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Synthetische Merkmale von Pflanzengesellschaften Darunter verstehen wir Merkmale von Pflanzengesellschaften, die für die Klärung und Darstellung von Vegetationstypen.

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Präsentation zum Thema: "Synthetische Merkmale von Pflanzengesellschaften Darunter verstehen wir Merkmale von Pflanzengesellschaften, die für die Klärung und Darstellung von Vegetationstypen."—  Präsentation transkript:

1 Synthetische Merkmale von Pflanzengesellschaften Darunter verstehen wir Merkmale von Pflanzengesellschaften, die für die Klärung und Darstellung von Vegetationstypen von Bedeutung sind: Mittlere Artenzahl Mittlerer Deckungsgrad Stetigkeit Gesellschaftstreue Differentialarten, KennartenDifferentialarten Charakteristische Artenverbindung Homotonität Affinität/Gemeinschaftskoeffizienten

2 Mittlere Artenzahl Die Mittlere Artenzahl ist das arithmetische Mittel der Artenzahlen aller Aufnahmen einer Pflanzengesellschaft. Floristisch ähnliche Bestände lassen eine ähnliche Artendiversität erwarten. Sowohl die mittlere Artenzahl (mAZ), als auch die Streuung um den Mittelwert (s) sind charakteristisch. Der Variabilizätskoeffizient (VK) ist ein Maß für die Homotonität einer Gesellschaft oder der Aufnahmen innerhalb einer Tabelle.

3 Mittlerer Deckungsgrad Die mDG ist das arithmetische Mittel der Deckungsgrade einer art in den Aufnahmen einer Pflanzengesellschaft. Sie wird durch Umrechnung der A/D-Werte nach Braun-Blanquet erechnet: AD-Wert 5: >75-100%....mDG: 87,5 AD-Wert 4: > %....mDG: 62,5 AD-Wert 3: > %....mDG: 37,5 AD-Wert 2: > %....mDG: 15,0 AD-Wert 1: > %....mDG: 2,5 AD-Wert +: >01%....mDG: 0,1 Arten mit A/D-Wert r werden nicht berücksichtigt VL Vegetationsökologie WS 2002/03

4 Stetigkeit I Die Stetigkeit ist das wichtigste Kriterium bei der manuellen Ordnung von Vegetationstabellen. Als Stetigkeit einer Art (Sippenstetigkeit) innerhalb einer Gruppe von Aufnahmen bzw. in einer Tabelle wird das absolute oder prozentuelle Vorkommen bezogen auf die gegebene Aufnahmenzahl des Aufnahmenkollektivs. Möglichkeiten der Darstellung/Angabe der Stetigkeit: absolute Stetigkeit relative Stetigkeit (Angabe in Prozent)relative Stetigkeit Stetigkeitsklassen

5 Gesellschaftsstetigkeit II eine weitere Möglichkeit der Überprüfung der Homotonität in einem Aufnahmenkollektiv ist die Berechnung von Stetigkeitsklassen-Spektren Die Höhe der einzelnen Säulen gibt die Anzahl der Arten für die jeweilige Stetigkeitsklasse an. hier versteckte Die hohe Zahl der Arten in Klasse III im linken Diagramm lässt auf hier versteckte Differentialarten schließen. Das rechte Spektrum zeigt eine homotone Gruppe von Aufnahmen eines Vegetationstyps.

6 Stetigkeitsklassen

7 Rohtabelle von Weiderasen aus dem Holtumer Moor/N- Deutschland Rohtabelle

8 Ausschnitt aus der Rohtabelle mit eingetragenen Stetigkeitswerten Rohtabelle mit Stetigkeitsangaben

9 Tabelle des Lolio- Cynosuretum geordnet nach fallender Stetigkeit Tabelle – Arten nach fallender Stetigkeit

10 Tabelle – Diff.-Arten und Begleiter I

11 Tabelle – Diff.-Arten und Begleiter II

12 Tabelle – Diff.-Arten und Begleiter III

13 Geordnete Tabelle Tabelle geordnet

14 Arbeitsschritte bei der Tabellenauswertung

15 Differentialarten A. Syntaxonomische Differentialarten trennen Syntaxa einer Rangstufe voneinander B. Synökologische Differentialarten (Arten mit ähnlichen ökologischen Ansprüchen zeigen bestimmte Standortseigenschaften an) trennen Syntaxa mit unterschiedlichen ökologischen Charakteristika C. Synchorologische (geogr.) Differentialarten Arten ähnlicher Flächen- (Höhen-) verbreitung, trennen etwa Subass., die nur in Teilarealen der Assoziation vorkommen D. Syndynamische Differentialarten Arten bestimmter Entwicklungsstadien und -phasen einer Gesellschaft trennen Entwicklungsstadien innerhalb von Sukzessionsvorgängen voneinander Die Differenzierung von Vegetationseinheiten durch Artengruppen kann auf unterschiedlichem Niveau (Sub-Assoziation, Ass., Verband,... ) stattfinden

16 Differentialarten - Tabellenbeispiel

17 Gesellschaftstreue nach Szafer und Pawlowski (1927) wird heute allgemein folgendes Schema zur Bestimmung der Gesellschaftstreue einer Art innerhalb einer Gesellschaft im Vergleich mit einer anderen Ges. angewendet:

18 Gesellschaftstreue/ Charakter- oder Kennarten gibt die unterschiedliche Bindung von Arten an Gesellschaften an. Braun-Blanquet unterscheidet 5 verschiedene Treuegrade: gesellschaftstreu gesellschaftsfest gesellschaftshold gesellschaftsvag gesellschaftsfremd Kennarten sind also nichts anderes als ein Spezialfall der Diff.-Arten.

19 Folgen für unser Beispiel Weiderasen Holtumer Moor/N- Deutschland

20 Charakteristische Artenverbindung Zur charakteristischen Artenverbindung gehören: A. Kennarten und Differentialarten (diagnostische Arten) B. Begleiter (od. Begleitarten) haben oft hohen Bauwert, oder hohen Deckungsgrad bzw. hohe Biomassewerte Klassen-, Ordnungs- und Verbandscharakterarten C. Zufällige (gesellschaftsfremde) Arten

21 Homotonität Als Homotonität versteht man im Gegensatz zu Homogenität (Grad der Gleichförmigkeit der Zusammensetzung eines Bestandes bzw. einer Aufnahmefläche) den floristischen Einheitlichkeitsgrad von Vegetationstypen (Pflanzengesellschaften). mAZ Ho =–––– AZ Bildlich ausgedrückt heißt das nicht anderes als die Homotonität ist umso höher je mehr Kästchen in einer Matrix/Vegetationstabelle eines Vegetationstyps ausgefüllt sind (qualitative Homotonität).

22 Vegetationsanalyse Vergleich von Vegetationsaufnahmen Tabellenarbeit Datentransformation Verwendung von Ähnlichkeitsmaßen uWurzeltransformation uLogarithmustransformation uVektotransformation uBereichsanpassung uNormalisierung uStandardisierung uZentrierung uÄhnlichkeitsmaße (Jaccard-Index, Soerensen-Index u.a.) uDistanzmaße (Euklid. D., Mahalanobis-D.)

23 Erzeugung einer Ähnlichkeitsmatrix Cluster-Verfahren (agglomerativ) (z. B. TABORD) Divisive Verfahren (z.B. TWINSPAN) Diskontinuum-Konzept Kontinuum-Konzept Klassifizierungsverfahren (meist hierarchisch) Methode der Wahl ist die Gradientenanalyse (Ordinationsmethode)

24 TWINSPAN Imitiert die Vorgangsweise bei der Ordnung von Aufnahmen nach Braun-Blanquet TWINSPAN (TwoWay Indicator Species Analysis): Ist ein polythetisch-divisives Klassifikitationsverfahren das zuerst die Aufnahmen und danach die Arten klassifiziert.


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