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D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n D e p a r t e m e n t f ü r G e s u n d h e i t, S o z i a l w e s e n u n d E n e r g i.

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Präsentation zum Thema: "D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n D e p a r t e m e n t f ü r G e s u n d h e i t, S o z i a l w e s e n u n d E n e r g i."—  Präsentation transkript:

1 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n D e p a r t e m e n t f ü r G e s u n d h e i t, S o z i a l w e s e n u n d E n e r g i e Spitalplanung 2008 Medienorientierung – 11. Juli 2008 Thomas Burgener, Staatsrat

2 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Bundesgesetzgebung Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG), Art. 39, Abs. 1, Bst. d: Die Spitäler können auf Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung praktizieren, wenn sie der von einem oder mehreren Kantonen gemeinsam aufgestellten Planung für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung entsprechen.

3 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Kantonale Gesetzgebung Kantonales Gesetz über die Krankenanstalten und institutionen (KAIG), Art. 12: Der Staatsrat erstellt die Gesundheitsplanung. Er achtet prioritär auf die Sicherstellung der Pflegequalität. Soweit es die Eindämmung der Kosten erlaubt, achtet er darauf, dass Spitaltätigkeiten an allen gegenwärtigen Standorten angeboten werden und die Ressourcen gleichmässig verteilt werden.

4 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Entwicklung der Spitalplanung : Abbau von 400 Spitalbetten 1997: Übereinkunft zur Schaffung des Spitals Chablais (Aufteilung der Disziplinen zwischen Monthey und Aigle) 2. Februar 2002: Schaffung des GNW (1. Dekret) 4. September 2003: Übertragung der Leitung und Verwaltung der Anstalten auf das GNW (2. Dekret) 2004: schrittweise Einführung der Aufteilung der Disziplinen zwischen den Anstalten des GNW 2006: Anpassung der Planung : Schliessung des Spitals Gravelone und Umwandlung in ein APH

5 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Zusammensetzung des GNW Das GNW bildet eine Unternehmung, die aus drei Spitalzentren zusammengesetzt ist, von denen jedes ein vollständiges Spektrum an Dienstleistungen anbietet: SZO – Spitalzentrum Oberwallis: Spitäler von Brig und Visp; CHCVs – Spitalzentrum Mittelwallis: Spitäler von Siders (einschliesslich Klinik Sainte-Claire), Sitten, Martinach und das Walliser Zentrum für Pneumologie (WZP); CHC – Spitalzentrum Chablais: der Walliser Teil des Spitals Chablais, die Psychiatrischen Institutionen des Mittel- und Unterwallis (IPVR) und die Klinik Saint- Amé. Das ZIWS wurde ebenfalls an das GNW angeschlossen.

6 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Organisation des GNW Verwaltungsrat SZO Brig und Visp CHC IPVR, St. Amé, VS-Teil Chablais - CHCVs WZP, Siders, St. Claire, Sitten, Martinach ICHV Generaldirektion

7 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Bilanz der Vernetzung der Spitäler Erreichung der notwendigen kritischen Masse zur Gewährleistung der Pflegequalität, Gründung von Kompetenzzentren Höhere Attraktivität für Ärzte und Personal (Erleichterung des Bereitschaftsdienstes) Erhaltung der Arbeitsplätze Rechnungsausgleich des GNW für die Jahre Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Aufteilung auf verschiedene Standorte : Erschwerte Betreuung der Patienten Verlegungen der Patienten Schwierigere Arbeit für die Ärzte und das medizinisch- technische Personal

8 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Ausblick Neuer Spitalkontext : ab 2012 freie Spitalwahl, Qualitäts- und Kostenvergleiche, Steigerung der Konkurrenz falls die Pflegequalität im GNW nicht optimal ist, werden sich die Walliser Patienten ausserkantonal behandeln lassen Immer schnellere Evolution der medizinischen Technologien und der Betreuungsmöglichkeiten Spezialisierung der Pflege, steigendes Bedürfnis nach Konzentration der medizinischen Disziplinen

9 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Anforderungen des Arbeitsmarktes Konkurrenz anderer häufig attraktiverer Arbeitgeber (Ausblick auf eine Universitätskarriere, geringerer Bereitschaftsdienst in Privatkliniken) Mangel an Ärzten, Pflegepersonal und medizinisch-technischem Personal: ca. 25% des Personals im GNW stammen aus dem Ausland

10 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Anpassungsbedarf Notwendigkeit einer Organisation, welche den Bedürfnissen der Patienten entspricht : organisierte und hierarchische Teams Notwendigkeit Kompetenzzentren zu gründen und zu entwickeln (2012: freier Personenverkehr) Notwendigkeit für das Personal attraktiver zu sein: ausreichend grosse Patientenmasse (Erhaltung der Kompetenzen), Reduzierung der Verlegungen, Erleichterung des Bereitschaftsdienstes

11 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Herausforderungen Die Änderungen vorzeitig erkennen (freier Patientenverkehr, medizin-technischer Fortschritt). Den Fortbestand und die Entwicklung unserer Spitäler sicherstellen (Risiko, für die Patienten und das Personal nicht mehr genügend attraktiv zu sein).

12 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Ziele der Planung 2008 Zusammenlegung bestimmter medizinischer Disziplinen (auf einen Standort im SZO, auf zwei Standorte im CHCVs) mit den Zielen : Pflegequalität sicherstellen (Spezialisierung, bessere Übung der Fachpersonen dank einer ausreichenden Patientenmasse); Kompetenzzentren gründen; Teams besser organisieren ; Konditionen der FMH-Anerkennung erfüllen. Attraktivität des GNW für die Patienten und das Personal verbessern. Dieselbe Logik wie in den Planungen von 2004 und 2006 (Kontinuität)

13 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Spitalzentrum Chablais Spitalzentrum Chablais (Walliser Teil des Spitals Chablais, IPVR, Saint-Amé) : das interkantonale Spital Riviera-Chablais ist zurzeit in Ausarbeitung (Zusammenlegung der Akutpflege an einen einzigen Standort); ein separates Verfahren wird den Waadtländer und Walliser Parlamenten unterbreitet. Die IPVR und die Klinik Saint-Amé in St. Maurice sind von der Planung 2008 nicht betroffen.

14 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Entscheide betreffend das Spitalzentrum Oberwallis (SZO)

15 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Spitalzentrum Oberwallis (1) Allgemeine Chirurgie, Traumatologie Zusammenlegung in Visp (Übertragung von ca. 9 Betten auf Visp) Orthopädie Einstellung eines dritten Orthopäden in Brig (Betrieb von ca. 8 zusätzlichen Betten in der Orthopädie in Brig) Entwicklung des Kompetenzzentrums für den Bewegungsapparat in Brig (in Zusammenarbeit mit den Bereichen Schmerztherapie, Physiotherapie, geriatrische Rehabilitation und Rheumatologie) HNO Zusammenlegung in Visp (Übertragung von ca. 1 Bett auf Visp)

16 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Spitalzentrum Oberwallis (2) Geriatrie Zusammenlegung in Brig (FMH-Anforderung) (Übertragung von ca. 14 Betten auf Brig) Anpassung der Anzahl geplanter Betten an die effektive Belegung (35 Betten in Brig für das gesamte SZO) Innere Medizin Mehr Hospitalisierungen in Visp (Übertragung von ca. 18 Betten auf Visp, Beibehaltung von ca. 20 Betten in Brig) Wartebetten Schrittweiser Abbau (entsprechend Planungsentscheid von 2006)

17 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Entscheide betreffend das Spitalzentrum Mittelwallis (CHCVs)

18 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Spitalzentrum Mittelwallis (1) Allgemeine Chirurgie Zusammenlegung auf 2 Standorte: Siders (ca. +3 Betten) und Sitten (ca. +4 Betten) Orthopädie, Traumatologie Entwicklung des Kompetenzzentrums für den Bewegungsapparat in Martinach (Orthopädie, aufschiebbare Traumatologie, Rheumatologie, Physiotherapie, Rehabilitation in Zusammenarbeit mit dem WZP) Übertragung der aufschiebbaren Traumatologie auf Martinach (Entscheid von 2006 in der Realisierungsphase; der Staatsrat verlangt die Umsetzung der bereits gefällten Entscheide so bald wie möglich) Palliativpflege Zusammenlegung in Martinach (Aufgabe des Projekts von Siders) (4 zusätzliche Betten für die Abteilung von Martinach, deren Kapazität auf 12 Betten ansteigt)

19 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Spitalzentrum Mittelwallis (2) Ambulante Gynäkologie Zusammenlegung in Sitten und Martinach (in Siders nicht mehr sehr häufig ausgeübte Disziplin: 169 Besuche und Fälle von teilstationärer Behandlung in Siders im Jahr 2007) Pädopsychiatrie Zuerkennung von 2 zusätzlichen Betten an die Abteilung von Siders (Kapazität steigt damit auf 10 Betten an) Innere Medizin – Geriatrie Schrittweise Zusammenlegung innerhalb einer einzigen Abteilung für die Tätigkeiten der inneren Medizin und der Geriatrie CHCVs (die konkrete Anwendung wird Gegenstand späterer Entscheide des Staatsrats sein)

20 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Gleichgewicht zwischen den Regionen Das Gleichgewicht zwischen den Regionen wird berücksichtigt: Die Spitaltätigkeit und die Stellenzahl wurden an allen Standorten aufrechterhalten. Jede von der Spitalplanung 2008 betroffene Anstalt erhält neue Tätigkeiten zugeteilt und verliert dafür andere. Dank der Entwicklung von Kompetenzzentren für den Bewegungsapparat werden die Spitäler von Martinach und Brig verstärkt. Die Tätigkeit in diesem Bereich ist mit der Alterung der Bevölkerung und der Entwicklung neuer Prothesen im Aufschwung begriffen. Das Spital von Siders spezialisiert sich auf Viszeralchirurgie, Urologie und Plastische Chirurgie.

21 D i e n s t s t e l l e f ü r G e s u n d h e i t s w e s e n Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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