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1 Unterrichtsveranstaltung für Pharmaziepraktikanten Referent: RA Martin Reiss Die Apothekerversorgung Berlin (AVB) und das System der berufsständischen.

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1 1 Unterrichtsveranstaltung für Pharmaziepraktikanten Referent: RA Martin Reiss Die Apothekerversorgung Berlin (AVB) und das System der berufsständischen Versorgungswerke

2 Inhalt 1.Allgemeines 2.Vorteile des Versorgungswerkes 3.Beitragsrecht 4.Leistungsrecht 5. Alterseinkünftegesetz

3 Allgemeines Die Rentenversicherung der Berliner und Brandenburger Apotheker/Pharmazie- praktikanten. Eine Einrichtung der Kammer. Wer ist die Apothekerversorgung Berlin ?

4 Bremen Apotheker Hamburg Apotheker Brandenburg Berlin Apotheker Sachsen-Anhalt Apotheker Rheinland- Pfalz Bayern Schleswig- Holstein Apotheker Mecklenburg-Vorpommern Apotheker Baden-Württemberg Hessen Nordrhein- Westfalen Niedersachsen Apotheker Thüringen Sachsen Saarland Apotheker

5 Allgemeines Stellung der AVB im sozialen Sicherungssystem I. Säule II. Säule III. Säule

6 Allgemeines Berliner Kammergesetz/Heilberufe- gesetz Bbg. Rechtsgrundlagen Satzung der Apothekerversorgung Allgemeine Gesetze

7 Allgemeines Altersabsicherung Aufgaben der AVB Hinterbliebenenabsicherung Berufsunfähigkeitsschutz Reha-Zuschüsse

8 Inhalt 1.Allgemeines 2.Vorteile des Versorgungswerkes 3.Beitragsrecht 4.Leistungsrecht 5. Alterseinkünftegesetz

9 Vorteile des VSW = kein Einfluss Dritter kompetente Beratung höhere Leistungen niedrige Verwaltungskosten Mitteilungen über Anwartschaften Selbstverwaltung Gewinnverwendung für Leistungsver- besserung gute Verzinsung der Beiträge

10 Vorteile des VSW Deutsche RV: 37 Jahre Höchstbeitrag = 2.111,00 EUR (W) = 1.873,00 EUR (O) Höhere Leistungen als in der Deutschen RV Apothekerversorgung Berlin: 37 Jahre Höchstbeitrag = 4.358,08 EUR (W) = 3.803,47 EUR (O)

11 Vorteile des VSW Niedrige Verwaltungskosten

12 Vorteile des VSW Gute Verzinsungskennziffern

13 Vorteile des VSW Demografisch unanfälliger BfA VSW Deutsche RV

14 Organstruktur der AVB Kammerversammlung der LAK Brandenburg Delegiertenversammlung Apothekerkammer Berlin 10 Berliner Vertreter2 Brandenburger Vertreter Vertreterversammlung AVB wählt Verwaltungsausschuss 5 Berliner/1 Brandenburger Aufsichtsausschuss 5 Berliner/1 Brandenburger wählt

15 Inhalt 1.Allgemeines 2.Vorteile des Versorgungswerkes 3.Beitragsrecht 4.Leistungsrecht 5. Alterseinkünftegesetz

16 Beitragsrecht Pharmaziepraktikanten Wer wird Mitglied Angehörige der Apothekerkammer Berlin und Brandenburg Voraussetzungen: Voraussetzungen: - Alter < 60. Lj. - nicht berufsunfähig - tätig in Bln. oder Bbg.

17 Beitragsrecht angestellte Apotheker/Pharmazeuten im Praktikum sind kraft Gesetz zunächst in beiden Systemen pflichtig Deutsche RV oder AVB ?! aber: eine Befreiung zugunsten der AVB ist möglich (§ 6 Abs.1 Nr.1 SGB VI)

18 Beitragsrecht Rechtsfolgen der Befreiung von der Deutschen RV Rententräger ist ausschließlich die AVB Befreiung von der Deutschen RV gilt tätig- keits- und nicht personenbezogen Problem: Problem:(vorübergehend) berufsfremde Tätigkeit

19 Beitragsrecht Beitragszahlung 1. Angestellte: - gleicher Beitragssatz wie zur Deutschen RV, z.Zt. 19,9 % (50% AG, 50 % AN), in 2012 voraussichtlich Absenkung auf 19,6% - Beitragsbemessungsgrenzen in 2011: (W); (O) - Beitragsbemessungsgrenzen in 2012: (W); (O)

20 Beitragsrecht Beitragszahlung 2. Selbständige: -Beitragssatz wie zur Deutschen RV, z.Zt. 19,9 % bis zur BBG (2012: 19,6%) -Selbständige müssen den Beitrag allein aufbringen !

21 Beitragsrecht 3. Pharmazeuten im Praktikum im Ausland: während der Praktikumszeit: Ausscheiden aus der AVB aber: Fortführung mit 1/10 Beitrag möglich ab : 109,45 (W) / 95,52 (O) ab : 109,76 (W) / 94,08 (O)

22 Beitragsrecht 4. Beitragszahlung bei Arbeitslosigkeit: Bitte teilen Sie die Arbeitslosigkeit der AVB sofort mit ! die Beiträge werden nach § 207 SGB III vom Arbeitsamt übernommen Aber: nicht mehr bei Bezug von AloGeld II

23 Beitragsrecht 5. Zeiten der Kinderbetreuung 5. Zeiten der Kinderbetreuung: grds. beitragsfrei zur Vermeidung von Rentennachteilen gilt: Für Geburten ab bleiben Zeiten des Mutter- schutzes und der Kinderbetreuung bis zu längstens 36 Monaten nach der Geburt des Kindes bei der Errechnung der durchschnittlichen Steigerungszahl außer Betracht Neues BSG-Urteil: Mitglieder berufsständischer Vwke haben Rechtsanspruch auf Anerkennung von KiErzZeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV Bund)

24 Tätigkeitsverlagerung Wechsel des Kammerbereiches: - Lokalitätsprinzip - ggf. Patchworkrente - Überleitung nur, soweit noch nicht 5 Jahre Mitglied in einem Vwerk

25 Inhalt 1.Allgemeines 2.Vorteile des Versorgungswerkes 3.Beitragsrecht 4.Leistungsrecht 5. Alterseinkünftegesetz

26 Leistungsrecht Altersrente Witwen(r)rente Berufsunfähigkeitsrente Halbwaisenrente Vollwaisenrente Reha- Zuschüsse Sterbegeld

27 Leistungsrecht Altersrente Derzeit: Anspruch mit dem 65. Lebensjahr und Vorziehung bis zum 60. Lj. möglich aber seit : schrittweise Anhebung des Regelrentenalters auf 67 und des Vor- ziehungsalters auf das 62. Lj.

28 Leistungsrecht Altersrente: Übergang von 65 auf 67

29 Leistungsrecht Berufsunfähigkeitsrente Anspruch besteht ab dem 1. Beitrag, aber strenger Berufsunfähigkeitsbegriff Anspruch in Höhe von derzeit 85 % der hochgerechneten Altersrente. Ab schrittweise Absenkung auf 70% über 10 Jahre grundsätzlich BU-Rente auf Zeit (bis zu 2 Jahre mit Wiederholungsmöglichkeiten)

30 Leistungsrecht Hinterbliebenenrenten 60 % Witwen(r)rente bei Rentenbezug des Verstorbenen 10 % Halbwaisenrente bis zum 27. Lj. (8,5% Anw.) 20 % Vollwaisenrente bis zum 27. Lj. (17% Anw.) Sterbegeld (2 Monatsrenten) Vorteil: Es erfolgt keine Anrechnung eigenen Einkommens. 51 % der Anwartschaft auf AR, falls Mitglied z.Zt. des Todes Anwartschaftsberechtigter war

31 Leistungsrecht Reha- Zuschüsse Voraussetzung: Berufsfähigkeit gefährdet Zuschuss: im Regelfall 50 % der Kosten in Härtefällen höherer Zuschuss stets 100 % der Kosten bei AHB oder Entziehungskuren

32 Rechtsschutz Öffentlich-rechtliche Pflichtversorgung Widerspruch gegen Bescheide des Verwaltungsausschusses Klage vor dem VG gegen ablehnende Bescheide des Aufsichtsausschusses Rechtszug: VG- OVG- BVerwG-BVerfG

33 Inhalt 1.Allgemeines 2.Vorteile des Versorgungswerkes 3.Beitragsrecht 4.Leistungsrecht 5. Alterseinkünftegesetz

34 Die Neuregelungen AltEinkG Beiträge zu Systemen der sog. Basisversorgung sind ab 2005 als Sonderausgaben beschränkt abziehbar (ab 2005 zunächst bis zu , dann jährlich um 2 % steigend bis auf im Jahre 2025 – bei Ehepaaren doppelter Betrag) ! Sonstige Vorsorgeaufwendungen können von Selbständigen bis zu 2.500, von Angestellten bis abgezogen werden. Beitragsseite:

35 Das AltEinkG hat zum eine vollkommen neue Systematik der einkommenssteuerrechtlichen Behandlung von Versorgungsbeiträgen und Alterseinkünften eingeführt. Jedes Mitglied der AVB, das nicht aktiv handelt, verschenkt zu großen Teilen den Sonderausgabenabzug für gezahlte Rentenbeiträge und wird später durch die Besteuerung der Renten dafür bestraft. Kurzformel: Wer nichts tut, schenkt dem Bundesfinanzminister Geld ! Das neue Alterseinkünftegesetz Die Neuregelungen AltEinkG

36 Beiträge zur AVB sind als Sonderausgaben in gewissem Umfang abziehbar.. für 2007: 64% der tats. gez. Beiträge, max / : 66% der tats. gez. Beiträge, max / : 68% der tats. gez. Beiträge, max / : 70% der tats. gez. Beiträge, max / : 100% der tats. gez. Beiträge, max / : 72% der tats. gez. Beiträge, max / Die Neuregelungen AltEinkG

37 Leistungsseite: Renten der Basisversorgung unterliegen ab 2005 der Besteuerung – dies gilt auch für bereits laufende Renten Rententräger (auch AVB) muss Rentenbezug und – höhe an Zentralstelle melden Nur, wer als Rentner unter dem Grundfreibetrag bleibt (z.B / p.a. für 2010) muss keine Steuererklärung abgeben Es gilt das Kohortenverfahren Der Steuerfreibetrag wird für die Folgejahre festge- schrieben

38 AltEinkG Aufsatz mit Zahlbeispielen zum AltEinkG finden Sie unter: Leitpfad: Login interner Bereich Rubrik: Aktuelles Archiv Aufsatz: Umgesteuert - über Chancen, Risiken und Nebenwirkungen des neuen Alterseinkünftegesetzes

39 Zahlen und Fakten Gründung 1983 Mitglieder zum : (15 % Brandenb.) Leistungsempfänger zum : 716 Verwaltungskostensatz 2010 = 1,55 % Nettoverzinsung 2010 = 4,38 % Vermögen zum = rd. 707 Mio.EUR

40 Wie erreichen Sie uns ? Potsdamer Str. 47, Berlin Herr Höppner Frau Hannemann Herr Lindow Herr Lüders /54/63 von Mo-Fr u. nach Vereinbarung

41 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! E n d e


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