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Europäische Union Geschichte, Struktur, Politik.

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Präsentation zum Thema: "Europäische Union Geschichte, Struktur, Politik."—  Präsentation transkript:

1 Europäische Union Geschichte, Struktur, Politik

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3 Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Seine Bevölkerung umfasst derzeit rund 500 Millionen Einwohner. Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Seine Bevölkerung umfasst derzeit rund 500 Millionen Einwohner.

4 Wichtigste Informtionen Hymne Ode an die Freude Amtssprache 23 Amts- und Arbeitssprachen Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy Kommissionspräsident José Manuel Durão Barroso Parlamentspräsident Jerzy Buzek Vorsitz im Rat der Europäischen Union Spanien Fläche km² Bevölkerung 500 Millionen Feiertag 9. Mai (Europatag) Internet-TLD.eu

5 Kurz um die Geschichte Am 9. Mai 1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman daher vor, die gesamte französisch-deutsche Kohle- und Stahlproduktion einer gemeinsamen Behörde zu unterstellen. Dieser Schuman-Plan führte am 18. April 1951 zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, umgangssprachlich auch Montanunion) durch Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Am 9. Mai 1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman daher vor, die gesamte französisch-deutsche Kohle- und Stahlproduktion einer gemeinsamen Behörde zu unterstellen. Dieser Schuman-Plan führte am 18. April 1951 zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, umgangssprachlich auch Montanunion) durch Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande bildeten die sogenannten Römischen Verträge den nächsten Integrationsschritt. Mit diesen Verträgen gründeten dieselben sechs Staaten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie die Europäische Atomgemeinschaft (EAG bzw. Euratom). EGKS, EWG und Euratom hatten zunächst jeweils eine eigene Kommission und einen eigenen Rat. Mit dem sogenannten Fusionsvertrag wurden diese Institutionen 1967 jedoch zusammengelegt und nun als Organe der Europäischen Gemeinschaften (EG) bezeichnet.

6 Neben den Stationen fortschreitender Integration gab es aber auch Phasen der Stagnation. So scheiterte z.B. der Plan einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) [1954]. Neben den Stationen fortschreitender Integration gab es aber auch Phasen der Stagnation. So scheiterte z.B. der Plan einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) [1954]. In den 1960 er-Jahren bremste Charles de Gaulle als Präsident Frankreichs mit seinem wiederholten Veto gegen den britischen Beitritt zur EWG. In den 1960 er-Jahren bremste Charles de Gaulle als Präsident Frankreichs mit seinem wiederholten Veto gegen den britischen Beitritt zur EWG. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre war es dann die britische Premierministerin Margaret Thatcher, die mit der Foerderung nach einer Absenkung der britischen Beitragszahlungen weitere Integrationsfortschritte verhinderte. In der ersten Hälfte der 1980er Jahre war es dann die britische Premierministerin Margaret Thatcher, die mit der Foerderung nach einer Absenkung der britischen Beitragszahlungen weitere Integrationsfortschritte verhinderte. Diese Phase stagnierender Integration wurde auch als Eurosklerose bezeichnet. Diese Phase stagnierender Integration wurde auch als Eurosklerose bezeichnet.

7 Das Ende der Ost-West-Konfrontation und die damit im Zusammenhang stehende Wiedervereinigung Deutschlands führten zu weiteren Integrationsschritten. Das Ende der Ost-West-Konfrontation und die damit im Zusammenhang stehende Wiedervereinigung Deutschlands führten zu weiteren Integrationsschritten. Am 7. Februar 1992 wurde der Vertrag von Maastricht zur Gründung der Europäischen Union (EU) unterschrieben. Darin wurde zum einen die Gründung einer Wirtschafts- und Währungsunion beschlossen, die später zur Einführung des Euro führte. Zugleich wurde die EWG in Europäische Gemeinschaft (EG) benannt. Am 7. Februar 1992 wurde der Vertrag von Maastricht zur Gründung der Europäischen Union (EU) unterschrieben. Darin wurde zum einen die Gründung einer Wirtschafts- und Währungsunion beschlossen, die später zur Einführung des Euro führte. Zugleich wurde die EWG in Europäische Gemeinschaft (EG) benannt. Mit dem Vertrag von Amsterdam 1997 und dem Vertrag von Nizza 2001 wurde das Vertragswerk der EU erneut überarbeitet, um eine bessere Funktionsweise der Institutionen zu gewährleisten. Mit dem Vertrag von Amsterdam 1997 und dem Vertrag von Nizza 2001 wurde das Vertragswerk der EU erneut überarbeitet, um eine bessere Funktionsweise der Institutionen zu gewährleisten.

8 1957 EWG Erweiterung der EU 2013 ? Türkei 1973 Vereinigtes Königreich, Irland, Dänemark 1986 Portugal, Spanien, 1981 Griechenland Rumänien, Bulgarien 2004 Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern 1995 Finnland, Schweden, Österreich

9 Väter der Europäischen Union Robert Schuman Robert Schuman Jean Monnet Jean Monnet Konrad Adenauer Konrad Adenauer Sir Winston Churchill Sir Winston Churchill Alcide de Gasperi Alcide de Gasperi Walter Hallstein Walter Hallstein Paul Henri Spaak Paul Henri Spaak Altiero Spinelli Altiero Spinelli

10 Jean-Baptiste Nicolas Robert Schuman( ) Schuman war Ministerpräsident von Frankreich und bereitete als französischer Außenminister den Weg zur Schaffung der Montanunion (Schuman-Plan) vor. Später war Schuman Präsident des Europäischen Parlaments. Er gilt zusammen mit Jean Monnet als Gründervater der Europäischen Union. Schuman war Ministerpräsident von Frankreich und bereitete als französischer Außenminister den Weg zur Schaffung der Montanunion (Schuman-Plan) vor. Später war Schuman Präsident des Europäischen Parlaments. Er gilt zusammen mit Jean Monnet als Gründervater der Europäischen Union. Schuman war durch seine Biographie und seine Lebensauffassung ein Vorkämpfer der deutsch- französischen Verständigung. Schuman war durch seine Biographie und seine Lebensauffassung ein Vorkämpfer der deutsch- französischen Verständigung.

11 Jean Omer Marie Gabriel Monnet ( ) Er war französischer Unternehmer und der Wegbereiter der europäischen Einigungsbestrebungen. Monnet gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften und wird als Vater Europas bezeichnet. Am bekanntesten wurde er als der politische Architekt, der die Pläne zum Zusammenschluss der westeuropäischen Schwerindustrie verwirklichte. Seine Einigungskonzeption dabei folgte den Grundsätzen des politischen Funktionalismus. Er war französischer Unternehmer und der Wegbereiter der europäischen Einigungsbestrebungen. Monnet gilt als einer der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften und wird als Vater Europas bezeichnet. Am bekanntesten wurde er als der politische Architekt, der die Pläne zum Zusammenschluss der westeuropäischen Schwerindustrie verwirklichte. Seine Einigungskonzeption dabei folgte den Grundsätzen des politischen Funktionalismus.

12 Konrad Adenauer( ) Der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, der die Geschicke des neuen Staates von 1949 bis 1963 lenkte, hat die deutsche und die europäische Nachkriegsgeschichte stärker geprägt als jeder andere Politiker. Wie viele Politiker seiner Generation hatte Adenauer nach dem Ersten Weltkrieg erkannt, dass sich nur in einem geeinten Europa dauerhafter Friede gewährleisten lässt. Innerhalb von nur sechs Jahren ( ) gelang es Adenauer mit seiner Außenpolitik, Deutschland in das westliche Bündnis einzugliedern: Beitritt zum Europarat (1951), Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1952) und Beitritt zur NATO (1955).

13 Hauptziele der Union Überwindung der Teilung des europäischen Kontinents durch Schaffung fester Grundlagen für die Gestalt des zukünftigen Europa Verwirklichung der Grundsätze der Freiheit, der Demokratie und der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten und der Rechtsstaatlichkeit Stärkung der Solidarität zwischen ihren Völkern unter Achtung ihrer Geschichte,ihrer Kultur und ihrer Traditionen Entschlossenheit, im Rahmen der Verwirklichung des Binnenmarkts, sowie der Stärkung des Zusammenhalts und des Umweltschutzes Einführung einer gemeinsamen Unionsbürgerschaft für die Staatsangehörigen ihrer Länder Verfolgung einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik

14 Organe Europäisches Parlament (Legislative) ist mit dem Rat als Gesetzgeber tätig ist mit dem Rat als Gesetzgeber tätig übt mit dem Rat die Haushaltsbefugniss e aus übt mit dem Rat die Haushaltsbefugniss e aus kontrolliert kontrolliert

15 Europäischer Rat gibt der Union die für ihre Entwicklung erforderlichen Impulse und legt allgemeine Ziele und Prioritäten fest gibt der Union die für ihre Entwicklung erforderlichen Impulse und legt allgemeine Ziele und Prioritäten fest wird nicht gesetzgeberisch tätig wird nicht gesetzgeberisch tätig

16 (Minister-)Rat (Legislative) ist mit dem Parlament als Gesetzgeber tätig ist mit dem Parlament als Gesetzgeber tätig übt mit dem Parlament die Haushaltsbefugnisse aus übt mit dem Parlament die Haushaltsbefugnisse aus schließt internationale Verträge schließt internationale Verträge

17 Europäische Kommission (Exekutive) ist die Hüterin der Verträge ist die Hüterin der Verträge besitzt das alleinige Initiativrecht besitzt das alleinige Initiativrecht führt den Haushaltsplan aus führt den Haushaltsplan aus handelt internationale Verträge aus handelt internationale Verträge aus

18 Gerichtshof der Europäischen Union (Judikative) sichert die Einheitlichkeit der Auslegung europäischen Rechts sichert die Einheitlichkeit der Auslegung europäischen Rechts

19 Europäische Zentralbank (Zentralbank) ist die Währungsbehörde der Mitgliedstaaten mit dem Euro ist die Währungsbehörde der Mitgliedstaaten mit dem Euro bildet mit den nationalen Zentralbanken das Europäische System der Zentralbanken bildet mit den nationalen Zentralbanken das Europäische System der Zentralbanken

20 Europäischer Rechnungshof (Unabhängiges Kontrollorgan) prüft die Rechtmäßigkeit und ordnungsgemäße Verwendung von Einnahmen und Ausgaben der Institutionen der EU prüft die Rechtmäßigkeit und ordnungsgemäße Verwendung von Einnahmen und Ausgaben der Institutionen der EU


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