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Einführung in die Geschlechterforschung 4. Sitzung am 30/10/2007.

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Präsentation zum Thema: "Einführung in die Geschlechterforschung 4. Sitzung am 30/10/2007."—  Präsentation transkript:

1 Einführung in die Geschlechterforschung 4. Sitzung am 30/10/2007

2 2 Fazit FrauenforschungMännerforschungGeschlechterforschung primäre Gegenstandsformation weibl. Begehrenssubjekt männl. Begehrenssubjekt unternehmer. Selbst? primäre Formation der Äußerungsmodalität (biolog.) Frauen -> Akademikerinnen (biolog.) Männer + Frauen -> AkademikerInnen alle? oder nur: von den Zumutungen d. Systems d. biol. Zweigeschlechtlichkeit Betroffene u./o. Akademiker- Innen Begriffsformationsex => gender sex # gender (= kulturell/sozial hervorgebracht) Formation der strategischen Wahl Ent-Diskriminie- rung/Befreiung der Frauen Ent-Diskriminie- rung/Befreiung nicht hegemonialer Männlichkeiten Befreiung von Identitätszwängen, aber auch hierarchischen Geschlechterverhältnissen

3 3 Gegen das Patriarchat für Gleichberechtigung. Die Formierung der sozial- und kulturwissenschaftlichen Frauenforschung Struktur die vergessene Vorgeschichte um 1900 die Jahre dazwischen Der eigentliche Beginn: das Private ist politisch Die Formierung der Frauenforschung Fazit

4 4 die Vorgeschichte um 1900 I Postulate der somato-mimetischen Ableitungslogik im biologischen 2- Geschlecht-Modell notwendige, unveränderliche & ahistorische physiologischer Geschlechterdifferenzen direkte Kausalität zwischen physiologischen und psychischen Geschlechterdifferenzen unveränderliche, notwendige und ahistorische psychischer Geschlechterdifferenzen

5 5 die Vorgeschichte um 1900 II Infragestellung der hegemonialen Subjektivierungsweisen Mann = weitgehend von persönlichen Beziehungen losgelöster im Feld abstrakter bzw. funktionaler Verpflichtungen platzierter Repräsentant des,Allgemein- Menschlichen => autonomes mit sich selbst identisches Individuum Frau = durchdrungen vom Geschlechtlichen und Repräsentantin der Natur verpflichtet auf ihre angeblich natürlichen Aufgaben als Gattin, Hausfrau und Mutter => Degradierung zum bloßen Gattungswesen

6 6 die Vorgeschichte um 1900 III Kritik der soma-mimetischen Postulate durch die kulturwissenschaftliche Frauenforschung äußerer Anlass: die doppelte Entlastung bürgerlicher und die doppelte Belastung proletarischer Frauen Kampf um weibliche Individualität Kritik der somato-mimetischen Ableitungspostulate

7 7 die Vorgeschichte um 1900 IV Kritik der somato-mimetischen Ableitungspostulate notwendige, unveränderliche & ahistorische physiologischer Geschlechterdifferenzen? direkte Kausalität zwischen physiologischen und psychischen Geschlechterdifferenzen? unveränderliche, notwendige und ahistorische psychischer Geschlechterdifferenzen? Reziprozität von sex und gender Weibliches Gattungswesen = deformierte Weiblichkeit Bedeutungszunahme von Erziehung und Sozialisation

8 8 die Vorgeschichte um 1900 V Begründungen zur Transformierung der hegemonialen Subjektivierungsweise Sexual-mimetisch: Stöcker, Rühle-Gerstel usw. Biologische Mütterlichkeit Reproduktions-mimetisch: Gnauck-Kühne, Salomon, Weber Seelische Mütterlichkeit

9 9 Die Zeit dazwischen Stichworte Wiederaufbau Simone de Beauvoir: wir werden nicht als Frauen geboren, sondern dazu gemacht Nancy Fridan: US-amerikanische Vorstadthausfrauen Frauenforschung als Bindestrich-Disziplin Die bleiernde Zeit

10 10 Der eigentliche Beginn: das Private ist politisch I Der Aufbruch: APO und sexuelle Revolution Entwicklung alternativer Lebensmodelle gegen die bürgerliche Kleinfamilie (Freud!) Gegen den Organsmus-Terror! 1968: Gründung des Aktionsrates zur Befreiung der Frau -> Ausweitung des Politikbegriffs Ziel: Selbstbestimmungsrecht der Frau Abtreibung Allgemeine Geschäfts- und Berufsfähigkeit Familienrecht

11 11 Der eigentliche Beginn: das Private ist politisch II Frauen sollen nicht nur Objekte, sondern Subjekte von Forschung sein Postulate der Frauenforschung: Maria Mies (* 1931) Parteilichkeit im Kontext von Frauenbewegung und Frauenforschung Betroffenheit und das Verhältnis zwischen Forscherinnen und Beforschten offene Methoden Kritik an den Postulaten

12 12 Die Formierung der Frauenforschung I Zentrale Themenfelder: Sexualität Arbeit Sozialisation

13 13 Die Formierung der Frauenforschung II Sexualität Politisierung des Sexuellen Kritik an Freud Entdeckung des lesbischen Begehrens Von der sexuellen Identität zur Politik des Selbst

14 14 Die Formierung der Frauenforschung III Sozialisation Vom Defizit zur Differenz Differenzierung und kulturelles System der Zweigeschlechtlichkeit Geschlecht als Interaktion Dekonstruktion von Geschlechterdifferenz(en)

15 15 Die Formierung der Frauenforschung IV Arbeit Die Entdeckung des weiblichen Lebenszusammenhangs Frauen zw. Arbeit und Beruf Entwicklung und Gestalt der Erwerbsarbeit Alte und neue Konfliktlagen z.B. Normalarbeitsverhältnis und atypische Beschäftigungsverhältnisse

16 16 Fazit Struktur die vergessene Vorgeschichte um 1900 Kulturwissenschaftliche Frauenforschung die Jahre dazwischen 1945 (33) - 68 Der eigentliche Beginn: das Private ist politisch Apo Sexuelle Revolution Frauenbewegung Die Formierung der Frauenforschung Zentrale Themenfelder: Arbeit, Sexualität, Sozialisation

17 17 Frauenforschung als diskursive Formation Frauenforschung primäre Gegenstandsformation weibl. Begehrenssubjekt primäre Formation der Äußerungsmodalität (biolog.) Frauen -> Akademikerinnen Begriffsformationsex => gender Formation der strategischen Wahl Ent-Diskriminieung / Befreiung der Frauen

18 18 Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit! Thema beim nächsten Mal: Das Lob der Differenz


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