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Stereotyp Die Überzeugung, dass bestimmte Eigenschaften charakteristisch für eine Gruppe von Personen sind. Diese können positiv oder negativ, wahr oder.

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Präsentation zum Thema: "Stereotyp Die Überzeugung, dass bestimmte Eigenschaften charakteristisch für eine Gruppe von Personen sind. Diese können positiv oder negativ, wahr oder."—  Präsentation transkript:

1 Stereotyp Die Überzeugung, dass bestimmte Eigenschaften charakteristisch für eine Gruppe von Personen sind. Diese können positiv oder negativ, wahr oder falsch, begründet oder unbegründet sein. Sie beziehen sich auf eine Person als Mitglied einer Gruppe. Individuelle Unterschiede verschwinden. Stereotype sind kulturell geprägt und münden nicht zwingend in einem bestimmten Verhalten. (Quelle: ETH Zürich) Beispiel: Juden sind Wucherer.

2 Vorurteil Negative Einstellung gegenüber Mitgliedern bestimmter Personengruppen, aufgrund vorangehender Verurteilung dieser Gruppe. Auch Vorurteile äußern sich nicht zwingend in einem bestimmten Verhalten gegenüber Personen. (Quelle: ETH Zürich) Beispiel: Juden haben nur ihren eigenen (geschäftlich-finanziellen) Vorteil im Blick.

3 Diskriminierung Negatives/schädigendes Verhalten gegenüber Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit. Beispiel: Aufgrund der Gefahr übervorteilt/betrogen zu werden, ist von geschäftlichen Beziehungen mit Juden abzuraten. (Quelle: ETH Zürich)

4 Christlicher Antijudaismus -Religiöse, christliche Judenfeindschaft -Grundlage ist der christliche Glaube und seine Legenden -Kreuzzüge (1096 bis 1270) mit Pogromen und Massakern sollten das Christentum gegen das Judentum „verteidigen“: „Gottesmörder“ -Verschwörungstheorien im Kontext der Kreuzzüge -religiöse und politische Motive -Antijudaismus war bei Katholiken und (nach der Reformation) Protestanten verbereitet -Heute: wenig christlicher, aber zunehmend islamischer Antijudaismus (Quelle: ZfA, TU Berlin)

5 Christlicher Antijudaismus Figuren der Ecclesia und Synagoga am Straßburger Münster, 13. Jahrhundert

6 Christlicher Antijudaismus Hostienschändung/-frevel 1492 wurden 20 Sternberger Juden verbrannt, weil sie angeblich geweihte Hostien zerstochen hatten. Alle übrigen Juden wurden des Landes verwiesen.

7 Christlicher Antijudaismus Eine frei erfundene Darstellung des angeblichen Ritualmords an Simon aus Trient (1475). Die Verehrung des Knaben als Märtyrer wurde erst 1965 vom zuständigen Bischof untersagt. Schedelsche Weltchronik, Nürnberg 1493.

8 Christlicher Antijudaismus Quentin Metsys, Le Prêteur et sa femme, 1514

9 Antisemitismus -Antisemitismus ist ein Sammelbegriff, mit dem verschiedene Äußerungen und Haltungen bezeichnet werden, die sich gegen Juden als Juden richten und auf stereotypen Annahmen und Vorurteilen beruhen. -Deutsche Antisemiten prägten um 1880 den Ausdruck Antisemitismus, um sich von dem religiösen und emotionalen Feindbild abzugrenzen. Juden wurden von ihnen nicht mehr über ihre Religion definiert („Antijudaismus“), sondern als Volk, Nation oder Rasse. Zahlreiche Agitatoren hetzten in öffentlichen Veranstaltungen gegen Juden, gaben antisemitische Zeitschrift en und Bücher heraus, gründeten judenfeindliche Bewegungen und Parteien. Dieser Antisemitismus ist eine Weltanschauung, die Juden für alle sozialen, politischen und kulturellen Probleme der Moderne verantwortlich macht. -Seit 1945 gibt es, als dritte Erscheinungsform, den sekundären Antisemitismus: Nicht trotz sondern wegen Auschwitz werden Juden gehasst. Diese Judenfeindschaft reagiert auf den Völkermord, in dem sie ihn leugnet oder in dem die Schuld auf Juden projiziert wird und aus Opfern Täter gemacht werden. Juden wird unterstellt, sie würden sich am Holocaust bereichern, während unschuldige, nichtjüdische Deutsche büßen müssten. Diese Verleumdungen und Umkehrungen sind häufig mit dem Ruf nach einem Schlussstrich verbunden. (Quelle: ZfA, TU Berlin)

10 Antisemitismus -Antizionismus, die vierte Erscheinungsform der Judenfeindschaft, bezeichnet verschiedene religiöse und politische Ansichten, die sich gegen die jüdische Nationalbewegung – den Zionismus – und den Staat Israel richten. Antizionistische Äußerungen müssen nicht, können jedoch antisemitisch sein. Kritik an der Politik Israels und dem Zionismus wird dann antisemitisch, wenn sie Vorurteile gegenüber Juden verwendet oder zum Hass auf Juden anstachelt. Um Antisemitismus unter dem Vorzeichen von Antizionismus kann es sich auch handeln, wenn die Kritik an Israel andere Maßstäbe ansetzt als an andere Staaten in der Welt oder wenn sie das Vorgehen der israelischen Armee mit dem Holocaust gleichsetzt. Antizionismus trat nach der Staatsgründung Israels 1948 zuerst vor allem in den sozialistischen Staaten Osteuropas auf, in denen es zu antijüdischen Kampagnen, Schauprozessen und zu antijüdischer Hetze kam: Die Beschimpfung „wurzelloser Kosmopolit“ wurde zu einem Synonym für Juden, zahlreiche Juden mussten ihre Heimatländer verlassen. In den arabischen Staaten haben der Nahostkonflikt und die antizionistische Propaganda wesentlich dazu beigetragen, dass sich antisemitische Stereotype aus Europa verbreiten konnten. Eine besondere Rolle spielen dabei Weltverschwörungstheorien und die „Protokolle der Weisen von Zion“. (Quelle: ZfA, TU Berlin)

11 Antisemitismus 1891 illustriert das sozialdemokratische Witzblatt Der Wahre Jacob zustimmend die von den Antisemiten ausgegebene Parole „Wider Junker und Juden“

12 Antisemitismus Neujahrskarte von 1898

13 Antisemitismus Antisemitische Postkarte, Frankfurt am Main 1897

14 Antisemitismus „Der kleine Cohn mit der Nas unterm Maas.“ (Karikatur um 1900)

15 Antisemitismus „Der Schnorrer oder Der neu eingewanderte Staatsbürger“, um 1900

16 Antisemitismus Wahlplakat der NSDAP, Reichstagswahl 1920

17 Antisemitismus

18 Dr. Kurt Plischke: Der Jude als Rasseschänder. Eine Anklage gegen Juda und eine Warnung an alle deutschen Frauen und Mädchen. Berlin 1934.

19 Antisemitismus Jüdische Bevölkerungszahlen für das Deutsche Reich (1910) (1925) ca (1933): entspricht rund 0,75 Prozent, davon in Berlin


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