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1.MitarbeiterInnen*)führung und 2. rechtliche Aspekte im Produktionsbetrieb *) im folgenden MA, sowohl für weibliche als auch männliche Mitarbeiter 1.1.

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1 1.MitarbeiterInnen*)führung und 2. rechtliche Aspekte im Produktionsbetrieb *) im folgenden MA, sowohl für weibliche als auch männliche Mitarbeiter 1.1 nachhaltige MA-Qualifikation 1.2 Motivation von MA und MA-Zufriedenheit 1.3 MA-Gespräche und Führen mit Zielen 1.4. flexible Arbeitzeitmodelle 1.5 leistungsorientierte Entlohnung 2.1 arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 2.2 ArbeitnehmerInnenschutz und Arbeitsplatz-Evaluierung 2.3 Arbeitsgeber-Haftung und Produkthaftung 2.4 aktuelle Arbeitsrecht-Entscheidungen Dr. Ernst WURZ

2 Nachhaltige MA-Qualifikation 1 Schulungs-Planung / -Evaluierung Schulungs-PLANUNG Ziel: Personalressourcen in notwendiger Qualifikation erhalten Zentrale Aufgabe/Verantwortung einer FK Nutzen von Schulungen sicherstellen -> erfordert Ziel von Schulungsmaßnahmen besprechen / festlegen Welche Qualifikationen werden benötigt?

3 Nachhaltige MA-Qualifikation 2 Schulungs-Planung / -Evaluierung Qualifizierungs-Matrix Ziel: welche MA haben welche Funktionen, welche Funktionen erfordern welche Qualifikationen, welche MA haben welchen IST- und SOLL-Status

4 Nachhaltige MA-Qualifikation 3 Schulungs-Planung / -Evaluierung Schulungs-EVALUIERUNG Ziel: nachhaltigen Nutzen von Bildungsmaßnahmen sicherstellen Unmittelbare Bewertung von Bildungsmaßnahmen (Erwartungen, Unterlagen, Praxisbezug, Weitergabe des Gelernten) Nachhaltiger Nutzen ? -> im Rahmen MA-Gespräch bewerten

5 MA-Motivation / MA-Zufriedenheit 1 Motivation von MA -> Führungsaufgaben Ziel: Ressourcen bestmöglich nutzen -> Resultate bringen 3 Kompetenzen: fachlich - methodisch - sozial 5 Aufgaben: für Ziele sorgen (vereinbaren, festlegen) Organisieren (planen, koordinieren) Entscheiden Kontrollieren / Beurteilen / Messen Menschen entwickeln und fördern

6 MA-Motivation / MA-Zufriedenheit 2 MA-Zufriedenheit -> MA-Befragung Ziel: aus systematischer erhobener MA-Zufriedenheit mögliche Probleme und deren Ursachen erkennen und daraus Maßnahmen ableiten Rahmen: alle 2-3 Jahre standardisierte, strukturierte und anonymisierte Fragebögen Orientierung an vorangegangen MA-Befragungen Themenbereiche: Betriebsklima Corporate Identity Entscheidungsverhalten Motivation Information Kommunikations-Kultur

7 MA-Gespräche / Führen mit Zielen 1 MA-Gespräche Ziel: Vorgesetzter führt zumindest einmal jährlich mit den ihm unmittelbar zugeordneten MA ein Gespräch mit dem Ziel, das zielorientierte Zusammenarbeiten zu fördern 7 Gesprächsthemen: Bildungs-/Fördermaßnahmen Stärken / Lernfelder des MA Rolle des Vorgesetzten Entwicklung der Abteilung / Gruppe Verbesserungsvorschläge Zielvereinbarungen Was ich sonst noch sagen wollte! Teambesprechung

8 MA-Gespräche / Führen mit Zielen 2 Führen mit Zielvereinbarungen Ziel: gemeinsames Festlegen anzustrebender Ergebnisse für einen bestimmten Zeitraum in schriftlicher Form 3 Arten: Erhaltungsziele – Resultate, Arbeitsergebnisse Gestaltungsziele – Problemlösung und/oder Innovation Verhaltensziele – persönliche Entwicklung Ziel-Kriterien: S pezifisch – konkret, was M essbar, kontrollierbar – wieviel? A bleitbar – Strategie, Unternehmensziele R ealistisch – Ressourcen, Rahmenbedingungen T erminisiert - (bis) wann? Zentrale Frage: Was ist mein Beitrag zum Erfolg …? Vorgehensweise: top down -> bottom up – Standortgespräche

9 Flexible Arbeitszeitmodelle Ziel: Arbeitszeit im rechtlichen Rahmen an Bedarf anpassen Rechtl.Basis: AZG, ARG, KV,… AZ-Höchstgrenzen: Tag 9 bzw 10 Std Woche 50 Std Überstunden ? -> tägliche oder wöchentl. NAZ überschritten Gleitenden AZ: fiktive NAZ – Kern-AZ – GLAZ-Rahmen – Periode Durchrechnungszeitraum bis zu 52 Wochen -> 48 Std Einseitiges Festlegen NAZ durch AG? – nein, aber Art der Arbeitsleistung, 2 Wochen im vorhinein,… Anwesenheitsdienst – Rufbereitschaft – Arbeitsbereitschaft – Dienstreise-Zeiten -> (geringer entlohnen!) Ruhezeiten: Tägl. Mind. 11 Std – wöchentl. 36 Std Öffnungszeiten Verkaufstellen: Mo-Fr 5-21 Uhr / Sa 5-18Uhr

10 Leistungsorientierte Entlohnung Ziel(e): Leistungsträger fördern mehr individuelle Entscheidung, weniger Automatik periodengleich Leistung – Entlohnung marktgerecht abhängig vom Unternehmenserfolg 4 Säulen: Stelle – KV-Einstufung, (Funktions-/FK-Zulage),… Person – Qualifikation, Überstunden/Pauschale, Sozialwert – KV-Vorrückung,… Leistung – LOP LOP: Zielerreichung - Unternehmenserfolg außergewöhnliche Leistung während Jahr gute Leistung unter erschwerten Umständen

11 Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 1 Dienstvertrag Ziel: Gestaltungsmöglichkeiten am Beginn DV nutzen 7 zentrale Pkte: Probemonat – Befristung Kündigungsfristen /-termine Dienstort Arbeitszeit Verwendung Konkurrenzklausel (dzt. erst ab 2.125) Ausbildungskostenrückerstattung (verwertbar - max. -5 J. - aliquot) 3 E: Erhalten – erläutert - einverstanden

12 Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 2 Rechtshilfen Ziel: auffinden von Rechtsinformationen erleichtert Rechtinformationssystem - ris.bka.gv.at Behördenhelfer - help.gv.at Musterverträge - wko.at/arbeitundsoziales Rechts-Information - noe.arbeiterkammer.at

13 Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 3 Betriebsvereinbarungen Ziel: durch Vereinbarung BR und AG Rechtwirkung für alle AN oder Gruppe AN (versus Einzelvereinbarungen!) Normative (ausdrücklich): Disziplinarordnung Personalfragebögen Kontrollmaßnahmen Entlohnung MA-Beurteilung Freie BV: - Ergänzung Arbeitsvertrag

14 Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 4 Verwarnung von MA Ziel: Verstehen und Nachhaltigkeit sichern Stufenplan (Grl – AL – Personalchef) Schriftlich (nachweisbar, bewußter)

15 Arbeitsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten 5 Beendigung von Dienstverhältnissen Ziel: zentrale Anspruchsfragen klarstellen bzw. Vereinbarung treffen Verständigung Betriebsrat -> beabsichtigte Kündigung (5 AT) Kündigungs-Fristen, -Termine Entlassung – taxative (erschöpfende) Aufzählung Meldpflicht bei Massenkündigung (Frühwarnsystem) Aliquoter Urlaub – Zeitguthaben – Postensuchtage – Dienstfreistellung Übergabe Arbeitsplatz – Datenzugriff – Schlüssel Kommunikation intern (MA) extern (Kunden, Lieferanten,…) Kündigung MA -> Austrittsgespräch (Beweggründe,…)

16 ArbeitnehmerInnenschutz / Arbeitsplatz-Evaluierung 1 ArbeitnehmerInnenschutz Ziel: AG verpflichtet für Sicherheit und Gesundheitsschuz hinsichtlich alles Aspekte zu sorgen SVP bestellen > 10 AN Bestellung für 4 Jahre, Zustimmung BR bei Kündigung AK informieren Unterweisung der AN. mindesten 1x jährlich vor Aufnahme der Tätigkeit bei Versetzung oder Veränderung Tätigkeit bei Einführung neuer Arbeitsmittel, -stoffe od. –verfahren nach Arbeitsunfällen Kennzeichnung (Beschilderung) von Gefahrenbereichen

17 ArbeitnehmerInnenschutz / Arbeitsplatz-Evaluierung 2 Arbeitsplatz-Evaluierung Ziel: feststellen ob /welche Gefahren an Arbeitsplätzen vorliegen und Belastungen die mit Arbeit verbunde sind Festgestellte Mängel durch einmalige Maßnahmen beheben, wenn nicht gänzlich abstellbar -> Verwenden von Schutzausrüstungen, -> organisat. Maßnahmen u. Unterweisung Checklisten bei AUVA od. AK -> Ergebnisse Evaluierung in Sicherheits- u. Gesundheitsschutzdokument

18 Arbeitgeber-Haftung / Produkthaftung 1 Ziel: Haftung Arbeitgeber (Geschäftsführer) Sorgfalt eines ordentl. Geschäftsmannes gegenüber Gesellschaft Mehrere haften zur ungeteilte Hand Nicht nur Außenverhältnis, auch nach innen (organisatorisch, kaufmännisch, technisch, personell) Sorgfalt in eigener Angelegenheit reicht nicht, -> betreffenden Geschäftszweig erwartet werden kann Bestellung von verantwortlich Beauftragten -> Wohnsitz im Inland, nachweisliche Zustimmung, klar abgegrenzter Bereich und entsprechende Anordnungsbefugnis Zusätzlich: leitender Angestellter = maßgebliche Führungsaufgaben selbstverantwortlich -> von Arbeitnehmervorschriften ausgenommen ! Erst mit Mitteilung Arbeitsinspektorat rechtwirksam

19 Arbeitgeber-Haftung / Produkthaftung 2 Dienstnehmerhaftpflichtgesetz Ziel: regelt Haftung Arbeitnehmer -> Schadenersatzpflicht abhängig vom Ausmaß der Verschuldens Vorsatz –> in vollem Umfang gehaftet Fahrlässigkeit (grobe/leichte) –> richterl. Mäßigungsrecht entschuldbare Fehlleistung -> keine Haftung Ausmaß der Verantwortung Bemessung Entgelt für mit Wagnis verbundene Tätigkeit Grad der Ausbildung Bedingungen der Leistungserbringung Wahrscheinlichkeit des Schadenseintrittes

20 Arbeitgeber-Haftung / Produkthaftung 3 Produkthaftung (= Produzentenhaftung) Ziel: schadensersatzrechtliche Haftung des Herstellers, Importeurs -> sekundär des Händlers der Ware Gleicht NICHT Mangelhaftigkeit der Leistung aus, sondern bietet Ersatz für Schäden, die durch Gefährlichkeit der gelieferten Sache an anderen Rechtgütern eintreten durch Fehler eines Produkts -> Mensch getötet, -> verletzt, -> Gesundheit geschädigt, -> körperliche Sache beschädigt Verschuldensunabhängig gegenüber beliebigen Personen Anspruchsberechtigt – Konsumenten Produkte – jede bewegliche körperliche Sache Fehlerhaft – nicht Sicherheit, die Verbraucher erwarten darf Personen- u Sachschäden (Selbstbehalt 500) Beweislastumkehr -> Hersteller obliegt Beweis Ersatzansprüche erlöschen 10 Jahre nach Inverkehrbringen Deckungsvorsorgen vorgeschrieben

21 Arbeitsrechtl. Entscheidungen Dienstverhinderung durch Feuerwehreinsatz – Entgeltfortzahlung? Ersatz von Vorstellungskosten ? Unverschuldete Fehlstunden ? Haftung wg. Einsatzes eines Staplerfahrers ohne Staplerschein ? Urlaubsablöse – Ablöseverbot, sv- u. lohnsteuerrechtlich ? Vorzeitige Beendigung geblockter Altersteilzeit ? Dienstzeugnis – Angabe der Art der Tätigkeit ? Entlassung wegen Fehlverhalten im Krankenstand ? AN-Ansprüche bei Bruch einer Wiedereinstellungszusage ? Unzulässige Teilkündigung einer Zulage ? Was darf Arbeitgeber bei der Einstellung fragen ?


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