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Die Geschlechterlüge Die Macht der Vorurteile über Mann und Frau (Cordelia Fine) Ewald Frühberger 0609556.

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Präsentation zum Thema: "Die Geschlechterlüge Die Macht der Vorurteile über Mann und Frau (Cordelia Fine) Ewald Frühberger 0609556."—  Präsentation transkript:

1 Die Geschlechterlüge Die Macht der Vorurteile über Mann und Frau (Cordelia Fine) Ewald Frühberger

2 Zentrale Fragestellung Welche Unterschiede der Geschlechter sind biologisch begründet und welche sozial?

3 Es gibt einen Terminus Technicus für Leute, die glauben, dass kleine Buben und Mädchen ohne Unterschied auf die Welt kommen und dass sich ihre Natur erst aufgrund der Sozialisation herausbilde Der Terminus lautet "kinderlos

4 Gender - neutrale Erziehung Erziehung der Eltern erfolgt laut Angaben gender – neutral Nach einer Weile spielen aber Mädchen mit z.B.: Bagger und Buben mit Puppen welche sie erschießen wollen Fazit: Alles habe man als Elternteil versucht, aber die Natur war stärker Cordelia Fine – hinterfragt dies in ihrem Buch

5 Gender - neutrale Erziehung Eltern die Kinder jenseits von Genderstereotyp erziehen fallen in genau diesen Stereotyp zurück Laut Cordelia Fine werden vor der Geburt, die Weichen dafür gestellt Laut einer amerikanischen Untersuchung wünschen sich Männer einen Buben um mit ihm Basketball spielen und jagen gehen zu können

6 Gender - neutrale Erziehung Frauen wünschen sich einen Buben damit der Vater jemanden hat mit dem er viel unternehmen kann Ein Mädchen hätten Eltern gerne um sie schön anzuziehen und ihr Puppen kaufen zu können

7 Geschlechterspezifische Zuschreibungen Genderspezifische Zuschreibung setzen sich nach der Geburt fort Schwangere die das Geschlecht ihres Kindes schon vorher kannten beschreiben die Bewegungen unterschiedlich: Männliche Embrios: energisch + heftig Weibliche Embrios: nicht gewalttätig, nicht übermäßig energisch Wenn Kind dann auf der Welt ist beginnt die Geschlechterspezifische Zuschreibung erst richtig

8 Soziale Normen Wenn Forscher also nach Geschlechtsunterschieden im Gehirn oder im Denken suchen, sind sie hinter beweglichen Zielen her Gehirn und Denken stehen in dauernder Interaktion mit dem sozialen Kontext

9 Soziale Normen Eingelernte soziale Normen dominieren heute noch das Geschlechterverhältnis Am deutlichsten ist dies in der Arbeitswelt Überzeugung, dass Männerarbeit mehr wert sei als die von Frauen, könne man schon bei Zwölfjährigen finden Gruppe zwölfjähriger wurden Bilder gezeigt von Männern und Frauen die ihnen unbekannte Arbeiten verrichteten Es wurden die Arbeiten der Männer als schwerer, besser bezahlt und wichtiger erachtet

10 Soziale Normen Zitat: Aufgrund der sozialen Normvorstellung ist die Verhandlungsposition von Frauen von vornherein ziemlich schwach. Viele Mütter erzählten mir nebenbei, dass sie aus ihrem Vorstellungshorizont schon sämtliche Berufsentscheidungen aussortiert hätten, die nur dann umzusetzen wären, wenn ihr Ehemann mehr (oder überhaupt irgendwelche) Verantwortung für die Kinder übernähme.

11 Die zweite Schicht In Familien mit Kindern, in denen beide Ehepartner voll berufstätig sind, kümmern sich Frauen ungefähr doppelt so viel um die Kinder und den Haushalt wie Männer. Die Soziologin Arlie Hochschild nennt das die "zweite Schicht". Die erste Schicht absolvieren die Frauen in der Arbeit, und dann legen sie noch eine zweite Schicht zuhause ein.

12 Die zweite Schicht An der University of California gaben weibliche Fakultätsmitglieder an, 51 Stunden pro Woche im Job zu arbeiten, und dann nochmals 51 Stunden zuhause. Macht mehr als 14 Stunden täglich. Die männlichen Fakultätsmitglieder, die Kinder hatten, verbrachten hingegen nur 32 Stunden mit vergleichbaren Tätigkeiten.

13 Die zweite Schicht Zitat: Diese entschieden geringere Belastung ermöglichte es ihnen nicht nur, wöchentlich zusätzlich fünf Stunden für ihren Beruf zu erübrigen, sondern außerdem zwei Stunden für sich selbst zu haben.

14 Resümee Cordelia Fines Buch ist eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung über das Geschlechterverhältnis im 21. Jahrhundert. Welche Unterschiede der Geschlechter sind biologisch begründet und welche nur sozial? Das ist die zentrale Fragestellung des Buches.


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