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I. Zukunftsforum Ernährungswirtschaft

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Präsentation zum Thema: "I. Zukunftsforum Ernährungswirtschaft"—  Präsentation transkript:

1 I. Zukunftsforum Ernährungswirtschaft
Weichenstellung Lebensmittel von morgen 23. bis 24. Februar 2011 im BACKFORUM der Martin Braun-Gruppe Hannover Quo vadis Lebensmitteltechnologie? Kompetenz, Authentizität und Innovation Klaus Lösche ttz Bremerhaven BILB/EIBT

2 Lebensmitteltechnologie
Signifikanter Effekt auf Lebensmitteleigenschaften und Signifikanter Einfluß auf die Lebensmittelqualität

3 Lebensmittel werden global vertrieben
Legislation Competition Food - connection to Health Beneficial v. Detrimental (“Elixir of Life”) “Functional” foods “Smart” foods

4 Dimensionen der Qualität (Teilqualitäten und mit ihnen in Verbindung stehende Fachdisziplinen)
Quelle: Verändert nach Meier-Plöger/Hofer 2002, S. 21

5 Themenfeld im Kontext der Nahrungskette und der angrenzenden Disziplinen
Quelle: IVV, TUM, 2010

6 Warum werden Lebensmittel bearbeitet?
Verdaulichkeit verbessern, nutritive und gesundheitliche Werte Service am Kunden, Erschließung von Märkten Haltbarmachung Erhalt und Verbesserung der Qualitätsmerkmale anderes

7 Was ist Qualität bei Lebensmitteln ?  “Fitness for purpose”
Hygienic (Ex: No salmonella) Chemical (Ex: No toxin) FOOD QUALITY Physical (Ex: Good texture ) Sensory (Ex: Pleasant flavour) Consumer choice Energy, Nutrition, Health Promotion (Ex: Vitamins ) Convenient (Ex: prepared meals)

8 Convenience - Ready Meals
Zeitersparnis bei Herstellung preiswert für Singles oder Familien weniger Reststoffe Demographischer Trend Nutzung des Internet, Twitter Quelle: Report Buyer, 2010

9 Wie schaffen wir Qualität und Sicherheit? Food Quality / Safety?
Quality control from “farm” to “fork” HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Point) Appropriate processing methods Traceability and labels (Linked to Real-time delivery / inventory control / Management)

10 Anforderungen Safety and preservation Modification
Pasteurisation, Appertisation and Sterilisation Screening for physical and chemical contaminants Adding chemical conservatives Edible packaging Bioprocessing Modification Novelty, “added” properties Digestibility, Nutritive value Formuliertechnik flüssig (gelöst in zugelassenen Lösungsmitteln) Sprühtrocknung Sprühkühlung Sprühbetttrocknung Wirbelschichtsprühgranulation Kompaktieren Extrusion Koazervation Tauchdüsen-Coextrusion Frei-Düsen-Coextrusion

11 Bevölkerungsentwicklung, weltweit

12 Prediction: Changes in the future will be „revolutionary rather than „evolutionary“ if we are to cope with the 21st. century

13 Erdbevölkerung Erdbevölkerung heute: 6,7 Mrd. Menschen Im Jahre 2050 : ca. 9 Mrd. Menschen (Verdopplungszeit: ca. 60 Jahre) Landwirtschaftlich verfügbare Fläche /Weltweit: 1,5 Mrd. Hektar = ca. 90%! Zuwachs: 75 Mio. Menschen jährlich (primär Schwellenländern) Alle 5 Jahre entsteht ein Markt in der Größenordnung von West-Europa Etwa 1 Mrd. Menschen mangelernährt, 855 Mio. Menschen sind unterernährt Seit Juni 2010: Anteil von Menschen in extremer Armut um 44 Mio. gestiegen

14 Konsumenten Umweltbewußt Familienfreundlich, Single Anti – Atomkraft
Anti - GMO Pro Tierschutz “Green movement”, “Anti-Establishment-Furor” Gesundheitsbewußt ,aber wenig aufgeklärt Food safety Pathogens, SARS, BSE, Dioxin, Acrylamide, Mycotoxine

15 The Forces change Consumerism Environmentalism Health and Safety
Analytical capability Regulation Ethics Globalism Nachwachsende Rohstoffe: Bioethanol, Biodiesel - Konkurrenz zu Lebensmittel - Brückentechnologie (Shell) Avian Flu: potentiell gefährlicher als „global warming“ „Nuclear Terrorism“ oder Naturkatastrophen Risk-Management, Food- and Bio-Security 70 % des verfügbaren Wassers (Welt) dient der Landwirtschaft 2025: 1,8 Mrd. Menschen leben in Regionen mit mangelnder Wasserversorgung …, Problematik Trinkwasser in Flaschen Klimawandel übt langfristig Einfluss aus auf landwirtschaftliche Produkte Handel bestimmt Produktpolitik (z. B. Aldi und Lidl als Vollverpfleger: Tankstelle, bake-off-Stationen etc.)

16 Consumer Megatrends Demografischer Wandel weltweit...
Entwickelte Länder: nahe Nullwachstum Das Durchschnittsalter der Menschen steigt. Personen über 60 Jahre werden anteilig und global um das Dreifache zunehmen: von 705 Millionen (11%) in 2005 auf 2 Mrd. (22%) in Die Zahl der Personen, älter als 80 Jahre werden sich im Zeitraum verfünffachen. Das Alter ist global ein Wesensmerkmal: Während 6 von 10 über 60- jährige heute schon in Entwicklungsländern leben, werden von 10 aus diesen Ländern gestellt. Über 50-jährige Personen in den USA kontrollieren aktuell ca. 70% der verfügbaren Einkommen.

17 Demografische Entwicklung in Deutschland von 2008 bis 2060
Quelle: bevoelkerungsentwicklung2009,property=file.pdf

18 Konsumenten Wünsche Lebensmittel als Alternative zu Pharmaprodukten – Nutraceutical etc. zur Senkung von Risiken Bio-Lebensmittel, kein GMO, saisonale Lebensmittel der Region Nährstoff-Dichte , “healthy” z.B. Omega 3 Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine... “minimal processing” wenig Verpackung Mehrwegverpackungen, recycle-bare Verpackungen... Haltbarkeit und Frische, Authentizität zwei Minuten Gericht Information, Transparenz, Aufklärung z.B. Herkunft.... anderes Sodium reduction: Poised as the next major health movement, sodium reduction is finally ready to take hold. The key difference, says Lynn Dornblaser, is that “sodium reduction is being pushed by food companies and health organizations, not by consumers.” This could mean slow adoption of the “less salt” mantra by shoppers, even as the food industry moves ahead. Quelle:

19 Ernährung – Wichtige Trends für die kommenden 20 Jahre weltweit
Anstieg der Erdbevölkerung um 1/3 in den kommenden 30 Jahren (auf ca. 9 Mrd. Menschen) mehr Getreide, Früchte, Gemüse, Preise steigen Zahl der Vegetarier steigt von derzeit < 5 % auf > 20 % mehr Fleisch (Schwein, Rind...) und Geflügelprodukte... mehr Halal-Produkte, mehr Kosher etc. Bedeutung der Intensiv-Landwirtschaft steigt dramatisch Relevanz der Aqua-Kulturen steigt drastisch an Anteil des elektrischen Energiebedarfes allein für Kühl-und Gefrierprozesse steigt dramatisch an (derzeitiger Anteil ca. 15% , weltweit) mehr Informationen / Kommunikation ( Pesonalbedarf) mehr Gentechnologie mehr Wissen über die Ernährung (z. B. functional food) mehr Toxine: natürlich und synthetisch mehr Wissen über Gifte / Toxine mehr F + E über Lebensmittel-Bestandteile, Lebensmitteltechnologie mehr Wissen über ganzheitliche Ernährung („go natural“) Verringerung der Lebensmittelverarbeitung Nach “Health claim” folgt “Energy claim” (C02 foot print, water foot print etc.) anderes

20 Food Safety Pathogen Trends
Neue Pathogene Leben unter ungünstigen Konditionen Globale Logistik Mangel an sauberem Wasser Wenig Kontrollmechanismen im Transport Management (Temperatur etc.) Mangel an Kenntnissen in der Lebensmittelzubereitung Fortschritte in analytischen und diagnostischen Mehoden Öffentliche Regularien (Gesetze, VO etc.), Retailer regulations (e. g. European Food Safety Authority, HACCP)

21 Emerging Pathogens BSE SARS Food and Mouth Disease E coli 0157 : H7
Listeria a monocytogenes Salmonellae DT 104 S. Enteritidis Avian Flu other

22 21st. Century Research Paradigmenwechsel
Need for an „in package kill step“ - E. coli 0157: H7 from cow fecal matter - L. monocytogenes in processing plants Less heat damage to food Less damage to food by freezing Lower process energy costs other

23 Industrie Megatrends Mergers and acquisitions
less companies with less research jobs new owners with less food science appreciation more competence in food technologies is needed marketing and R+D should interact on simular levels interest in new R + D acquire new technologies rather than invent them spend >0,2 % in R + D (more than before)

24 Die Wirtschaft benötigt eine “Road Map” Vision For Change
“multiple refuse of organ”? (“Organversagen der Systeme”?) Change is no longer an option as approach low population growth Understand the consumer´s needs (also global) Modified marketing concepts are needed Understand the retailer and food services business Innovation is built on vision, research effort and finding a business leader who is a champion as well as the major step of supplying € at the right time Innovations in technology are overdue... Long lasting strategies are wanted instead of short running marketing concepts (road map for innovations)

25 Neuartige Herausforderungen der Lebensmittelwirtschaft
Wellness, Health-Food, Obesity-Management Agenda Schlüssel-Ingredients für Functional Food / „SuperFoods“ Eco-footprint inkl. Energie / Wasser Haltbarkeit, „Convenience plus“, Produkte, Qualität und Konsistenz Schaffung von Kooperationen im Bereich F+E entlang der Wirtschaftskette Diversifizierung vom „Point of sale“ und beim Verbrauch Anstieg des Verbraucher-Engagements (z. B. Herkunft, Authentizität, Personalisierung, Wutbürger) Management von Synergien quer durch die Produkt-Segmente (Premium bis preisgünstig) anderes

26 Qualität und der Wandel der unternehmerischen Herausforderungen
Zukunft Wiederaufbau Modernisierung Rationalisierung Wachstum Automatisierung Konzentrierung Rechtsnormen Qualität Verdrängungswettbewerb Inland, EU… Rechtsnormen kurze Produkt- lebenszyklen Umweltauflagen Kostendruck Mitarbeit F+E (< 0,2%) Qualität & Sicherheit der Nahrung F+E (> 3%) multiple, heterogene Kundenstrukturen Neue Technologien Nachhaltige Produkte Gesellschaftliche Trends Ernährung und Gesundheit (Wohlergehen) Nahrungs- kettenkonzept Feinchemikalien Besondere unternehmerische Herausforderungen Arbeitsteilung und globaler Wettbewerb (Verdrängung)

27 Qualität und der Wandel der unternehmerischen Herausforderungen
Zukunft Markt Herstellermarkt Käufermarkt Kundenanforderungen Verfügbarkeit Dominanz des Grundbedürfnisses statisches Qualitäts- bewusstsein Qualität vor Quantität Eignungswert Gesundheitswert Prestigewellen Erlebniswerte ethische Werte Service dynamische Qualitätsauffassung Landflucht F+E: Multidisziplinarität Klima Wasserverfügbarkeit Umwelt Globalisierung Nachwachsende Rohstoffe (Energie) Demographie Gesundheit z. B. Fettsucht „Wutbürger“ (Europa) klassische Marketing-Konzepte greifen nicht mehr anderes

28 Wertschöpfungsketten
Generation of Bio-mass Recycling Human Consumption Products resulting from Agriculture Waste Live-stock Process and transformation Storage Packaging Storage Distribution Quality Control Advertising

29 Horizontale und vernetzte Strukturen von Unternehmen
Leitung, Führung Ressource Mensch Ressource Maschinen Ressource Material Ressource Information Einkauf Marketing Personal Produktion Lagerwirt-schaft Qualitäts-wesen Entwicklung F+E Vertrieb Kosten-rechnung Produktions-Planung Ergebnis

30 F+E-Aufwendungen in % von Umsatz F + E-Aufwendungen im verarbeitenden Gewerbe im Jahr 2009 nach Branchen (Stifterverband, 2010a)

31 Wirtschaftsstruktur F+E-Aufwendungen*
Die Lebensmittelindustrie zählt mit ca. 150 Mrd. € Umsatz pro Jahr zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland (mit anteilig 9,1 % Rang 4 der umsatzstärksten Branchen ). Der Exportanteil beträgt ca. 40 Mrd. € (ca. 26,3 % in 2009, BVE) Gemessen am Umsatz des Ernährungswirtschaft in Deutschland wird für das Jahr 2008 ein F+E - Anteil von 0,21% ermittelt (Destatis ,2009 d) Der Vergleich mit anderen Branchen und Ländern zeigt, dass Fahrzeugbau, Elektrotechnik Chemieindustrie und Maschinenbau deutlich mehr in F+E investieren. In der niederländischen Wirtschaft (food) machen die F+E-Ausgaben 0,5 % ihres Umsatzes aus, in der französischen und britischen 0,3 %... Beispiele für F+E-orientierte Unternehmen: Carlsberg Research Center (Dänemark),Danone (Frankreich), FrieslandCampina und Unilever(Holland), Ferrero International (Italien), Nestle Research Center und Emmi (Schweiz) sowie kraft Foods (USA). Auf europäischer Ebene wenden folgende Unternehmen mehr als 2 % ihres Gesamtumsatzes für F+E auf: Danisco (Dänemark), Kerry Group (Irland) sowie Beig Topco (GB) *IVV, TUM, 2010

32 Food Research needs in Europe
Source: The European Food Technology Platform „Food for Life“ Life – the version for 2010 and beyond

33 Marketing Herausforderungen
Lebensmittelwirtschaft: Kompatibilität der Konzepte und Herausforderungen Portfolio-Analysen Lebenszyklus der Produkte Erfahrungskurvenkonzept Quality Function Deployment u a. m. Handlungsempfehlungen Marktstudien Technologieportfolio Wachstumsstrategien Marktentwicklungsstrategien Innovationsstrategien Wettbewerbsstrategien anderes Marketing Klimawechsel Umwelt (z. B. Wasserqualität) Wirtschaft und Handel (z. B. Globalisierung) Nachwachsende Rohstoffe Gesellschaftlicher Wandel Gesundheit ( z. B. Fettsucht, BSE) Ländliche Entwicklung (z. B. Überalterung) Forschung und Technologie (z. B. „food and feed chains“) Herausforderungen

34 Lebensmittelwirtschaft: Kompatibilität der Konzepte und Herausforderungen
Marketing Herausforderungen z. B. „road map“! - gesellschaftlicher Wandel - Klimawandel Die Übersetzung fehlt…

35 F + E in der Lebensmittelwirtschaft
Lebensmittel- betrieb F+E: <0,2 % Zulieferbranchen - Ingredients - Maschinen, Anlagen F+E: > 2% Die Übersetzung stimmt…

36 Nachhaltigkeit KOLUMBIEN: Die Hälfte der Obst-Gemüse-Anpflanzung verdirbt auf dem Feld, die Hälfte der Ernte wird verarbeitet INDIEN: Etwa 1/3 der Ernte verdirbt vor der Verarbeitung UK: Lebensmittel werden innerhalb des MHD verworfen oder nicht genutzt (ca. 7Mrd. Pfund) Kompostierung etc. kostet der öffentlichen Hand 1 Mrd. Pfund WELTWEIT: etwa 150 Mio. t / Jahr fallen als Reststoffe allein bei der Verarbeitung von Obst, Gemüse, Früchte an DEUTSCHLAND: Durch Verluste entlang der Produktions- und Vertriebskette und in den Haushalten werden weniger als 50% der primär erzeugten Lebensmittel tatsächlich vom Verbraucher verzehrt (Fraunhofer, 2010)

37 Renault´s new Twingo in 95 % recyclable
Twingo Recycling-Bauteile 5 % der Bauteile im Twingo eco2 müssen aus Recycling-Kunststoff bestehen, das Auto an sich muss zu 95 % wiederverwertbar sein Quelle:

38 Nachhaltigkeit: Ein zentrales Zukunftsthema
fair und sozial gesellschaftlich verantwortungsvolle Unternehmen stehen im Vordergrund (Verantwortungsethik) Bekenntnis zur Nachhaltigkeit wird zu einem Differenzierungskriterium und zur Perspektive unternehmerischen Handelns (Bartmeyer, DLG, 2010) Beispiel: „Pro Planet“ der REWE-Gruppe / ein Nachhaltigkeitslabel; bei Herstellung; Verarbeitung und Verwendung messbar positive ökologische und soziale Eigenschaften ausweisen… Unilever: Nachhaltigkeit ein Weg zu langfristiger Rentabilität (Koene, 2010)

39 Urbanität wächst Seit 2008 lebt mehr als die Hälfte der Menschheit in urbanen Regionen Bis 2050 wird dieser Anteil auf 70 % steigen In Europa wird der Anteil von ca. 72 % auf 84 % steigen. In Nord-Amerika, Australien von 80 % auf 90 % 2050: Asien erreicht 54 %, Afrika 19 % Quelle:

40 Urbanisation mit Konsequenzen
Diversifikation bei Stärke-basierten Lebensmitteln nimmt zu (gobal) auch weil der Futtermittelbedarf steigt (mehr Fleisch-, mehr Milchprodukte) FAO: ,5 kg Getreide für 1 kg Rindfleisch kg Getreide für 1 kg Geflügelfleisch Zwischen 1980 und 2007: 2 % Wachstum in der Produktion von Getreide / Jahr Zwischen 1980 und 2007: Anstieg von Futtermittel 23,5 % pro Jahr Seit 2007: Verdoppelung der Preise für Agrarrohstoffe Legt man den Fleischkonsum von Honkong um auf ganz China, wird sich der derzeitige Konsum verdoppeln USDA: China`s Export von Mais wird drastisch zurückgehen Aufstand in Algerien u. a. durch Teuerung bei Weizen, Mais, Speiseöl …. Quelle: 2008

41 Migration von Ort nach Wert
Sog. entwickelte Länder stabilisieren ihre Population durch Migration Zwischen 2005 und 2050 steigt die Migration von sog. Entwicklungsländern zu entwickelten Regionen auf 103 Mio. oder 2,2 Mio. Menschen pro Jahr (sog. „Global Nomads“) Die aufnehmenden Staaten sind: US (1,1 Mio. / Jahr) Deutschland (150 T / Jahr) Kanada (200 T / Jahr) UK (130 T / Jahr) Italien (140 T / Jahr) Australien (100 T / Jahr) China (-330 T / Jahr) Mexiko (-306 T / Jahr) Indien (-241 T / Jahr) Quelle: IVV, TUM, 2010

42 „Fork to farm“ Ernährung, Gesundheit, Wohlergehen Lebensmitteltechnologie

43 derzeitige praktische
Anwendung der Gentechnik im Lebensmittelbereich Anwendungsgebiet derzeitige praktische Bedeutung Stoffe aus gv-Mikroorganismen (z.B. Enzyme, Zusatzstoffe) + gv-Mikroorganismen - (Pilze (Hefen), Bakterien) - transgene Tiere transgene Pflanzen

44 Enzyme und Zusatzstoffe/Vitamine/Aromen
Einsatz von rekombinanten Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen für Gewinnung von: Zusatzstoffe/Vitamine/Aromen Glutamat [E 621] (Geschmacksverstärker) Ascorbinsäure / Vitamin C (vitaminisierte LM, Antioxidans) Vitamin B 2 / Riboflavin [E 101] (vitaminisierte LM) Enzyme Amylase (Stärkeabbau; Backwaren, Getränke etc.) Proteasen (Backenzyme; Waschmittel) Chymosin (Labferment, Käseherstellung) Invertase (Süßwaren)

45 Gentechnik - Enzyme - Lebensmittel
Labenzyme und Käseherstellung 140 Mill. t Milch werden zu 14 Mill. t Käse verarbeitet* *1997 Hierzu werden die Labmenge aus 70 Mill. Kälbermägen oder 50 t Chymosin 1) benötigt. Labenzym Chymosin 1) Maxiren® Rennet Chymogen® Chy-Max® 1)Labenzym aus GVO Vegetarier - Tierschutz - Umweltfreundliche Produktion

46 Hochwertigere und gesündere Nahrung
Vitamine (Vitamin A, Vitamin E) Omega-3-Fettsäuren Flavonole in Tomaten Fruktane (wie Inulin) als Ballaststoffe in Kartoffel und Zuckerrübe Nahrung ohne Allergene Zöliakie

47 Transgene Pflanzen der „zweiten Generation“
weitere Beispiele (noch keine Marktreife) Pilzresistente Weinreben Fusarienresistenter Weizen, Roundup Ready Weizen Koffeinfreier Kaffee

48 Other reasons for Food Processing
Other safety reasons Destruction of toxins Improving properties physico-chemical sensory aesthetic

49 What is Preservation ? Destruction of micro-organisms and spores
Inactivation of enzymes Slowing the rate of chemical reactions such as oxidation Salmonella Browning of an apple due to oxidation

50 Time Quality Retention during sterilisation n = log ( N0 / N ) n = 6
Vitamin B1 destruction 10% Micro-Organism Inactivation 3% Temperature

51 Non-Thermal Processing:
Alternative Electromagnetic Processing: Tuned Radio Frequency Microwave systems Pulsed High Voltage Fields High Intensity Magnetic Waves Pulsed light (e. g. Shrimps.) Ultrasound Irradiation other Other: Ohmic Heating Cold pasteurisation (high pressure technology)

52 New Freezing Technologies
cook and chill (catering systems) bake and chill (bake off stations) conventional and cyrogene freezer IQF- Freezing (Fluid bed-Freezer etc.) (fruits, vegetables) Hydro Fluidisation Method (HFM), even for IQF (fish, vegetable, fruits, chicken) High Pressure Freezing (cryofixation): e. g. 200 Mpa/-20 °C Magnetic-resonance-Freezing Vacuum-Enthalpy-cooling/Freezing innovative defrosting technologies other Die piezokeramischen Wandler (Transducer, Schwinger)

53 Neuartige Ingredients
Ingredients (Auswahl) Enzyme: z.B. Lipasen, Chitinasen , Asparaginase, Transglutaminase (TG)… Proteine: Anti-freeze Proteine (z.B. Eiscreme, Backwaren) Protein based coatings für Verpackungen, skin Verpackungen, Lebensmittelüberzüge etc. Hydrokolloide (Methycellulose etc.) für Füllungen, Wasserbindungen, Barrier… Fette / Emulgatoren z.B. für Sperrschichten Antioxidantien (Phenole etc.) oder Protein- kreuzvernetzende Phenole (TG-Ersatz etc.) Süßstoffe : Stevioside

54 Neuartige Technologien
Technologien (Auswahl) Mikroverkapselungen (z.B. Aromen, Farben) Nanotechnologie (Biosensoren, Verpackung, Oberflächenbeschichtungen, Emulsionen) Ultraschall-Frostung, adiabatisch magnetisches Kühlen (rechts) Klimatechnologie mit Aerosolen (z.B. Vermeidung von Gefrierbrand, Energieeinsparungen…) Mikrowellen mit stark verbesserter Auftauleistung (u.a. Zeit- und Energieeinsparung) Neuartige Defrosting-Verfahren (Fisch, Fleisch , Früchte…) Spezial-Fermentationsverfahren ersetzen u. a. Enzyme für die Lebensmittelfabrikation Hochdruckverflüssigung (500 bis 1000 bar) : Totalverflüssigung von z.B. Fisch, Gemüse… Neue Sensortechnik /Meßtechnik (in Produktion und Logistik) : z.B. Ultraschall, photonische Meßtechnik, Biosensorik, Immunsensoren, Laserabtastung…

55 Innovationen deutscher Unternehmen
Eine Analyse über Produktinnovationen und Performance des deutschen Ernährungsgewerbes zeigt, dass von 1995 bis 2001 insgesamt neue Produkte (300 bis 600 pro Jahr) lanciert wurden. Dies zeigt, dass trotz geringer F+E-Intensität viele Produkte auf den Markt gebracht werden. Den überwiegenden Anteil allerdings stellen Innovationen mit geringerem Neuheitsgrade (Wittkopp, 2004). Die Lebensmittelindustrie profiliert dabei auch von Innovationen anderer Sektoren, wie dem Maschinenbau, der Verpackungsindustrie oder der chemischen Industrie. Diese Tatsache wird gerade im Verpackungsbereich deutlich spürbar, in de sich seit geraumer Zeit Unternehmen häufig gegenüber Wettbewerbern differenzieren. Durch neue Verpackungskonzepte entstehen innovative Produktvielfalt, die für zusätzliche Kaufimpulse sorgen soll (Rokohl, 2007). Gemäß den Trends im Lebensmittelbreich gewinnen heutzutage kostensenkende Prozessinnovationen eine zunehmende Bedeutung. Ihr Anteil an allen Innovationen im Lebensmittelbereich betrug im Jahr %. Marktneuheiten machten 14% aus (ZEW, 2009). Diese erwirtschafteten etwa 10% des Umsatzes der Lebensmittelindustrie. Allerdings ist auch hier zwischen den tatsächlichen Marktneuheiten (1,5 % des Umsatzes) und Nachahmerprodukten (8,5 % des Umsatzes) zu unterscheiden. Die Umsatzquoten verdeutlichen die geringen Innovationsmöglichkeiten bei Standardprodukten im Ernährungsbereich. Demgegenüber werden mit neuen Produkten in technologiegetriebenen Branchen wie dem Fahrzeug- und Maschinenbau (56%), der Elektroindustrie (41 %) und der Instrumententechnik (31 %) deutlich höhere Umsatzanteile generiert (ZEW, 2009). ( Quelle: Studie zum Innovationssektor Lebensmittel und Ernährung , IVV und TUM; 2010

56 Produktpolitik Qualität ist die Erfüllung von Anforderungen
Über die Erfüllung entscheidet letztlich nur der Kunde Die Anforderungen werden immer höher aber Der Bedarf nach (echten) Innovation war noch nie so groß wie heute… Ist die Betrachtung nur vom „Markt“ her zukünftig ausreichend? „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“ Albert Einstein

57 Matrix zur Bewertung von Innovationen Entwicklung Verbraucher / Technologie-Matrix
Consumer Value Perception New Core Product New Benefits Improve-ment Variant No Change Enabeling Technology Radical Breakthrough Next Generation Plattform Derivative Incremental Brand Support Base

58 Matrix zur Bewertung von Innovationen Entwicklung Verbraucher / Technologie-Matrix
Consumer Value Perception New Core Product New Benefits Improve-ment Variant No Change Enabeling Technology Radical Next Generation Incremental Familien-packung Rezeptur-variante Base

59 Neue Wege für zukünftige Erfolge
Die Suche nach „echten“ Innovationen steigt erheblich an kurzfristige Aktivitäten z. B. für Produkt-Lebenszyklen reichen nicht aus Unternehmen müssen vermehrt erkennen, dass Zollschranken sinken (seit 2000 ist China in der WTO), dass Steuereinnahmen notwendig sind und gleichermaßen Gewinne Über den üblichen (verengten) Horizont hinaus sehen : z. B. Road Map für etwa 10 Jahre konzipieren Unternehmens-Positionierung auf Basis einer Verantwortungs-Ethik

60 Innovation, Forschung und Entwicklung
Quelle: IVV, TUM, 2010

61 Kompetenzbündelung und strategische Ausrichtung
Quelle: IVV, TUM, Studie zum Innovationssektor „Lebensmittel und Ernährung“

62

63

64 Akteure und Förderer des deutschen Forschungs- und Innovationssystems in Deutschland (aus BMBF, 2008)

65 F + E-Landschaft in Deutschland
Ressort-forschung Universitäten Helmholtz-Gesellschaft Max-Rubner Institut Bundesforschung für Ernährung und LM (MRI) Bundesinstitut für Risikobewertung Bundesamt für Verbraucherschutz u. LM-Sicherheit Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Frauenhofer-Gesellschaft Fachhoch-schulen Max-Planck-Gesellschaft Leibnitz-Gemeinschaft  DIL, IGV, ttz …

66 Nestle CEO Paul Bulcke (Davos 2011)
„The world is changing faster and more dramatically than ever. Rapid change brings increased volatility, incertainly and ambiguity. With all that has happened in the past few years, it feels as though we ware at a turning point. The theme „shared norms for the New Reality“ reflects this. Faced with short-term and long term challenges, we must rethink our values, especially in the developed world. We have to organize ourselves in response to new challenge and refresh our regulations. Companies and entrepreneurs small and large are creating jobs and opportunities and meeting consumer demand. When run in an principled way, with strong values and a long-term perspective, business can be an engine for development and prosperity

67 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Lebensmittel- und Biotechnologie Klaus Lösche ttz Bremerhaven Am Lunedeich 12 27572 Bremerhaven Tel. : Fax.:


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