Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

2007 Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com Handy und Internet Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Wesentliche Passagen stammen.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "2007 Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com Handy und Internet Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Wesentliche Passagen stammen."—  Präsentation transkript:

1 2007 Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com Handy und Internet Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Wesentliche Passagen stammen von Matthias Felling, Medienjournalist

2 2007 Antje Rometsch Handy nicht (nur) als Störfaktor sehen Zentrales Jugendmedium: Schlüssel zu jugendlicher Lebenswelt Jugendliche mit Medienflut nicht allein lassen Verdammen geht nicht – kompetente Nutzung von Handy und anderen mobilen Endgeräten

3 2007 Antje Rometsch Gesundheitsrisiken (z.B. Strahlung, Lautstärke (Kopfhörer), schadhafte Akkus, Haltungsschäden am Laptop, etc.) Schuldenfalle: Verschuldung der Jugendliche durch mangelnde Kostenkontrolle (z.B. bei Premium-SMS, Klingelton-Abos, 0137er/0900er –Nummern, Lockanrufe, etc.) Jugendgefährdende Inhalte (z.B. über die mobile Nutzung des Internets, Versenden von Snuff Videos, Handy-Spiele, etc.)

4 2007 Antje Rometsch Hilfe bei Konfigurationsexpertise (z.B. Bluetooth unsichtbar stellen, Browser konfigurieren, Verschlüssellungs-Software benutzen, sicheres Passwort generieren, etc.) Umweltaspekte (z.B. Recycling,ElektroG und Energieverbrauch, etc.) Handy und Gewalt (z.B. Präventivmaßnahmen bei Diebstahl oder Raub, Bullying, Erpressung, etc.) News, Studien, Rezensionen, Download-Empfehlungen, Beratungsstellen, Beschwerdestellen...

5 2007 Antje Rometsch Mobile Endgeräte MP3RadioWLAN/Internet Spielekonsole DiktiergerätTV Foto- und Videokamera Organizer Dateiaustausch DatenspeicherOnline-Spiele Instant Messaging...

6 2007 Antje Rometsch Bluetooth, Infrarot, Speicherkarten WLAN, UMTS, GSM, GPRS, GPS/Navigation, USB, Firewire, Ethernet, TV-Ausgang, VGA-Ausgang, UKW, DVB-H, DMB/DAB,... Schnittstellen in mobilen Endgeräten:

7 2007 Antje Rometsch Geräte wachsen zusammen!

8 2007 Antje Rometsch Mobilfunk-Boom hält an! In Deutschland gab es ,3 Mio. Handys (aktive SIM-Karten) und 82,3 Mio. Einwohner (Quelle: Bundesnetzagentur) Umsatz der Mobilfunkbranche in Deutschland 2006: ca. 3,9 Milliarden Euro (Quelle: BITKOM) Weltweit gibt es über 3 Milliarden aktive Handys. Etwa 1000 neue Kunden pro Minute. Boom in China, Indien, …

9 2007 Antje Rometsch Zahlen und Fakten zu Handynutzung & Technik JIM 2006: Jugend, Information und (Multi-)Media KIM 2006: Kinder + Medien, Computer + Internet Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger (JIM-Studie), bzw. 6- bis 13-Jähriger (KIM-Studie) Erhebungszeitraum und -methode: Repräsentative Stichprobe von / 1205 Personen Telefonische Befragung (CATI) von Mai bis Juni 2006 (jährliche Erhebung seit 1998 / 1999)

10 2007 Antje Rometsch Handy-Besitz 2005, 2001 und 1998 Quelle: JIM 2005, JIM 2001, JIM 1998 Angaben in Prozent

11 2007 Antje Rometsch

12 2007 Antje Rometsch

13 2007 Antje Rometsch

14 2007 Antje Rometsch

15 2007 Antje Rometsch Bedeutung des Handys für Lebenswelt Handy hat im Alltag Heranwachsender wichtige Funktionen: Sicherheit / Organisation / Beziehung / Identität / Unterhaltung / Information / Transaktion / Empowerment / Sozialisation (vgl. Prof. Nicola Döring 2006) Durch SMS wird der Alltag organisiert / Pflege bereits bestehender Kontakte Handynutzung spielt Rolle bei der Identitätsfindung (vor allem Fotos)

16 2007 Antje Rometsch Mobbing, E-Bullying und Gewalt Gewaltvideos verbreiten Happy Slapping (selbst Videos und Bilder erstellen) E-Bullying / Mobbing Gewalt rund ums Handy

17 2007 Antje Rometsch Gewaltvideos verbreiten Seit 2005 tauchen an verschiedenen Schulen Gewaltvideos (Snuff) und Pornovideos auf, die z.B. über Bluetooth getauscht werden. Mögliche Inhalte: Enthauptungen, Tötungen, Vergewaltigungen, Folter,... Filme stammen teilweise aus Kriegsgebieten und werden über das Internet verbreitet Gefahr der Verstörung, seelischen Verletzung, Angst, Traumatisierung,... Erste Schüler in Bayern verurteilt (Wir fanden es cool)

18 2007 Antje Rometsch

19 2007 Antje Rometsch

20 2007 Antje Rometsch Rechtslage: § 131 StGB (1) Wer Schriften die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt, verbreitet (...) oder sonst zugänglich macht, einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder herstellt (...) wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. § 15 JuSchG Jugendgefährdende Trägermedien dürfen nicht - einem Kind oder einer jugendlichen Person angeboten, überlassen oder sonst zugänglich gemacht werden, - an einem Ort, der Kindern oder Jugendlichen zugänglich ist oder von ihnen eingesehen werden kann, ausgestellt, angeschlagen, vorgeführt oder sonst zugänglich gemacht werden, - hergestellt, bezogen, geliefert, vorrätig gehalten oder eingeführt werden,

21 2007 Antje Rometsch Happy Slapping (selbst Videos und Bilder erstellen) Es kommt immer häufiger vor, dass Jugendliche andere Menschen verprügelt haben, um die Szenen mit dem Handy zu filmen. Der Griff zum Handy ist oft näher als das Eingreifen Handy wird auch zum Aufnehmen anderer Situationen genutzt (Vorsicht Privatsphäre)

22 2007 Antje Rometsch

23 2007 Antje Rometsch § 201a StGB: Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (1) Wer von einer anderen Person, die sich in einer Wohnung oder einem gegen Einblick besonders geschützten Raum befindet, unbefugt Bildaufnahmen herstellt oder überträgt und dadurch deren höchstpersönlichen Lebens- bereich verletzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer eine durch eine Tat nach Absatz 1 hergestellte Bildaufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht. Rechtslage

24 2007 Antje Rometsch Zunehmend werden Jugendliche auf elektronischem Weg von anderen Jugendlichen beleidigt, drangsaliert oder in Angst und Schrecken versetzt. Hier wird Gewalt per Handy, , Instant Messanger, oder z.B. in Internetforen ausgeübt. Deshalb ist so eine Form des Mobbings schwer zu erkennen. Derzeit vor allem in der Diskussion: Veröffentlichen von Filmen im Netz! Cyberbullying / Mobbing

25 2007 Antje Rometsch Antworte nicht auf SMS, die dich beleidigen wollen. Das ermutigt den Bully nur, damit weiter zu machen. Beantworte keine entgangenen Anrufe, die dein Handy anzeigt, wenn du die Telefonnummer nicht kennst. Wenn jemand etwas von dir will, soll er auf die Mailbox sprechen oder es noch einmal versuchen. Wenn dich jemand mit dem Handy tyrannisiert, lösch die SMS, MMS, Videos, Mailbox oder Bilder nicht. Zeig das deinen Eltern, einem Lehrer, einem Sporttrainer oder einem Verwandten, der dir helfen kann. Auch die Polizei braucht diese Daten, um gegen den Bully vorzugehen, wenn keine anderen Mittel helfen sollten.... (mehr Tipps auf Tipps gegen E-Bullying

26 2007 Antje Rometsch Gewalt rund ums Handy Tödlicher Streit um MP3-Player Brüssel. DPA/baz. Im Streit um seinen MP3-Player ist ein Junge in Brüssel getötet worden. Er hatte seinen Musikspieler gegen zwei jugendliche Räuber verteidigt, die ihm das Gerät im Hauptbahnhof entreißen wollten. Einer der beiden Täter - wie das Opfer etwa 16 bis 17 Jahre alt - stach den Jungen daraufhin mit einem Messer nahe dem Herzen in die Brust. Opfern die Wohnung angezündet Köln (ksta) Die Bickendorf Gangster drangsalierten vor allem sozial Schwache. Ihre Taten filmten sie mit dem Fotohandy.

27 2007 Antje Rometsch Handyregeln / Handyverbot Aktuelle Debatte um Handyverbot: Individuelle Regelungen von Schulen zur Handynutzung in Klasse und auf Schulgelände Neues bayrisches Schulgesetz: generelles Handyverbot an Bayerns Schulen Schüler dürfen Handy nur im Notfall benutzen Reaktion auf Porno- und Gewaltvideos, die im März 2005 auf 15 Schülerhandys im Allgäu gefunden wurden. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider: Lehrer sollen Schüler nicht systematisch durchsuchen und überprüfen, aber sollten sie sehen, dass ein Schüler in der Pause telefoniert, können sie eingreifen und das Handy vorübergehend in Verwahrung nehmen.

28 2007 Antje Rometsch Reaktionen auf Handyverbot in Bayern Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, kritisierte die neuen Regelung als "aktionistische Schaufensterpolitik und findet, dass jede Schule so etwas selbst regeln sollte. Schüler empfinden neues Gesetz als Sammelbestrafung und sehen sich unter Generalverdacht. Industrieverband BITKOM sieht kein technologisches, sondern pädagogisches Problem und fordert Eltern und Lehrer auf, Ursachen und Auslöser von Gewaltvideos zum Thema machen. JFF - Institut für Medienpädgogik in Forschung und Praxis sieht ebenfalls gesellschaftliche und pädagogische Handlungsnotwendigkeiten

29 2007 Antje Rometsch Gutes Beispiel: Alfred Teves Grund- und Hauptschule / Gifhorn Lehrer beobachten aufkommende Gewalt rund ums Handy (Videos kursieren, Schulhofschlägereien werden gefilmt) Thema wird offen angegangen – Infoangebote – Umfragen – Schüler werden einbezogen bei AG ATS gegen Gewalt SchülerInnen und Lehrer haben sich auf Nutzungsverbot auf Schulgelände geeinigt Angebote auf z.B.: In 8 Schritten zu sauberen Handys an ihrer Schule

30 2007 Antje Rometsch Handythemen im Unterricht Unterrichtsmaterial Mobilfunk – Handyführerschein ab Klasse 5 vom Bundesamt für Strahlenschutz Schulprojekt Mobilfunk: Fortbildungen + Materialien vom Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) Modulartiges Material für Unterricht auf Gezielt Unterrichtsmaterial suchen auf Medienkompetenzvermittlung und/oder thematische Schnittstelle Konflikte mit Lehrplan

31 2007 Antje Rometsch Kreative Möglichkeiten Klingeltöne selber machen Logos gestalten Kreative Videos drehen Fotostorys Handyreporter (großes BBC-Schulprojekt in England)

32 2007 Antje Rometsch Gewalt fängt nicht auf dem Handy an Gewalt ist Bestandteil jugendlicher Lebenswelten Heutiges Aufwachsen von Unsicherheiten geprägt Gewalt als typisch männliches Verhalten? – Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen Grenzen ziehen - Bedürfnisse erkennen (Jugendliche an Thema Gewalt interessiert) Handy ist Eintrittskarte, um mit Heranwachsenden über Themen Gewalt und Respekt zu sprechen.

33 2007 Antje Rometsch Mehrwertdienste (Premium SMS, Klingeltöne, Abofalle) / Nicht zahlen! Lockanrufe / Nicht zurückrufen, Vorfall melden! Handytarife (Vertrag oder Prepaid, Jugendtarife) / Tarifrechner nutzen! Umgang mit Handy übt Konsumverhalten Verbraucherschutz wird langsam verbessert Tipps: (Verbraucherzentrale) (Infos zu Abzocke) (Sparkasse) Kostenfalle Handy

34 2007 Antje Rometsch

35 2007 Antje Rometsch

36 2007 Antje Rometsch i-Kids-HandyKandy MobileTOGGO Mobile Mit GPS-Ortung TOGGO-Spiele blauer Engel Neu im Angebot: Kinder-Handys

37 2007 Antje Rometsch Handystrahlung vermeiden! Grundsatz BfS: So wenig Strahlung wie möglich! Bei längeren Gesprächen: Headset oder Festnetz benutzen SMS schicken / Erst nach Verbindungsaufbau Handy an Kopf halten Auf guten Empfang achten (Schlechter Empfang = Mehr Leistung) Im Auto Außenantenne benutzen oder zumindest Fenster auf Handys mit SAR-Wert unter 0,6 Watt / kg Vorsicht bei lauten Kopfhörern! (viele Handys sind MP3-Player) Gesundheit

38 2007 Antje Rometsch Bewusstsein für Persönliche Daten schaffen! Persönlichkeitsrechte beachten (Fotos, Videos in höchstpers. Bereichen) Kritischer Umgang mit Angeboten wie Datenschutz

39 2007 Antje Rometsch Über Handys sprechen / Mit Handys spielen Auseinandersetzung mit Geräten – Ausprobieren neuer Technik (von Kindern / Jugendlichen erklären lassen...) Eltern: Sprecht mit Kindern über Befürchtungen / eigene Ängste Vorsicht beim Stöbern in fremden Handys! Handy nutzen... als Stoppuhr, Diktiergerät, Kamera... für Spiele, Übungen, Aktionen... (spielerischer Umgang) Und natürlich aktuelle Infos lesen auf:

40 2007 Antje Rometsch Wann ist ein Kind reif für Computer und Internet? Medienerziehung beginnt dann, wenn ein Kind sich für ein Medium interessiert.

41 2007 Antje Rometsch Hirnforschung: Use it or loose it! Bis zum 2. LJ werden Synapsenverbindungen im Hirn erhöht Lernprozesse bilden und verstärken bestimmte Leitungen Sprachliche und/oder motorische Defizite, wenn einseitige Beschäftigung des Hirns Suchtgefahr: schnelles Wohlgefühl durch Ausschüttung von Botenstoffen

42 2007 Antje Rometsch Empfehlungen für Computer und Internet Bis 3 Jahre: Kinder ahmen die Eltern nach – spiele- risches Tippen auf der Tastatur ist ok Jahre: PC ist ein Spielplatz, gemeinsame Aus- flüge ins Internet auf spezielle Kinderseiten und Lern- spiele sind ok Jahre: Anfangs nicht allein lassen, mit zuneh- mendem Alter selbstständiger werden lassen (Kinder müssen lesen und schreiben können) Ab 12 Jahre: Neugierig sein auf die medialen Welten der Kinder! Grenzen setzen – aber mit Begründung!

43 2007 Antje Rometsch Empfehlungen für Computer und Internet Bis 3 Jahre: Punktuell, maximal 10 Minuten Jahre: Maximal 30 Minuten Jahre: wöchentliches Zeitbudget einhalten, an manchen Tagen/Phasen ist mehr, an anderen weniger Nutzungszeit, Frustration vermeiden Ab 12 Jahre: alles ist ok, solange Freunde, Schule, Hausaufgaben, Familienleben, Sport nicht zu kurz kommen und nicht vernachlässigt werden.

44 2007 Antje Rometsch Zusammenfassung Zuviel Computerspielen: - Mehr als 3 Stunden täglich - wenn Freunde, Familie, Schule, Hobby dauerhaft vernachlässigt werden birgt Risiken: - Erhöht die Suchtgefahr - verändert die Hirnfunktion - kann die Persönlichkeit verändern Zuwenig / kein Computerspielen: - Keine Teilhabe - fehlende Medienkompetenz - drohende Benachteiligung -- fehlende Kulturtechnik

45 2007 Antje Rometsch2007 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT Schöne gemeinsame Medienerlebnisse mit Ihren Kindern!


Herunterladen ppt "2007 Referentin Antje Rometsch (antjero[at]aol.com Handy und Internet Graphiken sind aus urheberrechtlichen Gründen entfernt. Wesentliche Passagen stammen."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen