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© Fraunhofer ISST Transparenz und Sicherheit für die Lebensmittel-Lieferkette

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Präsentation zum Thema: "© Fraunhofer ISST Transparenz und Sicherheit für die Lebensmittel-Lieferkette"—  Präsentation transkript:

1 © Fraunhofer ISST Transparenz und Sicherheit für die Lebensmittel-Lieferkette

2 © Fraunhofer ISST Agenda 1) Motivation 2) Status Quo und Defizite 3) Projektbeispiel 4) Lösungsansatz 5) Vorteile 2 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

3 © Fraunhofer ISST Problem: Lebensmittelsicherheit 3 Nach: Östrogen-Skandal Krebserregendes Östrogen in Kalbsfleisch Olivenöl-Skandal 750 Todesfälle durch verunreinigtes Speiseöl Flüssigei-Skandal Schmutzeier und Schlachtabfälle in Nudeln Glykolwein-Skandal Mit Diethylenglykol verunreinigte Weine im Handel Rotwein-Skandal 29 Todesfälle durch gepanschten Rotwein Fischwurm-Skandal Fadenwürmer nachgewiesen in Frischfisch Hühnerbaron Nikotingas zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt Nitrofen-Skandal Durch Nitrofen kontaminiertes Getreide an Geflügel verfüttert Gammelfleisch-Skandal Tonnen vergammeltes Rind- und Putenfleisch sichergestellt Gammelfleisch-Skandal 2 4 Tonnen vergammeltes Dönerfleisch sichergestellt Wiesenhof-Skandal Tierquälerei bei Wiesenhof Fleisch-Skandal 150 Tonnen Fleischabfälle an Dönerhersteller weiterverkauft Listerien-Käse-Skandal 8 Tote durch Listerien, bedingt durch abgelaufene Enzyme Dioxin-Skandal Tonnen dioxinbelastetes Tierfutterfett verwendet Vinzenzmurr Schwere Hygienemängel bei Filialen von Vinzenzmurr HUS-Epidemie Durchfallerkrankungen durch Sprossengemüse aus Ägypten China-Erdbeeren Personen an Brech-Durchfall erkrankt Müller-Brot Schwerwiegende Hygienemängel entdeckt. Öffentlichkeit wurde nicht informiert. Pferdefleisch-Skandal Als Rindfleisch deklariertes Pferdefleisch gefunden Kühltransporte Jeder dritte Kühltransport in Deutschland mit Fisch oder Fleisch ist zu warm Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

4 © Fraunhofer ISST Von E-Coli-Kontamination in den Konkurs in 28 Tagen 4 Co. Shaun Kennedy, National Center for Food Protection and Defense; Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile September Oktober Erster Krankheitsfall trat am 5. Juli auf Hackfleischproduktion gestoppt Erstes positiv getestetes Produkt Topps Meat Company: Größter US-Hersteller gefrorener Hamburger Konkurs nach E-Coli-Kontimination. Erweiterung des Rückrufs Topps erklärt den Bankrott Rückrufaktion

5 © Fraunhofer ISST Erhöhung des Verbrauchervertrauens durch Transparenz in der Lebensmittel-Lieferkette 5 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Zunehmende Anzahl von Regularien im Lebensmittelbereich zur Erhöhung der Transparenz. Zum Beispiel: Fisch- und Aquakulturerzeugnisse: EU-Verordnungen Nr. 1224/2009 und Nr. 404/2011  detaillierte Angaben u.a. zu Fangdatum und -gebiet, Produktionsmethode, Verfallsdatum Fleisch: Durchführungsverordnung zur LMIV (bis April 2015)  genaue Herkunfts- und Produktinformationen.

6 © Fraunhofer ISST Transparenz mittels Tracking: Heutige Lösungen Tracking auf Basis von Identifizierern (Barcodes, RFID, …) Nahezu jedes WMS bietet Tracking-Funktionalitäten Übergreifende Lösungen, wie verschiedene WMS integrieren können (z.B. KiSoft Track & Trace, Knapp AG) Abbildung der (Zu-)Lieferwege Zusammentragen der Information aus ERP, WMS und anderen Systemen Meist nur Zugriff auf statische Daten Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

7 © Fraunhofer ISST Transparenz mittels Tracking: Heutige Lösungen (2) Lösungen sind spezifisch auf Anwendungsfälle oder gar Produkte zugeschnitten Beispiel Fleischprodukte: Produkt-ID, Schlachtdatum, Schlacht-, Zerlege-, Verpackungsbetrieb, Verpackungsdatum, MHD Verfügbar bei Metro, Rewe, Aldi, uvm. Führender Anbieter GS1 Spezialisiert auf Identifizierung Statische Informationen Keine weiteren Mehrwertdienste Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

8 © Fraunhofer ISST 8 GS1_Metro_traceability_sustainability_case_study.pdf metro-group-macht-lieferkette-fuer-fisch-und-fleisch-transparent Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Transparenz mittels Tracking: Heutige Lösungen (3) Beispielanwendung bei METRO: Vom Hersteller bis Händler Produktinformationen dezentral in eigenen Datenbanken erfassen Über Suchmaschine und mittels eindeutiger Produkt- identifikation im Detail über Produktdaten informieren Bisher große Datenmengen durch Lieferkette geschleust, Informationen nun beim jeweiligen Eigentümer

9 © Fraunhofer ISST Aktive Komponenten ersetzen reine Identifizierer Information direkt am Produkt Z.B. Herkunft / Zusammensetzung direkt abfragbar Erlaubt Einbindung aktuell erhobener Daten (z.B. Reifegrad von Bananen) Überwachen des Transportweges (z.B. Unterbrechung der Kühlkette) Aktuelle Entwicklungen 9 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

10 © Fraunhofer ISST Wo reines Tracking nicht ausreicht 10 viren-und-bakterien-fahren-mit-in-kuehltransporten-a html Transportdaten (Route, Kühlkette,...) Zugang zu Daten aus Produktionsprozess, die sonst nur beim Hersteller lokal liegen Herstellungsdaten mit anderen Daten kombinieren (z.B. Wetterdaten) Insb. interessant für Agrarprodukte oder Tierprodukte aus Freilandhaltung Bsp. Bei H5Nx-Erreger in Produkt A kann Windrichtung auf weitere betroffene Produkte (Nachbar-Acker) geschlossen werden Vernetzung der Verarbeitungsschritte, Zutaten, Futtermittel Bsp. RFID-Tag am Futtersack wird von Trog erkannt und damit dem Tier zugeordnet Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile 2014 Kühltransporte Jeder dritte Kühltransport in Deutschland mit Fisch oder Fleisch ist zu warm

11 © Fraunhofer ISST Produkt betrachten statt nur dessen (Zuliefer-)Wege Kontinuierliche Überwachung statt Abhängigkeit von zugelieferten Daten Einbeziehen der Produkteigenschaften Bsp.: eingesetzte Futtermittel, Dünger, etc. Einbeziehen von Informationen über Verarbeitungsprozesse Bsp.: Produkt muss nach Trocknung zwangsläufig leichter sein Erhebung und Einbeziehung der Produkteigenschaften erlaubt Fraud-Detection bei Lebensmitteln Big Data Ansätze zur Analyse der verschiedenen (Eigenschafts-)Daten Identifikation von Unregelmäßigkeiten z.B. Erkennung „gestrecker“ Chargen 11 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

12 © Fraunhofer ISST Erhöhung der Transparenz: Herausforderungen Herausforderung: Compliance-Management Große Herausforderung, die Unmengen an Daten (chargen-genau !) mit zunehmender Anzahl Verordnungen automatisch abzugleichen. Herausforderung: Korrektheit der Daten Überprüfung der vom Zulieferer gelieferten Daten ? (zusätzlich zur allgemeinem Lieferantenprüfung, die Teil des allgemeinen Compliance-Managements sein sollte) 12 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

13 © Fraunhofer ISST Defizit (1): Korrektheit der Daten Hätte Tracking die Pferdefleisch-Lasagne verhindert ?  Nur bei korrekter Produktinformation aller Zwischenhändler… Nach Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Tiefkühlprodukt- Hersteller in Metz, Frankreich Tochterfirma in Luxemburg Fleischverarbeiter in Casteinaudary, Frankreich Zyprischer Zwischenhändler Rumänischer Schlachthof Niederländischer Subunternehmer 1. bestellt u.a. Tiefkühllasagne 2. bestellt Rindfleisch 3. bestellt Fleisch* 4. bestellt Fleisch* 5. bestellt Fleisch* 6. liefert Pferdefleisch 7. liefert verarbeitetes Pferdefleisch 8. Liefert Fertiggerichte an 13 europäische Länder, darunter Deutschland

14 © Fraunhofer ISST Korrektheit der Daten ? 14 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Hätte Tracking die Pferdefleisch-Lasagne verhindert ?  Nur bei korrekter Produktinformation aller Zwischenhändler…

15 © Fraunhofer ISST Korrektheit der Daten ? 15 Überprüfung der Kennzeichnung von Fisch (USA, 2012): „Verkauf der Escolar Schlangenmakrele als weißen Thunfisch … kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen“ (enthält Gempylotoxin) Correctly Labeled Mislabeled snapper tuna cod salmon yellowtail halibut grouper sole Chilean seabass seabass Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

16 © Fraunhofer ISST Bild-Artikel anno 2015 ? Gammelfisch trotz Trackingtechnologie ! Der „Fischwurm“-Skandal ist nun endgültig in Deutschland angekommen! Bei der Handelskette M. wurde festgestellt, dass trotz Verwendung von Trackingtechnologie eine große Menge verdorbe- ner Fisch an Endkonsu- menten verkauft wurde. Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

17 © Fraunhofer ISST Defizit (2): Komplexität des Compliancemanagement 17 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Hohe Komplexität: Große Herausforderung für Compliance-Management, die Unmengen an Daten (chargen-genau !) mit zunehmender Anzahl Verordnungen abzugleichen. Nicht machbar ohne dezidierte Analysewerkzeuge.

18 © Fraunhofer ISST Case-Study: Reduktion von Rückrufvolumen mittels nachweisbarer Traceability 18 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

19 © Fraunhofer ISST Fraunhofer-Lösung: Integrated Compliance-Management Platform im Lebensmittelbereich Management von relevanten Richtlinien: Transparente Übersicht über Richtlinien Formalisiertes Datenformat Bereitstellung der Informationen in zentralem Pool Richtlinien- Pool §1 §2 §3 § ATP ZRÜV KMV LFÜG AromV RHmV Tier-LMHV NKV DiätV BVLG LMHV LMKV Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

20 © Fraunhofer ISST Integrated Compliance-Management Platform: Bereitstellung Individuelle Sicht je Einheit / Adressatenkreis Verknüpfung mit Kontext (Ressourcen, Orte, …) Nutzung bestehender Portale Auch als „Handbuch“ Richtlinien-Pool § § § § § § Druckbares Handbuch (z.B. PDF) Generator QR-Code-Scan für kontextbasierte Infos Individuelle Sichten Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

21 © Fraunhofer ISST Richtlinien-Pool Integrated Compliance-Management Platform: Individual Policy Framework Softwarelösung zum Verwalten von Richtlinien Ergänzung zu bestehenden Portalen Richtlinien-Pool m. Verwaltungsdaten Inhalte verbleiben im Portal Add-On in der Benutzeroberfläche Verwaltungsdaten, Adressaten, Rechte, Lebenszyklus, Generierung von QR-Codes, … Zuweisung von Aufgaben Fristen, Intervalle, Verknüpfung zu Arbeitsanweisungen Aktives Benachrichtigungssystem Vorhandenes Portal (z.B. MS Sharepoint) + Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

22 © Fraunhofer ISST Integrated Compliance-Management Platform: Verlässlichkeit der Daten 22 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Vertrauenswürdigkeit der Daten erhöhen durch Plausibilitätschecks auf Basis kontinuierlicher Datenerhebung durch aktive Tracking- Komponenten: Zum Beispiel Fleischverarbeitung: Abgreifen der Gewichtsinformation von Schlachtwaage Plausibilitätsvergleich mit Menge daraus erzeugter Produkte Datenmanipulation und -duplikate verhindern über kryptographische Mechanismen (analog zu Bitcoins)

23 © Fraunhofer ISST Integrated Compliance-Management Platform: Automatische Validierung und Auswertungsschnittstellen    Compliance- Report Compliant: NEIN Verstöße: ATP Anlage 3: Dauer der Beförderung darf 48 Stunden nicht überschreiten Maßnahmen: Geänderte Transport- routenführung Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile Automatische Durchführung der Plausibilitätsüberprüfung externer Daten und der Einhaltung von Compliance- anforderungen Generierung eines Compliance-Berichts über Auswertungsschnittstelle

24 © Fraunhofer ISST Integrated Compliance-Management Platform: Fraunhofer Data Space als Datenaustausch-Plattform 24 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile       Optional: Fraunhofer Data Space: Plattform für Austausch Compliance- relevanter Daten zwischen Unternehmen und Zulieferern. Dezentrale Datenhaltung: Unternehmen behalten Kontrolle, welche Sicht auf Daten Partnerunternehmen zur Verfügung gestellt. Weitere Erhöhung der Transparenz zwischen Unternehmen und Zulieferern: Daten über Lieferkette hinweg aggregieren (notwendig für Gesamtsicht auf Compliance).

25 © Fraunhofer ISST Leistungen / Angebote Integrated Compliance Management Platform: Lösung für Compliancemanagement im Bereich Supply Chain Logistics, unter Einsatz von Tracking & Tracing. Machbarkeits- und Anforderungsanalysen für technologische, organisatorische und rechtliche Vorgaben zu Compliance, Risikomanagement, IT-Sicherheit. Entwicklung von Analyse- und Monitoringwerkzeugen zur Überwachung von Geschäftsprozessen, IT-Systemen und Echtzeitdaten auf Compliance- und Sicherheits- anforderungen (z.B. domänenspezifische Regularien, Datenschutz, Datensicherheit). Compliance- Report Compliant: NEIN Verstöße: ATP Anlage 3: Dauer der Beförderung darf 48 Stunden nicht überschreiten Maßnahmen: Geänderte Transport- routenführung Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile

26 © Fraunhofer ISST Vorteile Vorteile der Zusammenarbeit mit Fraunhofer: Lösungen auf Basis aktueller Forschung  hohe Innovation; Vorsprung gegenüber Mitbewerbern. Marke Fraunhofer laut aktueller Markenstudie führende Marke für Qualität und Verlässlichkeit. Garantierte Herstellerneutralität. Als führender Think Tank in Europa führend im Trend-Setting. Komplette Lösungserstellung aus einer Hand (Konzept bis Realisierung).

27 © Fraunhofer ISST Backup-Folien 27

28 © Fraunhofer ISST Relevante Projekte bei Metro durchs-Meer-schwamm.html GPS.pdf kunden-schult mekong-delta/ https://www.google.de/search?client=ubuntu&channel=fs&q=gs1+metro&ie= utf-8&oe=utf-8&gfe_rd=cr&ei=joWDVIeoFeyH8QeZ9IGgCg 28

29 © Fraunhofer ISST 29 Transparenz in der Lebensmittel-Lieferkette: Beispiele (GS1)

30 © Fraunhofer ISST 30 Relevante Compliance-Regularien - AromV: Aromenverordnung (Artikel 22 d. Verordnung zur Neuordnung lebensmittelrechtlicher Kennzeichnungsvorschriften) - ATP: Übereinkommen über internationale Beförderungen leicht verderblicher Lebensmittel und über die besonderen Beförderungsmittel, die für diese Beförderungen zu verwenden sind - BVLG: Gesetz über die Errichtung eines Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - DiätV: Verordnung über diätetische Lebensmittel - KmV: Verordnung zur Begrenzung von Kontaminanten in Lebensmitteln - LFÜG: Gesetz über den Übergang auf das neue Lebensmittel- und Futtermittelrecht - LMHV: Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von Lebensmitteln - LMKV: Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln - NKV: Verordnung über nährwertbezogene Angaben bei Lebensmitteln und die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln (Artikel 1 der Verordnung zur Neuordnung der Nährwertkennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel) - RHmV: Verordnung über Höchstmengen an Rückständen von Pflanzenschutz-und Schädlingsbekämpfungsmitteln, Düngemitteln und sonstigen Mitteln in oder auf Lebensmitteln - Tier-LMHV: Verordnung über Anforderungen an die Hygiene beim Herstellen, Behandeln und Inverkehrbringen von bestimmten Lebensmitteln tierischen Ursprungs - ZRÜV: Verordnung über den Übergang auf das neue Zusatzstoffrecht (Artikel 25 der Verordnung zur Neuordnung lebensmittelrechtlicher Vorschriften über Zusatzstoffe)

31 © Fraunhofer ISST Korrektheit der Daten ? Gammelfleisch-Skandal 2005 / 2006: Fleisch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum nicht vernichtet, sondern mit gefälschten Etiketten in den Handel gebracht. Frischfleisch mit Schlachtabfällen und minderwertigem Fleisch gemischt. Versehen werden diese Fleischwaren mit Etiketten, die nur auf die ursprüngliche, höherwertige Ware hinweisen. 31

32 © Fraunhofer ISST Nachweis der Compliance Ziel Nachweiserbringung in Abläufe der Supply-Chain integrieren Informationen zielgerichtet automatisch abfragen, statt sie während eines externen Audits aufwendig zusammenzutragen Weg Erfassung auf Organisationsstruktur herunterbrechen Informationen aus verschiedenen Quellen aggregieren Vorteile Lückenlose Dokumentation Nebeneffekt: Sensibilisierung der Mitarbeiter 32 Motivation – Status Quo – Projektbeispiel – Lösung – Vorteile


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