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Www.bmwi.de Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der MENA-Region (Middle East and North Africa) Dr. Tillmann Rudolf Braun, MPA 29.

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1 Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und der MENA-Region (Middle East and North Africa) Dr. Tillmann Rudolf Braun, MPA 29. Oktober 2014

2 Naher und Mittlerer Osten (MENA-Region) MarokkoJordanienIrakKatar AlgerienIsraelIranBahrain TunesienPalästinensische GebieteAfghanistanV.A.E. LibyenLibanonSaudi-ArabienOman ÄgyptenSyrienKuwaitJemen 2

3 MENA-Region  Mit über 440 Mio. Einwohnern und bedeutenden Modernisierungs- und Diversifizierungsprogrammen bietet die Region großes Potenzial für den Außenhandel und die Investitionen DEU Unternehmen.  DEU ist mit über 40 Mrd. Euro (40.165,7 Mio. Euro; 1. Halbjahr 2014: 20,823,9 Mio. Euro) im Jahr 2013 größter europäischer Exporteur in die MENA-Region, gefolgt von Italien und Frankreich.  Für DEU ist die MENA-Region der drittwichtigste Exportmarkt außerhalb der EU (nach den Vereinigten Staaten [rd. 88 Mrd. Euro] und der Volksrepublik China [rd. 67 Mrd. Euro]) im Jahr

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10 MENA-Region  Heterogene Ländergruppe: Kultur, Religion, Tradition, Bevölkerung, Sprache, politisches und wirtschaftliches System sowie die wirtschaftliche Entwicklung können sehr unterschiedlich sein.  Einwohnerzahl Bahrain: 1,2 Mio. - Ägypten: 85,8 Mio.  Fläche Bahrain 760 km² - Algerien 2,38 Mio. km²  BIP pro Kopf Katar: $/Kopf - Afghanistan 678 $/Kopf  Human Development Index Katar 0,851 (Platz 31) - Afghanistan 0,468 (Platz 169)  Corruption Perception Index VAE 69/100 (Platz 26) - Afghanistan 8/100 (Platz 175) 10

11 Transformationspartnerschaften  Politische Umbrüche und Umwälzungen in der Region haben unmittelbaren Einfluss auf die wirtschafts- politischen Beziehungen.  Begleitung der Transformation Nordafrikas durch die Bundesregierung; BMWi entsendet Transformations- teams nach Tunesien und Ägypten, die im Rahmen der bilateralen Transformationspartnerschaften die dortigen Regierungen in verschiedenen Bereichen beraten.  Die Teams haben ihre Arbeit in 2013 erfolgreich abgeschlossen; Unterstützung wird von 2014 – 2016 fortgeführt, mit pro Jahr jeweils 1 Mio. €.  Schwerpunkte sind in Tunesien die Themen Mittelstand, öffentliche Aufträge und Tourismus, in Ägypten die Unterstützung von Start-ups und Unternehmerinnen. 11

12 Energie  Der Großteil der weltweit noch verbleibenden Reserven befindet sich in dieser Region und ist teilweise noch relativ wenig erschlossen.  MENA-Region enthält 41% der weltweiten Ölreserven (Saudi-Arabien, Irak, Kuwait und VAE) und rd. 29% der weltweiten Gasreserven (Katar).  Wegen der auch infolge des arabischen Frühlings gestiegenen Sozialausgaben benötigen die Länder zur Finanzierung des Staatshaushaltes einen Ölpreis von teilweise weit über 100 USD.  Ambitionierte Ausbaupläne für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Stromnetze in Nordafrika. 12

13 13 DEU Energiebeziehungen und -partnerschaften  DEU hat aus der MENA-Region bis August 2013 rd. 11,3% der gesamten DEU Rohöleinfuhren bezogen (Algerien, Libyen, Ägypten, Saudi-Arabien, Irak, Tunesien, Kuwait).  DEU Gasbezüge erfolgen bislang nicht aus der MENA-Region. Mit den in 2013 und 2014 von E.ON Global Commodities SE mit Qatargas und RasGas unterzeichneten Liefervereinbarungen wird ab 2014 erstmals ein längerfristiger LNG-Bezug möglich sein.  BMWi hat mit Marokko und Tunesien Energiepartner- schaften abgeschlossen; mit Algerien laufen Verhandlungen zur entsprechenden Ausgestaltung.  Wir prüfen eine Zusammenarbeit im Energiebereich mit Katar, Saudi-Arabien und Kuwait.

14 Zusammenarbeit mit Iran / Syrien / Libyen  E3+3 Verhandlungen mit Iran:  Einigung auf erste Schritte der Vertrauensbildung „Joint Plan of Action“ (Januar –Juli 2014)  Langfristiges Abkommen soll im Idealfall bis 24. November verhandelt und abgeschlossen werden  Die Beziehungen können erst nach einer erfolgreichen Einigung auf ein langfristiges Abkommen wieder intensiviert werden  Derzeit keine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Syrien und Libyen.  Neue Herausforderungen aufgrund von ISIS: Mögliche Erosion der Staatlichkeit SYR sowie IRQ und faktischen Neuaufteilung entlang ethnischer, religiöser und politischer Konfliktlinien? 14

15 Golf-Region  Schnelle Entwicklung und Modernisierung, hohe Wachstumsraten. Schaffung einer Infrastruktur, eines Bildungssystems und einer medizinischen Versorgung auf hohem internationalem Niveau.  Bedeutende Investitionen in die Diversifizierung der Wirtschaft und Ausbau; der Infrastruktur, einer nachhaltigen Energieversorgung und der Wasser- versorgung und -infrastruktur wie Verkehrswege.  Von DEU Export in die MENA-Region im Jahr 2013 entfielen auf die sechs Golf-Staaten Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Katar, Oman und Bahrain über die Hälfte (rd. 23 Mrd. Euro, 1. Hbj. 2014: rd. 12 Mrd. Euro). 15

16 Infrastrukturprojekte  Harter Wettbewerb bei Großprojekten in der Golfregion: Schlüsselfertiges Milliardenprojekt zum Festpreis [Lump-Sum-Turnkey]; Asiatische Konsortien führend, EUR Firmen im Vorteil bei technologie- getriebenen Projekten; DEU Firmen mit Marktanteilen im Maschinen- und Anlagenbau.  Weitere zukünftige Felder: - Nutzung erneuerbarer Energien - Technologie-Kooperationen - Investitionen in Krankenhäuser und Nachfrage nach gesundheitsbezogenen Produkten und Dienstleistungen - Schlüsselthema Bildung und berufliche Qualifizierung 16

17 17 Referat ‚Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten‘ Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Berlin Kurzer Draht für DEU Wirtschaft Systematische Unterstützung konkreter Auslandsprojekte (zusammen mit den deutschen Auslandsvertretungen, unseren Auslandshandels- kammern sowie mit anderen Institutionen) Rasche und unbürokratische Koordinierung projektbezogener politischer Unterstützungsmaßnahmen Vielen Dank.


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