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Marco Gasser, Stefan Hänni, Ilka Hellbrück und Christian Lässer-Berger.

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Präsentation zum Thema: "Marco Gasser, Stefan Hänni, Ilka Hellbrück und Christian Lässer-Berger."—  Präsentation transkript:

1 Marco Gasser, Stefan Hänni, Ilka Hellbrück und Christian Lässer-Berger

2  Arten eines Konflikts  Krabbe, Dietz, Thomsen – Die Autoren  Entwicklungsstufen des Kindes  Die 5 Stufen der Mediation  Unser Fazit 2

3 3 Familienkonflikt Eltern-Kind-Konflikt Kind-Kind-Konflikt

4 4 Hannelore Dietz (†) Dipl. Sozialpädagogin Heiner Krabbe Dipl. Psychologe Cornelia Sabine Thomsen Rechtsanwältin

5  Vorschulkinder (bis 7 Jahre) Ausdruck durch Spielen Trennung gut – böse, nett – gemein  Schulkinder (8 bis 13 Jahre) Versuchen zu verstehen Übernehmen oft Schuld Loyalitätskonflikte  Jugendliche (ab 14 Jahren) Zu Perspektivenwechsel fähig Zunehmende Ablösung von den Eltern 5

6  Systematisierung des Mediationsprozesses  Erleichtern praktische und didaktische Arbeit  Im deutschsprachigen Raum weit verbreitet  Anwendung: Trennungs- und Scheidungsmediation Familienmediation  Im Handout: Praxisfall einer Trennungs- und Scheidungsmediation 6

7 7 Einführung + Mediationsvertrag Themensammlung Konfliktbearbeitung + Optionenentwicklung Verhandeln – Entscheiden – Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

8 8 Einführung und Mediationsvertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

9 9 Einführung und Mediationsvertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Information  Rahmenbedingungen festlegen: Regeln für die Mediation Vertraulichkeit und Schweigepflicht Rolle der Anwälte  Einbezug der Kinder thematisieren  Bereits getroffene Vereinbarungen offenlegen  Mediationskontrakt

10 10 Einführung und Mediationsvertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Direkter Einbezug von Kindern  Nicht sinnvoll  Indirekter Einbezug von Kindern  Sinnvoll Mit stellvertretenden Symbolen: leerer Stuhl, Kleidungsstücke, Spielsachen Aufzeichnen eines Familiensoziogramms  Kinder auf jeden Fall über die festgelegten Regeln für künftige Sitzungen informieren!

11 11 Einführung und Mediations- vertrag Themensammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

12 12 Einführung und Mediations- vertrag Themensammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

13 13 Einführung und Mediations- vertrag Themensammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Regelungs- und Konfliktpunkte sammeln Auch bereits geklärte Punkte Klare Sprache Grosse Streitpunkte evtl. unterteilen  Gewichtung  Erarbeitung einer gemeinsamen Rangliste  Offenlegung aller Daten und Fakten

14 14 Einführung und Mediations- vertrag Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Inkrafttreten der Vereinbarung Themensammlung Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren  Einbezug von Kindern  Sinnvoll Eigene Themenliste für die Kinder Keine Umformulierungen Auch nicht mediierbare Punkte aufschreiben  Eher nicht sinnvoll Bei Punkten, die die Kinder überfordern oder sie belastet (Rechtsfragen, Steuerfragen, Streitpunkte etc.) Berücksichtigung Kindeswohl

15 15 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungsoptionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

16 16 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungsoptionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Die Konfliktpartner entwickeln eine vertiefte Sicht auf Eigene Interessen Eigene Bedürfnisse  Gegenseitigkeiten und Gemeinsamkeiten herausarbeiten  Optionen und Lösungsalternativen entwickeln  Versuchs- und Trainingsphase für Betreuungsregelungen Budgetpläne

17 17 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungsoptionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Direkter Einbezug von Kindern  Nicht sinnvoll in 1. Phase Gegenseitigkeiten und Gemeinsamkeiten herausarbeiten überfordert Kinder Schutzbedürfnis der Kinder sicherstellen  Sinnvoll in 2. Phase Entwicklung von Optionen und Wahlmöglichkeiten Kinder sind offen und unvoreingenommen Beste und verrückteste Ideen kommen von Kindern Auch nachträgliche Anhörung zu den Optionen und Lösungsalternativen ist sinnvoll

18 18 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

19 19 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Verhandeln Massstab für Fairness und Gerechtigkeit entwickeln Überprüfen der Alternativen Evtl. Anwälte und andere Fachpersonen beiziehen  Entscheiden und Vereinbaren Entscheidung über rechtliche Vorgehensweisen, Laufzeiten, Überprüfungsmöglichkeiten Ausarbeiten von Vereinbarungsentwürfen Endgültige Vereinbarung erarbeiten

20 20 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Direkter Einbezug von Kindern  Eher nicht sinnvoll Bei Verhandlungspunkten, die die Kinder überfordern (Rechtsfragen, Steuerfragen etc.)  Sinnvoll Bei der Erarbeitung von Fairnessregeln Evtl. bei Vereinbarung, wenn Kind eigene Rechtsposition hat und selbst unterschreiben will  Indirekter Einbezug von Kindern  Sinnvoll Bei rechtlichen Fragen (Berücksichtigung Kindeswohl)

21 21 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Inkrafttreten der Vereinbarung Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren

22 22 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Verbindliche Fassung Beurkundung durch Notar notwendig? Einreichen bei Gericht?  Abschiedsritual Gemeinsames Essen oder kreative Lösung Beendigung und Würdigung der geleisteten Arbeit Kein Ritual durch Kirche oder Staat vorgesehen  Durchführung und Realisierung Leben der Vereinbarung  Überprüfen der Vereinbarung Nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit

23 23 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung  Direkter Einbezug von Kindern  Wichtig und sinnvoll Rituale haben umso grössere Bedeutung, je jünger die Kinder sind Übergang ist besser zu bewältigen Sicherheit und Vertrauen für das weitere Leben mit den getrennten Eltern Verantwortung für das Leben der Vereinbarung liegt bei allen Familienmitgliedern

24 24 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

25 25 Einführung und Mediations- vertrag Themen- sammlung Konfliktarbeit und Lösungs- optionen Verhandeln, Entscheiden, Vereinbaren Inkrafttreten der Vereinbarung

26  Situationsbedingt ob Kinder direkt einbezogen werden sollen Berücksichtigung des Alters sowie der persönlichen Entwicklung des Kindes  In allen Stufen Kinder zumindest indirekt einbeziehen (Berücksichtigung der Bedürfnisse und Wünsche)  Direkter Einbezug wenn Kind in einem Punkt selbst stark betroffen  „Out-of-the-box“- Denken der Kinder für Alternativlösungen  Mitarbeit des Kindes als symbolische Bekräftigung des Vereinbarten 26

27 Weiterführende Informationen auf dem Handout: Interview mit Dr. med. Meinrad Bürke Praxis-Beispiel inkl. Elternvereinbarung und Mediationsvereinbarung 27 Handout

28 28  Bundesamt für Statistik, Neuchâtel eingesehen am  Diez, Hannelore/Krabbe, Heiner Kinder und Jugendliche in der Familienmediation, ZKM 2001,  Diez, Hannelore/Krabbe, Heiner/Thomsen, Cornelia Sabine Familien-Mediation und Kinder, Grundlagen, Methodik, Techniken, 3. Auflage, Köln, 2009  Heiner Krabbe, Praxis für Psychotherapie eingesehen am  Heiner Krabbe, Praxis für Psychotherapie Mediation, eingesehen am  Krabbe, Heiner Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Familien-Mediationen, muenster.de/fileadmin/daten/mediationswerkstatt/ literatur/Kinder_und_Jugendliche_in_Familien-Mediationen.pdf, eingesehen am  Krabbe, Heiner Eine Einführung in die Eltern-Kind-Mediation, daten/mediationswerkstatt/literatur/Einfuehrung_Eltern_Jugendlichen_Mediation.pdf, eingesehen am  Krabbe, Heiner Veränderte Welt von Kindern und Jugendlichen, eingesehen am  Krabbe, Heiner/Thomsen, Cornelia Sabine Werkstattbericht Familienmediation, ZKM 2011,  Leuenberger, Christoph/Uffer-Tobler, Beatrice Schweizerisches Zivilprozessrecht, 1. Auflage, Bern, 2010  Mähler Gisela/Mähler, Hans-Georg in Haft/von Schlieffen (Hrsg.), Handbuch Mediation, Verhandlungstechnik, Strategien, Einsatzgebiete, 2. Auflage, München,2009  Mediationswerkstatt Münster eingesehen am  Peschke, Angelika Familienmediation bei Trennung/ Scheidung von Eltern – Ein Kann, ein Soll, ein Muss?,Berlin, Humboldt-Universität, Dissertation, 2011  Schröder, Rudolf Familienmediation, 1. Auflage, Bielefeld, 2004  Trialog Münster eingesehen am  Willutzki, Siegfried Die Subjektstellung des Kindes, ZKM 2009,

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