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Grundlagen und Probleme quantitativer Studien Seminar am 31.10.2012.

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Präsentation zum Thema: "Grundlagen und Probleme quantitativer Studien Seminar am 31.10.2012."—  Präsentation transkript:

1 Grundlagen und Probleme quantitativer Studien Seminar am

2 Anspruch Quantitative Studien erheben Anspruch an eine hohe Repräsentativität der Daten Optimal ist daher eine Vollerhebung über alle Mitglieder der Untersuchungsgruppe (Volkszählung) In der Praxis muss man sich meist mit einer Stichprobe begnügen

3 Anforderungen an die Stichprobenkonstruktion 1.Verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit 2.Klar definierte Grundgesamtheit 3.Definition eines Stichprobenelements 4.Angebbares Auswahlverfahren Die Auswahlverfahren sind dahingehend zu verproben, inwieweit sie die o.g. vier Kriterien erfüllen. Quelle: Kromrey: Empirische Sozialforschung, Opladen 2002, S. 268

4 Anforderungen an die Stichprobenkonstruktion 1.Verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit 2.Klar definierte Grundgesamtheit 3.Definition eines Stichprobenelements 4.Angebbares Auswahlverfahren Quelle: Kromrey: Empirische Sozialforschung, Opladen 2002, S. 268 Die Stichprobe muss die Verteilungsstruktur der Grundgesamtheit für alle Variablen, die untersucht werden sollen, in verkleinerter Form wiedergeben. Grundgesamtheit Stichprobe

5 Anforderungen an die Stichprobenkonstruktion 1.Verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit 2.Klar definierte Grundgesamtheit 3.Definition eines Stichprobenelements 4.Angebbares Auswahlverfahren Quelle: Kromrey: Empirische Sozialforschung, Opladen 2002, S. 268 Es muss absolut klar sein, wer zur Grundgesamtheit gehört und wer nicht. Vage Grundgesamtheiten bedeuten: a)Die Menge der Elemente, für die die Stichprobenergebnisse gültig sein sollen, ist nicht eindeutig abgrenzbar. b)Es ist nicht entscheidbar, aus welcher Erhebungsgrundgesamtheit die Stichprobe gezogen werden soll. Alle Personen über 18 Jahre, mit deutscher Staatsangehörigkeit und Erstwohnsitz in Deutschland Alle Personen über 18 Jahre, die zum Zeitpunkt der Untersuchung in Deutschland gemeldet sind. So ?Oder so ?

6 Anforderungen an die Stichprobenkonstruktion 1.Verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit 2.Klar definierte Grundgesamtheit 3.Definition eines Stichprobenelements 4.Angebbares Auswahlverfahren Quelle: Kromrey: Empirische Sozialforschung, Opladen 2002, S. 268 Es muss eindeutig feststellbar sein, ob ein Element der Grundgesamtheit zur Stichprobe gehört oder nicht. Dies ist wichtig, damit bei Elementen mit gleicher Benennung entschieden werden kann, welches der Elemente für die Stichprobe ausgewählt wurde und welches nicht. Ziehe vom Zufallsstart aus jede 50.te Adresse, notiere die laufende Nummer, Dann den Namen und dann die Adresse. Vergleiche, ob die laufende Nummer schon gezogen worden ist Namelfd. Nummer Schmitz, Karl114 Schmitz, Karl115

7 Anforderungen an die Stichprobenkonstruktion 1.Verkleinertes Abbild der Grundgesamtheit 2.Klar definierte Grundgesamtheit 3.Definition eines Stichprobenelements 4.Angebbares Auswahlverfahren Quelle: Kromrey: Empirische Sozialforschung, Opladen 2002, S. 268 Es muss feststellbar sein, nach welchem Verfahren eine Stichprobe zustande gekommen ist, da die unterschiedlichen Verfahren spezifische Vor- und Nachteile haben. Grundgesamtheit = … Stichprobenverfahren = … Erhebungsgrund- gesamtheit = … 5489 Adressen Verweigerung keine Zeit 3651 realisierte Interviews

8 Messung Quantitative Sozialforschung erfordert eine strukturtreue Abbildung des Messergebnisses Die Beziehungen der Objekte (kürzer-länger) werden durch die Beziehungen der zugeordneten Zahlen (größer-kleiner) korrekt wiedergegeben

9 Vorteil Bei quantitativen Untersuchungen hat der Forscher den Vorteil im Vorfeld genau bestimmen zu können was (Inhalte des Fragebogens), wann (Zeitpunkt der Erhebung), wie (Methode der Befragung) und bei wem (Zielgruppendefinition, Definition der Stichprobe) abgefragt wird.

10 Problem Häufig lassen die Fragen (insbesondere ungenaue Fragen) keine Rückschlüsse auf die Qualitäten zu.

11 Problem Beispiel: Untersuchung zum Leseverhalten – Frage nach der Anzahl der Bücher im Haushalt – Frage nach der Anzahl der im letzten Monat gelesenen Bücher – Frage nach dem Bildungsabschluss – Hypothese: Ein höherer Bildungsabschluss führt zu mehr gelesenen Büchern – Problem: Es wurden keine Angaben über die Qualität der Bücher erhoben (Krimis, Kochbücher oder wissenschaftlich Abhandlungen)

12 Generelles Problem Quantitative Befragungen lassen sich in der Regel nicht so gestalten, dass alle Fehler auszuschließen sind. Mit diesem Anspruch wären sie kaum oder gar nicht mehr durchführbar (Zeitaufwand, Auswertungsaufwand)

13 Quer- vs. Längsschnittstudien Querschnittstudien bilden eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Erhebung ab. Sie erforschen keine Entwicklungen. Längsschnittstudien sind Untersuchungen zu sozialem Wandel. Ihre Erhebung bezieht sich auf unterschiedliche Zeitpunkte und bildet somit eine Zeitreihe ab.

14 Längsschnittstudien Trenduntersuchungen: verschiedene Stichproben Panelstudien: gleiche Befragtengruppe über verschiedene Befragungswellen Probleme bei Panelstudien: – Die Antworten der Befragten können sich mit der Zeit ändern, weil durch die vorhergehenden Befragungen eine Verhaltens- oder Bewusstseinsänderung eingetreten ist. – Panel Bias: Es kommt zu anderen Antworten bei der 2. Befragung auch wenn sich nichts verändert hat.

15 Bewertung der Umfragemethoden (I) Schriftliche Befragung: – Wenige Befrager befragen viele Befragte – Befragung kann beantwortet werden wenn dafür Zeit ist – Bildmotive können integriert werden, Videos nicht – Aufwendige Dateneingabe per Hand – Keine Randomisierungen möglich Face-to-face Onlinebefragung Cati (Telefonbefragung)

16 Bewertung der Umfragemethoden (II) Schriftliche Befragung Face-to-face: – Direkter Kontakt mit Interviewer – Nachfragemöglichkeit bei offenen oder schwer verständlichen Fragen – hohe Durchhaltebereitschaft der Befragten – Großer Rekrutierungsaufwand – Aufwendige Dateneingabe per Hand – Hoher Kostenaufwand – Randomisierungen sind abhängig vom Interviewer Onlinebefragung Cati (Telefonbefragung)

17 Bewertung der Umfragemethoden (III) Schriftliche Befragung Face-to-face Onlinebefragung: – Schnelle Datenerhebung und Datenlieferung – Daten sind bereits digital erfasst – Computergesteuerte Randomisierung – Häufig schlechte Datenqualität bei offenen Fragen – Hohe Abbrecherquoten – Spaßantworten wegen fehlender Interviewkontrolle – Oftmals schlechte Qualität des Panels Cati (Telefonbefragung)

18 Bewertung der Umfragemethoden (IV) Schriftliche Befragung Face-to-face Onlinebefragung Cati (Telefonbefragung): – Schnelle Erhebung – Niedrige Kosten – Es werden auch mobile Menschen erreicht – Es kann kein Stimulusmaterial (Bilder, Filme, Anzeigen) vorgelegt werden – Hohe Abbrecherquoten

19 Begriffe Repräsentativität: Die Stichprobe spiegelt die Strutur der Grundgesamtheit exakt wieder (Vergleichbarkeit) Reliabilität: Maß für die Zuverlässigkeit der Messung. Beruhen die Ergebnisse auf tatsächlichen Unterschieden oder überwiegen Messfehler. Validität: Beschreiben die in der Untersuchung ermittelten Messwerte und Ergebnisse tatsächlich was sich unter dem Begriff versteht (Gültigkeit; misst mein Test was er messen soll?) Triangulation: Kombination mehrerer empirischer Methoden um Forschungsartefakte einer einzelnen Methode zu vermeiden


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