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Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie 23. November 2015 „Uni der Generationen“ Wer verdient, was er verdient? Die wachsende Ungleichheit der.

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1 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie 23. November 2015 „Uni der Generationen“ Wer verdient, was er verdient? Die wachsende Ungleichheit der Einkommen und die soziale Gerechtigkeit

2 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Was ist Einkommen? Mehr oder minder regelmäßige Geldzuflüsse an eine Person oder einen Haushalt

3 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Einkommensquellen Eigene Erwerbstätigkeit Transferzahlungen (Rente, Pension, Kindergeld, Wohngeld, BAFöG, Armutsbekämpfende Leistungen etc.) Private Versorgung

4 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Zur Bedeutung des Einkommens In modernen Marktwirtschaften: Befriedigung fast aller materiellen und vieler immaterieller Bedürfnisse (z.B. sozialer Sicherheit) In sozialistischen und traditionalen Gesellschaften hat das Einkommen geringere Bedeutung.

5 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Welches Einkommen? Persönliche Brutto-Markteinkommen vs. Bedarfsgewichtete verfügbare Pro-Kopf- Haushaltseinkommen (Äquivalenzeinkommen)

6 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Drei Phasen der Einkommensverteilung 1.Wachsende Ungleichheit von ca bis zum 1. Weltkrieg 2.Mehr Gleichheit bis in die 1970er Jahre 3.Wachsende Ungleichheit seither In praktisch allen Industriegesellschaften

7 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Veränderung der Einkommensungleichheit in Deutschland und der OECD, 1985 bis 2005

8 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie

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10 Die Entwicklung der Einkommensverteilung in Deutschland (2000 bis 2012; Bedarfsgewichtete verfügbare Pro-Kopf-Haushaltseinkommen; Dezile der Bevölkerung; Daten: SOEP 2015; Auswertung: DIW)

11 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Entwicklung der Arbeitslosenquote von 1950 bis 2012 (in Prozent)

12 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie

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14 Verteilung des Nettogesamtvermögens in Europa, 2012

15 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Ursachen der gewachsenen finanziellen Ungleichheit „skill biased technological change“ + Globalisierung (Markt, viele empirische Studien) Soziale Schließung (Macht, bisher wenige Studien) Deregulierung, Steuererleichterungen (machte v.a. die Vermögensverteilung ungleicher)

16 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Unterschiedliche Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit –Gleichheitsgerechtigkeit –Bedarfsgerechtigkeit –Leistungsgerechtigkeit –Chancengerechtigkeit  Generationengerechtigkeit  Globale Gerechtigkeit Die Einkommensverteilung wird von wachsenden Teilen der Bevölkerung als ungerecht angesehen.

17 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Folgen der gewachsenen finanziellen Ungleichheit Öffentliche und politische Folgen Befürchtungen: Konflikte, Politische Instabilität, Zerfall von Gesellschaft Diese Befürchtungen sind in Deutschland bisher kaum wahr geworden, obwohl die wachsende Ungleichheit immer mehr als ungerecht gilt. Denn andere Zielsetzungen (Wohlstand, Beschäftigung, Umwelt etc.) waren den Menschen wichtiger. Wahlkämpfe mit dem Thema „Gerechtigkeit“ hatten wenig Erfolg. Persönliche, private Folgen Wachsende soziale Ungleichheiten werden in der Regel persönlich und nicht öffentlich verarbeitet. Im internat. Vergleich zeigte sich, dass je größer die finanzielle Ungleichheit, desto größer sind folgende Probleme: Mehr psychische Erkrankungen, Kriminalität, Vertrauensverlust in Mitmenschen und ges. Instanzen, sinkender sozialer Zusammenhalt, steigende Morbidität und Mortalität, sinkende Lebenserwartung, sinkende gesellschaftliche und politische Partizipation der unteren Schichten (Fatalismus)(Wilkinson / Pickett 2009) Diese Folgen sind in Deutschland allenfalls teilweise eingetreten.

18 Prof. Dr. Stefan Hradil - Institut für Soziologie Maßnahmen gegen die wachsende Einkommensungleichheit Einkommensungleichheiten sind nicht beliebig gestaltbar (vgl. Ursachen) Mehr Bildung Tarifpolitische Maßnahmen (Gewerkschaften, Mindestlohn) Besteuerung


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