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Créons avec nos langues

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Präsentation zum Thema: "Créons avec nos langues"—  Präsentation transkript:

1 Créons avec nos langues
Créons avec nos langues!  Enseigner des langues vivantes par les pratiques artistiques, en classe bilangue plurilingue: Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule (Impulsreferat (Nicole): En grand groupe. Contextualisation de l'atelier: classes bilangues en milieu plurilingue. Partir de ce que représentent les classes bilangues, puis élargir vers la signification des "compétences plurilingues". (Haupt-) Prinzipien und Ziele der Mehrsprachigkeitsdidaktik? Inwiefern ist die Konzeption der classes bilangues hierfür beispielhaft, und wie gehen weitere Konzepte darüber hinaus? (Integratives Arbeiten mit Engl, Dt, Fr, Herkunftssprachen « Mehrsprachigkeitsdidaktik »: Was sind die (Haupt-) Prinzipien und Ziele der Mehrsprachigkeitsdidaktik? Inwiefern ist die Konzeption der classes bilangues hierfür beispielhaft, und wie gehen weitere Konzepte darüber hinaus? (Integratives Arbeiten mit Engl, Dt, Fr, Herkunftssprachen)

2 Tertiärsprachenunterricht (Deutsch nach Englisch)
Fremdsprachenunterricht L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L2/L3 Englisch L2 Deutsch L3/L4 Deutsch

3 Tertiärsprachenunterricht (Deutsch nach Englisch)
Fremdsprachenunterricht L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L2/L3 Englisch L2 Deutsch L3/L4 Deutsch

4 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Die Spracherfahrung erweitert sich in den kulturellen Kontexten , in denen sich die Person bewegt: „Diese Sprachen und Kulturen werden aber nicht in strikt voneinander getrennten mentalen Bereichen gespeichert, sondern bilden vielmehr gemeinsam eine kommunikative Kompetenz, zu der alle Sprachkenntnisse und Spracherfahrungen beitragen und in der die Sprachen miteinander in Beziehung stehen und interagieren.“ (GER 2001) Vgl. u.a. Behr 2005, Candalier 2003 (Projekt „Evlang“), Projekt „JaLing“, Jessner 2006, Marx 2005, Meißner 2006, Oomen-Welke 1999, Seppänen 1998 Argumente für das sprachenübergreifende Lernen: Spracherwerbstheoretische Argumente Sprachenpolitische Argumente Didaktische Argumente Lernerorientierung einige spracherwerbstheoretische Argumente: SuS lernen, Sprache als System zu verstehen (Mutter- und Fremdsprachen); sie lernen, sprachliche Phänomene aufmerksamer und bewusster wahrzunehmen (erhöhtes Sprachenbewusstheit); sie lernen, diese Phänomene zu untersuchen, um Regelmäßigkeiten herauszufiltern sie werden sich eigene Lernprozesse bewusster; sie lernen, dass ein vergleichendes Vorgehen das Fremdsprachenlernen leichter, spaßiger und nachhaltiger machen kann; sie lernen, dass unterschiedliche Phänomene manchmal ähnlich bezeichnet werden (was ist ein Adjektiv?), oder dass ähnliche Phänomene manchmal unterschiedliche bezeichnet werden (Akkusativobjekt oder direktes Objekt in Deutsch?); u.v.m. einige sprachenpolitische Argumente: immer häufiger werden Fremdsprachenkenntnisse für berufliche und akademische Leistungen ausschlaggebend; nach dem Europarat soll jeder Europäer neben der Muttersprache über Kenntnisse in zwei weiteren Gemeinschaftssprachen verfügen;

5 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Die Spracherfahrung erweitert sich in den kulturellen Kontexten , in denen sich die Person bewegt: „Diese Sprachen und Kulturen werden aber nicht in strikt voneinander getrennten mentalen Bereichen gespeichert, sondern bilden vielmehr gemeinsam eine kommunikative Kompetenz, zu der alle Sprachkenntnisse und Spracherfahrungen beitragen und in der die Sprachen miteinander in Beziehung stehen und interagieren.“ (GER 2001) Vgl. u.a. Behr 2005, Candelier 2003 (Projekt „Evlang“), Projekt „JaLing“, Jessner 2006, Marx 2005, Meißner 2006, Oomen-Welke 1999, Seppänen 1998 Argumente für das sprachenübergreifende Lernen: Spracherwerbstheoretische Argumente Sprachenpolitische Argumente Didaktische Argumente Lernerorientierung einige spracherwerbstheoretische Argumente: SuS lernen, Sprache als System zu verstehen (Mutter- und Fremdsprachen); sie lernen, sprachliche Phänomene aufmerksamer und bewusster wahrzunehmen (erhöhtes Sprachenbewusstheit); sie lernen, diese Phänomene zu untersuchen, um Regelmäßigkeiten herauszufiltern sie werden sich eigene Lernprozesse bewusster; sie lernen, dass ein vergleichendes Vorgehen das Fremdsprachenlernen leichter, spaßiger und nachhaltiger machen kann; sie lernen, dass unterschiedliche Phänomene manchmal ähnlich bezeichnet werden (was ist ein Adjektiv?), oder dass ähnliche Phänomene manchmal unterschiedliche bezeichnet werden (Akkusativobjekt oder direktes Objekt in Deutsch?); u.v.m. einige sprachenpolitische Argumente: immer häufiger werden Fremdsprachenkenntnisse für berufliche und akademische Leistungen ausschlaggebend; nach dem Europarat soll jeder Europäer neben der Muttersprache über Kenntnisse in zwei weiteren Gemeinschaftssprachen verfügen;

6 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Konsekutives Sprachenlernen (zuerst L2, dann L3, dann L4) Tertiärsprachendidaktik (DaT/DaMT) Rezeptive Mehrsprachigkeit classes bilangues allemand-anglais Mehrsprachigkeitsdidaktik und sprachenübergreifendes Arbeiten Simultanes Sprachenlernen (L2 und L3 parallel gelernt)

7 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Tertiärsprachendidaktik (DaT/DaMT) Rezeptive Mehrsprachigkeit classes bilangues

8 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Konsekutives Sprachenlernen: Tertiärsprachendidaktik (z.B. Deutsch nach Englisch) L1 Französisch bzw. Familien- sprache plus L2 Französisch L2/L3 Englisch L3/L4 Deutsch Grundkonzept: Nutzung vorher erworbener sprachlicher Kenntnisse (z.B. aus der Familiensprache, der Majoritätensprache, der ersten Fremdsprache) sowie vorher (z.B. im Unterricht der ersten Fremdsprache) gemachter Sprachlernerfahrungen (Lern- und Kommunikationsstrategien)

9 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Konsekutives Sprachenlernen: Tertiärsprachendidaktik (z.B. Deutsch nach Englisch) Beispiel einer einfachen Wortschatzübung zum Thema Internationalismen in Deutsch Quelle: Berger et al. 2003 Bekannte Puzzelteile heraussuchen und nutzen lernen

10 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Tertiärsprachendidaktik (DaT/DaMT) Rezeptive Mehrsprachigkeit classes bilangues

11 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Konsekutives Sprachenlernen: Rezeptive Mehrsprachigkeit und Intercomprehension LV Schwedisch L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L1 Französisch und/oder Migrations- sprache L2/L3 Englisch L3/L4 Spanisch LV Deutsch Grundkonzept: Nutzung vorher erworbener sprachlicher Kenntnisse sowie intercomprehensiver Strategien, um weitere Sprachen rezeptiv zu nutzen.

12 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Konsekutives Sprachenlernen: Rezeptive Mehrsprachigkeit und Intercomprehension

13 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Tertiärsprachendidaktik (DaT/DaMT) Rezeptive Mehrsprachigkeit classes bilangues

14 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Simultanes Sprachenlernen: classes bilangues L2/L3 Englisch L1 Französisch bzw. Migrations- sprache plus L2 Französisch L1 Französisch und/oder Migrations- sprache L3/L4 L2/L3 Deutsch Grundkonzept: Englisch- und Deutschunterricht unterstützen einander und führen zum erleichterten Lernen in beiden Sprachen.

15 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Englisch- unterricht (EFL) (1) Reflexion über Sprache (L1/L2…) (2) Reflexion über Sprachenlernen (3) Reflexion über Kulturen (4) Reflexion über andere, Anderssein Deutsch- unterricht (DaF) classes bilingues (gemeinsame Thematik)

16 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Tertiärsprachendidaktik (DaT/DaMT) Rezeptive Mehrsprachigkeit classes bilangues Sprachen- übergreifendes Arbeiten

17 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Simultanes Sprachenlernen: sprachenübergreifendes (1) Reflexion über Sprache (L1/L2…) (2) Reflexion über Sprachenlernen (3) Reflexion über Kulturen (4) Reflexion über andere, Anderssein français Sprachenunterricht (gemeinsame Thematik) DaF- Unterricht ESL class Weitere Sprachen

18 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Simultanes Sprachenlernen: Sprachenübergreifender Unterricht Ziel Beispiele Überschreitung von Sprachengrenzen The New London Group 1996: A Pedagogy of Multiliteracies: Designing Social Futures. Harvard Educational Review 66: 1. Behr, Ursula Sprachen entdecken – Sprachen vergleichen Kulturübergreifendes Lernen AiLES : Arts in Language Education for an Empathic Society (s.a. Aden, Joëlle 2010: Rencontre interculturelle autour de pratiques théâtrales) Bezug zum fächerübergreifenden Lernen Oomen-Welke, Ingelore u.a. 2008: Der Sprachenfächer „Mit der Begrifflichkeit sprachenübergreifendes Lernen soll einerseits das Bild der Überschreitung von Sprachgrenzen aufgenommen und andererseits der Bezug zum fächerübergreifenden Lernen signalisiert werden.“(Behr, Ursula Sprachenübergreifendes Lernen und Lehren in der Sekundarstufe I. Praxis Fremdsprachenunterricht 5, S. 26.)

19 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Simultanes Sprachenlernen: Sprachenübergreifender Unterricht Zur Förderung der Sprachuntersuchung kann man getrost ein wenig tiefer in die Sprachen und Sprachenvergleiche eintauchen. Projekte wie The Multiliteracies Project machen sich dafür stark, die Multiliteralität von SmM zu etablieren. (http://multiliteracies.ca/) Kinder arbeiten gemeinsam an den Geschichten: Konzipieren, schreiben, korrigieren sich gegenseitig, illustrieren. Auch Kinder, die nicht in der Familiensprache schreiben können, erhalten an dieser Stelle Hilfe von Eltern oder Mitgliedern der Schulgemeinde. (EMPOWERMENT) Danach besteht auch die Möglichkeit, die Dual Language Bücher als Untersuchungsgegenstand zu nutzen: Sprachen, Schriften, Geschichten… vergleichen. – Kinder können ihre Bücher selber präsentieren, man kann über Wortschatz, über Strukturen reden, Sprachen vergleichen… und alles aus dem Fundus der eigenen Klasse schöpfen.

20 Konzeptionen der Mehrsprachigkeit in der Schule
Sprachen- und kulturenübergreifendes Arbeiten stellt eine Chance, den Einbezug der Lernenden in den eigenen Lernprozess zu stärken, den Einbezug weniger typisch Fokussprachen (Migrantionssprachen, Nachbarsprachen) zu ermöglichen, - das sprachliche Repertoire insgesamt zu stärken.


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