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Ausbildungsplatzsituation 2016 Eine Analyse der BA-Zahlen im April 2016.

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Präsentation zum Thema: "Ausbildungsplatzsituation 2016 Eine Analyse der BA-Zahlen im April 2016."—  Präsentation transkript:

1 Ausbildungsplatzsituation 2016 Eine Analyse der BA-Zahlen im April 2016

2 Übersicht  Ausbildungssituation im April 2016  Rückblick: Die Ausbildungssituation in 2015  Unterschiede in den Branchen  Ausbildung besser machen! – Unsere Forderungen  Begriffserklärungen und Quellen  Kontakt 2 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

3 1. Ausbildungssituation im April 2016 Überblick  junge Menschen haben die Bundesagentur für Arbeit (BA) bei ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz eingeschaltet  Dies sind 403 Bewerber_innen weniger als im Vorjahresmonat  Es gibt bundesweit derzeit gemeldete Ausbildungsstellen  Das sind Stellen mehr als im Vorjahresmonat  Zum jetzigen Zeitpunkt sind gemeldete Bewerber_innen noch ohne Ausbildungsplatz 3 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

4 1. Ausbildungssituation April 2016 Zahlen der Bewerber_innen 4 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik Gemeldete Bewerber_ innen Bewerber_ innen mit Ausbildung splatz Bewerber_innen ohne Ausbildungsplatz Bewerber_ innen mit Alternative zum andere ehemalige Bewerber_ innen offiziell unversorgte Bewerber_ innen Gesamt Bundesgebiet gesamt Veränderung zum Vorjahresmonat -403 (-0,1%) (+1,2%) (+6,8%) (+2,3%) (-2,3%) Westdeutschland (-0,5%) (-0,2%) (+7,8%) (+1,8%) (-2,6%) Ostdeutschland (+3,2%) (+6,5%) (+4,7%) (+7,7%) (+1,1%)

5 1. Ausbildungssituation April 2016 Zahlen der Ausbildungsstellen 5 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik Ausbildungsplatzangebotunbesetzte Ausbildungs- plätze Gesamtbetriebliche Plätze außer- betriebliche Plätze Bundesgebiet gesamt Veränderung zum Vorjahresmonat (+5,5%) (+5,4%) +850 (+12,0%) (+2,9%) Westdeutschland (+5,1%) (+5,2%) (-3,4%) (+3,3%) Ostdeutschland (+7,9%) (+6,4%) (+87,2%) (+1,1%)

6 1. Ausbildungssituation April 2016 Unversorgte Bewerber_innen 6 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik Gemeldete Bewerber_ innen insgesamt Ausbildungsplatz- angebot unbesetzte Ausbildungs- plätze Bewerber_innen ohne Ausbildungsplatz Bundesgebiet gesamt Veränderung zum Vorjahresmonat -403 (-0,1%) (+5,5%) (+2,9%) Westdeutschland (-0,5%) (+5,1%) (+3,3%) Ostdeutschland (+3,2%) (+7,9%) (+1,1%)

7 1. Ausbildungssituation April 2016 Angespannte Situation auf dem Ausbildungsmarkt  bei der BA registrierte Bewerber_innen haben momentan noch keinen Ausbildungsplatz (BA-Bericht, April 2016)  Dennoch lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt ein positiver Trend feststellen ( betriebliche Ausbildungsstellen). Es bleibt abzuwarten, wie sich dies in den kommenden Monaten entwickelt.  Allein im Jahr 2014 sind knapp junge Menschen in Maßnahmen des sogenannten „Übergangssystems“ gelandet. Dies ist ein enormer Anstieg um 7,2% (Berufsbildungsbericht 2016)  1,2 Mio. junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren (12,7% der Altersgruppe) haben keinen qualifizierenden Berufsabschluss (Berufsbildungsbericht 2016)  Die Quote der ausbildenden Betriebe ist in 2014 erneut auf 20,3% gesunken  Allerdings stellt sich die Situation regional zum Teil sehr unterschiedlich dar. 7 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

8 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Kurz-Zusammenfassung  Die Zahl der abgeschlossenen Verträge bleibt wie in 2014 auf sehr niedrigem Niveau  Es gibt einen leichten Zuwachs an angebotenen Ausbildungsplätzen und einen leichten Rückgang an Bewerber_innen  Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze erreicht den höchsten Wert seit 20 Jahren; dennoch betreiben die Unternehmen weiterhin eine Bestenauslese  Nach wie vor bestehen große branchenspezifische und regionale Unterschiede 8 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

9 9 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Überblick über die Gesamtsituation

10 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Angebot an Ausbildungsstellen  Insgesamt wurden Ausbildungsstellen angeboten. Dies waren Stellen mehr als im Vorjahr (+0,7 Prozent)  Betriebliches Ausbildungsangebot: (+0,9 Prozent)  Außerbetriebliches Ausbildungsangebot: (-5,8 Prozent)  Ausbildungsstellen konnten nicht besetzt werden. Dies sind Stellen oder 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Es ist der höchste Wert seit Laut IHK- Lehrstellenbörse stehen Jugendlichen mit höchstens einem Hauptschulabschluss 61,5 Prozent der angebotenen Ausbildungsstellen gar nicht zur Verfügung.  Nur 20,3 Prozent der Betriebe bildeten 2014 aus (-0,4 Prozent zu 2013). DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 10

11 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Abgeschlossene Ausbildungsverträge  Stabilisation auf niedrigstem Niveau: 2015 wurden neue Ausbildungsverträge geschlossen (-72 oder 0,0 Prozent zu Rekordtiefjahr 2014)  Verteilung der Ausbildungsverträge nach Zuständigkeitsbereichen:  Industrie und Handel (-0,8 Prozent)  Handwerk (+0,2 Prozent)  Öffentlicher Dienst (+7,0 Prozent)  Landwirtschaft13.569(+3,1 Prozent)  Freie Berufe43.053(+2,4 Prozent)  Hauswirtschaft2.310(-5,0 Prozent)  Seeschifffahrt168(-8,2 Prozent) DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 11

12 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Entwicklung Ausbildungsplatzangebot DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 12 Bundesweite Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots 1992 bis 2015

13 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Verbleib der Bewerber_innen DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik schlossen 64,9 Prozent der Ausbildungsinteressierten einen Ausbildungsvertrag ab. Dies sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

14 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Verbleib der bei der BA gemeldeten Bewerber_innen DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 14  Von bei der BA registrierten Bewerber_innen wurden lediglich (51,1 Prozent) in ein duales Ausbildungsverhältnis vermittelt.  Bewerber_innen wurden, obwohl sie explizit einen Ausbildungsplatz suchten, als Ungelernte in ein (wahrscheinlich prekäres) Arbeitsverhältnis vermittelt.  Unter den registrierten Bewerber_innen waren Altbewerber_innen, die sich bereits im Vorjahr um einen Ausbildungsplatz bemüht haben. Dies sind 36,6 Prozent aller Bewerber_innen.

15 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Angebots-Nachfrage-Relation DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 15 Entwicklung der Angebots-Nachfrage-Relation von 2007 bis 2015 Bundesweit entfielen 93,4 Ausbildungsplatzangebote auf 100 Ausbildungsplatznachfrager_innen – zwar der höchste Wert seit 2007, dennoch weit entfernt von einem ausreichenden wie auswahlfähigen Angebot an Ausbildungsplätzen.

16 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Regionale Unterschiede DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 16 Betriebliche Ausbildungsstellenangebote je 100 Nachfragende nach Arbeitsagenturbezirken

17 2. Rückblick: Die Ausbildungssituation 2015 Übergangsbereich DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 17 Neuzugänge in Übergangsmaßnahmen Quelle: Berufsbildungsbericht 2016

18 3. Unterschiede nach Branchen Ausbildungsreport der DGB-Jugend DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 18 Der Ausbildungsreport der DGB-Jugend verdeutlicht:  Im Hotel- und Gaststättengewerbe und in Teilen des Handwerks herrschen teils miserable Ausbildungsbedingungen  Kein Wunder also, dass…  …in diesen Branchen Ausbildungsplätze nicht mehr besetzt werden können  …Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst und/oder die Ausbildung abgebrochen wird

19 3. Unterschiede nach Branchen Berufe mit hohem Anteil an unbesetzten Ausbildungsstellen 2015 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 19 BerufsbezeichnungAnteil unbesetzte Ausbildungsplä tze Restaurantfachmann_frau35,2% Fleischer_in35,1% Fachverkäufer_in im Lebensmittelhandwerk33,0% Klempner_in30,6% Fachmann_frau für Systemgastronomie29,8% Bäcker_in27,2% Gerüstbauer_in22,0% Tierwirt_in21,3% Gebäudereiniger_in20,9% Koch_Köchin19,5% Quelle: Berufsbildungsbericht 2016

20 3. Unterschiede nach Branchen Berufe mit hohen Vertragslösungsquoten DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 20 BerufsbezeichnungVertragslösungsqu ote Restaurantfachmann_frau50,5% Fachkraft für Schutz und Sicherheit50,3% Koch_Köchin48,6% Friseur_in48,0% Gebäudereiniger_in46,7% Berufskraftfahrer_in46,5% Gerüstbauer_in45,4% Fachverkäufer_in im Lebensmittelhandwerk43,6% Bäcker_in42,2% Fachmann_frau für Systemgastronomie41,8% Quelle: Berufsbildungsbericht 2016

21 4. Ausbildung besser machen! – Unsere Forderungen!  Deutliche Steigerung des Ausbildungsplatzangebotes, insbesondere durch den Zuzug junger geflüchteter Menschen, hin zu einer echten Ausbildungsgarantie  Eine ehrliche Ausbildungsmarktstatistik, die Ausbildungssuchende unabhängig von ihrem Status bei der BA erfasst  Unterstützung für benachteiligte Jugendliche durch einen Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH‘s) und Assistierten Ausbildung  Entwicklung eines niedrigschwelligen Beschwerdemanagements zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen  Wirksame Kontrollen der zuständigen Stellen (i.d.R. Kammern) bzw. Entwicklung einer unabhängigen Kontrollbehörde 21 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

22 4. Ausbildung besser machen! – Unsere Forderungen! Eine Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, u.a. …  …eine Erweiterung des Geltungsbereichs, z.B. für Dual Studierende  …die Übernahme aller mit der Ausbildung entstehenden Kosten durch den Ausbildungsbetrieb  …die Konkretisierung der Eignung von Ausbilder_innen und Ausbildungsstätten  …die Sicherung der Ausbildungsqualität durch eine Erhöhung der Kompetenzen der Gremien der Berufsbildung  …die vollständige Anrechnung der Berufsschulzeiten auf die betriebliche Ausbildungszeit für volljährige Auszubildende  …die Verbesserung der Lernortkooperation von Betrieb und Berufsschule durch die Entwicklung von lernortübergreifenden Rahmenlehrplänen Mehr Infos und das vollständige Positionspapier: 22 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

23 5. Begriffserklärungen und Quellen  Altbewerber_innen: Bewerber-innen aus früheren Schulentlassjahren  Andere ehemalige Bewerber_innen: junge Menschen, die bei der BA als Ausbildungsplatzsuchende registriert sind und die keine weitere aktive Hilfe bei der Ausbildungsuche nachgefragt haben, ohne dass der Grund explizit bekannt ist und die von der BA trotzdem als versorgt gezählt werden.  Ausbildungsinteressierte: institutionell erfasste Ausbildungsplatzinteressierte. Da sich nicht alle Ausbildungsplatzsuchenden bei der Bundesagentur für Arbeit melden, ist diese Zahl deutlich höher als die Zahl der registrierten Bewerber_innen bei der BA.  Außerbetriebliche Ausbildungsplätze: Berufsausbildungsstellen, die von verselbstständigten, nicht einem Betrieb angegliederten Bildungseinrichtungen angeboten werden und größtenteils öffentlich finanziert werden.  Betriebliche Ausbildungsplätze: von ausbildungsberechtigten Betrieben oder Unternehmen angebotene Ausbildungsstellen. Die Ausbildung wird in Betrieben durchgeführt.  Bewerber_innen: junge Menschen, die bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz die Bundesagentur für Arbeit eingeschaltet haben  Bewerber-innen mit Alternative zum 30.9.: bei der Bundesagentur für Arbeit registrierte Bewerber_innen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und sich daher für eine Alternative entscheiden (z.B. Schulabschluss nachholen, freiwilliges soziales Jahr, Maßnahme), dabei aber ausdrücklich ihren Wunsch nach einem Ausbildungsplatz aufrecht erhalten. 23 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

24 5. Begriffserklärungen und Quellen  BBiG: Berufsbildungsgesetz, regelt in Deutschland die Berufsausbildung im dualen System, die Berufsausbildungsvorbereitung, die Fortbildung sowie die berufliche Umschulung.  Benachteiligte Bewerber-innen: Bewerber_innen, die aufgrund sozialer, religiöser, körperlicher etc. Merkmale im Übergang von Schule in den Beruf, bei der Ausbildungsplatzsuche und Entwicklungsperspektiven benachteiligt werden.  HwO: Handwerksordnung, regelt die Ausbildung im Handwerk.  Hamburger Modell: Ziel des Versuchprojektes in Hamburg ist es, sogenannte „Warteschleifen“ im „Übergangssystem“ abzubauen und den Übergang in eine Berufsausbildung deutlich kürzer zu gestalten und alle Bewerber_innen in Ausbildung zu vermitteln.  Marktbenachteiligte Bewerber_innen: Bewerber_innen, die aufgrund fehlender Ausbildungsplätze keine Ausbildung beginnen können.  „Übergangssystem“: unpassender, aber weit verbreiteter Name für die unterschiedlichen Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, dass junge Menschen den Übergang von der Schule in Ausbildung schaffen. Tatsächlich gibt es momentan kein „System“ hinter den Maßnahmen und auch das Ziel des „Übergangs“ wird kaum erreicht. 24 DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik

25 5. Begriffserklärungen und Quellen Anbuhl, Matthias: „Talfahrt gebremst, Herausforderungen bleiben“- DGB-Ausbildungsbilanz nach einem Jahr Allianz für Aus- und Weiterbildung, Berlin; Bundesagentur für Arbeit: Bewerber und Berufsausbildungsstellen, September 2015 Bundesinstitut für Berufsbildung: Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016, Bonn 2016, im Erscheinen Bundesinstitut für Berufsbildung: Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015, Bonn 2015 Bundesministerium für Bildung und Forschung, Pressemitteilung 181/2015 v Matthes, Stephanie; Ulrich, Gerd Joachim; Flemming, Simone; Granath, Ralf-Olaf: Die Entwicklung des Ausbildungsmarkts 2015, Bonn; DGB Bundesvorstand, Abt. Jugend und Jugendpolitik 25

26 Telefon (+49) Mobil(+49) DGBAndré SchönewolfBundesvorstand Abt. Jugend und Jugendpolitik Henriette-Herz-Platz Berlin 030/ / Kontakt


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