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Einblicke in die Ergebnisse und Methoden der Agrarstatistik Silke Dahl Fachgebiet Landwirtschaft im LSKN „Statistisches Buffet“

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Präsentation zum Thema: "Einblicke in die Ergebnisse und Methoden der Agrarstatistik Silke Dahl Fachgebiet Landwirtschaft im LSKN „Statistisches Buffet“"—  Präsentation transkript:

1 Einblicke in die Ergebnisse und Methoden der Agrarstatistik Silke Dahl Fachgebiet Landwirtschaft im LSKN „Statistisches Buffet“

2 2 Was mein Chef will, dass ich Ihnen zeige Was ich Ihnen eigentlich nicht zeigen sollte „Statistisches Buffet“ Teil 1 Teil 2

3 3 Landwirtschaftszählung 2010 Gemeinde- und/ oder Kreisergebnisse: Bodennutzung Viehbestände Arbeitskräfte Pachtpreise und -flächen (Bestandspachten) Bewässerung Berufsbildung Hofnachfolge Einkommenskombinationen Ergebnisse für Statistische Regionen und/ oder Niedersachsen Neupachtungen/ Pachtpreisänderungen Bodenbearbeitungsverfahren Fruchtfolge Haltungsplätze und Haltungsverfahren Weidehaltung Wirtschaftsdünger (Anfall, Ausbringung, Lagerung) Landschaftselemente TotalerhebungStichprobenerhebung

4 4 mögliche Gliederungen  Größenklassen der landwirtschaftlichen Fläche (LF)  Größenklassen der Vieheinheiten (GVE, Anzahl Rinder, Schweine…..)  Haupt- und Nebenerwerb  Ökobetriebe/ konventionelle Betriebe  Rechtsformen  Standardoutput  Betriebswirtschaftliche Ausrichtung  Größenklassen nach Anzahl der Arbeitskräfte  Altersstaffelung bei Arbeitskräften, Hofnachfolge  …..

5 5 Grünland

6 6 Viehbesatz

7 7 Arbeitskräfte

8 8 Pachtpreise

9 9 Berufsbildung

10 10 Hofnachfolge

11 11 Einkommen

12 12 Was wir sonst noch haben  Erntestatistik: Ernteberichterstattung, Besondere Ernteermittlung  Jährliche Erhebung der Bodennutzung  Agrarstrukturerhebung (früher alle 2, jetzt alle 3 Jahre)  Jährliche Flächenerhebung (Siedlungs- und Verkehrsfläche, Wasser-, Waldfläche etc.)  Viehzählung 2x jährlich: Rinder, Schweine, Schafe  Tierische Erzeugung, z. B. Schlachtungen, Eier, Aquakultur  „Sondererhebungen“, z. B. Gemüse, Zierpflanzen, Baumobst (alle 4-5 Jahre)  Erhebungen zu aktuellen Fragestellungen, z. B. Wirtschaftsdüngerausbringung, Mastschweinefütterung…  ….

13 13 Und wie kommt man an die Daten ran?  Im Internet: Für Niedersachsen: (unter: Statistik/ Themenbereiche/ Land- und Forstwirtschaft, Fischerei finden Sie: Pressemitteilungen, Fachbeiträge, Statistische Berichte, Tabellen. Außerdem unter „Statistik“: LSKN-Online-Datenbank)  Direkt bei uns – wir beraten Sie gerne! Frau Ehrke: (Tel ) Frau Sauer: (Tel )  für wissenschaftliche Einrichtungen: Forschungsdatenzentrum Herr Dr. Köhler: (Tel )

14 14 …und bitte nennen Sie uns als Quelle bei der Datenweitergabe, Pressemitteilungen, Veröffentlichungen etc.

15 15 Was ich Ihnen eigentlich nicht zeigen sollte Teil 2 (1) Gesetzliche Grundlagen: - Warum wir nicht erheben, was Sie für richtig halten - Sind regionale Daten vom Aussterben bedroht? (2) Wie kommen wir an die Landwirte ran? - ohne Berichtskreispflege keine Grundgesamtheit - Warum die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nicht steigt (3) Methoden im Wandel - Änderung der Erhebungsmethodik - Konsequenzen der Verwaltungsdatennutzung - Warum andere Datenquellen genauso richtig oder falsch sind - Was Stichproben NICHT können

16 16 (1) Gesetze & Folgen Grundlage aller Erhebungen Verordnung (EG) Nr. 1166/2008 Agrarstatistikgesetz Ziel: einheitliche Datengrundlage für alle EU-Mitgliedsstaaten nahezu 1:1 Umsetzung von EU-Recht EU-Bedürfnisse stehen im Vordergrund -> regionale Datenwünsche werden wenig berücksichtigt -> Definitionen entsprechen nicht immer den deutschen Bedürfnissen Zusätzliche Merkmale sind kaum durchsetzbar Ausnahmen: -> Pachtpreise, Hofnachfolge,Gewinnermittlung/ Umsatzbesteuerung -> 2016 Totalerhebung für die Merkmale der Bodennutzung und der Viehhaltung (statt Stichprobe) Folgen:

17 17 (2) Berichtskreise Wie kommen wir an die Landwirte ran? Abgleich der Adressdaten mit InVeKoS-Daten (Förderanträge) (SLA) HIT-Datenbank (VIT Verden) Legehennen-Datenbank (LAVES) Liste zertifizierter Ökobetriebe (LAVES) (Berufsgenossenschaften) Unternehmensregister Aktualisierung des Betriebsregisters Prüfung des Betriebs- zusammenhangs Inhaberwechsel GbR-Gründung/ - Auflösung Betriebsteilungen Betriebsaufgabe Erstellung der Grundgesamtheit gem. § 97 AgrStatG Ziehung von Stichproben

18 18 Änderung der Erhebungsmethodik Weniger Tiere auf niedersächsischen Bauernhöfen Niedersachsens Rinder- und Schweinebestände sind geschrumpft. Das hat […] die Viehzählung des Landesbetriebes für Statistik Niedersachsen vom 3. Mai ergeben […]. Die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung verminderte sich innerhalb nur eines Jahres sogar um mehr als ein Viertel, nämlich um 27,2 Prozent von auf Schuld daran dürfte die lang anhaltende Preismisere sowohl in der Ferkelerzeugung als auch in der Mast sein, die viele Betriebe zum Aufgeben veranlasst hat. ( ) Gründe: Anpassung an aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen bzw. EU-Recht Entlastung der Landwirte bei der Berichtspflicht Nutzung von Verwaltungsdaten wichtige Änderungen in 2010: Anhebung der Erfassungsgrenzen, z. B. von 2 auf 5 ha LF, von 8 auf 50 Schweine, von 200 auf 1000 Stück Geflügel Erfassung der Arbeitskräfte nach geleisteten Stunden statt nach Teilzeitgruppen Abschaffung der 6-Wochen-Frist bei leer stehenden Ställen Änderungen am Klassifizierungssystem Berechnung der Betriebswirtschaftliche Ausrichtung Definition von Haupt- oder Nebenerwerb (3.1) Methoden im Wandel

19 19 Konsequenzen der Verwaltungsdatennutzung (3.2) Methoden im Wandel Beispiel: InVeKoS Vorteile Entlastung der Landwirte Kompatibilität mit der Agrarverwaltung Gute Diskussionsbasis mit Landwirten Nachteile Merkmale fehlen (z. B. Unterglas-Flächen) oder sind untererfasst (Gemüse, Weihnachtsbäume) Zeitliche und inhaltliche Abhängigkeit, z. B. Anstieg der Grünlandfläche bei Einführung der Prämie InVeKoS-Codes nicht in allen Bundesländern gleichbedeutend Antragstellung erfolgt nicht immer bzw. ausschließlich für selbst bewirtschaftete Flächen

20 20 Konsequenzen der Verwaltungsdatennutzung (3.2) Methoden im Wandel Beispiel: HIT-Datenbank für Rinder Vorteile Entlastung der Landwirte Kompatibilität mit der Agrarverwaltung Gute Diskussionsbasis mit Landwirten Nachteile Seuchenrechtliche Einheiten statt Betriebe („Rinderhaltungen“) ….wer soll das verstehen? Nutzung der Rinder (Milch, Fleisch) wird ausschließlich an der Rasse festgemacht Keine Differenzierung von Rindern unter 1 Jahr Keine Ausweisung ökologisch gehaltener Tiere

21 21 Warum andere Daten genauso richtig oder falsch sind (3.3) Methoden im Wandel Beispiel: Tierseuchenkasse (aus: Top Agrar 5/2012) Ziel: Versicherung von Tierbeständen für den Fall von Seuchenzügen Kosten pro Jahr in Euro/ Tier: Versichert sind die zum Stichtag 3.1. gemeldeten Tiere Aber: höhere Bestände müssen nachversichert werden! es werden eher Stallkapazitäten als Tierzahlen erfasst Seuchenrechtliche Einheiten, unabhängig von Betriebssitz und Eigentümer

22 22 Was ist nun also richtig? (3.3) Methoden im Wandel Berechnung des Gülleanfalls Kommt drauf an! Tierzahlen GVE-Besatz Weitere Neubauten verträglich? Stallplätze Ausstattung der Betriebe Woran arbeiten wir? Zugriff auf Adressdaten der TSK, Baugenehmigungen, Veterinärämter „Geflügelstatistik“ einführen (Bundesebene? Landesebene?) 6-Wochen-Frist wieder einführen Was wollen wir nicht ändern? Änderung AgrStatG notwendig Erfassung von Betrieben (nicht: seuchenrechtliche Einheiten) als wirtschaftlich-technische Einheiten Betriebssitzprinzip keine Ausweisung von Regionaldaten aus Stichproben

23 23 Was Stichproben nicht können:  Totalerhebungen ersetzen  als Grundlage für Regionaldaten dienen  Schnelle Trends abbilden „Schichtwechsler“ verderben die Hochrechnung! Unterschiedliche Entwicklung in Regionen nicht abzubilden Stichproben sind nur so gut, wie die Grundgesamtheit ….und die lebt von aktuellen Informationen Was Stichproben können:  Personal- und Sachkosten sparen  Belastung der Landwirte reduzieren  Schnelle Ergebnisse liefern (3.4) Methoden im Wandel

24 24 Zusammenfassung:  Statistiken werden gesetzlich angeordnet! -> auch die Entscheidung, ob regionale Daten erstellt werden können, wird per Gesetz getroffen!  Änderungen in der Erhebungsmethodik stören die (zeitliche) Vergleichbarkeit der Daten  hohes Ziel der Statistik: Entlastung der Auskunftspflichtigen, beispielsweise durch Verwaltungsdatennutzung  …damit nimmt man aber auch Nachteile in Kauf  Stichproben sind sinnvoll, aber kein Allheilmittel  Denken Sie an uns, wenn Sie Daten suchen. Wir helfen Ihnen gerne!

25 25 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Kontakt: Tel


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