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2 Volkswirtschaftliches Denken. Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Volkswirtschaftliches Denken Das Studium der Wirtschaftswissenschaft.

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Präsentation zum Thema: "2 Volkswirtschaftliches Denken. Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Volkswirtschaftliches Denken Das Studium der Wirtschaftswissenschaft."—  Präsentation transkript:

1 2 Volkswirtschaftliches Denken

2 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Volkswirtschaftliches Denken Das Studium der Wirtschaftswissenschaft bildet Sie dazu aus... in Alternativen zu denken, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, soziale und private Kosten zu ermitteln und wirtschaftspolitische Entscheidungen zu evaluieren.

3 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Wissenschaftliche Methode: Beobachtung, Theorie, Beobachtung Ökonomen verwenden abstrakte Modelle, die die Komplexität der Realität erklären helfen. Sie entwickeln Theorien, sammeln Daten und evaluieren diese Theorien.

4 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Die Rolle der Annahmen Ökonomen verwenden Annahmen, um die Erklärung der Realität einfacher zu gestalten. Die Kunst dabei ist, zu entscheiden, welche Annahmen gemacht werden sollen. Ökonomen verwenden unterschiedliche Annahmen um unterschiedliche Fragen zu beantworten.

5 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Ökonomische Modelle Aufbauend auf diesen Annahmen werden Modelle entwickelt. Zwei Beispiele: das Kreislaufdiagramm, Die Produktionsmöglichkeitenkurve.

6 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Das Kreislaufdiagramm Das Kreislaufdiagramm ist ein visuelles Modell, das zeigt, wie Güter und Geld zwischen Haushalten und Unternehmen über die Vermittlung von Märkten fließen.

7 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Das Kreislaufdiagramm Begriffe: Produktionsfaktoren Inputs, die für die Produktion von Gütern und Dienstleistungen verwenden werden Land, Arbeit, Kapital Unternehmen produzieren und verkaufen Güter und Dienstleistungen kaufen und verwenden Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital) Haushalte kaufen und konsumieren Güter und Dienstleistungen besitzen und verkaufen Produktionsfaktoren (Arbeit, Kapital)

8 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Das Kreislaufdiagramm Märkte für Güter und Dienstleistungen Unternehmen verkaufen Haushalte kaufen Märkte für Produktionsfaktoren Haushalte verkaufen Unternehmen kaufen

9 Abbildung 1 Das Kreislaufdiagramm Ausgaben Güter- käufe Einnahmen Güter- verkäufe Arbeit, Boden, Kapital Einkommen = In-/Output- ströme = Geldströme Produktions- faktoren Löhne, Mieten und Pacht, Gewinne FIRMEN HAUSHALTE Gütermärkte - Firmen verkaufen - Haushalte kaufen Faktormärkte - Haushalte verkaufen - Firmen kaufen - produzieren und verkaufen Güter - verwenden Prod.- Faktoren - kaufen und kon- sumieren Güter -V erkaufen Faktor- dienste

10 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Die Produktionsmöglichkeitenkurve Die Produktionsmöglichkeitenkurve zeigt die Kombinationen des Outputs, die eine Volkswirtschaft bei Einsatz der verfügbaren Produktionsfaktoren und Produktionsmethoden produzieren kann.

11 Abbildung 2: Die Produktionsmöglichkeitenkurve Produktions- möglichkeiten- kurve A B C Produktions- menge an PKW 2, , ,000 3,000 1,000 Produktions- menge an PC D

12 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Produktionsmöglichkeitenkurve Konzepte, die mit der Produktionsmöglichkeitenkurve illustriert werden können. Effizienz, Tradeoffs, Opportunitätskosten, Wirtschaftswachstum.

13 Abbildung 3: Eine Verschiebung der Produktions- möglichkeitenkurve E Produktions- menge an PKW 2, , ,000 3,000 1,000 Produktions- menge an PC A

14 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Mikroökonomik und Makroökonomik Mikroökonomik (Makroökonomie) befasst sich mit den einzelnen Elementen der Wirtschaft Entscheidungen der Haushalte und Unternehmen sowie die Auswirkung dieser Handlungen auf Märkte. Makroökonomik (Makroökonomie) betrachtet die Volkswirtschaft als Ganzes Beispiele gesamtwirtschaftlicher Phänomene sind Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachstum.

15 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg DER ÖKONOM ALS WIRTSCHAFTSPOLITIKER Wenn Ökonomien die Welt zu erklären suchen, handeln sie als Wissenschaftler. Wenn Ökonomen die Welt zu ändern versuchen, dann handeln sie als Wirtschaftspolitiker.

16 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Positive versus normative Aussagen Positive Aussagen sind beschreibend und richten sich auf Aussagen, wie die Welt ist. Die Analyse ist deskriptiv. Normative Aussagen sagen etwas darüber, wie die Welt sein sollte. Sie sind präskriptiv.

17 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Positive oder normative Aussagen? Eine Erhöhung des Mindestlohns verursacht Arbeitslosigkeit unter schlecht qualifizierten Arbeitnehmern. Steigende Staatshaushaltsdefizite der Regierungen des Eurolands führen zu Zinssteigerungen. ? ? Positive versus normative Aussagen ?

18 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Positive oder normative Aussagen? Die Einkommensgewinne durch die Mindestlohnerhöhungen sind wichtiger als eine geringe Steigerung der Arbeitslosigkeit. Tabakunternehmen sollten Regierungen für die Kosten der Behandlung von Krankheiten, die im Zusammenhang mit Rauchen auftreten, entschädigen. ? ? Positive versus normative Aussagen ?

19 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Der Sachverständigenrat Eine besondere Rolle spielt in Deutschland der Sachverständigenrat. Die jährlichen Gutachten enthalten ein umfassende Analyse der deutschen Wirtschaft.

20 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg WARUM ÖKONOMEN UNEINS SIND Ökonomen können uneins sein über: positive Theorien, und damit über das Funktionieren der Wirtschaft; normative Wertvorstellungen, und damit über Ziele von wirtschaftspolitischen Maßnahmen.

21 Tabelle 1: Zehn Vorschläge, denen die meisten Ökonomen zustimmen Vorschläge und Prozentsätze der Zustimmung 1.Eine Deckelung der Mietpreise mindert Quantität und Qualität des Wohnangebots. (93%) 2.Zölle und Importquoten reduzieren den allgemeinen ökonomischen Wohlstand. (93%) 3.Flexible oder frei bewegliche Wechselkurse führen zu einer wirksamen Regelung der internationalen Finanzströme. (90%) 4.Fiskalpolitik (d. h. Steuersenkung und/oder Staatsausgabensteigerung) hat in der unterbeschäftigten Volkswirtschaft eine signifikante stimulierende Wirkung. (90%) 5.Wenn der Staatshaushalt ausgeglichen wird, so sollte dies über einen Konjunkturzyklus hinweg und nicht für jedes einzelne Jahr angestrebt werden. (85%) 6.Geldzahlungen steigern die Wohlfahrt der Empfänger mehr als finanziell äquivalente Naturalleistungen. (84%) 7.Ein großes Defizit des Staatshaushalts hat eine dämpfende Wirkung auf die Volkswirtschaft. (83%) 8.Mindestlöhne erhöhen die Arbeitslosigkeit der jugendlichen und unqualifizierten Arbeitskräfte. (79%) 9.Die Regierung sollte die Sozialhilfen nach den Grundsätzen einer negativen Einkommenssteuer umgestalten. (79%) 10.Steuern und marktfähige Emissionszertifikate bilden einen besseren Ansatz für die Beschränkung von Emissionen als die Festlegung von Schadstoffobergrenzen. (78%)

22 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Zusammenfassung Ökonomen versuchen, wirtschaftliche Vorgänge mit wissenschaftlicher Objektivität zu erklären, indem sie mit geeigneten Annahmen Modelle konstruieren. Die Volkswirtschaftslehre wird in Mikroökonomik und Makroökonomik unterteilt. Mikroökonomen studieren das Entscheidungsverhalten von Haushalten und Unternehmen im Kontext von Märkten. Makroökonomen untersuchen Faktoren und Trends, die die Wirtschaft als Ganzes beeinflussen.

23 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Zusammenfassung Eine positive Aussage ist eine These darüber, wie die Welt ist. Eine normative Aussage stellt fest, wie die Welt sein sollte. Wenn Ökonomen normative Aussagen machen, handeln sie mehr als Politiker denn als Wissenschaftler.

24 Institut für Wirtschaftswissenschaft. Universität Erlangen-Nürnberg Zusammenfassung Ökonomen machen oft widersprüchliche wirtschaftspolitische Vorschläge – entweder weil ihre wissenschaftliche (positive) Analyse unterschiedlich ausfällt oder weil sie von unterschiedlichen Werturteilen geleitet werden.


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