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Klausurtagung der Stadtteilschulen Jesteburg, 21./22.4.2016 Rückblick und Standortbestimmung „Vergewisserung zu den Zielen der Stadtteilschule“ Mathias.

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Präsentation zum Thema: "Klausurtagung der Stadtteilschulen Jesteburg, 21./22.4.2016 Rückblick und Standortbestimmung „Vergewisserung zu den Zielen der Stadtteilschule“ Mathias."—  Präsentation transkript:

1 Klausurtagung der Stadtteilschulen Jesteburg, 21./ Rückblick und Standortbestimmung „Vergewisserung zu den Zielen der Stadtteilschule“ Mathias Morgenroth-Marwedel

2 Stationen Bericht der Enquête-Kommission (März 2007) Rahmenkonzept Stadtteilschule (März 2009) Hamburgisches Schulgesetz (zuletzt Juni 2012) Leitbild der Stadtteilschulen (Dezember 2010)

3 Rückblick „Stadtteilschule: eine Frage der Gerechtigkeit?“ (Norbert Maritzen, 2. Herbstempfang der STS, ) Weitere Abschnitte: Gerechtigkeitskonzepte im normativen Programm der Stadtteilschule Besichtigung der Wirklichkeit: Rahmenbedingungen – Prozesse – Ergebnisse Stadtteilschule – ein Brennglas großstädtischer Wirklichkeit Herausforderungen aus systemischer Sicht

4 Zentrale Ziele Auflösung problematischer Lernentwicklungsmilieus, Dämpfung sozialer Entmischungstendenzen im Schulbereich, Vermeidung von Restgruppenbildung Verbesserung von Schulleistungen (insbesondere Reduzierung von Risikogruppen) durch 1. günstigere Gruppenbildung, 2. Weiterentwicklung lernförderlichen Unterrichts (Kompetenzorientierung, Individualisierung) Erhöhung von Teilhabechancen (Ganztagsschule, Verbesserung der Anschlüsse nach Abschlüssen, Inklusion) Verstärkung der Entkoppelung von Bildungsgang/Schulform und Abschluss Erhöhung der Bildungsbeteiligung Bildung effizienter / kostengünstigere Standortgrößen (SEPL)

5 Fragen Zur sozialen Gerechtigkeit: Reduzieren wir soziale Disparitäten? Zur Anerkennungsgerechtigkeit: Respektieren wir jedes Kind / jeden Jugendlichen in seinem So- Sein? Zur distributiven Gerechtigkeit: Verteilen wir Bildungsgüter gerecht? Zur Leistungsgerechtigkeit : Vergeben wir für gleiche Leistungen gleiche Testate? Zur Befähigungsgerechtigkeit: Ermöglichen wir die Verwirklichung von Bildungsansprüchen?

6 Spannungsfelder Soziale Disparitäten in der Stadt, Verteilung von Armut und Reichtum mit Folgen für die Zugänge zu Bildungsabschlüssen Soziale und ethnische Zusammensetzung der Schüler an Gymnasien – an Stadtteilschulen Aufgabenverteilung im allgemeinbildenden Schulwesen, zwischen HIBB und STS

7 Thesen und Fragen Es gibt nicht die Stadtteilschule. Die Bandbreite der inneren und äußeren Bedingungen weist extreme Disparitäten auf. Was hält die Schulform als solche zusammen? Welche Relevanz hat noch das Bestimmungswort „Stadtteil-“? Es gibt an einer ganzen Reihe von Standorten eine riskante, weil von der Einzelschule kaum hinreichend bearbeitbare Kumulation von Problemlagen. Die Problemlagen werden mit verursacht durch ein weitgehend ungesteuertes Anwahlverhalten von Eltern. Das Ziel, das mit der Einführung der zweigliedrigen Struktur verbunden ist, nämlich die Reduzierung von hochproblematischen Entwicklungsmilieus, kann an bestimmten Standorten nicht erreicht werden.

8 Entwicklungsdynamiken Schule als gesellschaftlicher Reparaturbetrieb stabile Schulform Gymnasium mit Bestandsschutz vs. labile Schulform Stadtteilschule mit anhaltendem Aufgabenzuwachs Schulpolitik vs. Elternwille ?

9 Meilensteine und Erfolge Daten zur Lernentwicklung Lernförderliche Milieus als inklusive Schule Reduzierung der Anzahl von SchülerInnen ohne Schulabschluss am Ende der Sek I Zuwachs an SchülerInnen mit Sek II – Berechtigung Erhöhung der Anzahl von Abiturienten Standortbezogene Profilierung einzelner Schulen

10 nächste Schritte 1 Statt „Schulfrieden“ die offene Diskussion untereinander, mit Verbänden, den Kammern, mit WissenschaftlerInnen, mit den Parteien darüber, wie die 1.Säule Stadtteilschule aussehen muss, damit sie kein „schrumpfendes System“ ist! Schuloffensive: Eine Schule für alle? Stadtteilgymnasium? G-8 und G-9?

11 nächste Schritte 2 Mögliche Fragen: Wie gelingt uns (wem von uns?) weiterhin „gute Schule“, die Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrags? Was können „schwache Schulen“ von „starken Schulen“ lernen, was ist nicht übertragbar? Welche SchülerInnen wollen wir, welche MitarbeiterInnen brauchen wir? Was ist bei uns „guter Unterricht“? Was bedeutet Bildung, was Leistung? Welche Reform der Lehrerausbildung braucht Hamburg?

12 nächste Schritte 3 Unmögliche Fragen: „Gymnasialempfehlung“ der Grundschulen „Fachfremder Unterricht“ „äußere Fachleistungsdifferenzierung“ „Abschulung“ von „Rückläufern“ „3 Lehrämter an den allgemeinbildenden Schulen“

13 Niemals aufgeben!


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