und Lager – Transportdienst – Entsorgungsabteilung – Speisenversorgung Fremdvergabe von Teilprozessen (Geschirrreinigung, Abfallentsorgung, Speisentransport) Fremdvergabe des Gesamtprozesses Vermietung der eigenen Küche

45 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Mgt. Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich Neu- und Umbau von Gebäuden (Baumanagement, Umzugsmanagement, Anschaffung von Geräten, Anlagen, Technisches Controlling, Anwenderschulung und - beratung) Technischer Dienst: operative Instandhaltung; Inspektion, Wartung, Instandsetzung; durch eigene Abteilung, Hersteller, Fremdfirma z. B. durch externe / gemeinsame Rufbereitschaft / Bereitschaftsdienst, Nutzung fremder / gemeinsamer Anlagen und Geräte Sicherheitsdienst Telefonanlage: Telefonvermittlung, Wartung der Telefonanlage

46 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

47 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Hygienebereich – Reinigungsdienst – Wäscherei – Sterilisation – Hygieneüberwachung

48 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Hygienebereich – Reinigungsdienst – Wäscherei – Sterilisation – Hygieneüberwachung der Klassiker

49 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Hygienebereich – Reinigungsdienst – Wäscherei – Sterilisation – Hygieneüberwachung Waschvorgang inkl. Sortieren und Mangeln Ausbesserung und Aussonderung Hol- und Bringdienst Beratungsleistungen Gesamtes Textilmanagement inkl. Beschaffung Textilleasing

50 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Hygienebereich – Reinigungsdienst – Wäscherei – Sterilisation – Hygieneüberwachung Logistischer Dienstleister für die gesamte Sterilgutversorgung Fremdvergabe der Sterilisation der OP-Wäsche Fremdvergabe Zentralsterilisation Fremdvergabe bestimmter Güter z. B. thermolabile Instrumente, Fremdvergabe Reparatur

51 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Hygienebereich – Reinigungsdienst – Wäscherei – Sterilisation – Hygieneüberwachung Weiterbildung / Schulung der Mitarbeiter in Hygiene Bildung von Hygienezirkeln Untersuchungen der Keimdichte auf Materialien Datenerhebung nosokomialer Infektionen Begehung des Krankenhauses Nutzung externes Labor für Analyse der Proben

52 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

53 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer Servicebereich – Apotheke – Pathologie – Labor – Radiologie

54 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer Servicebereich – Apotheke – Pathologie – Labor – Radiologie Umfang: Beschaffung Eigenfertigung Lagerung Kommissionierung Transport, Entsorgung, Beratung externe Aus-, Fort-, Weiterbildung Organisationsformen: gemeinsame Apotheke für mehrere Häuser, Versorgung anderer Häuser durch eigene Apotheke Versorgung durch anderes Haus oder öffentliche Apotheke

55 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer Servicebereich – Apotheke – Pathologie – Labor – Radiologie Obduktionen Schnellschnittdiagnose Schnittränderuntersuchungen NB: ca. 75 % der Krankenhäuser haben pathologische Leistungen vollständig fremdvergeben

56 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer Servicebereich – Apotheke – Pathologie – Labor – Radiologie Unterscheidung nach Notfall-, Routine- und Sonderuntersuchungen

57 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer Servicebereich – Apotheke – Pathologie – Labor – Radiologie Erbringung radiologischer Leistungen durch andere Krankenhäuser Erbringung radiologischer Leistungen durch niedergelassene Ärzte Niedergelassener Radiologe am Haus Kooperation mit anderen Krankenhäusern bei Bereitschaftsdiensten (Telebefundung) Kooperation bei Aus- und Weiterbildung Kooperation / Fremdvergabe Patiententransport Kooperation / Fremdvergabe Wartungsaufgaben Einsatz mobiler Großgeräte

58 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Steuerungsbereich Ver- und Entsorgungsbereich Facility Management Hygienebereich Medizinischer Servicebereich Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich

59 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich – Physikalische Therapie, Logotherapie etc. – Pflegestation – OP-Abteilung

60 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich – Physikalische Therapie, Logotherapie etc. – Pflegestation – OP-Abteilung Praxis eines niedergelassenen Therapeuten im eigenen Haus Transport zu Praxis außerhalb des Hauses Therapeut kommt ins Haus

61 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich – Physikalische Therapie, Logotherapie etc. – Pflegestation – OP-Abteilung Personalausbildung (Pflege, Ärztlicher Bereich) Leiharbeit/Zeitarbeit (Pflege, Ärztlicher Bereich) Bettenaufbereitung Hol- und Bringdienst Optimierung der Ablauforganisation Administrative / organisatorische Aufgaben DRG-Kodierung Stationssekretärin

62 Prinzipielle Möglichkeiten des Outsourcing Medizinischer und pflegerischer Zentralbereich – Physikalische Therapie, Logotherapie etc. – Pflegestation – OP-Abteilung Belegärzte Beleganästhesisten Kooperation mit anderen Häusern / niedergelassenen Ärzten bei Notdiensten oder Rufbereitschaften Kooperation bei Ausbildung Kooperation bei Beschaffung Fremdvergabe bestimmter Leistungen z. B. kardiotechnische Unterstützung während der Operation (Telediagnostik, Third Opinion) Ver- und Entsorgung (einschl. OP- Wäsche, gemeinsame Geräte) Reinigung Wartung / Instandsetzung

63 Insourcing Definitionen: – I.e.S.: Übernahme von Aufträgen von außerhalb des U., die im Rahmen der gewöhnlichen Leistungserstellung übernommen werden können – I.w.S.: Leistungserstellung für andere, d.h. auch, wenn die übernommene Funktion komplett neu und fremd ist – Im übertragenen Sinne: Insourcing = eigene Erbringung vorher outgesourceter Leistungen

64 Posterpräsentation Der Personalrat Ihres Krankenhauses hat nach zähem Ringen dem Outsourcing des Reinigungsdienstes zugestimmt. Allerdings wurde vereinbart, dass der Outsourcing-Partner alle bisherigen Mitarbeiter übernimmt. Entwickeln Sie ein Poster für den Personalrat, in dem er bei den Mitarbeitern für diese Entscheidung wirbt.


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