Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

12.11.02Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 1 Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien,

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "12.11.02Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 1 Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien,"—  Präsentation transkript:

1 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 1 Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien, z.B.: Erfassung der Geschlechterrollenvorstellungen von Jugendlichen Populationsbeschreibende Untersuchungen, z.B.: Ermittlung der Häufigkeit psychogener Erkran- kungen in der Bevölkerung Hypothesenprüfende / Explanative Untersuchungen, z.B.: Wirkung der bildlichen Vorstellbarkeit von Begriffen auf die Behaltensleistung

2 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 2 Variable: Definition Variablen sind veränderliche Beobachtungsgrößen. Jede Variable hat mindestens zwei (in der Regel viele) Ausprägungen, sonst wäre sie eine Konstante. Konstanten sind im Gegenstandsbereich der Psychologie nur sehr schwer zu finden.

3 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 3 Stichprobe und Population Population: eine endliche oder unendliche (Grund-)Gesamtheit von Elementen, über die eine Aussage getroffen werden soll Parameter Stichprobe: eine nach einer bestimmten Auswahl- methode gewonnene Teilmenge von Elementen aus der Population Kennwerte

4 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 4 Repräsentativität als Kriterium der Stichprobenziehung Um auf der Grundlage einer Stichprobe zu gültigen Aussagen über die Grundgesamtheit zu kommen, muss die Stichprobe für die Grundgesamtheit repräsentativ sein, d.h. sie muss in ihrer Zusam- mensetzung der Population möglichst stark ähneln.

5 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 5 Arten von Stichproben Probabilistische Stichproben, d.h. die Auswahlwahrscheinlich- keit der Elemente ist bekannt; z.B.: >Zufallsstichprobe >Geschichtete Stichprobe >Klumpenstichprobe Nicht-probabilistische Stichproben, d.h. die Auswahlwahrscheinlich- keit der Elemente ist nicht bekannt, z.B.: >Quotenstichprobe >Ad-hoc-Stichprobe / ange- fallene Stichprobe >Theoretische Stichprobe

6 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 6 Probabilistische Stichproben Zufallsstichprobe: Jedes Element der Grundgesamtheit hat die gleiche und unabhängige Chance, in die Stichprobe aufgenommen zu werden. Geschichtete Stichprobe: Die Population wird anhand bestimmter Merkmale in Teilpopulationen zerlegt; aus jeder Teilpopulation wird eine Zufallsstichprobe gezogen. Klumpenstichprobe: Aus einer Population, die in natürliche Gruppen (Klumpen) gegliedert ist, werden per Zufall einige Gruppen ausgewählt und in ihrer Gesamtheit untersucht.

7 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 7 Nicht-probabilistische Stichproben Quotenstichprobe: Auswahl der Elemente nach prozentualen Anteilen bestimmter Merkmals- kategorien Ad-hoc-Stichprobe: Auswahl der gerade zur Verfügung stehenden Elemente Theoretische Stichprobe: Gezielte Auswahl von Elementen nach theoretischen Gesichtspunkten

8 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 8 Populationsbeschreibende Untersuchung - Vorgehen - Finden einer Fragestellung Operationalisierung der Variablen Untersuchungsplanung Stichprobenziehung Datenerhebung Auswertung Diskussion

9 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 9 Hypothesentestende Untersuchungen - Vorgehen - Finden einer Fragestellung Aufstellen einer Hypothese

10 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 10 Formulierung von Kausal-Hypothesen Wenn Personen frustriert sind, dann reagieren sie aggressiv. Je stärker Personen frustriert sind, desto aggres- siver reagieren sie.

11 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 11 Anforderungen an wissenschaftliche Hypothesen Die Hypothese muss widerspruchsfrei sein. Die Hypothese muss prinzipiell widerlegbar sein (muss empirischen Gehalt haben). Die in der Hypothese enthaltenen Begriffe müssen operationalisierbar sein. Die Hypothese sollte begründet sein.

12 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 12 Hypothesentestende Untersuchungen - Vorgehen - Finden einer Fragestellung Aufstellen einer Hypothese Operationalisierung der Variablen Aufstellen eines Versuchsplans Auswahl einer Stichprobe Durchführung Auswertung Schluss bzgl. Bestätigung / Nicht-Bestätigung der Hypothese Diskussion

13 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 13 Methoden der Datenerhebung Einschätzung >Befragen, Urteilen, Testen Beobachtung >Beobachten, Zählen, Messen

14 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 14 Formen der Befragung Mündliche Befragung (Interview) Schriftliche Befragung (Fragebogen)

15 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 15 Arten von Fragebögen Fragebögen zur Erfassung von Persönlichkeits- merkmalen oder Einstellungen Fragebögen zur Erfassung konkreter Verhaltens- weisen

16 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 16 Item: Definition Unter einem Item versteht man eine als Frage oder Urteil formulierte Aussage, zu der die befragte Person ihre Zustimmung oder Ablehnung - ggf. in unterschiedlicher Intensität - äußern kann. (In Tests bezeichnet man mit Item eine zu lösende Aufgabe oder - allgemeiner - einen Reiz, auf den in bestimmter Weise zu reagieren ist.)

17 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 17 Was bei der Frageformulierung zu beachten ist Ausrichtung der sprachlichen Gestaltung auf die Sprachgewohnheiten der zu untersuchenden Zielgruppe eindeutige Interpretierbarkeit Verständlichkeit keine doppelten Verneinungen keine Items, die von praktisch allen Befragten in derselben Richtung beantwortet werden

18 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 18 Varianten der schriftlichen Befragung Befragung vor Ort Postalische Befragung Befragung in einem Panel Computervermittelte Befragung Delphi-Methode

19 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 19 Maßnahmen zur Erhöhung der Rücklaufquote Vorankündigung Art des Versandes unterscheidet sich von Werbung Persönliches Begleitschreiben Nennung eines Rücksendedatums Beifügen eines adressierten, frankierten Rückum- schlags Nachfassaktion

20 Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 20 Als Vorbereitung für die nächste Sitzung Überlegen Sie bitte, welches Ziel oder welche Ziele bei der Untersuchung verfolgt wurde(n), die Sie als typisch für die Psychologie ausgewählt haben.


Herunterladen ppt "12.11.02Einführung in die psychologische MethodenlehreFolie Nr. 1 Untersuchungsarten im quantitativen Paradigma Erkundungsstudien / Explorationsstudien,"

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen