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KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 1 2005 Auftakttagung Konzentration im Pfarrberuf Was ist dran – was fördert, was hindert Konzentration?

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Präsentation zum Thema: "KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 1 2005 Auftakttagung Konzentration im Pfarrberuf Was ist dran – was fördert, was hindert Konzentration?"—  Präsentation transkript:

1 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle Auftakttagung Konzentration im Pfarrberuf Was ist dran – was fördert, was hindert Konzentration?

2 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 2 Spannungsfelder zwischen Konzentration und Vielerlei Aufgaben im Gemeindepfarramt – pfarramtliche Aufgaben Gemeindepersönlichkeit – Pfarrpersönlichkeit Rahmenbedingungen: Abgrenzung und Entgrenzung Selbststeuerung und Außensteuerung

3 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 3 Themenbereiche für die Weiterarbeit Amt – Beruf – Person Kollegialität Personalführung

4 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle Tagung Strukturelle Unterstützung für Konzentration Rechtliche und strukturelle Bedingungen des Pfarramts (Geschäftsordnung, Dienstauftrag) mit Impulsreferat von OKR i.R. Tompert

5 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 5 Arbeitsgruppen 1) Kollegialität 2) Personalführung / Veränderte Visitationspraxis 3) Theologische Verständigung zu Amt und Beruf 4) Aus Konzentration im Pfarramt leben 5) Dienstaufträge und Geschäftsordnungen 6) Religionsunterricht

6 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 6 Merkmale des Prozesses OKRin Junkermann zum Prozess: OKR kann Diskurs nicht führen, sondern nur Rahmen bereitstellen (Budget für Tagungen/AG- Treffen/ Fahrtkosten/ Protokollversand) Vorgeschichte zum Notwendigen Wandel: viel auf Gemeindeebene gearbeitet weg vom Pfarramt nicht wiederholen!

7 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 7 Merkmale des Prozesses OKRin Junkermann zum Prozess Nötig: Konsensbildung in der Pfarrerschaft Befristete Mitarbeit im Prozess gewünscht Persönliche Interessen der KollegInnen sollen zum Zug kommen Zeithorizont von ca. 5 Jahren, um Ungleichzeitigkeiten Raum zu lassen

8 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 8 Merkmale des Prozesses Wachstumsprozess statt Projekt Steuerungsgruppe für die Vorbereitung der Tagungen und die Publikation der Ergebnisse Arbeitsgruppen für die kontinuierliche Weiterarbeit an Einzelthemen

9 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 9 Impulsreferat von OKR i.R.Tompert Konzentration des Dienstes – Wiedergewinnung des Amtes? 70er Jahre: Württ. Pfarrergesetz verabschiedet PfG §§1, 13, 30ff: keine Trennung von Zentrum und Peripherie, aber Gewichtung: Zentrum: Verkündigung des Evangeliums in Predigt, Sakrament, Amtshandlung, Seelsorge, Unterricht, Leitung Peripherie: Verwaltung, Organisation, Repräsentation, Diakonie im eng. Sinn §14: Freiheit und Bindung des Pfarrdienstes sind durch Schrift und Bekenntnis bestimmt.

10 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 10 Impulsreferat von OKR i.R.Tompert Konzentration des Dienstes – Wiedergewinnung des Amtes? Vorschlag: Regelung, die die Geschäftsführung einer Kirchengemeinde in aller Regel dem gewählten Vors. des KGRs und dessen ebenfalls gewählten Stv. anvertraut Kirchenpflege mit gut ausgestatteter Geschäftsstelle übernimmt Organisation des gesamten Gemeindebetriebs. PfarrerInnen leiten durch das Wort und sind stimmberechtigte Mitglieder im KGR kraft Amtes

11 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle Tagung im Aufsehen auf Jesus Christus mit Impulsreferat von Prof. Eilert Herms Stellung und Funktion des Pfarramts nach evangelischem Verständnis

12 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 12 Impulsreferat von Prof. Eilert Herms Stellung und Funktion des Pfarramts nach evangelischem Verständnis Umfang und Komplexität der Herausforderungen machen Frage nach Konzentration im Pfarramt dringlich Das Ministerium verbi ist ein notwendiges Element in der ursprünglichen Selbstordnung d. Glaubensgemeinschaft Die Funktion des Ministerium verbi in der Gemeinde und für sie Theologische Kompetenz Anforderungen an Aus- und Fortbildung Betonung der Verantwortlichkeit der Gemeinde Leitungsfunktion des Pfarramts: konditionierend (d.h. orientierend) nicht direktiv Zusammenwirken von Gemeinde und Amt stärken

13 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle Tagung Wesentliche Faktoren für gelingende Konzentration im Pfarrberuf Auf der Tagung wurden die Ergebnisse und Instrumente, die die AGs als hilfreich für eine gelingende Konzentration im Pfarrberuf erarbeitet haben, vorgestellt. Die TeilnehmerInnen hatten die Chance, ihre Überlegungen zu einer nächsten Stelle oder die Erfahrungen mit der derzeitigen Stelle im Rahmen einer Kleingruppe vorzustellen und zur Überprüfung des bisher Erarbeiteten beizutragen.

14 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 14 Beratung nach dem 6-Brillen-Modell 1.Theologie 2.Persönliche Werte 3.Kollegialität 4.Personalführung 5.Pfarramt und Gemeinde 6.Verwaltung

15 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 15 Brille Theologie 1.Unterscheidung zwischen Aufgaben des Pfarramts und Aufgaben der Gemeinde 2.Gemeinde bedeutet: - Kirchengemeinde - Parochie - Kerngemeinde - Versammlung der Gläubigen 3.Problem der Unterscheidung von 1. ergibt sich daraus, dass PfrInnen immer in allen 4 Dimensionen von Gemeinde agieren müssen

16 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 16 Brille Persönliche Werte der AG Aus Konzentration im Pfarramt leben 1. Schritt: Wie schätzen Sie sich selber ein? Wo liegen Ihre persönliche Prioritäten? Welche Arbeitsfelder und Strukturen im Pfarramt sind Ihnen am wertvollsten? 2. Schritt: Können Sie sich vorstellen, an dieser Pfarrstelle zufrieden und ausgeglichen zu leben und zu arbeiten? Kommen Sie an dieser Pfarrstelle mit diesem Dienstauftrag mit Ihren persönlichen Prioritäten und Werten gut vor? Welche Kompromisse müssen Sie eingehen? Sind Sie dazu bereit? Stehen die Kompromisse in einem guten Verhältnis zu dem Gefühl, sich auf diese Stelle wirklich einlassen zu können?

17 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 17 Brille Kollegialität 1. Basiselemente Kollegialität 1.1.minima moralia: Pünktlichkeit, verlässliche Wahrnehmung der kollegialen Termine, Vertraulichkeit, professioneller Informationsaustausch ohne Gefälle, Gesprächsdisziplin: verbindliche Geschäftsordnung, konsequente Agenda 1.2 Grundkonsens kollegialer Zusammenarbeit herstellen: Verbindliche Regelung der Vertretungspraxis Kasualpraxis auf Distriktsebene absprechen kollegiale Wahrnehmung wechselnder individueller Belastbarkeit

18 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 18 Brille Kollegialität 2. Förderung des pastoralen Selbstbewusstseins 2.1. Kenntnis der konstitutiven Aspekte der eigenen Persönlichkeit vertiefen 2.2. Bewußter Umgang mit den eigenen Charismen und deren Schatten 2.3. Motivklärung: welche (verborgenen) Motive waren für die Wahl des Pfarrberufs bedeutsam? 2.4. Bewußter und kontrollierter Umgang mit berufsbedingten Frustrations- und Reduktionserfahrungen

19 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 19 Brille Kollegialität 3. Qualität von Kollegialität 3.1. Berufliche Ansprüche und individuelle Verletzlichkeit (Zugang über pastorale Professionsexistenz) 3.2. Pastorale Leitungsstrukturen (Zugang über Hirte und Episkopus als Leitbilder) 3.3. Konkurrenzneid ( Zugang über Kain- und Abel-Dynamik) 4. Anregungen: - Distrikt stärken durch angeleitete kollegiale Gesprächsrunden - kollegiale Reflexion der Voraussetzungen einer Gemeinschaft von Ordinierten - Möglichkeit zu niederschwelligen, raum- und zeitnahen Beratungsgesprächen - Entwicklung und Förderung neuer Formen einer Geselligkeitsstruktur

20 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 20 Brille Personalführung Welchen Beitrag können Vorgesetzte im Rahmen der Personalführung zur Konzentration im Pfarrdienst leisten? 1. Visitation: 1.1.Beibericht der Pfarrperson zur Konzentration 1.2.Gespräch mit dem KGR: - Orientierung an Zielen statt an Aufgaben? - Unterscheidung Pfarrdienst – Gemeindearbeit? - wie nimmt KGR seine Leitungsaufgabe wahr? - Umgang mit Grenzen der Pfarrperson thematisieren - Wie wird Pfarrperson durch andere Hauptamtliche unterstützt? - klarstellen: RU ist Teil des Dienstauftrags der Pfarrperson

21 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 21 Brille Personalführung 1.3. Gespräch mit der Pfarrperson - Hinweis auf Unterscheidung Pfarrdienst – Gemeindearbeit - Wie erleben Sie sich in Ihrer Rolle als Gegenüber der Gemeinde? - Unterstützung für Widerstand gegen Ver-Kreisung - Schwerpunkte? Balance zwischen Agieren und Reagieren? - Fortbildungsbedarf? - Urlaub 2. Weitere Möglichkeiten: 2.1. Besetzungssitzungen und Stellenausschreibungen 2.2. Dienstaufträge kritisch überprüfen 2.3. PE-Gespräche Haben Sie ein Bild/eine Vision Ihres Pfarrdienstes? Eigene Kraftquellen / Spiritualität? 2.4. Dienstbesprechungen (gut vorbereitet, strukturiert, konzentriert)

22 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 22 Brille Pfarramt und Gemeinde 1.Wie definiert sich die Gemeinde? 2.Wie äußert sich die Gemeinde? 3.Welches Verständnis von Leitung zeigt sich in der Gemeinde? 4.Welches Selbstverständnis von ehrenamtlich Mitarbeitenden zeigt sich? 5.Welches Verständnis/welche Bereitschaft zur Konzentration ist in der Gemeinde vorhanden?

23 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 23 Brille Geschäftsführung und Verwaltung Welche Struktur weist die Pfarrstelle auf? Wie ist das strukturelle Verhältnis Pfarramt – Kirchengemeinde geregelt? Kirchengemeinde mit mehreren Pfarrstellen? Welche Aufgaben von §13 PfG sind relevant für die Stelle? Wie anspruchsvoll ist die Stelle im Blick auf Leitung, Organisation, Verwaltung? Wie nimmt der KGR seine Leitungsverantwortung wahr? Wie ist die Personalverantwortung der Gemeinde geregelt? Fragen im Blick auf den Plan für kirchliche Arbeit Trägerschaft eines Kindergartens, einer Diakoniestation, weiterer Einrichtungen? Örtliche Bedingungen der Pfarrstelle Bezirksaufgaben und andere überörtliche Dienstaufträge

24 KTA Heidenheim 5.Februar 2009 Karl-Ulrich Gscheidle 24 Wie geht´s weiter? 1.Das Brillenmodell: Wie kann und muss das Material aufgearbeitet werden als Grundlage für eine Beratung? 2.Öffentlichkeitsarbeit/Multiplikation 3.Wo wollen wir in 2 Jahren stehen? Was könnte für den Prozess wichtig sein, um in der Pfarrerschaft anzukommen? 4.Termin für die 5. Tagung: bis in der Tagungsstätte Löwenstein


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